Hochwasserkatastrophe in Deutschland

"Wir haben alles verloren, wir können nur noch beten!"

In der Nacht auf den 15. Juli 2021 haben schwere Unwetter große Zerstörung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinterlassen. Viele Familien haben alles verloren. In einer Nacht haben 188 Menschen ihr Leben verloren, über 40.000 Menschen sind von der Katastrophe direkt betroffen.

Die Kraft des Wassers hat auch die Infrastruktur zerstört: Straßen, Brücken, Strom, Heizung, Leitungswasser funktionieren nicht. In dieser Phase starten die Aufräumarbeiten. Aus Nah und Fern kommen Freiwillige in die Region, um zu helfen.
Einer von ihnen ist Anton. Er trommelt Freunde und Familie zusammen, fährt in das Katastrophengebiet und packt an. „Es herrscht Chaos und keiner weiß wohin mit dem Müll. Der Keller steht bis zur Decke voll mit Wasser“, erzählt Anton von seinem ersten Einsatz und ergänzt: „Der Zusammenhalt war enorm und daraus schöpften die Betroffenen ihre Kraft“.
In der ersten Phase der Katastrophe unterstützt ADRA 74 freiwillige Initiativen und soziale Einrichtungen, die sich um die betroffenen Menschen kümmern und bei den Aufräumarbeiten helfen. Dazu stimmen wir uns mit den Kommunen und Krisenstäben vor Ort eng ab.
Zur ersten Phase der Nothilfe zählt auch die Bereitstellung von Soforthilfen für betroffene Haushalte. ADRA Deutschland e.V. und AWO Rheinland leisten gemeinsam finanzielle Nothilfe für die Opfer der Flut. Das Antragsmobil fährt mehrmals in der Woche die Ahr rauf und runter zu den Betroffenen. Neben finanziellen Hilfen haben die Helferinnen und Helfer immer ein offenes Ohr und können an psychosoziale Betreuung vermitteln. Der Bedarf in der Region ist riesig!

Aufräumarbeiten und Wiederaufbau

Die Häuser, Gärten und Wege sind wenige Wochen nach der Katastrophe wieder frei. Der Schutt, Abfall und Unrat sind noch nicht verschwunden und sammelt sich auf riesigen Bergen außerhalb der Ortschaften. Vor dieser Ausgangslage beginnt der Wiederaufbau im Flutgebiet.
Gemeinsam mit LandsAid hilft ADRA Deutschland e.V. den örtlichen Landwirtinnen und Landwirten beim Wiederaufbau. Damit erreichen wir 1.500 bäuerliche Haushalte, die durch die finanzielle Hilfe ihre Betriebe wiederaufbauen können. Auch karitative Einrichtungen erhalten in der zweiten Phase Unterstützung. Dazu zählen u.a. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, der Verein „Leben mit Autismus“ oder die Tafel e.V. Bad Münstereifel –Iversheim. Durch die Flut hat die Tafel sämtliches Inventar verloren, dabei sind jetzt besonders viele Menschen auf Hilfe angewiesen. Mit einer Unterstützung zum Wiederaufbau werden
Küchen- und Kühlgeräte angeschafft, damit die Tafel ihrem gemeinnützigen Auftrag nachgehen kann.

Das Leben nach der Flut ist keine Selbstverständlichkeit

In dieser Phase des Wiederaufbaus zeigt sich erst das immense Ausmaß der Katastrophe. Im Ort Dernau zum Beispiel sind 542 der 612 Häuser beschädigt. Überall dröhnen die Motoren von Baggern, Lastern und immer wieder Presslufthämmer. Entweder werden Häuser sofort abgerissen oder bis auf die Grundmauern entkernt. Wenn das Haus wiederaufgebaut wird, hilft ADRA zunächst im Kampf gegen Schimmel, Schadstoffe und Fäkalgeruch. Die Flut hat Kanalisation, Kläranlagen und Heizungskeller
überspült. Dementsprechend sind Abwässer, Chemikalien und Heizöl ausgelaufen und haben Gärten und Häuser kontaminiert. ADRA stellt den Betroffenen sogenannte Effektive Mikroorganismen zur Beseitigung von Gerüchen und Schadstoffen zur Verfügung. Erst wenn das Gemäuer getrocknet ist und nicht mehr riecht, ist überhaupt an Wiedereinrichtung der Räume zu denken.

