Glückliche Gesichter durch Geschenkaktion im Loop5

Nicht allen Familien ist es möglich, ihren Kindern zu Weihnachten große Geschenke zu machen. Das Einkaufszentrum Loop5 und ADRA organisierten Ende des Jahres eine Geschenkaktion, bei der anonyme Spender die Weihnachtswünsche von bedürftigen Kindern aus der Region um Darmstadt erfüllten.

Kurz vor Weihnachten war es soweit: 75 strahlenden Kindern wurden im Einkaufszentrum Loop5 in Weiterstadt Weihnachtsgeschenke überreicht. Diese hatten sie sich von den Besuchern des Loop5 gewünscht: Die gemalten Wunschzettel konnten diese sich dann von einem Weihnachtsbaum „pflücken“ und das Geschenk bei der Information abgeben. Durch eine Geschenknummer blieben das beschenkte Kind und auch der Spender anonym. Mit dieser Aktion wollten das Loop5 und ADRA bedürftigen Kindern in der Region um Darmstadt und Weiterstadt zu Weihnachten eine Freude machen – ein gelungenes Vorhaben.

Organisiert wurde die Geschenkaktion vom Center-Management des Loop5 und ADRA. Durch die Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“, die ADRA mit Partnerorganisationen durchführt, konnte schnell ein Kontakt zu einer Hausaufgabenbetreuungsgruppe in der Jefferson-Siedlung in Darmstadt hergestellt werden. Dort erklärten ADRA-Mitarbeiter den Kindern das Vorhaben und diese konnten ihre farbenfrohen Zeichnungen anfertigen. Ein Bus brachte die Kinder an dem großen Tag dann in das Einkaufszentrum.

Den Grundstein der Zusammenarbeit mit dem Loop5 bildete der Community Day 2018, den das Center Management jährlich bei einer sozialen oder humanitären Einrichtung verbringt. Im April 2018 besuchten Loop5-Mitarbeiter dabei ADRA und unterstützen das Team tatkräftig. Bei einem weiteren Besuch Ende des Jahres war es dann die „Aktion Kinder helfen Kindern!“ von ADRA, die unterstützt wurde. Hier mussten die von Kindern gepackten Geschenkpakete für den Versand an Kinder in Osteuropa sortiert werden – eine Aufgabe, bei der jede helfende Hand herzlichst willkommen ist.

Und es hat sich gelohnt: Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA, und Thorsten Machus, Center Manager des Loop5, freuten sich bei der Geschenkübergabe mit den Besuchern über die glücklichen Gesichter und dankten den anonymen Spendern sehr für ihre gute Tat.

Kinderrechte stärken in Albanien

Arbeitslosigkeit und Armut sind in Albanien ein großes Problem. Kinder armer Familien haben keinen Anteil an Dienstleistungen wie Gesundheit und Bildung und sie sind gefährdet, ausgebeutet und missbraucht zu werden. Etwa 12 Prozent der Kinder müssen arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. ADRA ist in zwei Bezirken im Norden Albaniens im Bildungssektor aktiv.

Für Kinder ist Albanien eines der gefährlichsten Länder Europas. Sie sind gefährdet durch Diskriminierung, Missbrauch, Ausbeutung und Kinderarbeit. Ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut, vor allem Mädchen aus entlegenen ländlichen Gebieten und Kinder ethnischer Minderheiten sind betroffen. ADRA setzt genau hier an: Gemeinsam mit Partnern und Eltern schützt ADRA in Nordalbanien gefährdete Kinder und setzt sich dafür ein, dass sie Zugang zu Bildungseinrichtungen erhalten. Mit Bildung kann der Kreislauf der Armut langfristig durchbrochen werden! Durch Nachhilfe von ehrenamtlichen Studenten wird die Integration benachteiligter Kinder gefördert, gleichzeitig erhalten diese Übung im Unterrichten. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie gemeinsam mit unterschiedlichen Unterstützern Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden können.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

>> Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, zusammen mit unseren Partnern, Studenten und den Eltern Kinder in Albanien zu fördern! Unter dem Stichwort „GEMEINSAM“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

GEMEINSAM für Menschen in Not!

