Ein Pflänzchen der Hoffnung

Ernährungsprojekt Mali - Frau mit SäuglingIn Mali schließen sich Kleinbauern zusammen und trotzen dem Klimawandel. Gemeinsam mit ADRA
Deutschland entwickeln sie verbesserte Anbaumethoden, um ihre Ernteerträge zu steigern und somit
ihre Lebensumstände zu verbessern.

Mali liegt im Übergangsbereich zwischen Nord- und Westafrika. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt im Süden des Landes, da dort das Klima freundlicher ist als im Norden. Durch schlechte Ernten sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen, 60 Prozent leben von weniger als 1,25 US-Dollar am Tag. Die Ernte reicht nicht aus, um alle Menschen satt zu machen.
Mit Geldern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und euren Spenden geht ADRA im Südwesten des Landes dieses Problem an. Dort trotzen fleißige Landwirte der Hoffnungslosigkeit und dem Hunger. Gemeinsam mit 4.500 Kleinbauern entwickelt ADRA in 40 Dörfern nachhaltige Methoden des Anbaus von Nutzpflanzen. In einer vom Klimawandel betroffenen Region lernen Menschen, ausreichende Nahrung zu produzieren. Neben dem Anbau von Getreide helfen Baumsetzlinge, die Erosion der Böden zu verhindern. Auch die lokalen Imker erhalten Ausrüstungen und Bienenstöcke. Durch Anleitungen zu gesundem Kochen wird gezielt gegen Mangelernährung vorgegangen. Erwähnenswert sind auch die effizienten Kochstellen, die weniger Rauch entwickeln und weniger Holz verbrauchen.

Ganz besonders stehen Frauen im Fokus des Projektes. Eine von ihnen ist die 60-jährige Tenin. Durch bessere Pflanzensamen und angepasste Anbaumethoden konnte sie ihre Ernte steigern, ihr Einkommen erhöhen, nun sogar drei Generationen der Familie ernähren und ihren Enkelkindern die Schulgebühren zahlen, damit sie die Schule besuchen können. Tenin bekommt Werkzeuge gestellt und lernt neues über Bewässerung, Saatgut und Düngung. So wie Tenin geht es auch den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Programms.

Das Projekt läuft über vier Jahre und hat Gesamtkosten in Höhe von 1.000.000 €. Das BMZ unterstützt dieses Projekt mit 900.000 €, die restlichen 100.000 € müssen aus Spendengeldern finanziert werden. Das Projekt ist Thema der diesjährigen Landessammlung. Gemeinsam mit ADRA sammeln ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bis Ende Oktober 2021 bundesweit für die Kleinbauern in Mali.

 

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Für die Kinder in Mekele

Die Mekele Seventh Day Adventist Clinic in Äthiopien bietet eine allgemeine medizinische Versorgung. Sie hat sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Zuletzt war jedoch die Ausstattung veraltet und Geräte sowie die Laboreinrichtung mussten dringend erneuert werden. Mit neuen medizinischen Geräten und der Renovierung der Klinikräume konnte die Gesundheitsversorgung dank der Unterstützung der Spenderschaft wesentlich verbessert werden. Die Kinder erhalten eine bessere Behandlung.

Dr. Tesfalem, der leiter der adventistischen Kinderklinik in Mekele bedankt sich für die großzügige Unterstützung:

Unterstützen auch Sie die Kinderklinik in Mekele (Äthiopien) mit Ihrer Spende.
Danke!

Überleben im Krieg

Jemen - Kinder in der SchuleSeit 2012 setzt ADRA Deutschland gemeinsam mit dem lokalen ADRA-Büro Gesundheitsprojekte im Jemen um. ADRA unterhält zwölf Gesundheitseinrichtungen, um dort zu sein, wo Hilfe gebraucht wird.