Die Katastrophe in den Köpfen

Die Menschen, die alles verloren haben, sind traumatisiert. „Wir hören den Regen jetzt anders“, sagt uns ein Anwohner, der die Flutnacht wohl nie vergessen wird. Bei jedem Regen ist die Erinnerung wieder präsent. Ein Teil der Katastrophenhilfe ist deshalb auch die psychosoziale Betreuung, mit einem besonderen Augenmerk für Kinder und Jugendliche: Sport- und Freizeiteinrichtungen werden beim Wiederaufbau unterstützt, Kinder und Jugendliche zu Ausflügen eingeladen. Jedes unbeschwerte Kinderlachen schenkt ein Stück Normalität und Hoffnung.
Seniorinnen und Senioren sind von der Katastrophe besonders hart getroffen. Sie sind weniger mobil – Einsamkeit und soziale Isolation verschärfen die Situation. Daher unterstützen wir aufsuchende Seelsorge bzw. psychosoziale Betreuung. Zusätzlich unterstützt ADRA Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken, so zum Beispiel eine allabendliche Mahlzeit für die
Bewohnerinnen und Bewohner von Schweinheim. Das gemeinsame Abendessen hilft bei der Verarbeitung der Flutkatastrophe.
 

Die kommenden Herausforderungen

Während die Anwohnerinnen und Anwohner noch unermüdlich dabei sind Schäden zu beseitigen, ziehen neue Bedrohungen am Horizont hinauf:
 
  • Baumaterial ist viel zu teuer
    Im Vergleich zum Vorjahr sind Baustoffe in diesem Jahr extrem teuer. Corona und Lieferengpässe haben die Nachfrage gesteigert, wodurch der Preis im Durchschnitt um 7,2 Prozent gestiegen ist. Bei Vollholz liegt die Steigerung sogar bei über 80 Prozent.
  • Handwerkerinnen und Handwerker? Mangelware!
    Die ersten Aufräumarbeiten haben stattgefunden, doch die Wohnungen und Häuser der Familien sind noch nicht wieder bewohnbar. Die Menschen leben auf Baustellen oder sind mit ihren Liebsten in Hotels untergebracht. Jetzt sind Handwerkende gefragt, die die neue Heizung einbauen, die Fenster setzen, den Estrich erneuern oder Fußböden verlegen. Doch gutes Fachpersonal ist deutschlandweit schwer zu bekommen, weshalb sich der Wiederaufbau in die Länge ziehen wird.
  • Der Winter zieht auf
    Schon bald neigt sich der Spätsommer in den Herbst und unweigerlich in den Winter. Vielen Menschen ist die Heizung buchstäblich davongeschwommen, einige haben noch immer kein Strom und Wasser. Gemeinsam mit der Initiative AHRche – Verein für Katastrophenhilfe stellt ADRA provisorische Heizungssysteme für Bewohnerinnen und Bewohner bereit, damit sie den Winter in ihren eigenen vier Wänden überstehen können.
 