Damit die Projekte von ADRA Menschen wieder hoffen lassen können, braucht es ein starkes Netzwerk, kompetente Partner und unzählige Engagierte. Gemeinschaftlich kommen wir weiter und die Hilfe dorthin, wo es dringend nötig ist. Darum starten wir ins neue Jahr – GEMEINSAM!

Der Jahreswechsel ist eine Zeit, in der wir uns sortieren können und in der wir reflektieren, was das vergangene Jahr gebracht hat. Endlich hatten wir Gelegenheit, ein wenig durchzuatmen, uns auf unsere Ziele rückzubesinnen und neue Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Dass sich Neues leichter gemeinsam begeht, das sehen wir, wenn wir uns zu Silvester miteinander verabreden, gemeinsam essen, beten, lachen und das Feuerwerk bestaunen. Gemeinschaft macht stark, im Kleinen wie im Großen, gibt uns Sinn und Halt und geleitet uns durch schwere Zeiten. Gemeinschaft multipliziert und potenziert unsere Bemühungen – auch diejenigen, den Menschen wieder Hoffnung zu geben. Denn mit diesem Anliegen sind wir nicht alleine. Freiwillige Helfer überall auf der Welt, Bündnispartner in Deutschland, das Netzwerk aus über 130 ADRA-Büros, Aktionsgruppen beim Sammeln der Pakete für Kinder in Osteuropa, staatliche Geldgeber, andere Hilfsorganisationen und der Spender jeder noch so kleinen Summe: Gemeinsam ziehen wir an einem Strang, wenn es darum geht, unsere Mitmenschen zu unterstützen.

In den nächsten Monaten werden wir verstärkt darüber berichten, wie verschiedene Akteure gemeinsam wirken, damit unsere Hilfsprojekte weltweit erfolgreich sein können. Denn es gibt noch viel zu tun.

Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken!

>> Mit Ihrer Spende können Sie aktiv mithelfen! Unsere Projekte weltweit unterstützen Sie unter dem Stichwort „GEMEINSAM“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Gemeinsam doppelt wirksam bei Katastrophen
Besonders in Katastrophenfällen wird deutlich: Gemeinsam können wir mehr erreichen! Bei Katastrophen erhalten die ADRA-Büros Verstärkung aus dem ADRA-Netzwerk. Ein internationales Einsatzteam reist an. Mit einem Betrag, der speziell für Notfälle zur Verfügung steht, kann sofort ‚Erste Hilfe‘ geleistet werden – in Indonesien wurden so nach dem Tsunami im September 3.000 Notzelte verteilt. Spenderinnen und Spender machen es gemeinsam mit Partnern wie der Europäischen Kommission möglich, dass Anschlussprojekte gestartet werden können, wie z.B. die Verteilung von Nahrungsmitteln und Hygiene-Sets in Indonesien. Denn die Hilfen der großen Geldgeber sind an private Spenden geknüpft – so hilft jeder gespendete Euro gleich mehrfach!

Mehr Informationen zu den Hilfsmaßnahmen auf Sulawesi finden Sie in diesem Artikel.

Das Projekt wird gefördert durch 

Verbesserte Bildungschancen für Kinder im Norden Albaniens

Kinder aus ethnischen Minderheiten stehen im Norden Albaniens vor besonderen Herausforderungen. Kulturelle und finanzielle Gründe machen es ihnen in der Schule schwer und die Schulabbrecherquote ist hoch. ADRA stärkt die Bildung, den Schutz und die soziale Integration der Kinder.

