“Wenn du eine Frau erziehst, hast du ein ganzes Volk erzogen”

Dieses somalische Sprichwort ist nirgendwo zutreffender als in Somalia selbst, das zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern gehört. Eine gute Bildung bedeutet mehr als nur ein Schulzeugnis und ein paar Bücher. Sie ermöglicht den Menschen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Die Menschen in Somalia leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und Viehzucht. Nur wenige Menschen haben Zugang zu Bildung und können lesen oder schreiben. Die Analphabetenrate in Somalia liegt bei 42 Prozent[1] und ist damit eine der höchsten weltweit. Das Einkommen reicht oft nicht aus, um ihre Kinder in die Schule zu schicken. Laut UNICEF besuchten 2017 weniger als ein Drittel der Kinder eine Schule. Ein weiterer Grund ist der Jahrzehnte anhaltende Bürgerkrieg. Durch den Bürgerkrieg wurde das öffentliche Bildungssystem weitestgehend zerstört. Funktionsfähige Schulen und gut ausgebildete Lehrkräfte gibt es kaum. Unter dieser Situation leiden insbesondere Mädchen. Sie heiraten sehr früh, noch im Mädchenalter, und besuchen deshalb oft gar keine Schule oder brechen die Schule ab, sobald sie verheiratet sind.

Bildung als friedenschaffende Maßnahme

In der Schule und in der Ausbildung lernen die Menschen selbständig nachzudenken und nach Lösungen für Probleme zu suchen. Eine gute Bildung erhöht dadurch die Chance auf ein selbständiges Leben, welches einen Ausweg aus der Armut und aus der Perspektivlosigkeit ermöglicht. Schließlich trägt Bildung zur Bekämpfung von Armut, Unterdrückung und Ungerechtigkeit bei. Letztere bilden einen Nährboden für Terror und Gewalt. Deshalb trägt Bildung zur Friedensstiftung bei. Aus diesem Grund fördert ADRA seit Beginn unserer Arbeit in Somalia vor 28 Jahren den Aufbau des Bildungssystems, um dieses friedensstiftende Element bestmöglich zu nutzen. ADRA unterstützt insbesondere das somalische Bildungsministerium dabei, neue Schulgebäude im südlichen Teil des Landes zu bauen und noch nutzbare auszubessern. In den letzten Jahren errichteten wir mehr als zwei Dutzend staatliche Schulen, in denen 33.300 Schülerinnen und Schüler kostenlos zur Schule gehen können.

 

Seit 2017 führt ADRA mit der finanziellen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender und der Europäischen Union zwei weiterführende Bildungsprojekte in dieser Region durch. Bis 2022 sollen 18 weitere Schulen gebaut werden. So können bis 2023 ca. 65.000 weitere Schülerinnen und Schüler eine Schulbildung erhalten und so ihre eigene Zukunft aktiv mitgestalten. Dies macht es notwendig, weitere Lehrkräfte auszubilden. Aktuell entsteht hierfür ein Lehrerausbildungsstudiengang an der Universität in Mogadishu, den ADRA mit dem nationalen Bildungsministerium aufbaut. Die ersten 200 Lehrerinnen und Lehrer werden dort aktuell ausgebildet. Bis 2023 sollen weitere 700 Lehrkräfte ihre Ausbildung abschließen und in den neu gebauten Schulen unterrichten können. ADRA stellt Lehrmaterialien zur Verfügung und bietet Schülern, Eltern und Lehrern psychosoziale Hilfe an, um die Folgen des Bürgerkrieges zu verarbeiten.

Somalia:

  • Einwohner 15 Millionen
  • Hungersnot und Bürgerkrieg seit den 1990igern
  • Keine oder wenige Bildungseinrichtungen
  • Seit 1992 erfüllt ADRA unterschiedliche Aufgaben der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit in Somalia

[1] Quelle: Somalische Regierung (siehe Somalia Education Sector Stratigic Plan 2018-2020)

 

Werden auch Sie ein Teil von ADRA und unterstützen Sie unsere Arbeit in Somalia mit einer Spende:

Am 08. September ist Weltalphabetisierungstag: Ein Tag, um Menschen in Not zu unterstützen

Es ist selbstverständlich. Kaum einer denkt darüber nach. Man macht es unbewusst und wenn möglich in maximaler Geschwindigkeit. Lesen und schreiben.

