Die Würde der Frauen in Westkenia schützen

Um die Situation für junge Frauen in Westkenia zu verbessern, bietet ADRA Mädchen, ihren Familien und den Dorfgemeinschaften Schulungen an, die über die Gefahren einer Beschneidungszeremonie bei jungen Frauen aufklären.

In den Dorfgemeinden symbolisiert diese Zeremonie den Übergang eines Mädchens zur Frau, jedoch leiden die jungen Frauen ein Leben lang unter den Folgen.
Das Projekt wird gemeinsammit den lokalen Gemeinden durchgeführt.
Aufklärung, Diskussionen und Weiterbildungen der Gemeinden über Menschen-, Frauen- und Kinderrechte stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Seit über 15 Jahren klären wir mit unseren Partnern über die Folgen von Beschneidung in Kenia auf und streben ihre endgültige Abschaffung an. Gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern möchten wir Mädchen und junge Frauen besser schützen und begleiten.

Gesunde Menschen auf einer gesunden Erde

älterer Mann“Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen, das Böse den Wert des Guten, Hunger die Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.”

Der griechische Philosoph Heraklit zeigt uns hier, dass unsere Perspektive und Wahrnehmung Werte verändern können. Interpretationen und Erwartungen beeinflussen alle Aspekte unseres Wohlbefindens und unserer Lebenszufriedenheit. Ändern wir unsere Perspektive und treffen neue Entscheidungen, können wir das Leben positiv verändern. Die Menschheit steht vor der Herausforderung, für 7,8 Milliarden Menschen eine gute Lebensqualität zu erreichen und dabei die ökologischen Ressourcen unserer Erde nicht zu gefährden. Forscher aus Leeds und Berlin haben 150 Länder untersucht und deren sicheren und gerechten Entwicklungsraum vermessen. Keines der untersuchten Länder erfüllt aktuell die Grundbedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner mit gleichzeitig nachhaltigem Ressourcenverbrauch. Mit unseren Projekten verbessern wir die Lebensgrundlagen der Menschen und schützen gleichzeitig die Umwelt. Ziel ist es, ein gelungenes Leben für jeden zu ermöglichen. Es geht uns um den Menschen als Ganzes. Es geht um die Gesundheit von Körper, Seele und Geist in einer lebenswerten Welt. Seien Sie Teil der weltweiten ADRA-Familie und unterstützen Sie unsere Projekte!

Mehr zu unserer Kampagne “Gemeinsam für mehr Gesundheit” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

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Welttag der Frauengesundheit – kein Tag wie jeder andere

Am 28. Mai wird der internationale Tag für die Gesundheit der Frauen begangen. Anlässlich dieses Jahrestages ruft ADRA alle Menschen dazu auf, sich für die Gesundheit und die Rechte der Frauen weltweit einzusetzen.

Warum? Gibt es nicht schon den internationalen Frauentag am 08. März? Am internationalen Frauentag wird auf die fehlende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, politischen und kulturellen Rechte der Frauen. Am 28. Mai wird hingegen das Recht aller Frauen auf eine uneingeschränkte medizinische Versorgung erinnert. Gesundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Leider sterben noch viele Frauen weltweit, insbesondere in den Entwicklungsländern, weil sie nicht rechtzeitig medizinisch behandelt werden können. Krankenhäusern gibt es ist oft nur in den Großstädten. Der Weg dorthin ist für viele Frauen, die auf dem Land leben, sehr weit und gefährlich. Hinzu kommen die Kosten einer medizinischen Behandlung, die sich Frauen selten leisten können, weil sie entweder über kein eigenes Einkommen verfügen oder ihre Familie in Armut lebt.

Die Notlage, in der sich viele Frauen befinden, hat Konsequenzen. Angaben der Weltgesundheitsorganisation zufolge, stirbt alle elf Sekunden eine Mutter an den Folgen von Komplikationen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt. In der Südhalbkugel ist die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate am höchsten[1]. Frauen sind auch verstärkt Opfer häuslicher Gewalt oder Ausbeutungen ausgesetzt, die ein Leben in Frieden und Glück verhindern.

Mit ihrer Unterstützung fördert ADRA weltweit, in unterschiedlichen Projekten, die Aufklärung, die Prävention und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Frauen. Ob in unseren Krankenhäusern im Jemen, in den Jugendheimen in Thailand oder in Dörfern in Kenia, wir setzen uns für die Unversehrbarkeit der Frauen ein und bieten ihnen Schutz vor Übergriffen und Ausbeutungen. Jede sollte das Recht genießen, ein Leben in Würde zu führen. Wir dürfen niemanden zurücklassen. Nur gemeinsam können wir die Missstände in dieser Welt aufheben.