In den Bezirken Kruja und Tirana in Nordalbanien gibt es einen großen Anteil ethnischer Minderheiten. Diese sind oft wenig in die wohlhabendere Mehrheitsgesellschaft integriert und ihre Kinder stehen in der Schule vor höheren Herausforderungen. Dies hat kulturelle Ursachen wie ein frühes Hochzeitsalter und damit verbundene Schulabbrüche, die mit geringerer Bildung und schulischer Unterstützung nachfolgender Generationen verbunden sind. Aber auch finanzielle Gründe bewirken schlechtere Lernvoraussetzungen und damit geringere Zukunftsperspektiven für Kinder aus den marginalisierten Bevölkerungsgruppen.

In diesem Projekt stärkt ADRA die Bildung und soziale Integration von Kindern in den beiden nordalbanischen Bezirken durch Zusatzunterricht, soziale Trainings und steigert darüber hinaus den Zugang zu Kinderschutzeinrichtungen. Damit ergänzt und verlängert es die Maßnahmen weiterer Projekte von ADRA in der Region und setzt darüber hinaus einen Fokus auf den Schutz von Kindern.

Armutskreislauf durch geringere Bildung

Die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen schaffen es häufig nicht, individuell auf die Kinder aus den ethnischen Minderheiten einzugehen – was dazu führt, dass diese zwar jährlich versetzt werden, ihre Schwierigkeiten jedoch nicht behoben werden und sie mit ihren Mitschülern nicht mithalten können. Durch die ständige Frustration kommt es schnell zu Schulabbrüchen, vor allem dann, wenn Bildung für die Eltern keinen sehr hohen Stellenwert hat. Dies führt zu einem Armutskreislauf und sozialen Problemen. Darüber hinaus gibt es in den betroffenen Schulen keine Bibliothek. Der Zugang zu Büchern stellt jedoch ein wichtiges Element in der Entwicklung von Lesekompetenzen dar und bildet die Grundlage für Kreativität, Vorstellungsvermögen, lebenslanges Lernen und mehr.

Zusatzunterricht für Kinder sowie Weiterbildung für Familien und Lehrpersonal

Aus der Schülerschaft werden 200 Kinder identifiziert, die zusätzlichen Unterricht erhalten und ermutigt werden, an sozialen Trainings teilnehmen. Der Zusatzunterricht wird von Studierenden übernommen, die durch die Maßnahme Unterrichtspraxis gewinnen, die ihnen den Berufseinstieg erleichtert. Durch gestärkte Lese- und Rechenfähigkeiten fällt es den Kindern leichter, im Unterricht mitzukommen. Da die Räumlichkeiten verbessert und Kinderbücher an den Schulen zur Verfügung gestellt werden, werden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, auch in ihrer Freizeit zu lesen.

Auch die Familien werden in das Projekt integriert, über die Wichtigkeit von Bildung informiert und dazu befähigt, sich für die Rechte der Kinder einzusetzen. Insgesamt 1.000 Familienmitglieder werden durch das Projekt erreicht und wirken als Multiplikatoren.

50 Lehrerinnen und Lehrer profitieren durch Trainings, Aufklärungskampagnen und neue Schulmaterialien – damit sie für die Lernschwierigkeiten der Kinder sensibilisiert sind und diese in ihren schulischen, sozialen und emotionalen Entwicklungen besser unterstützen können.

Erhöhter Schutz für gefährdete Kinder

Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Projekt liegt auf der Förderung der Kinderschutzbeauftragten (CPUs), die zum Beispiel auch dafür zuständig sind, Kindesmissbrauch frühzeitig zu erkennen. Die Beauftragten erhalten Schulungen und Fortbildungen, damit sie Kinder mit potenziellen Herausforderungen und Risiken im schulischen und familiären Umfeld besser identifizieren zu können.

Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

Welttag der Armen am 18. November

Das Leitwort des diesjährigen katholischen Welttages der Armen steht in Psalm 34 Vers 7: „Da rief ein Armer und der Herr erhörte ihn.“ In diesem Bibelwort steckt die Aufforderung an uns, in unserem Umfeld genauer hinzusehen, den Mitmenschen in seiner
Situation anzusehen und der Not des Nächsten zu begegnen.