In Deutschland haben wir das Privileg, dass nahezu jeder lesen und schreiben kann. In der Vorschule hat man bereits die ersten Buchstaben kennengelernt, in der Schule folgt das Lernen von lesen und schreiben. Doch diese Fähigkeit ist leider nicht in jedem Land und in jeder Kultur Normalität.

Analphabeten – Erwachsene, denen grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse fehlen. Jeder Mensch sollte Zugang zu Bildung haben, lesen und schreiben erlernen dürfen. Es ist ein Menschenrecht und eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Doch diese Möglichkeit bleibt leider vielen Menschen verschlossen. Weltweit gibt es ca. 750 Millionen Analphabeten. Die meisten leben in Entwicklungsländern. Menschen kämpfen ums Überleben. Es ist kaum Geld vorhanden, um sich Essen zu kaufen. Kein Wunder, dass das Geld für die Schule fehlt. Oft spielt auch die Geschlechterdiskriminierung eine entscheidende Rolle: Weltweit dürfen viele Mädchen und Frauen nach wie vor nicht zur Schule gehen. Hinzu kommt die Rollenverteilung in den südlicheren Kulturen: Der Mann geht arbeiten, die Frau ist für Haushalt und Kinder verantwortlich. Daher sind auch fast zwei Drittel der Analphabeten Frauen. Um ein Zeichen zu setzen, hat 1965 die UNESCO den Weltalphabetisierungstag am 8. September ins Leben gerufen. Dieser Tag soll an die Bedeutung von Alphabetisierung und Bildung erinnern.

Bildung ist ein Schlüssel zu nachhaltigem Fortschritt. ADRA setzt sich weltweit dafür ein, dass auch Menschen in Entwicklungsländern eine Ausbildung ermöglicht werden kann. So auch zum Beispiel in Albanien in den Roma Gesellschaften. Durch Zusammenarbeit mit offiziellen Behörden, unter anderem auch mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GiZ), wurden in Albanien (u. a. in Tirana, Fushe-Kruje, Bubq) Roma Community Center aufgebaut. Dort gibt es für Kinder und Jugendliche wie auch für Erwachsene und Senioren Kurse, die wöchentlich von den ADRA Albanien Mitarbeitern gestaltet werden. Dort lernen Romas nicht nur lesen, schreiben und rechnen, sondern auch mehr über Themen wie Nachhaltigkeit, Mülltrennung, Schulpflicht usw.

Ein Kurs zum Thema: „Jedes Kind hat Recht auf Schulbildung“ im Roma Community Center Tirana.

Ein Roma Mädchen beim Lernen der Buchstaben (Community Center Tirana)

Roma Community Center Fushe-Kruje

Alphabetisierung ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In Albanien gab es 57.715 Erwachsene Analphabeten (Stand 2015), die nicht in der Lage sind, mit Verständnis einen kurzen, einfachen Text über ihr alltägliches Leben zu lesen und zu schreiben. Und dies versucht ADRA Albanien nachhaltig zu verändern, mit dem Ziel: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es ist ein Entwicklungsprozess über einen langen Zeitraum – doch es lohnt sich!

Auch in anderen Ländern wie Äthiopien, Serbien und Myanmar werden Bildungsprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ADRA durchgeführt. Weltweit wurden Kindergärten, Schulen und Bildungszentren gegründet, durch die Menschen eine neue Perspektive für die Zukunft geschenkt bekommen haben.

ADRA hat sich der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ angeschlossen. In dieser Agenda drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Sie schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Für jedes Land der Welt ist sie anwendbar und lässt sich in 17 Zielen (Sustainable Development Goals, SDGs) zusammenfassen:

Bildnachweis: Bundesregierung

Heute ist der Weltalphabetisierungstag.

