Sieben Kinder in der Ukraine halten gemeinsam eine brennende Kerze – Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft im ADRA-Bildungsprojekt
Sieben Kinder in der Ukraine halten gemeinsam eine brennende Kerze – Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft im ADRA-Bildungsprojekt
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Ukraine: Deutsche Schule unterstützt Schule in Lwiw

Ein Bildungsprojekt inmitten des Krieges

Die Arbeit der adven­tis­ti­schen Schule Zhyve Slovo in Lwiw zuguns­ten von kriegs­be­trof­fe­nen Schulkindern und Lehrkräften wird fort­ge­setzt. Mit der Unterstützung des Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt und ADRA erhal­ten Schulkinder aus armen Verhältnissen einen finan­zi­el­len Zuschuss für die Schulgebühren. In die­ser drit­ten Projektphase geht es auch dar­um, Kinder und Jugendliche durch psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung, Karriereberatung und Fortbildungskurse kurz- und mit­tel­fris­tig zu unter­stüt­zen. Zudem erhal­ten Lehrkräfte pro­fes­sio­nel­le Hilfe, um schlim­me Erlebnisse zu ver­ar­bei­ten und Stress abzu­bau­en.

Dieses Projekt ist bereits abge­schlos­sen.

Projektinfos

Bildung, Nothilfe
Ukraine
2024 – 2025
PROJEKTZIELE

Die Ausgangssituation

Der andau­ern­de Krieg in der Ukraine hat eine schwe­re huma­ni­tä­re Krise aus­ge­löst, auch im Westen des Landes. Rund 1,5 Millionen Binnenvertriebene leben im Westen, dar­un­ter 500.000 Kinder, die drin­gend Unterstützung benö­ti­gen. Viele die­ser Kinder haben wegen des Krieges seit Monaten oder Jahren kei­ne Schule mehr besucht. Gleichzeitig erle­ben Kinder und Jugendliche im Westen des Landes regel­mä­ßi­ge Luftangriffe, die ihren Alltag prä­gen. Angesichts des andau­ern­den Konflikts ste­hen die Schulen daher vor der Herausforderung, Schüler mit beson­de­ren Bedürfnissen und Erlebnissen ange­mes­sen zu unter­stüt­zen und dafür zu sor­gen, dass das Personal ent­spre­chend aus­ge­rüs­tet ist, um mit der erhöh­ten emo­tio­na­len und psy­chi­schen Belastung umzu­ge­hen. 

Durch bil­dungs­för­dern­de Maßnahmen, finan­zi­el­le und psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung ver­folgt das Projekt das Ziel, die schwer­wie­gen­den Auswirkungen des Krieges auf Kinder, Familien und Lehrkräfte in der west­li­chen Ukraine zu mil­dern. 

Wie die Schule Zhyve Slovo in Lwiw und ADRA Hilfe leisten

Das Projekt umfasst drei Ziele: a) den Zugang zu Bildung für Kinder aus armen Verhältnissen ermög­li­chen, b) Jugendliche in der Schule bei der Wahl ihrer künf­ti­gen Arbeit in den öffent­li­chen Medien unter­stüt­zen sowie c) Lehrkräfte wei­ter­bil­den und ihnen psy­cho­lo­gi­sche Hilfe anbie­ten. 

a) Gute Bildung für alle

Im Rahmen die­ses Projekts wird die Schulbildung von 14 Kindern aus armen Familien aus der Ost- und Westukraine, bezu­schusst. ADRA über­nimmt fünf­und­sech­zig Prozent der Schulkosten die­ser Kinder. Diese Maßnahme trägt dazu bei, dass die aus­ge­wähl­ten Kinder ihre Schulbildung in der adven­tis­ti­schen Schule Zhyve Slovo fort­set­zen kön­nen. Der Unterricht erfolgt in Präsenz oder online, je nach Sicherheitslage, um eine unun­ter­bro­che­ne Schulbildung zu gewähr­leis­ten.

b) Berufsorientierung für Jugendliche

Ein Radiostudio, in dem Schülerinnen und Schüler prak­ti­sche Medienerfahrungen sam­meln sowie beruf­li­che Interessen ent­wi­ckeln kön­nen, wird ein­ge­rich­tet. Dort ler­nen sie eige­ne Inhalte zu pro­du­zie­ren und zu sen­den. Der Besuch und die Nutzung des Radiostudios ist für alle inter­es­sier­ten Jugendlichen zugäng­lich.