[1] In einer Pressemitteilung von UNICEF aus 2019 heißt es: „Für Frauen im südlichen Afrika ist das Risiko, dass sie im Lauf ihres Lebens während der Schwangerschaft oder Geburt sterben, 1:37 – im Vergleich zu 1:6500 in Europa“ (Link: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2019/neue-zahlen-kindersterblichkeit-und-muettersterblichkeit/199458#:~:text=%C3%9Cber%20290.000%20Frauen%20haben%202017,der%20Geburt%20und%20unmittelbar%20danach).

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Landessammlung 2021

Heute geht es um die Landessammlung 2020 und 2021. Zu Be­ginn der Pandemie 2020 wussten wir überhaupt nicht, ob es eine Sammlung geben kann. Wir wollten euch nicht in Gefahr bringen.

Mit den Lockerungen im Sommer 2020 kamen auch die Anrufe der Sammler. Sie wollten die Sammlung durchführen, auch unter den erschwerten Bedingungen. So machten sich 59 Sammler auf den Weg und sammelten über 37.100 Euro. Mit einer solchen Summe hätte keiner gerechnet.
Anfang 2021 sind wir ebenso unsicher, was werden wird. Wir müs­sen wie alle anderen abwarten, aber eine Sammlung wird es ge­ben. Wir wollen aber auch neue Wege gehen, um die treuen Sammler zu unterstützen. Es wird eine Online-Sammlung geben, für alle, die nicht sammeln gehen wollen oder können. Wir werden euch im Mai über den Gemeindeverteiler Vorschläge schicken, wie jeder an der Sammlung teilnehmen kann. Ihr Geschwister in den Gemeinden seid unsere Hände und Füße in eurer Stadt, eurer Schule, eurer Uni und eurer Firma.

Mehr Informationen findet ihr in Kürze auf unserer Homepage.

Danke, dass ihr euch für die Menschen in Not einsetzt.

Wenn ihr Interesse an der Landessammlung habt und uns unterstützen wollt, meldet euch gerne bei uns:

Ansprechpartnerin: Liane Gruber

Tel.: 06151-8115-55
e-mail: liane.gruber@adra.de

Ansprechpartner: Pierre Schweitzer

Tel.: 06151-8115-28
e-mail: pierre.schweitzer@adra.de

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Gemeinsam Gesundheit schenken

ADRA ist wie ein Haus, das wir gemeinsam mit euch aufgebaut ha­ben. Krisen oder Katastrophen können wir nicht verhindern. Wir kön­nen aber in schweren Zeiten Hilfe und Schutz bieten. Gemeinsam geben wir in unseren Hilfsprojekten auf die Menschen acht und haben für sie und ihre Geschichten ein offenes Ohr.

Regelmäßig dürfen wir euch von unseren gemeinsamen Erfolgen be­richten. Seit 2012 setzt ADRA Deutschland gemeinsam mit dem lokalen ADRA-Büro Gesundheitsprojekte im Nordjemen um. ADRA unterhält sechs Krankenhäuser und mobile Kliniken, um dort zu sein, wo Hilfe ge­braucht wird. Inzwischen ist ADRA als NGO federführend, was die Gesundheits­versorgung im Jemen angeht.
Im Januar konnten wir dank eurer großartigen Unterstützung un­sere Hilfe vor Ort weiterführen und ausbauen.

Zum ersten Mal werden wir mit zwei Krankenhäusern im Südjemen medizinische Hilfe anbieten können. Somit steigt die Anzahl unserer Gesundheitseinrichtungen im Land auf acht. Krankenwagen werden bereitgestellt und Fachkräfte ausgebildet. Mehrere Krankenhäuser erhalten eine bessere Ausstattung, um mehr Menschen behandeln zu können. Insbesondere die Geburtsmedizin wird verbessert, um die Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken. Operationssäle wer­den wieder in Stand gesetzt und ausgestattet, damit Frauen im Falle von Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt schnelle Hilfe erhalten.
Für das neue Projekt mussten wir einen großen Anteil an Spenden einbringen, um die öffentlichen Gelder in voller Höhe in Anspruch nehmen zu können. Im Dezember 2020 haben wir euch um Unter­stützung gebeten. Viele von euch haben auf unseren Aufruf geant­wortet. Eure Hilfe war überwältigend! Gemeinsam haben wir es geschafft, die nötigen Mittel zu finden, um die Menschen im Jemen nicht im Stich lassen zu müssen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind fast eine Viertelmillion Menschen durch Waffenge­walt oder infolge von Mangelernährung, Krankheit und fehlender medizinischer Versorgung seit 2015 ums Leben gekommen. Weitere 24 Millionen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Wir können den Krieg nicht beenden, aber zusammen können wir Leben retten. In der Anfangsphase des neuen Projektes herrschte noch eine recht­liche Unsicherheit. Im Januar hatte die US-Regierung unter Trump die Ansar Allah, auch Huthi-Rebellen genannt, als ausländische Ter­rororganisation eingestuft. Infolgedessen waren Hilfsorganisatio­nen von US-Sanktionen bedroht, wenn sie humanitäre Hilfe im Norden des Jemen leisteten. Kurz danach zog die neue Biden-Regie­rung diese Entscheidung zurück und verhinderte somit eine huma­nitäre Katastrophe. Die Arbeiten vor Ort laufen weiter. Gemeinsam können wir Kinder und ihre Familien medizinisch versorgen und ih­nen eine neue Chance im Leben schenken.
Herzlichen Dank für eure Hilfe.