Ein Tag, um Menschen in Not zu unterstützen.
Ein Tag, um wieder neu zu investieren für „eine bessere Welt“.
Ein Tag, um über persönliche Ziele im Bereich Nachhaltigkeit zu reflektieren.
Ein Tag, um sich bewusst zu machen, welch ein Privileg es ist, diesen Artikel gelesen zu haben.

Nutzen Sie den heutigen Tag und unterstützen Sie Menschen in Not mit Ihrer Spende. >>zum Spendenformular

Quellen:
https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/255710/weltalphabetisierungstag
https://knoema.de/atlas/Albanien/topics/Bildung/Alphabetisierung/Analphabetismus-Erwachsene
http://www.bmz.de/de/themen/2030_agenda/index.html

Einladung zur Landessammlung

Hast du Lust, dich für Kinder in Myanmar zu engagieren? Dann mach mit bei unsere Landessammlung! Und du bist nicht allein, denn bundesweit sind Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft unterwegs und unterstützen mit dieser Haustürsammlung Kinder in Myanmar.

Das Thema Bildung steht im Fokus. Die gesammelten Spenden kommen unserem Bildungsprojekt in Myanmar zugute. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in zehn Bundesstaaten dieses asiatischen Landes. Insgesamt sind in den nächsten vier Jahren sowohl 400.000 Lehrkräfte und Schüler und Schülerinnen als auch 5.000 Schulen Bestandteil der Förderungen. Dieses Projekt wird von drei ADRA Länderbüros gemeinsam mit der Europäischen Kommission (ECHO) finanziert.

Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern, denn nach dem Ablauf der Projektzeit werden wir gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Mit 21 Millionen Euro ist es das größte Projekt im ADRA-Netzwerk. Der Anteil der EU liegt bei 20 Mio. Euro. Den Eigenanteil über 1 Mio. Euro müssen die drei fördernden ADRA-Büros aufbringen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses wunderbare Ziel erreicht wird!

Wenn ihr euch vertiefend über die Landessammlung informieren möchtet, klickt bitte hier:
https://adra.de/landessammlung-ist-doch-nichts-fuer-mich/

Du möchtest mitmachen? Dann melde dich bei Liane Gruber, Tel. 06151 8115-55.

ADRA gGmbH erweitert Ausbildungsprogramm durch neuen Ausbildungsberuf

ADRA gGmbH erweitert Ausbildungsprogramm durch neuen Ausbildungsberuf und setzt im Rahmen der Freiwilligendienste auf Kontinuität.

„Engagierte junge Menschen zu gewinnen und sie nach Möglichkeit für eine langfristige Tätigkeit bei ADRA zu begeistern, ist wesentlicher Bestandteil unseres Nachwuchsprogramms“, berichtet Michael Weller – Operativer Leiter der ADRA gGmbH. Seit Jahren beobachte man, dass junge Menschen nach dem Absolvieren des regulären Freiwilligendienstes (FSJ oder BFD) ein verlängertes Engagement bei ADRA anstreben. Das sieht man gerne bei ADRA. „Der Freiwilligendienst ist nicht nur eine großartige Möglichkeit sich sozial zu engagieren, er bietet auch die Möglichkeit sich auf einen möglichen weiteren beruflichen Werdegang vorzubereiten.“, so Weller.

Gerade deshalb baue die ADRA gGmbH auch eine „Talentschmiede“ auf. Wir wollen begeisterungsfähigen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, an einer positiven Zukunft zu arbeiten. Das betrifft den sozialen Hintergrund, in welchem ADRA aktiv ist, genauso wie das eigene Voranschreiten im beruflichen Leben der jungen Erwachsenen. Diese Gelegenheit nutzt seit heute auch Olena Surovtseva, die ihren Bundesfreiwilligendienst beginnt.

Die eine oder andere Freiwilligendienstleistende hält es dann auch bei ADRA und man beginnt eine Ausbildung und bleibt über Jahre. Diesen Weg geht nun auch Valeriia Poilova, die erst ihren Bundesfreiwilligendienst bei ADRA verlängerte und nun eine Ausbildung startet.