In den ärmsten Regionen Al-Hudaydah, Hajjah und Saada bietet ADRA mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes und unserer Spenderinnen und Spender kostenlose medizinische Nothilfe für ca. 450.000 Menschen an. Krankenhäuser und mobile Kliniken werden finanziell und logistisch unterstützt, um das Leben vieler Menschen zu retten. Mehrere Krankenhäuser wurden in den letzten zwei Jahren ausgebaut und erhielten eine bessere Ausstattung.
Nun können die Menschen in speziell eingerichteten Apotheken ihre nötigen Medikamente erhalten. Dank der Einrichtung von Sanitäranlagen, Wasseraufbereitungs- und Wasserreinigungsanlagen verbessert sich die Hygiene in den Krankenhäusern. Die Menschen sind vor Cholera-Epidemien oder der Covid-19-Pandemie besser geschützt. Dank unserer mobilen Teams können in abgelegenen Gebieten Erste-Hilfe-Maßnahmen und Medikamente angeboten werden. Um die Leistung und den Umfang der ärztlichen Hilfsmaßnahmen zu steigern, wurden zusätzliche Fachkräfte ausgebildet. Wir haben für die Menschen und ihre Geschichten ein offenes Ohr und bieten ihnen psychosoziale Unterstützung an. Ab 2021 wird die medizinische Nothilfe vor Ort
ausgeweitet. Im Rahmen eines weiteren Projektes wird das jemenitische Gesundheitssystem langfristig stabilisiert und seine Kapazitäten ausgebaut. Unter anderem wird die Versorgung von Schwangeren und die Geburtsmedizin verbessert, um die Mütter- und Kindersterblichkeit nachhaltig zu senken. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Inmitten des Krieges wird medizinische Nothilfe geleistet. Wir können den Krieg im Jemen nicht beenden, aber zusammen können wir Leben retten! Gemeinsam mit Ihnen, liebe Spenderin und lieber Spender, können wir für mehr Menschen einen Zugang zu ärztlicher Versorgung schaffen.

Jemen:

  • Seit Beginn des Krieges 2015 leidet jeder dritte Einwohner an Unterernährung und Hunger.
  • Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen über 24 Millionen Menschen – etwa 80% der Bevölkerung – humanitäre Hilfe.

Corona-Info:

  • Hygienekonzepte zum Schutz des medizinischen Personals sowie der Patientinnen und Patienten wurden entwickelt.
  • In den Wartebereichen der Gesundheitseinrichtungen erhielten die Besucherinnen und Besucher Schulungen über die neuen Covid-19-Hygienevorschriften.

Unterstützen auch Sie unsere Projekte im Bereich Gesundheit.
Danke!

Zusammen lernen macht Spaß

In Serbien leben die Roma am Rande der Gesellschaft. Sie werden diskriminiert und zählen zu den Ärmsten der Armen im Lande. Die meisten von ihnen finden keine regelmäßige Arbeit und überleben als Tagelöhner. Die Kinder besuchen nur selten
eine Schule.

In den Städten Belgrad und Novi Sad engagiert sich ADRA an der Seite von Roma-Familien, um ihnen die Integration in die serbische Gesellschaft zu erleichtern. Kinder erhalten einen Platz in einer Grundschule. In Belgrad bekommen sie in einem
Gemeindezentrum Nachhilfe und können im Rahmen von Freizeitaktivitäten mit anderen Kindern spielen. Erwachsene erlernen in Schulungen neue Fähigkeiten, die sie auf dem Arbeitsmarkt nachweisen können.
Für die Roma-Bevölkerung bedeutet eine gute Ausbildung einen Ausweg aus der Armut und mehr Teilhabe in der Gesellschaft. Mit der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender erhalten arme Familien Lebensmittelpakete. Denn nur mit vollem Magen kann man gut lernen!

Das Projekt wird finanziell durch das Auswärtige Amt unterstützt

Projektlaufzeit: 04/2021 – 03/2023

Unterstützen auch Sie unsere Bildungsprojekte.
Danke!

Philippinen: Ein Ausweg aus der Krise

Anfang November 2020 fegte der Supertaifun „Goni“ über die Philippinen hinweg. ADRA ist vor Ort und setzt sich seit letztem Jahr mit einem sechsmonatigen humanitären Hilfsprojekt für die Menschen ein. Gemeinsam möchten wir sie in dieser schweren Zeit begleiten. 

Icon Katastrophenhilfe

Supertaifun „Goni“ gilt als der weltweit stärkste Wirbelsturm des Jahres 2020. Er legte unzählige Häuser in Trümmer. An vielen Orten hatten die Menschen weder Wasser noch Strom. Mehr als eine halbe Million mussten ihr Haus verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Als der Wirbelsturm Familien in die Flucht trieb, konnten vielen von ihnen vorübergehend in Evakuierungszentren Schutz finden. Von Anfang an stand ADRA den Menschen zur Seite und hatte mit der Verteilung von Trinkwasser und Nahrungsmitteln erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

 

 

ADRA baut seine Unterstützung aus

Vier Monate nach der Katastrophe sind wir weiterhin vor Ort und haben gemeinsam mit Oxfam und World Vision die Hilfsmaßnahmen ausgeweitet. Die Hilfe stellt sicher, dass die Menschen Essen, sauberes Wasser, eine Unterkunft und Sanitäranlagen erhalten.

