Ernährung in Nigeria sichern – mit elektronischer Unterstützung

Im nigerianischen Bundesstaat Borno ist die Infrastruktur durch anhaltende Kampfhandlungen zerstört, es fehlt an Nahrungsmitteln und an Schutz für die Zivilbevölkerung. ADRA stellt über weitere dreizehn Monate den Zugang zu Nahrung und lebenswichtigen Gütern für 1.600 Haushalte sicher.

Seit August 2017 unterstützt ADRA im Nordosten Nigerias Binnenvertriebene, Rückkehrer und aufnehmende Kommunen mit Bargeldmitteln. Kampfhandlungen zwischen nigerianischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen haben dort zu einer humanitären Krise geführt. Das bedeutet für die Menschen Hunger und eine mangelhafte Grundversorgung. Auch fehlt es an Schutz für die Zivilbevölkerung. Die Infrastruktur ist völlig zerstört. Während sich andere Bundesstaaten durch Hilfsmaßnahmen leicht erholen konnten, ist die Lage in Borno weiterhin prekär. Darum stellt ADRA über weitere dreizehn Monate den Zugang zu Nahrung und lebenswichtigen Gütern für über 1.600 Haushalte sicher. Durch Training und eVoucher (elektronische Gutscheine) können die Hilfeempfänger mit dem Wiederaufbau beginnen. Spezielle Trainings fördern Schutzmaßnahmen gegen geschlechterspezifische Gewalt.

Elektronisches Bargeld sichert Ernährung und fördert den Wiederaufbau

Eine Besonderheit des Projekts besteht in der Versorgung mit Lebensmitteln und Hilfsgütern mittels elektronischem Bargeld. Dabei kann bei ausgewählten Händlern mit einer eSmart-Card (vergleichbar mit einer aufladbaren ec-Karte) Geld abgehoben werden. Im Gegensatz zur direkten Verteilung von Bargeld können die Begünstigten weniger leicht ausgeraubt werden und die Verteilung erfolgt dezentral und diskret. Diese Vorgehensweise führt zu einer größeren Transparenz und Wirksamkeit. Gleichzeitig wird die Rolle der lokalen Händler gestärkt, die eine weitere Einkommensmöglichkeit gewinnen und Teil der humanitären Hilfe in der Region werden. Ein weiterer Vorteil ist die Anpassung der Hilfe an individuelle Bedürfnisse und die Würde der Begünstigten kann gewahrt bleiben, wenn sie eine gewisse Entscheidungsfreiheit über ihre Versorgung behalten.

Projektlaufzeit: 01.08.2018 – 31.08.2019

Dieses Projekt wird gefördert von 

„Unser tägliches Brot gib uns heute“

Das Erntedankfest hat in vielen Kulturen eine lange Tradition und erinnert an den engen Bezug vom Menschen zur Natur. Wir erinnern an die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, die Hunger und katastrophale Ernährungssituationen erleiden müssen.

Die Bitte aus dem Matthäusevangelium 6,11 ist Ausdruck dafür, dass es nicht selbstverständlich ist, dass weltweit jeder Mensch genug Nahrung hat, um sich satt essen zu können. Die meisten Familien in den Entwicklungsländern leben von den Ernten ihrer kleinbäuerlichen Felder. Sie arbeiten hart, um genug Nahrungsmittel zu produzieren, die jedes Familienmitglied ernährt und einen Erlös auf den Märkten ermöglicht.

Die Ernten sind abhängig von vielen Faktoren: Gutes Wetter, fruchtbarer Boden, Frieden, gute Regierung, gutes Saatgut, Gesundheit und zuverlässige Arbeitskraft sind nur einige. Die Entwicklung eines Plan B hilft bei negativen Einflüssen und Krisen. Wenn es zu wenig oder zu viel regnet, wenn Schädlinge die Feldfrüchte befallen oder andere Katastrophen drohen, die Ernten zu vernichten. Wir haben die Verantwortung, die Schöpfung zu schützen und zu bewahren. Wir sollen achtsam mit der Natur umgehen, das gilt auch für unsere Nutzpflanzen und ebenso für unsere Nahrungsmittel.

Im Oktober feiern wir Erntedank, um uns bewusst zu machen, wer die Quelle für alle guten Gaben ist, die wir durch die Ernten erhalten. Nahrungsmittel sind wertvoll. Ein bewusster Umgang im Kaufverhalten, Zubereitung und in der Ernährung sind ein erster Schritt. Jeder von uns kann damit anfangen. Jeder von uns kann mit Verschwendung und sinnloser Vernichtung von Lebensmitteln aufhören. Unsere Einstellung und Taten sind wie Saatgut. Jedes Korn, das wir aussäen, bestimmt, wie die „Ernte“ aussehen wird. Das lässt sich auf verschiedene Bereiche des Lebens übertragen, auf Beziehungen, auf Engagement, auf das Teilen. Lassen Sie uns gemeinsam Gutes säen, um Gutes zu ernten!

