Euer Engagement gibt uns Hoffnung

Wir sind überwältigt und dankbar für die großartige Unterstützung, die wir in diesem schwierigenJahr für die „Aktion Kinder helfen Kindern!” erfahren haben.

Während wir im ersten Halbjahr nach Möglichkeiten suchten, wie wir die Aktion im Jahr der globalen Pandemie durchführen können, haben Kinder, Eltern und Freunde unermüdlich schöne Sachen für die Paketaktion gesammelt. 

Nach dem Abschluss der Sammlung be­gann umgehend die Planung der Verschickung der Pakete. Ob und wie wir die Pakete zu den bedürftigen Kindern schicken, konnten wir bei Re­daktionsschluss (Anfang Dezember) noch nicht abschließend sagen. 

Die überwältigende Beteiligung ist für uns Auftrag und Motivation zugleich. Auch wenn dieses Jahr nicht alles glatt gelaufen ist, danken wir euch von ganzem Herzen.

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. mit Ihrer Spende unterstützen?

Soforthilfen für die Armen – JETZT!!

Solidarisch für sozialen Zusammenhalt und gegen die Krise

Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Sie lässt niemanden unberührt, und wir werden sie nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir gemeinsam füreinander einstehen. Solidarität ist das Gebot der Stunde – besonders gegenüber jenen Menschen, die ohnehin zu den Ärmsten in dieser Gesellschaft zu zählen sind.

Bereits im ersten Lockdown 2020 wurden für Bezieher*innen von Hartz IV und Altersgrundsicherung keinerlei zusätzlichen Hilfen zur Verfügung gestellt, obwohl der zusätzliche Bedarf durch wegfallende Schulessen, geschlossene Tafeln, steigende Lebenshaltungskosten und insbesondere auch für Desinfektionsmittel und Masken offensichtlich gegeben war. Laptops für das Homeschooling wurden versprochen, auf die die Kinder vielfach noch heute warten. Umso unverständlicher ist dies, als zugleich hohe Milliardenbeträge zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zur Verfügung gestellt wurden.

Die Hoffnung, dass sich die Corona-Krise bis Jahresende 2020 erledigt haben dürfte, hat sich nicht erfüllt. Stattdessen sind wir mitten in einem zweiten Lockdown, von dem wir nicht wissen, wie lange er nötig sein wird. Getrogen hat auch die Hoffnung, dass die Ärmsten spätestens mit der für 2021 anstehenden Anpassung der Regelsätze endlich entlastet würden. Im Gegenteil: Entgegen dem Rat und der Expertise aller Fachleute und von Gewerkschaften und Sozialverbänden erfolgte im Januar eine Erhöhung um lediglich 14 Euro auf 446 Euro, was einem armutspolitischen Offenbarungseid gleichkam.

Vor diesem Hintergrund sehen sich die Unterzeichnenden erneut veranlaßt, sofortige Hilfen für die Ärmsten unter uns einzufordern. Wir fordern:

•  für Bezieher*innen von Hartz IV und Grundsicherung für Alte und Erwerbsgeminderte die bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze auf mindestens 600 Euro sowie für die Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro,

•  für alle Kinder und Jugendlichen in Familien mit niedrigem Einkommen Hard- und Software sowie weitere Lernmittel, die für die Nutzung der digitalen Bildungsangebote der Schulen notwendig sind, als einmalige Leistungen der Jobcenter,

•  zum Schutz aller, die aufgrund der Pandemie in Mietzahlungsschwierigkeiten geraten sind, ein erneutes Kündigungsschutzmoratorium, um sicherzustellen, dass niemand aufgrund pandemiebedingter Einkommensverluste die Wohnung verliert. Auch das Kreditmoratorium ist zu erneuern, um zu verhindern, dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation in Existenznot geraten.