Der Jemen ist ein Staat im Süden der arabischen Halbinsel. Auf einer Fläche von 528.076 km² leben 29,2 Mio. Menschen. Seit 2015 herrscht im Jemen ein blutiger Krieg. Seit 2012 ist ADRA Deutschland im Jemen aktiv. Dort ist ADRA die zweitgrößte Hilfsorganisation.

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Weltgesundheitstag 2021: Armut ist der größte Gegner der Gesundheit

Gesundheit ist ein Grundbedürfnis und die Voraussetzung für jede Form von Entwicklung. Dabei arbeitet ADRA in zwei Richtungen: Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung.
Die Vorsorge betreiben wir etwa durch Präventionsarbeit, Aufklärung und Schulungen. Doch was, wenn die Menschen zum Arzt müssen? ADRA stellt Gesundheitsversorgung zum Beispiel im Jemen oder in Äthiopien.

Im vergangenen Jahr drehte sich viel um die Corona-Pandemie, auch in den Projekten von ADRA. Als Teil der Gesundheitsvorsorge haben ADRA-Mitarbeiter*innen auf der ganzen Welt Masken verteilt, Schulungen angeboten und Hygienesets verteilt. Doch manchmal kämpfen unsere Kolleginnen und Kollegen nicht nur gegen das Virus. „Viele Menschen glauben nicht an die Existenz der Krankheit“, sagt Kamissoko, eine Begünstigte aus dem Ernährungsprojekt in Mali, über Corona. Teil der Vorsorgearbeit von ADRA besteht aus Aufklärung über Krankheiten, Infektionswege und natürlich Schutz.

ADRA ist da wo die Menschen uns brauchen

In der nordäthiopischen Provinz Tigray betreibt ADRA eine Kinderklinik. In der Region kommt es seit Ende des letzten Jahres zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und lokalen Kräften. Umso wichtiger ist eine unabhängige, neutrale Einrichtung, die sich um die Gesundheit der Kinder kümmert. Gerade dann, wenn es keine staatlichen Einrichtungen gibt. Dort, oder auch im Jemen, decken wir die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ab. Gerade dort brauchen uns die Menschen dringend.

Durch die Kombination von Vorbeugen und Versorgung schafft es ADRA, den Menschen Hoffnung und Perspektive zu geben. Das könnte ADRA nicht tun, ohne die vielen Spenderinnen und Spender, die unsere Arbeit erst möglich machen. Auch im Namen unserer Patientinnen und Patienten danken wir den Spendern von ganzem Herzen.

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Gemeinsam für mehr Gesundheit

Wie wichtig Gesundheit ist, merken viele erst, wenn sie krank sind. Die Weltgesundheitsorganisation betont in diesem Zusammenhang den ganzheitlichen Blick auf den Menschen und das subjektive Emp­finden des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Ge­sundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben.

Die traurige Wahrheit ist, dass für viele Kinder das Leben endet, bevor es richtig begonnen hat. Jeden Tag sterben noch immer 14.000 Kinder, bevor sie fünf Jahre alt werden. Baby Afina hat überlebt. Ihre Mutter Sofia ist stark unterernährt, wie viele Menschen im Jemen. ,,Seit Ausbruch des Krieges 2015 bekommt mein Mann keine Gehälter mehr ausbezahlt und wir können uns kei­ne Lebensmittel und Medikamente mehr leisten”, erzählt Sofia. Sie magerte ab und konnte ihre Tochter Afina nicht stillen. Im Alter von sechs Monaten wog Afina nur 3 Kilogramm. Als sie schweren Durch­fall bekam, wurde die Situation lebensbedrohlich und sie wurde in eine Klinik von ADRA gebracht. Unterernährung kann in den ersten Lebensmonaten zu irreparablen Schäden führen. Doch Afina hat es geschafft! ,,Ich bin so dankbar, dass Afina gesund geworden ist”, freut sich Sofia.
Wir setzen alles daran, Kindern wie Afina eine Zukunft zu schenken.

Mehr zu unserer Kampagne “Gemeinsam für mehr Gesundheit” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

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