>> Unterstützen Sie unsere Projekte in Afrika unter dem Spendenstichwort „AFRIKA“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

 

Weitere Artikel zu Ernährungs-Projekten von ADRA:

Am 8. September ist Weltbildungstag

A-B-C – und dann? Der Weltbildungstag mahnt weltweite Missstände an: Etwa 750 Millionen Jugendliche und Erwachsene können nicht lesen und schreiben, fast zwei Drittel von ihnen sind Mädchen und Frauen. Dabei ist die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft ohne Bildung nicht möglich. Bildung ist ein Menschenrecht, für das ADRA sich stark macht!

Bildung fängt mit der Alphabetisierung von Kindern an. Jedoch sind einige Jahre Kindergarten und Grundschule nicht ausreichend, um sich für ein selbstbestimmtes Leben mit regelmäßigem und ausreichendem Einkommen zu wappnen. Die Förderung von Bildung ist in jedem Alter und Lebensabschnitt notwendig. Lebenslanges Lernen trägt zur Entwicklung des Einzelnen und zum Gelingen des Zusammenlebens bei. Innerhalb der Familie, des Dorfes, der Stadt, der Gesellschaft – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Bildung und Armut hängen eng zusammen. Mangelnde Bildungsmöglichkeiten schwächen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Bildung ist der Schlüssel, materieller Verarmung entgegenzuwirken. Die Vereinten Nationen haben 2015 die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die dort vereinbarten Ziele sollen dazu beitragen, weltweit allen Menschen ein Leben in Würde, in Frieden und ohne Armut zu ermöglichen. Um diese 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen, spielt Bildung eine essentielle Rolle. Bildung ist ein Schwerpunkt der Arbeit von ADRA. Frühkindliche Bildungsangebote, Grundschule, Sekundarschulbildung, Alphabetisierungskurse, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert ADRA derzeit in Somalia, Äthiopien, Kenia, Albanien, Serbien, Thailand und Fidschi. Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter www.adra.de/projekte.

Gemeinsam gegen die Hungersnot in Afrika und im Jemen

Seit mehr als 19 Monaten herrscht in mehreren Ländern Afrikas und im Jemen eine Hungersnot. Inzwischen sind fast 44 Millionen Kinder, Frauen und Männer auf Lebensmittelhilfen und Unterstützung angewiesen. Alleine im Jemen sind drei Viertel der Bevölkerung betroffen. ADRA ist in Äthiopien, Burkina Faso, Kenia, Somalia, dem Südsudan und im Jemen aktiv.

Für Menschen, die jede Hoffnung verloren haben, ist das Leben beängstigend. Furcht oder Angst raubt uns die Fähigkeit, sich am Leben zu erfreuen und in schwierigen Situationen besser zurechtzukommen. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben in ganzer Fülle“, so heißt es im Johannesevangelium Kapitel 10,10. Es ist demnach nicht daran gedacht, dass Menschen, Tiere und die Natur Mangel leiden, dass Ungerechtigkeit oder andere negativen Einflüsse das Leben bestimmen. Vielmehr, dass jeder ein gelungenes und erfülltes Leben führen kann. Wie können alle Menschen dabei berücksichtigt werden, wenn doch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen wir leben, oftmals ungleich und ungerecht sind? Das ist eine Frage, die für uns zur Aufgabe wird.

Dank der großen Unterstützung durch Ihre Spenden konnte ADRA in Somalia, Äthiopien, Kenia, Südsudan und im Jemen betroffenen Familien im Kampf gegen den Hunger beistehen und die Hilfeleistungen ausweiten. Dem kleinen Abdullah haben die Nahrungsmittelhilfen sehr geholfen. Abdullah ist vier Jahre alt und lebt mit seiner Familie im ländlichen Jemen. Dort ist es besonders schwierig Nahrungsmittel und Wasser zu kaufen oder medizinische Einrichtungen aufzusuchen, weil die Infrastruktur vielerorts zerstört wurde. Die Grundversorgung ist zusammengebrochen. Steht kein sauberes Trinkwasser und ausreichend nährstoffreiche Nahrung zur Verfügung, ist die Gesundheit besonders von Kindern und Geschwächten stark gefährdet. Abdullahs Leidensweg war lang. Seit seinem zweiten Lebensjahr ist er unterernährt. Im Dezember 2017 ging sein Vater mit ihm in ein Gesundheitszentrum, das von ADRA unterstützt wird. Hier kennen sie sich aus mit mangel- und unterernährten Kindern und konnten Abdullah helfen. Dank Ihrer Spenden hat er innerhalb weniger Wochen zugenommen und jetzt wieder Kraft und Freude beim Spielen. Seine Familie wird auch weiterhin von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ADRA betreut und begleitet, sodass sich die Familie ausreichend und gesund ernähren kann.