                                                         Marlis Tepe      Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
                                                   Frank Werneke      ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
                                      Prof. Dr. Jens Schubert      AWO Bundesverband e.V.
                                           Dr. Ulrich Schneider      Der Paritätische Gesamtverband e.V.
                                                     Maria Loheide      Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
                                                          Adolf Bauer      Sozialverband Deutschland e.V.
                                                    Verena Bentele      Sozialverband VdK e.V.
                                         Susanna Karawanskij       Volkssolidarität Bundesverband e.V.
                                                      Aron Schuster       Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
                                                        Heinz Hilgers       Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
                                                  Holger Hofmann       Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
                                                            Olaf Bandt        Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland/
                                                                                       Friends of the Earth Germany
                                               Olaf Zimmermann       Deutscher Kulturrat e.V.
                                  Dr. Melanie Weber-Moritz       Deutscher Mieterbund e.V.
                                                         Jochen Brühl       Tafel Deutschland e.V.
                                                       Martin Rücker       foodwatch e.V.
                                                 Georg Grohmann       BAG Streetwork/ Mobile Jugendarbeit e.V.
                                                 Benjamin Andrae       Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V.
                                                         Birgit Görres       Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
                                          Dr. Klaus-Dieter Warz      DEUTSCHE DIABETES FÖDERATION e.V.
                   Wolfgang Schreck und Oliver Kunz      Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V.
                                               Christel Achberger      Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
                                                  Herbert Temmes      Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.
                                        Prof. Christel Bienstein      Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe – DBfK Bundesverband e.V.
                                                           Gunter Erbe      Deutscher Wohlfahrtsverband für Gehör- und Sprachgeschädigte GSW e.V.  
                                                            Georg Roth       Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS e.V.)
                                                        Uwe Weppler       PARITÄTisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
                                                    Christian Molke       ADRA Deutschland e.V.
                             Andreas Luttmer-Bensmann       Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
                                                           Uwe Hiksch       NaturFreunde Deutschlands
                                             Volkmar Proschwitz       Advent Wohlfahrtswerk e.V.
                                                      Carmen Thiele       PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
                                                 Helena Steinhaus       Sanktionsfrei e.V.
                                                 Annegret Gabelin       Sozialwerk des dfb (Dachverband) e.V.
                                                            Heiko Frost       Verband Deutscher Schullandheime e.V.
                                                   Britta Altenkamp      Zukunftsforum Familie e.V.

Quelle: https://www.der-paritaetische.de/presse/aufruf-soforthilfen-fuer-arme/

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. mit Ihrer Spende unterstützen?

Entdecke was in dir steckt!

Im August 2019 habe ich meinen Freiwilligendienst in einem Heim für Menschen mit Beeinträchtigungen in Bolivien begonnen. Ich wollte nach der Schule nicht direkt eine Ausbildung oder ein Studium anfangen, sondern mehr von der Welt kennenlernen, meinen Blickwinkel erweitern und neue Erfahrungen sammeln.

Als die E-Mail von ADRA kam, dass ich wegen COVID-19 nach Deutschland zurückzukehren musste, war ich seit fast acht Monaten im Projekt tätig. Ich war schockiert. Ich konnte es nicht glauben, denn eine Woche davor war die­ses Virus in Bolivien noch kein Hauptthema und die Anzahl der daran Erkrank­ten sehr gering. Ich machte mir eher Sorgen um die Situation in Deutschland und den Rest von Europa. Aber alles veränderte sich, die Quarantäne wurde eingeführt, die Grenzen dicht gemacht und die Menschen bekamen Angst. Ab dem Tag bekam ich täglich E-Mails von ADRA und dem Auswärtigen Amt. Ich stand ständig unter Spannung, weil ich nicht wusste, wann mein letzter Tag in Bolivien sein würde und ob ich es überhaupt schaffen würde auszureisen. Ich wartete ungeduldig auf die Rückreise und 12 Tage nach der ersten E-Mail war es soweit. Ich stieg in einen vollen Flieger ein und kam 12 Stunden später Zu­hause an. Trotz des abrupten Endes meines FSJs war diese Zeit eine Bereiche­rung für mein Leben. Und ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die ich hatte, in einem Projekt mitzuhelfen, das eine wertvolle Arbeit für Menschen in Not leistet. Ich habe gelernt, das mehr zu schätzen, was ich habe und es nicht für selbstverständlich zu halten. Ich darf immer zu Gott kommen und darauf vertrauen, dass er es schon gut machen wird.