Rechenschaft ablegen gegenüber Spendern und Betroffenen

ADRA arbeitet nach internationalen humanitären Standards und hat sich verpflichtet, gegenüber Spenderinnen und Spendern, als auch gegenüber Hilfeempfängerinnen und -Empfängern, Rechenschaft über die Verwendung der Spendengelder abzulegen. Das Ziel ist eine unbürokratische und schnelle Hilfe auf der einen Seite, eine zielgerichtete und bedarfsgerechte
Unterstützung auf der anderen Seite. Um diesem Ziel gerecht zu werden, planen wir, den Einsatz zeitnah (Januar 2022) zu evaluieren. Durch ein offenes Ohr, der Bereitschaft zuzuhören und Verständnis für die betroffenen Menschen möchte ADRA gemeinsam mit den Opfern der Flut zu einem guten Ergebnis kommen. Von diesem kooperativen und partnerschaftlichen
Ansatz ist ADRA zutiefst überzeugt.

Das Projekt wird unterstützt von:

 

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Danke an alle, die helfen!

Haus im Hochwassergebiet 2021_DeutschlandSchwere Unwetter richteten Mitte Juli vor allem in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und in Bayern immense Schäden an. Innerhalb weniger Stunden haben über 40.000 Menschen ihr Zuhause oder ihre Existenzgrundlage verloren.

Leider einige auch ihr Leben. Unsere Kollegen aus der Nothilfeabteilung fahren jede Woche mehrfach in das Hochwassergebiet. Sie treffen dort Vertreter lokaler Helfergruppen und sozialer Einrichtungen und stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Mit Bürgermeistern und Ortsvorstehern wird geklärt, wie eine gerechte finanzielle Unterstützung stattfinden kann. Soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Wohnund Pflegeheime sowie lokale Helfergruppen werden unterstützt. Zusätzlich findet eine Zusammenarbeit mit Mitgliedsorganisationen des Katastrophenbündnisses Aktion Deutschland Hilft statt, um die Hilfe vor Ort schnell und effektiv zu koordinieren. Dank Ihrer Spenden kann der Wiederaufbau an vielen Stellen beginnen.

Herzlichen Dank für eure Anteilnahme, euer Mitgefühl und eure Unterstützung!

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Start der „Aktion Kinder helfen Kindern“ 2021

Jedes Jahr packen in ganz Deutschland Kinder, Eltern und Großeltern Weihnachtspakete für Kinder armer Familien in Ost- und Südosteuropa. In den Paketen findet sich Spiel- und Malzeug, Kleidung, Schulhefte und oft auch eine persönliche Nachricht. Mit der „Aktion Kinder helfen Kindern“ erreichen wir, dass die Kinder in Deutschland Mitgefühl für Gleichaltrige in anderen Teilen der Welt entwickeln und gleichzeitig helfen wir den einkommensschwachen Kindern, z.B. in Serbien. Seit dem Jahr 2000 konnten wir gemeinsam 678.026 Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Am 20. September, am Weltkindertag, startet die „Aktion Kinder helfen Kindern“. Die Pakete werden in ganz Deutschland gesammelt und zur Weihnachtszeit ausgeliefert. Mehr dazu finden Sie unter https://kinder-helfen-kindern.org/

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Hochwasser in Deutschland

 „Wir haben alles verloren, wir können nur noch beten!“

Hochwasserkatastrophe in Deutschland

In der Nacht zum 15. Juli 2021 haben schwere Unwetter in Deutschland große Zerstörung und Leid hinterlassen. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat es besonders getroffen. In dieser schweren Zeit stehen wir den Menschen zur Seite und das, solange Hilfe gebraucht wird. 

Hilfsmaßnahmen im Überblick

So hilft ADRA den Menschen

Nach der Flutkatastrophe möchten wir für die Menschen da sein. Wir begleiten sie bei den Aufräumarbeiten und beim Wiederaufbau finanziell und logistisch. Zusammen mit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) und dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW) engagiert sich ADRA in zahlreichen Projekten für die Menschen in den Hochwassergebieten. ADRA koordiniert und setzt die Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Regionen um.

Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender können wir den Menschen jetzt und in Zukunft zur Seite stehen. Die Hilfsmaßnahmen umfassen drei Phasen:

Nothilfe: In den ersten Tagen und Wochen nach der Flut unterstützte ADRA finanziell freiwillige Initiativen, die Sachspenden, Lebensmittel und Trinkwasser beschafften, sortierten und an die Menschen verteilten. Freiwillige Helferinnen und Helfer erhielten bei den Aufräumarbeiten eine logistische und finanzielle Hilfe. Zur ersten Phase der Nothilfe zählte auch die Bereitstellung von Soforthilfen für betroffene Haushalte, soziale Einrichtungen und landwirtschaftliche Betriebe.

Mittelfristige Hilfe: In dieser Phase helfen wir den betroffenen Kindern, Frauen und Männern über den Winter zu kommen und die Zeit bis zum vollständigen Wiederaufbau angemessen zu überbücken. Dabei unterstützen wir mit Übergangskindergärten, psychologischer Betreuung, Flutküchen, Notheizungen und finanzieren Übergangswohnungen.

 

Langfristige Hilfe:  Wir helfen beim Wiederaufbau sozialer Einrichtungen finanziell und logistisch. Wir unterstützen bedürftige Familien, deren Zuhause zerstört wurden mit effektiven Mikroorganismen (EM). Es handelt sich um eine konzentrierte Mischung aus Mikroorganismen, Bakterien und Pilzen, die biologisch abbaubar sind. Durch das Hochwasser Mitte Juli wurden Gift und Schadstoffe angeschwemmt, die sich in den Häusern und Gärten abgesetzt haben. Zur Beseitigung von Geruch und Schimmel werden EM eingesetzt. 

Zusammenarbeit im Aktionsbündnis

ADRA Deutschland e.V. unterstützt mit Projekten die Menschen vor Ort. Wir möchten die Menschen langfristig begleiten und beim Wiederaufbau unterstützen. Als Teil des Bündnisses Aktion Deutschland hilft e.V. ergeben sich innerhalb der Hilfsmaßnahmen der einzelnen Bündnispartner Synergien, die einen Mehrwert in der Hilfeleistung für die Menschen im Hochwassergebiet bieten.

Wo ist ADRA Deutschland e.V. im Einsatz?

FAQ: Fragen und Antworten zum Hochwasser

Wie ist die aktuelle Lage in den betroffenen Gemeinden? Wie groß sind die Schäden durch das Unwetter? Wie hilft ADRA den Menschen vor Ort konkret? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in diesem FAQ (Stand: 01.09.2021).

Die Aufräumarbeiten und Müllentsorgung dauern an. Die aktuelle Lage ist von Ort zu Ort verschieden; die Gemeinden wurden unterschiedlich stark vom Hochwasser getroffen. Teils mussten Häuser abgerissen werden, teils konnte mit der Sanierung und dem Wiederaufbau begonnen werden. Viele Häuser sind wieder an ein Strom- und Wassernetz angeschlossen und es wurden provisorische Abwasserkanäle und Behelfsbrücken errichtet. Im Ahrtal ist nicht jedes Haus wieder mit Gas versorgt und die Menschen haben teilweise keine funktionierende Heizung. Der Winter naht und die Lage wird umso schlimmer. Bis heute sind nicht alle Häuser bewohnbar, nicht alle Schulgebäude, Kindergärten, soziale Einrichtungen oder Sporthallen nutzbar.

Aktuellen Schätzungen zufolge, werden mehr als 15 Milliarden Euro nötig, um Häuser, Verkehrsinfrastrukturen, Strom- Wasser, und Gasversorgung wieder herzustellen. Mit über 180 Toten ist es das folgenschwerste Hochwasserereignis der letzten 60 Jahren. Die Behörden sprechen von einem Pegelstand der Ahr zwischen 700 und 800 cm (mittlerer Wasserstand im Jahr liegt bei 58 cm).

ADRA unterstützt über 70 soziale Einrichtungen und lokale Helfergruppen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen finanziell und logistisch. Soziale Einrichtungen umfassen u.a. Kindergärten, Schulen, Senioren- und Pflegeheime, Tafeln sowie Sportstätten und Tierheime. Von diesen Projekten profitieren mehr als 18.000 Menschen.