Die allgemeine Lage am Horn von Afrika hat sich in einigen Regionen im Laufe des letzten Jahres etwas stabilisiert, aber in anderen Regionen hat sich die Hungerkrise weiter ausgedehnt. Inzwischen sind auch die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, im Niger, Tschad und im Norden Kameruns betroffen. Neben bewaffneten Konflikten und extremen Wetterereignissen, wie Dürren, sind Armut und soziale Ungleichheit Ursachen für den Hunger. ADRA fördert die Produktion ausreichend gesunder Nahrung und bekämpft damit Mangel- und Unterernährung. ADRA unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Einführung neuer landwirtschaftlicher Anbaumethoden und klimaangepasstem Saatgut, um gegen Katastrophen wie Dürren, Überflutungen, Stürme oder Insektenplagen gewappnet zu sein. „Niemand soll zurückgelassen werden!“ –  an den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, die sich die UN-Mitgliedsstaaten bis 2030 gesetzt haben, arbeitet ADRA aktiv mit. Das Gegenteil von Furcht ist Hoffnung. Hoffnung bewirkt, dass die Perspektive für das Leben positiv wird. So wie in Abdullahs Familie. „Wir sind sehr froh, dass Abdullah wieder lachen kann und ADRA uns in diesem Gesundheitszentrum bei Problemen zur Seite steht. Wir hoffen, dass diese wichtige Arbeit fortgeführt wird und noch vielen Kindern geholfen werden kann,“ sagt Abdullahs Vater.

Um weiterhin für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen in Not eintreten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung! Spenden Sie, um die Not von Bedürftigen zu lindern und ihnen Hoffnung zu geben!

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„Ich will mehr!“

Täglich leiden 815 Millionen Menschen an chronischem Hunger! Empfohlen werden 2.100 Kilokalorien täglich. Viele von uns in den Industrienationen halten das nicht ein. Sie überschreiten die Menge – regelmäßig. Zu groß ist das Angebot und sehr leicht der Zugang. In anderen Teilen der Welt kämpfen Menschen darum, am Abend nicht hungrig schlafen gehen zu müssen.

Ist die Ernährung nicht ausreichend und nährstoffarm, hat das nicht nur Leid und gesundheitliche Probleme zur Folge, sondern wichtige Entwicklungsbereiche wie Arbeit und Bildung werden gehemmt. Ernährungssicherung und Hungerbekämpfung sind Tätigkeitsbereiche von ADRA. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden gefördert, umweltschonende und klimaangepasste landwirtschaftliche Anbaumethoden zu entwickeln und langfristig ausreichende Erträge zu erzielen. Wenn es gelingt, die Produktivität auf nachhaltige Weise zu erhöhen, steigt der Anteil hochwertiger Nahrung an, die kleinbäuerlichen Familien haben höhere Einkommen und können ihre Kinder in die Schule schicken. Damit bekommen die Familien die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger.

ADRA ist in verschiedenen Ländern Afrikas und im Jemen gegen den Hunger aktiv und führt weltweit Projekte zur Nahrungssicherheit von Kleinbauern durch. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung nachhaltige Anbaumethoden entwickelt und klimaangepasstes Saatgut, neue Technologien wie Bewässerungssysteme oder Wasserauffangbecken eingesetzt. Der Zugang zu neuen Märkten hilft den Kleinbauern, ihren Handel auszuweiten und ihr Einkommen zu steigern. Gleichzeitig werden durch bodenschonende Bewirtschaftung und Wiederaufforstung die natürlichen Ressourcen geschützt.

Gesunde und nährstoffreiche Nahrung für alle ist ein Menschenrecht. Setzen wir uns gemeinsam dafür ein! „Ich will mehr!“ ist Thema der diesjährigen Landessammlung, für die Sie sich engagieren können.

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Burundi: Gesteigerte Ernährungssicherheit

Im ostafrikanischen Burundi setzt sich ADRA dafür ein, dass die Ernährung der Menschen am Kibira-Nationalpark das ganze Jahr über gesichert ist. Mit dem Klimawandel verbundene Erosion und Überschwemmungen haben die landwirtschaftlichen Möglichkeiten dort wesentlich eingeschränkt. Drei Bauern berichten, wie sie sich durch das Projekt nachhaltig und dauerhaft versorgen können.  