Freiwilligendienst mit ADRA

ADRA bietet verschiedene Möglichkeiten, sich nach der Schule ein Jahr zu engagieren. Unsere Gastautorin Heidi Vasiu verbrachte ihren Auslandseinsatz im Rahmen von “weltwärts”, den Freiwilligendienst vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Weitere Erfahrungsberichte und Infos zu den Freiwilligendiensten findest du unter live.adra.de.

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. mit Ihrer Spende unterstützen?

Vom Wissen zum Tun

Am letzten Augustwochenende fand die erste Nachhaltigkeitskonferenz von ADRA Deutschland statt. Trotz Corona kamen Teilnehmende nach Darmstadt, um mit Gleichgesinnten über Nachhal­tigkeit zu diskutieren. Neben Fachvorträgen und Workshops empfing ADRA prominenten (virtuel­len) Besuch.

Die Konferenz wurde eröffnet mit einer Keynote der ehemaligen Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick­lung Heidemarie Wieczorek-Zeul (Foto), in der sie für eine Entschul­dung und gegen die ungebremste wirtschaftliche Ausbeutung der ärmsten Länder argumentierte. Frau Wieczorek-Zeul, die auch im nati­onalen Rat für Nachhaltigkeit sitzt, plädiert für eine verbindliche Umset­zung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, ähnlich wie das Pariser Klimaabkommen. Die Keynote wurde vorher aufgezeichnet. Frau Wieczorek-Zeul ließ es sich jedoch nicht nehmen, mit den Teilneh­menden zu diskutieren, sie wurde virtuell zugeschaltet. Nach dem Auf­takt folgten eine Podiumsdiskussion, Fachvorträge zu nachhaltigem Wirtschaften und Workshops, in denen die praktische Umsetzung dis­kutiert wurde. Am Ende der Konferenz, die durch das Bundesministeri­um für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wurde, fasst eine Teilnehmerin die Lage zusammen: Es besteht kein Er­kenntnisproblem, wir müssen uns selbst und andere zum Handeln bringen! Dafür hat die Konferenz Beispiele aufgezeigt, die wir im Nachgang auch veröffentlichen. Die Handlungskonzepte und Vorträge sind abrufbar unter https://adra.de/nachhaltigkeitskonferenz.
Meldet euch zum Newsletter an und verpasst keine Neuigkeiten von ADRA.

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. mit Ihrer Spende unterstützen?

Weltkindertag – Kinder freuen sich!

Am 20. September ist Weltkindertag! An diesem Tag werden alle Kinder deutschlandweit mit Festen und Veranstaltungen geehrt. Jedes Jahr finden an diesem besonderen Tag zahlreiche Kinder- und Familienfeste statt. Warum gibt es einen Weltkindertag, wann und wozu würde er eingeführt? Welchen Einfluss hat Corona auf den diesjährigen Weltkindertag? Antworten auf diese Fragen findet ihr in dem nachfolgenden Beitrag.

Vor mehr als 60 Jahren empfahl die Vollversammlung der Vereinten Nationen einen offiziellen Tag für Kinder einzuführen. Dieser Tag wird in über 145 Länder gefeiert, um auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder weltweit aufmerksam zu machen. In Deutschland wird der Weltkindertag am 20. September jedes Jahres zelebriert.

Eigentlich sollte jeder Tag ein Fest für die Kinder sein: Sie sind unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Sie zu schützen und zu respektieren bedeutet in eine gute Zukunft zu investieren. Leider genießen nicht alle Kinder denselben Lebensstandard. Wer im reicheren Norden oder im ärmeren Süden auf die Welt kommt, hat Vor- oder Nachteile, die sein Leben im positiveren oder im negativeren Sinne prägen werden. Insbesondere der Zugang zu Bildung und allgemein zu lebenswichtigen Ressourcen wie Trinkwasser oder Lebensmittel ist rund um die Weltkugel ungleich verteilt. Diese Tatsache ist umso empörend, als soziale und ökonomische Ungleichheiten die Chance auf eine gute Bildung verringern. Aber auch in den Industrienationen sind sozioökonomische Ungleichheiten zwischen den Kindern nicht zu verneinen. Chancengleichheit in jedem Alter wird bei ADRA großgeschrieben. In unterschiedlichen Ländern wird die Bildung von benachteiligten Kindern und Familien deshalb besonders gefördert. Seit 28 Jahren ist ADRA beispielsweise ein wichtiger Akteur im Aufbau des somalischen Bildungssystems. In Myanmar werden Schulen gebaut und Lehrkräfte ausgebildet, um mehr Kinder zu unterrichten. In Osteuropa engagiert sich ADRA an der Seite junger Romafamilien, um ihre soziale Integration zu fördern.