Gemeinsam mit LandsAid und der Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbands helfen wir zudem landwirtschaftliche Betrieben aus dem Flutgebiet mit einer finanziellen Soforthilfe. Damit erreichen wir über 200 landwirtschaftliche Haushalte, die durch die finanzielle Hilfe ihre Betriebe wiederaufbauen können. Wir haben für die Menschen und ihre Geschichte ein offenes Ohr und bieten psychosoziale Betreuung an.

In den ersten Wochen nach der Flut half ADRA Deutschland Privathaushalten, sich das Nötigste zum Überleben zu beschaffen. Mit der AWO Rheinland leisteten wir gemeinsam seit August 2021 finanzielle Nothilfe für mehr als 1100 Haushalte.

Wir bieten Winterhilfe an!

Gemeinsam mit der Initiative AHRche – Verein für Katastrophenhilfe – stellt ADRA provisorische Heizungssysteme für Bewohnerinnen und Bewohner bereit, damit sie den Winter in ihren eigenen vier Wänden überstehen können. In Ahrweiler stellen wir Übergangswohnungen für Betroffene und freiwillige Helferinnen und Helfer bereit. In Wohnungen ohne Strom und Gas werden kleine Notküchen eingerichtet, damit warme Mahlzeiten gekocht werden können.

Mikroorganismen (EM) bezeichnen eine konzentrierte Mischung aus Mikroorganismen, Bakterien und Pilzen, die biologisch abbaubar sind. Diese dienen dazu, überschwemmte Flächen wieder nutzbar zu machen, sowohl im Innen- wie im Außenbereich. Durch das Auftragen von EM können Giftstoffe neutralisiert und Geruchsbildung bekämpft werden. So werden Häuser wieder bewohnbar und Außenflächen wieder nutzbar. Effektive Mikroorganismen wurden schon in der Vergangenheit bei den Hochwassern an Oder und Elbe erfolgreich eingesetzt.

Seit Anfang September unterstützt ADRA die Flutopfer durch die Verteilung Effektiver Mikroorganismen. Die EMs werden in über 20 Ausgabestellen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kostenlos an Privathaushalte verteilt. Bürgerinnen und Bürger erfahren in Schulungen alles über die richtige Anwendung und Dosierung der flüssigen EM. ADRA bietet jeden Donnerstag von 19:30 bis 20:30 auf Facebook eine Sprechstunde zu Fragen rund um die effektiven Mikroorganismen.

EM vertragen keine Kälte und gehen daher jetzt in die Winterpause. Ab Frühling 2022 werden sie wieder im Flutgebiet eingesetzt.

Unterstützt wird ADRA Deutschland e.V. bei der Bereitstellung von Effektiven Mikroorganismen durch das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ sowie EMIKO Handelsgesellschaft mbH und EM e.V.

In Ahrweiler bieten wir für Freiwillige und Betroffene eine Bleibe und Schutz an. Wer einen Wohnraum benötigt, kann seinen Bedarf über folgende Adresse melden: kontakt@adra-soteria.org.

Eine Übersicht unserer Hilfsmaßnahmen finden Sie auf der interaktiven Karte oben auf dieser Seite.

Die Hilfs- und Spendenbereitschaft nach der Flut war und ist überwältigend! Mehr als 7,5 Millionen Euro Hilfeleistungen konnte ADRA bereits auszahlen! ADRA-Kollegen reisen wöchentlich in das Hochwassergebiet, um sicherzustellen, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Nach Einreichen eines Antrages auf Unterstützung und dessen Überprüfung wird das Geld an soziale Einrichtungen, Vereine bzw. an lokale Initiativen schnell und unbürokratisch überwiesen.