Die Region am Rande des Kibira-Nationalparks in Burundi ist eine der Regionen der Welt, die vermehrt vom Klimawandel betroffen ist. Ungewöhnlich lange Trockenperioden im Wechsel mit heftigen Regenfällen führen zu Erosion und Überschwemmungen. Dies schränkt die landwirtschaftlichen Möglichkeiten stark ein, Lebensgrundlagen werden zerstört und der knapp bemessene Boden wird landwirtschaftlich übernutzt. Seit mehr als zweieinhalb Jahren verfolgt ADRA das Ziel, die Ernährungssicherheit von Betroffenen rund um den Park zu steigern. Was konnte dabei bislang erreicht werden? ADRA hat drei Bauern in der Region befragt.

Ich baue Karotten, Rüben, Kohlköpfe, Amarant, Kürbisse, japanische Pflaumen und Maracuja mit den Techniken an, die ich im Rahmen des Projektes gelernt habe. Mit dem Ertrag der Ernten kann ich die Schulgebühren der Kinder bezahlen und meinen täglichen Bedarf decken. Ich habe auch gerade zwei Kühe gekauft und 143 veredelte Avocadosetzlinge gepflanzt.“ Maurice Kavamahanga, Vater von zehn Kindern

Früher konnte ich weder lesen noch schreiben. Zuletzt wollte meine Genossenschaft ein Feld für den Anbau von Kohl mieten. Ich verlangte, dass unsere Absprachen schriftlich niedergelegt werden – ich konnte die Vereinbarung nun selbst verfassen, denn ich habe im Rahmen des Projektes lesen und schreiben gelernt. Nach ein paar Tagen sagte der Eigentümer, dass er einen Fehler gemacht habe und dass der Mietbetrag erhöht werden müsse, andernfalls würde er sein Eigentum zurücknehmen. Hätten wir die Vereinbarung nicht unterzeichnet und aufbewahrt, hätte meine Genossenschaft ihr Anrecht darauf verloren.“ Aline Mukeshimana

Vor dem Projekt haben wir nur in der Regenzeit Gemüse angebaut. So konnten wir unseren Nahrungsbedarf nicht über das ganze Jahr hinweg abdecken und mussten wildwachsende Früchte und Gemüse aus dem Wald von Kibira sammeln – das hatte Folgen für die Umwelt. Nun wurden wir bei der Einführung einer neuen Technik unterstützt: der Tröpfchenbewässerung. Jetzt haben wir das ganze Jahr über unser Gemüse.“ Créscence Ntakobatagize

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ADRA erhöht die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln in Madagaskar

Die Grundversorgung der kleinbäuerlichen Familien in Madagaskar ist vom Ernteerfolg abhängig. Die Dürre der letzten Jahre, die durch El Nino verstärkt wurde, beeinträchtigen den Ernährungszustand vor allem der Kinder sehr. ADRA setzt sich für die Verbesserung der Ernährungssituation unter besonderer Berücksichtigung von Frauen und Kindern ein.

In Farmfeldschulen werden 1.600 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus 80 Dörfern im Bereich Landwirtschaft und Kleintierhaltung ausgebildet. Zekinasy, Mutter von acht Kindern, ist eine von ihnen. Vor einigen Jahren konnte die 40-jährige mit ihrem arbeitslosen Mann kaum die Familie versorgen. Seit einem Jahr besucht Zekinasy die Farmfeldschule und startete mit zwei Karottenbeeten. Sie konnte mit den erlernten Techniken eine gute Ernte erzielen und bewirtschaftet inzwischen fünf Karottenbeete und sechs gemischte Gemüsebeete. „Ich bin dankbar, dass ich meine Familie gesund ernähren kann. Mit dem Gewinn konnte ich in eine Hühnerzucht investieren. Das Leben meiner Familie hat sich durch ADRA verbessert!“ Das gemeinsame Planen und Arbeiten fördert den sozialen Zusammenhalt und die Vernetzung zwischen den Dörfern und zwischen den Geschlechtern. Der Transport der Ernte zu den Märkten ist im Ampanihy Distrikt im Südwesten des Landes aufgrund schlechter Straßen weit und teuer. Um die Ernte lagern zu können, bis der Markt einen besseren Preis bietet, werden fünf Getreidespeicher gebaut. Dieses Projekt stärkt die Selbsthilfekräfte der Bevölkerung vor klimabedingten Katastrophen und fördert ein vielfältigeres Nahrungsmittelangebot auf den Märkten.

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