Darüber hin­aus wer­den Workshops mit Expertinnen und Experten aus ver­schie­de­nen Berufsfeldern orga­ni­siert, um Jugendliche bei der Berufswahl zu unter­stüt­zen.

c) Unterstützung für Lehrkräfte

Der Krieg hat die Lehrkräfte emo­tio­nal belas­tet. Sie arbei­ten in einem stress­vol­len Umfeld und sind oft selbst vom Krieg betrof­fen. In die­sem Projekt wird eine Klausur für Lehrkräfte der adven­tis­ti­schen Schule orga­ni­siert. Dort haben sie die Möglichkeit sich mit psy­cho­lo­gi­schen Fachkräften aus­zu­tau­schen. Außerdem ler­nen sie zusätz­li­che päd­ago­gi­sche Methoden ken­nen, um ihre Arbeit unter extre­men Bedingungen bes­ser bewäl­ti­gen und die beson­de­ren Bedürfnisse der Schulkinder berück­sich­ti­gen zu kön­nen.
Darüber hin­aus wer­den Workshops mit Expertinnen und Experten aus ver­schie­de­nen Berufsfeldern orga­ni­siert, um Jugendliche bei der Berufswahl zu unter­stüt­zen.

Wie die Schule Zhyve Slovo in Lwiw und ADRA Hilfe leisten

Das Projekt umfasst drei Ziele: a) den Zugang zu Bildung für Kinder aus armen Verhältnissen ermög­li­chen, b) Jugendliche in der Schule bei der Wahl ihrer künf­ti­gen Arbeit in den öffent­li­chen Medien unter­stüt­zen sowie c) Lehrkräfte wei­ter­bil­den und ihnen psy­cho­lo­gi­sche Hilfe anbie­ten. 

a) Gute Bildung für alle

Im Rahmen die­ses Projekts wird die Schulbildung von 14 Kindern aus armen Familien aus der Ost- und Westukraine, bezu­schusst. ADRA über­nimmt fünf­und­sech­zig Prozent der Schulkosten die­ser Kinder. Diese Maßnahme trägt dazu bei, dass die aus­ge­wähl­ten Kinder ihre Schulbildung in der adven­tis­ti­schen Schule Zhyve Slovo fort­setzen kön­nen. Der Unterricht erfolgt in Präsenz oder online, je nach Sicherheitslage, um eine unun­ter­bro­che­ne Schulbildung zu gewähr­leis­ten. 

b) Berufsorientierung für Jugendliche

Ein Radiostudio, in dem Schülerinnen und Schüler prak­ti­sche Medienerfahrungen sam­meln sowie beruf­li­che Interessen ent­wi­ckeln kön­nen, wird ein­ge­rich­tet. Dort ler­nen sie eige­ne Inhalte zu pro­du­zie­ren und zu sen­den. Der Besuch und die Nutzung des Radiostudios ist für alle inter­es­sier­ten Jugendlichen zugäng­lich. 

Darüber hin­aus wer­den Workshops mit Expertinnen und Experten aus ver­schie­de­nen Berufsfeldern orga­ni­siert, um Jugendliche bei der Berufswahl zu unter­stüt­zen.  

c) Unterstützung für Lehrkräfte

Der Krieg hat die Lehrkräf­te emo­tio­nal belas­tet. Sie arbei­ten in einem stress­vol­len Umfeld und sind oft selbst vom Krieg betrof­fen. In die­sem Projekt wird eine Klausur für Lehrkräfte der adven­tis­ti­schen Schule orga­ni­siert. Dort haben sie die Möglichkeit sich mit psy­cho­lo­gi­schen Fachkräften aus­zu­tau­schen. Außerdem ler­nen sie zusätz­li­che päd­ago­gi­sche Methoden ken­nen, um ihre Arbeit unter extre­men Bedingungen bes­ser bewäl­ti­gen und die beson­de­ren Bedürfnisse der Schulkinder berück­sich­ti­gen zu kön­nen. 

Das Projekt leis­tet einen wich­ti­gen Beitrag zur lang­fris­ti­gen Erholung von Lehrkräften, Kindern und ihren Familien in der west­li­chen Ukraine. Insgesamt pro­fi­tie­ren 179 Menschen von den Maßnahmen. 

Jetzt für die Ukraine spenden

50 Euro

50 Euro decken die Kosten für die psy­cho­lo­gi­sche Betreuung einer Lehrkraft wäh­rend der Klausurtagung 

130 Euro

130 Euro decken die Schulgebüh­ren für ein Kind für einen Monat in der Privatschule 

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Über die Ukraine

Am 24. Februar 2022 über­fiel Russland die Ukraine. Seitdem befin­det sich das Land unter rus­si­schem Beschuss. Die Kämpfe hal­ten wei­ter­hin an. Die Kampfhandlungen haben die größ­te Flüchtlingskrise welt­weit seit dem zwei­ten Weltkrieg aus­ge­löst. Mehr als 13 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben ihr Zuhause ver­las­sen und inner­halb oder außer­halb des Landes Zuflucht gefun­den. In die­ser schwe­ren Zeit unter­stützt ADRA die Menschen mit ver­schie­de­nen Projekten, ihren Alltag bes­ser zu bewäl­ti­gen.

Partner und Förderung

Das Projekt wird unter­stützt durch das Schulzentrum Marienhöhe und ADRA.

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