Derzeit bildet die ADRA gGmbH als IHK-Ausbildungsbetrieb in den Berufen Kauffrau/-mann im Einzelhandel (m/w/d) und Kauffrau/-mann E-Commerce (m/w/d) aus, „und im nächsten Jahr soll auch eine weitere Ausbildungsstelle für den Beruf Kauffrau/-mann für Büromanagement geschaffen werden“, führt Weller weiter aus.

Es sei die Absicht, diese ausgebildeten Fachkräfte dann auch möglichst bei ADRA zu halten, um im Personalbereich Planungssicherheit zu haben und somit eine gute Basis für ein weiteres stabiles Wachstum zu schaffen. Die ADRA gGmbH agiert im Rahmen von Social Business Aktivitäten mit sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Projekten, zu denen unter anderem die ADRAshops, eine Altkleidersammlung und ein Onlinevertrieb gehören.

Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst nimmt ADRA gerne per Email unter bewerbenbeiadra@adra.de entgegen.

Foto vlnr.: Valeriia Poilova (neue Auszubildende Kauffrau E-Commerce), Michael Weller (Operativer Leiter ADRA gGmbH) und Olena Surovtseva (Bundesfreiwillige)

Naw Eh Khu Paw träumt von einem eigenen Restaurant

ADRA unterstützt Geflüchtete aus Myanmar in einem thailändischen Flüchtlingslager. Sie erhalten eine Berufsausbildung, mit der sie sich selbstständig machen oder eine Arbeit finden können. Eine von ihnen ist die alleinerziehende Mutter Naw Eh Khu Paw.

Naw Eh in der Küche ihre Restaurants

Die zweifache Mutter Naw Eh stammt aus der Region Bago (Myanmar) und lebt im Flüchtlingslager Umphien (Thailand). Dorthin ist sie geflohen, nachdem ihr Vater im Bürgerkrieg in Myanmar getötet wurde und ihre Mutter an einem Herzleiden verstarb. Auch ihre Ehe ging in die Brüche, so dass sich Naw Eh nun allein um die beiden Kinder kümmert. 

Naw Eh ist eine ungelernte Arbeiterin und hielt sich und ihre Familie über Wasser, indem sie Lebensmittel und Snacks auf der Straße verkaufte. Diese Arbeit machte sie krank und sie konnte damit nicht weitermachen, wusste nicht, wie sie ihre Kinder künftig ernähren und in die Schule schicken soll. 

In dem Flüchtlingslager, in dem Nah Eh mit ihren beiden Kindern lebt, wird ein Ausbildungsprogramm angeboten, finanziert aus Spenden und mit der Unterstützung der Europäischen Union. Naw Eh hat sich dafür beworben und wurde angenommen. Sie möchte Köchin werden. 

Während der Ausbildung lernt Naw Eh die wirtschaftlichen Grundlagen, für KleinunternehmerInnen, aber auch Kochen, Backen und Lebensmittelkunde. Noch während der Ausbildung eröffnet die fleißige Mutter ein erfolgreiches kleines Restaurant. Im Lager übernimmt sie das Catering für Schulungen, Meetings und Feierlichkeiten.

Alles lief gut, doch dann kam die Corona-Krise auch im Lager Umphien an. 

Das Lager wurde abgeriegelt, es kamen keine Aufträge mehr rein, genauso wie niemand mehr in das Lager hinein oder heraus kam. Naw Eh musste ihr Geschäft schließen und konnte erst vor Kurzem wieder öffnen. Sie verdient immer noch weniger als zuvor. Doch ist sie in der glücklichen Situation wenigstens etwas Geld zu verdienen. Vielen Bewohner des Lagers geht es nicht so gut.

Dank der Ausbildung, die Naw Eh absolvierte, verdient sie jeden Monat genug Geld, um etwas für Anschaffungen zu sparen und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Sie träumt davon irgendwann ihr eigenes Restaurant mit Angestellten zu eröffnen. Irgendwann, außerhalb des Flüchtlingslagers.