Wiederaufbau auf den Philippinen nach Supertaifun GoniIn Notunterkünften finden nun die Menschen eine Bleibe und Schutz. In abgelegenen Gebieten wird Trinkwasser zu den Menschen gebracht. Sanitäre Einrichtungen werden repariert oder installiert. Haushalte erhalten Hygieneartikel wie Seife, Handtücher, Zahnpasta, Zahnbürste, Kamm, Wassereimer und Toilettenpapier. Das Projekt kommt 43.000 Menschen zugute, die zudem einen finanziellen Zuschuss für Lebensmittel und zur Reparatur ihrer Häuser bekommen.

Die Menschen, die wir unterstützen, wohnen in abgelegenen Gebieten und deshalb erreicht sie die Hilfe der philippinischen Regierung nicht. 

Dank eurer Spenden können wir ihnen beistehen.

InformationPHILIPPINEN 
Einwohnerzahl: 108,1 Mio (Stand 2019)
Fläche: 343.000 km²

Das Projekt wird gefördert von: 

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Gemeinsam Spiele, kreativ sein, Kochen

Gemeinsam Spiele, kreativ sein, Kochen - Gemeinsam für FlüchtlingeDas Adventistische Wohlfahrtswerk in Berlin Pankow lädt Geflüchtete unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion ein, gemeinsam mit Einheimischen zusammenzukommen. Für die Kleinen wird kreatives Spielen und Basteln angeboten, Erwachsene tauschen sich aus, während sie zusammen kochen und essen. Ziel ist es gemeinsame Aktivitäten zu gestalten und Möglichkeiten zu schaffen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Es kommen bis zu 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Treffen, die einmal im Monat stattfinden. Die Teilnehmer des jeweiligen Treffens entscheiden gemeinsam über das Thema des nächsten Treffens.

Die Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ besteht aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA), dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW), der Theologische Hochschule Friedensau (ThHF) und ADRA Deutschland e.V. (ADRA).

Projektlaufzeit 01.08.2018 – 30.09.2019

Verbesserte Ausstattung für die Kinderklinik in Mekele

Mit neuen medizinischen Geräten und der Renovierung der Räume konnte ADRA die Gesundheitsversorgung an der Kinderklinik in Mekele wesentlich verbessern. Damit das neue Röntgengerät vollumfänglich genutzt und die Klinik den Besucherzahlen gerecht werden kann, werden nun Maßnahmen ergänzt.

Die Mekele Seventh Day Adventist Clinic in Mekele City, Äthiopien, bietet eine allgemeine medizinische Versorgung und hat sich insbesondere auf Kinder spezialisiert. Seit mehr als 40 Jahren haben auch ärmere Patienten hier Zugang zu medizinischer Versorgung und werden behandelt. Die Klinik genießt einen guten Ruf und wird stark frequentiert. Zuletzt war jedoch die Ausstattung veraltet und medizinische Geräte sowie die Laboreinrichtung mussten dringend renoviert werden. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Spender konnten diese Missstände behoben werden. Unter anderem wurden neue Labor- und medizinische Geräte und Material erworben, Personal für die Verwendung der neuen Ausstattung ausgebildet, alle Klinik- und Toilettenräume wurden renoviert und Mütter wurden zu Gesundheit, Ernährung und Hygiene geschult. Damit können nun rund 12.000 Kinder in Mekele und Umgebung wieder adäquat behandelt werden.

Einrichtung eines Röntgenraums sowie Ausstattung mit Sitzmöbeln

Damit die neu angeschaffte Röntgenanlage gefahrlos genutzt werden kann und um Patienten vor Strahlungen zu schützen, muss nun ein separater Raum gebaut werden. Außerdem wird weiteres Material für die Röntgengeräte erworben, damit die Ergebnisse digital zur Verfügung stehen – was die Arbeit des medizinischen Personals enorm erleichtert, wertvolle Zeit sowie Kosten einspart. Darüber hinaus werden weitere Sitzplätze für Patienten und das Personal der Klinik eingerichtet, da die alte Ausstattung nicht mehr den aktuellen Patientenzahlen gerecht wird. Ein Problem bei der Wasserversorgung für eine angemessene Hygiene und die Bewässerung der Begrünung konnte mittlerweile schon gelöst werden. Die Maßnahmen in diesem Projekt verbessern die Qualität der Gesundheitsversorgung in Mekele und kommen rund 140 Patienten pro Tag zugute.

Projektlaufzeit: 01.01.2019 – 30.04.2020