Jetzt Spenden

Zur Bewältigung der Katastrophe und Unterstützung der Opfer sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Wir bitten Sie im Namen der Flutopfer um Ihre Hilfe und Ihre Spende:

Direkt online Spenden unter dem Stichwort „Hochwasser“:

Unser Spendenkonto:

ADRA Deutschland e.V.
IBAN: DE87 6602 0500 0007 7040 00
Stichwort: Hochwasser

Übergabe erste Soforthilfen

Im Hochwassergebiet um das Ahrtal wurden am 18. August 2021 die ersten Spendengelder übergeben. Diese gehen als Soforthilfen an landwirtschaftliche Betriebe.

ADRA Deutschland e.V. ist gemeinsam mit LandsAid Großspender für das Netzwerk rund um den Deutschen Bauernverband und die Schorlemer Stiftung. Diese Spenden konnten von unserer Seite aus Mitteln von Aktion Deutschland Hilft gewonnen werden und wir sich unendlich dankbar für die Spender:innen, die das möglich gemacht haben.

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Geschichten, die das Hochwasser schreibt

Jetzt Spenden

Zur Bewältigung der Katastrophe und Unterstützung der Opfer sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Wir bitten Sie im Namen der Flutopfer um Ihre Hilfe und Ihre Spende:

Direkt online Spenden unter dem Stichwort „Hochwasser“:

Unser Spendenkonto:

ADRA Deutschland e.V.
IBAN: DE87 6602 0500 0007 7040 00
Stichwort: Hochwasser

Forum Mittelrhein

Herzlich Willkommen zum „Forum Mittelrhein“! Am 10. Juli um 10:00 erwartet Sie Pastor Stephan Sigg zum Thema „Glauben Begeistert Leben“. In einem interaktiven Programm können Sie gemeinsam mit Ihren Freunden und Ihrer Familie digital mit allen Adventgemeinden aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland teilnehmen. ADRA ist auch dabei.
Weitere Infos finden Sie auf
www.mrv.adventisten.de/forum

Wir bauen Brunnen aus Ihrem Gold

Erst hat man Schmerzen bis die Zähne da sind, dann muss man sich jahrelang um sie kümmern. Irgendwann findet der Zahnarzt ein Loch in einem Zahn. Vielleicht ist es noch klein und kann repariert werden.

Hat man jedoch zu lange gewartet, ist es eventuell schon zu spät. Aber eine Lücke soll es auch nicht geben. Also wird der Zahn „vergoldet“. Die Zeit vergeht und es kommen weitere vergoldete Freunde dazu. Irgendwann wird das Zahngold ausgetauscht. Wäre es nicht wunderbar, wenn das
Zahngold in anderer Form vielen Menschen helfen könnte? Die Patientinnen und Patienten der Zahnarztpraxis Lyhs finden das gut. Deshalb sammelt die Zahnärztin das Zahngold, schickt es ins Labor und von dort kommt eine Spende zu ADRA. Wir danken Frau Lyhs für ihre Unterstützung und hoffen, dass ihr Beispiel viele Nachahmer findet.

Möchten Sie weitere Informationen oder Material zum Thema „Zahngold“ bekommen?
Schreiben Sie uns gerne an info@adra.de

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UMDENKEN: Nachhaltigkeitscamp 2021

Vom 09. bis zum 11. Juli 2021 veranstalten die Adventjugend, die Freikirche der STA, der Zeltplatz Friedensau gGmbH sowie ADRA Deutschland e.V. gemeinsam das Umdenken. NachhaltigkeitsCamp.

Hier warten interessante Vorträge und spannende Workshops zum Thema Nachhaltigkeit auf Klein und Groß. Neben den Angeboten für die Erwachsenen wird es durchgängig auch Workshops speziell für Kinder und Familien geben. Ausgiebige Waldspaziergänge und gemütliche Lagerfeuer am Abend bieten viel Raum für Austausch und Diskussion. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.


Anmeldung und weitere Informationen: Umdenken