Werde Teil der Unterstützung.
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Einladung zur Landessammlung

Mach mit bei unserer Landessammlung!
Die Landessammlung ist eine bundesweite Haustürsammlung, die Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft durchführen. Unterstützt wird damit jedes Jahr ein bestimmtes Projekt von ADRA. 2019 ging eine großartige Summe in die Bildungarbeit nach Somalia. An alle Aktiven geht ein herzliches Dankeschön!

Eure Ergenisse aus dem Jahr 2019

Landessammlung 2020

Auch dieses Jahr ist das Thema Bildung im Fokus unserer Landessammlungen. Diesmal für unser Bildungsprojekt in Myanmar. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in 10 Bundesstaaten dieses asiatischen Landes. Insgesamt sind in den nächsten vier Jahren sowohl 400.000 Lehrkräfte und Schüler und Schülerinnen als auch 5000 Schulen Bestandteil der Förderungen. Dieses Projekt wird von drei ADRA Länderbüros gemeinsam mit der Europäischen Kommission (ECHO) finanziert. Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern, denn
nach dem Ablauf der Projektzeit werden wir gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Mit 21 Millionen Euro ist es das größte Projekt im ADRA Netzwerk. Der Anteil der EU liegt bei 20 Mio.€. Den Eigenanteil über 1 Mio.€ müssen die drei fördernden ADRA Büros aufbringen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses wunderbare Ziel erreicht wird.

Wenn ihr euch vertiefend über die Landessammlung informieren möchtet, klickt bitte hier:
https://adra.de/landessammlung-ist-doch-nichts-fuer-mich/

P.S. Die Einladungen zum Mitmachen werden noch im Mai direkt an Gemeinden/AWW Helferkreise geschickt. Ihr könnt euch aber auch gern direkt an uns wenden.
Kontakt: Liane Gruber, Tel. 06151 8115-55

Landessammlung – ist doch nichts für mich!

Wieso eigentlich nicht?

Was ist die Landessammlung eigentlich? Der Ursprung liegt in einer Sammlung, die seit den 1980ern in den alten Bundesländern von der Freikirche durchgeführt wird. Es handelte sich dabei um eine Haustürsammlung. Wie der Name schon sagt, gingen Geschwister von Tür zu Tür und baten um Unterstützung für ein gemeinnütziges Projekt.

Mal ging es um Ziegen für Sao Tome, mal um Straßenkinder in Kiew, mal um das Mädcheninternat in Kajiado/Kenia oder auch um ein Hospiz in Lauchhammer, aber immer ging es darum, Menschen auf Notstände aufmerksam zu machen, und sie einzuladen, mit einer Spende etwas daran zu ändern. Manche Geschwister sammeln schon mehr als 30 Jahre und haben dadurch schon ihre „Stammspender“, andere fangen ganz neu an. Inzwischen ist ADRA für die Sammlung verantwortlich, gesammelt wird jedoch noch immer von den Kirchengemeinden. Nicht nur der Träger hat sich geändert, auch die Möglichkeiten an Spender heranzutreten wurde erweitert. Es gibt Sammler, die nur bei Firmen vorsprechen, andere sammeln unter Kollegen. Auch ein Fest in der Gemeinde zu veranstalten und den Erlös für das Projekt der Landessammlung zu verwenden ist eine Möglichkeit. Ein Stand auf einem Floh- oder Weihnachtsmarkt zugunsten eines Projektes kann ebenso einiges an Spenden einbringen. Auch kleine Konzerte waren für den ein oder anderen eine Möglichkeit aktiv zu werden. Die Sammelzeiten wurden verlängert und es ist sogar möglich ein soziales Projekt Eurer Wahl zu fördern. Sprecht uns an, wenn ihr ganz neue Ideen habt. Wir rufen euch auf, dabei zu sein und etwas zu bewegen. Die Landessammlung zeigt sich 2020 im neuen Gewand und bietet bestimmt auch etwas für Dich und Dich oder Dich.
P.S. Im nächsten Heft können wir euch weitere Daten und Fakten zur Sammlung 2019 und 2020 liefern. Wir unterstützen euch mit Informationsmaterialen, Plakaten, Pressemitteilungen und vielem mehr.
Kontakt: Liane Gruber, Tel: 06151 811 5-55
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