Die Welt mit Extremen wie Armut und Ungerechtigkeit nicht aus den eigenen Sichtfeld auszublenden, dazu lädt dieser Gedenktag ein. Das Wahrnehmen und Ernstnehmen der Not des anderen und ihr und ihm in Mitmenschlichkeit und Liebe zu begegnen und zu unterstützen, daran sollen wir Menschen uns gegenseitig ermutigen. Damit das Leben in Würde wieder aufgenommen und fortgeführt werden kann. Damit ein Stück Gerechtigkeit wiederhergestellt wird. Durch das persönliche Engagement wird das Mitfühlen sichtbar gemacht. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Damit Menschen wieder Hoffen können und ihre Not gelindert wird, dafür setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom weltweiten ADRA-Netzwerk ein.
Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Danke! >> ZUM SPENDENFORMULAR


ADRA setzt sich in verschiedenen Projekten weltweit gegen Armut und ihre Auswirkungen ein. So zum Beispiel auch in

  • Äthiopien: Mit einer Ausbildung im Bereich erneuerbare Energien können sich junge Arbeitslose langfristig ein Einkommen für sich und ihre Familien sichern. >> ZUM PROJEKT
  • Afghanistan: Aufgrund der langanhaltenden Konflikte des Landes sind viele Menschen auf der Flucht und benötigen Nahrungsmittel und Heizmaterialien gegen den eisigen Winter. >> ZUM PROJEKT

ADRA Deutschland e.V. unterstützt SOS Méditerranée bei der Rettung Schiffbrüchiger

Das Schiff MS Aquarius nimmt seine Arbeit im Mittelmeer wieder auf!

Weiterstadt und Berlin, 20. September 2018 – Die Organisation SOS Méditerranée ist mit der Aquarius zurück in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste, um humanitäre Hilfe für Geflüchtete in Seenot zu leisten.

Nach einem regulären Crew-Wechsel in Marseille ist das Rettungsschiff Aquarius am Samstag, den 15. September erneut in internationale Gewässer vor der libyschen Küste aufgebrochen. Seit Dienstagabend befindet sich das Schiff nun im Rettungsgebiet, um Menschen auf ihrem Fluchtweg über das Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Die Aquarius, das von SOS Méditerranée und gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen betriebene Rettungsschiff, ist das derzeit einzige humanitäre Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer.

SOS Méditerranée wird bei ihrem Einsatz aktiv von Mitgliedsorganisationen des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützt. Neben ADRA Deutschland e.V., Arbeiterwohlfahrt International e.V., Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Islamic Relief Deutschland e.V. solidarisieren sich ebenso das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care, World Vision Deutschland e.V. sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. mit SOS Méditerranée und verleihen der Forderung zur ungehinderten Rettung von Menschen aus Seenot weiter Nachdruck.Derzeit sterben im Mittelmeer so viele Menschen wie schon lange nicht mehr: Allein seit Beginn des Jahres sind 1.129 Menschen im zentralen Mittelmeer ertrunken. Der Monat Juni, in dem Italien die Häfen für private Rettungsschiffe schloss, war der tödlichste Monat seit fünf Jahren: fast 600 Menschen starben alleine in diesem Zeitraum.

Anlässlich der anhaltenden dramatischen Lage im zentralen Mittelmeer, welche nach wie vor die tödlichste Fluchtroute der Welt darstellt, stellt SOS Méditerranée erneut die Forderung an die europäischen Regierungen, endlich gemeinsam eine Lösung zur Rettung von Menschen im Mittelmeer zu finden.

„SOS Méditerranée schließt eine Lücke im Mittelmeer. Das Recht auf Leben darf nicht in Frage gestellt werden – das Mittelmeer ist kein rechtsfreier Raum,“ betont Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland e.V..