Kinder und Jugendliche haben Bedürfnisse, die wenn sie wahrgenommen werden, zu ihrem besseren Wohlbefinden führen. Deshalb finden jährlich zahlreiche Kinder- und Familienfeste deutschlandweit zu Ehren der Kinder statt. Die besondere Situation unter der Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Feste dieses Jahr abgesagt werden mussten. Das heißt jedoch nicht, dass der Weltkindertag in Deutschland nicht gefeiert wird! Viele Kommunen, gemeinsam mit UNICEF Deutschland, haben sich für kleinere Veranstaltungen oder alternativ Lösungen entschieden. Der Stimme der Kinder wird Gehör geschenkt!

Auch die Aktion „Kinder helfen Kindern“ von ADRA findet dieses Jahr zum 21. Mal wieder statt. Am 20. September startet die Aktion. Kinder in ganz Deutschland bereiten Weihnachtspakete für benachteiligte Kinder aus Osteuropa vor. Anschließend werden sie in die Zielländer verschickt. Die Kinder freuen sich über die ADRA Pakete aus Deutschland. Sie wissen, dass sie nicht alleine sind.

Helfen Sie uns, den Kindern eine Freude zu machen und für eine gerechte Zukunft zu sorgen! >> zum Spendenformular

Was gibt es Neues bei ADRA? – Informiere Dich auf unserem ADRA-Tag online!

Liebe Freunde von ADRA,

wegen technischer Störungen konnten wir den geplanten ADRA Tag online am Samstag leider nicht halten. Wir möchten euch aber trotzdem die Infos nicht verwehren. Deshalb haben wir die Sendung aufgezeichnet.
Diese wird am Mittwoch 09.09. um 20.15 Uhr auf facebook für euch bereitstehen.
Über folgenden Link könnt ihr darauf zugreifen:
https://www.facebook.com/ADRADeutschland/posts/4350432881693666

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Treue!

Das Team von ADRA Deutschland

Einladung zur Landessammlung

Hast du Lust, dich für Kinder in Myanmar zu engagieren? Dann mach mit bei unsere Landessammlung! Und du bist nicht allein, denn bundesweit sind Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft unterwegs und unterstützen mit dieser Haustürsammlung Kinder in Myanmar.

Das Thema Bildung steht im Fokus. Die gesammelten Spenden kommen unserem Bildungsprojekt in Myanmar zugute. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in zehn Bundesstaaten dieses asiatischen Landes. Insgesamt sind in den nächsten vier Jahren sowohl 400.000 Lehrkräfte und Schüler und Schülerinnen als auch 5.000 Schulen Bestandteil der Förderungen. Dieses Projekt wird von drei ADRA Länderbüros gemeinsam mit der Europäischen Kommission (ECHO) finanziert.

Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern, denn nach dem Ablauf der Projektzeit werden wir gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Mit 21 Millionen Euro ist es das größte Projekt im ADRA-Netzwerk. Der Anteil der EU liegt bei 20 Mio. Euro. Den Eigenanteil über 1 Mio. Euro müssen die drei fördernden ADRA-Büros aufbringen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses wunderbare Ziel erreicht wird!

Wenn ihr euch vertiefend über die Landessammlung informieren möchtet, klickt bitte hier:
https://adra.de/landessammlung-ist-doch-nichts-fuer-mich/

Du möchtest mitmachen? Dann melde dich bei Liane Gruber, Tel. 06151 8115-55.