„Wir freuen uns, „Aktion Deutschland Hilft“, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, in unserem Rücken zu wissen. Diese Unterstützung sendet ein wichtiges Signal: Dass in Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck gesetzt wird, die deutschen humanitären Organisationen zusammenstehen, um die Würde und Menschlichkeit von Schutzsuchenden zu verteidigen“, so Verena Papke, Geschäftsführerin von SOS Méditerranée Deutschland.

>> Zur Projektbeschreibung der Zusammenarbeit des Konsortiums und SOS Méditerranée.

 

© Foto: Anthony JEAN/SOS Méditerranée

Humanitäre Hilfe für geflüchtete Menschen in Seenot

Mit der MS Aquarius hat die Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée seit Februar 2016 insgesamt 29.318 geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken gerettet. ADRA unterstützt gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen diese Arbeit und sichert den Betrieb des Schiffes sowie dessen Such- und Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer. Damit setzt sich ADRA für die humanitäre Unterstützung notleidender Geflüchteter ein.

Das zentrale Mittelmeer ist die mit Abstand am häufigsten genutzte Fluchtroute nach Europa. Über den Seeweg versuchen Geflüchtete, ihr Ziel zu erreichen – zumeist von dem Transitland Libyen aus. SOS Méditerranée wurde 2015 gegründet, um auf die dabei dramatisch ansteigende Zahl von Todeszahlen im Mittelmeer zu reagieren. Die Organisation ist humanitären Grundprinzipien verpflichtet und von politischen Parteien und Konfessionen unabhängig.

Aktuell können nur noch vereinzelt Rettungsschiffe die Rettungszone befahren, was schwere Auswirkungen hat: In dem Zeitraum, in dem zivile Rettungsorganisationen durch das politische Klima in Europa daran gehindert waren, in der Such- und Rettungszone auf dem Mittelmeer zu sein, sind allein 829 Menschen gestorben. Diese Zahl, die im Juni und Juli 2018 zustande kam, entspricht der Hälfte all derer, die seit Jahresbeginn auf dieser Route ums Leben kamen.

Gemeinsam handeln – für Suche, Rettung und Schutz von Geflüchteten auf dem Mittelmeer

ADRA unterstützt gemeinsam mit einem Konsortium aus weiteren Mitgliedsorganisationen des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft die Arbeit von SOS Méditerranée und der MS Aquarius auf dem Mittelmeer. Es ist Ziel des Projektes, zivile Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeerraum durchzuführen und die Rechte der Geflüchteten durch Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Die Kooperationspartner sichern den Einsatz und den Betrieb der Aquarius sowie den Such- und Rettungseinsatz mit dem dazugehörigen Team auf See. Damit wird bewirkt, dass die Aquarius besser ausgestattet und somit die Leistungsfähigkeit für den Einsatz gestärkt wird. Darüber hinaus wird das Rettungsteam durch Trainings gezielt besser ausgebildet.

Die weiteren Mitglieder des Konsortiums, die gemeinsam SOS Méditerranée unterstützen, sind zur Zeit Arbeiterwohlfahrt International e.V., Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Islamic Relief Deutschland e.V., das Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care, World Vision Deutschland e.V. sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

>> Zur gemeinsamen Pressemitteilung des Konsortiums und SOS Méditerranée anlässlich der Ausfahrt der Aquarius und der neuen Zusammenarbeit.

Projektlaufzeit: 01.07.-31.12.2018

Das Projekt wird gefördert von: 

Petition für die Rettung von Menschen in Seenot
Die Aquarius ist das einzig verbliebene Rettungsschiff im Mittelmeer. Und auch ihr Einsatz ist schwierig und dem Schiff wurde innerhalb eines Monats zweimal die Flagge aberkannt. Eine von SOS Méditerranée organisierte Petition fordert die Staaten Europas dazu auf, ihrer Pflicht nachzukommen, Menschen in Seenot zu retten, und es zivilen Seenotrettungsschiffen zu erlauben, ihren Einsatz so schnell wie möglich fortzusetzen. >> zur Petition (externe Seite)