Gleichberechtigung durch die Pandemie um Jahre zurückgeworfen

Am 8. März ist Weltfrauentag

Sind Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt? Obwohl sich die Rolle der Frau seit 1911 gewandelt hat, gibt der Weltfrauentag auch dieses Jahr wieder Anlass, auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Die Corona-Krise verschärft die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern.

Vor allem Frauen arbeiten in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen. „Viele Frauen fühlen sich durch Pandemie und Homeoffice in Sachen Gleichberechtigung um Jahre zurückgeworfen“, schreibt Der Tagesspiegel und stützt sich auf diverse Protokolle, die im Corona-Jahr erhoben worden sind (Der Tagesspiegel, 05.02.2021). Der Tenor ist hier, dass Frauen im Lockdown den größeren Anteil an Homeschooling, Kinderbetreuung und Hausarbeit übernehmen.

Haben Frauen wirkliche Chancengleichheit in ihrer Karriere?
Welche Rollenbilder lernen unsere Kinder von uns?

ADRA setzt sich weltweit für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern ein

Weltfrauentag 2021 - zwei Frauen In Somalia wird Bildung für alle gefördert. Mit einem besseren Zugang zu Bildung wird der Weg in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben ohne Armut geebnet. Und gleichzeitig die Teilhabe von Frauen in gesellschaftlichen Entscheidungen gestärkt. Die Ausbildung von Mädchen und Frauen steht in unseren Bildungsprojekten im Fokus.

In der Mongolei lernen Frauen neue Anbaumethoden kennen, damit durch die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft der Markt für qualifizierte Bio-Produkte erschlossen werden kann.

In Mali arbeitet ADRA mit Kleinbäuerinnen daran, durch neue Produktionstechniken ihre Ernten zu sichern und besser gegen den Klimawandel gewappnet zu sein.

Geschichte des Weltfrauentags

1911 fand der erste Frauentag in Deutschland, Österreich, Dänemark, in der Schweiz und in den USA statt. Gemeinsames Ziel war es, das Wahlrecht, das Recht einer bezahlbaren Arbeit nachzugehen und das Recht auf Bildung für Frauen zu erwirken. Vorreiterin waren Clara Zetkin und Käthe Duncker, die für eine Stärkung der Rolle der Frau und für Gleichstellung kämpften. Erst 1949 wurden in Deutschland Frauen den Männern gleichgesetzt (Grundgesetz Artikel 3). 1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden”. Die Forderungen sind für viele Frauen weltweit noch nicht beendet. Ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit wird noch immer praktiziert. Menschenrechtsverletzungen wie Gewalt, Ehrenmorde, Zwangsehen oder weibliche Genitalverstümmelung sind immer noch aktiv.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von ADRA gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt mit Ihrer Spende.

Fünf Fragen zum Internationalen Weltfrauentag

Wie steht es um die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen weltweit?
Die Frage, warum es überhaupt einen Weltfrauentag gibt, beantwortet sich dann hoffentlich von selbst.

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Wie hoch ist der Anteil an Mädchen weltweit, die nicht zu weiterführenden Schule gehen?

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Der Begriff „Period Poverty“ beschreibt den Zustand, aufgrund Geldmangels keine Periodenhygienprodukte kaufen zu können und dadurch Bildung zu verpassen. Wieviele Mädchen verpassen aufgrund dessen durchschnittlich Schule und Arbeit?

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2014 wurde Malala Yousafzani als mit Abstand jüngste Friedensnobelpreisträgerin ausgezeichnet. Für welchen Einsatz erhielt sie diesen?

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Der Equal Pay Day steht symbolisch für den Tag, bis zu welchem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, um dann auf die gleiche Lohnsumme wie Männer für das Jahr zu bekommen. Auf welches Datum fällt er dieses Jahr?

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Mädchen werden in der Entwicklung behindert, wenn sie früh verheiratet werden. Wie viele Ehefrauen wurden weltweit vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet?

Prozentzahl richtiger Antworten:

The average score is 45%

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Langjährige ADRA-Botschafterin Anette Hennerkes neu im ADRA-Aufsichtsrat

In der letzten Mitgliederversammlung der Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. wurde Anette Hennerkes aus Berlin in den Aufsichtsrat gewählt. Dieses Gremium beruft und berät die Geschäftsführung und übt Kontrolle über die Tätigkeit des Vorstandes aus. Die Fundraising-Expertin Hennerkes komplettiert das Team im Aufsichtsrat.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 hat die Mitgliederversammlung Anette Hennerkes als fünftes Mitglied in den Aufsichtsrat von ADRA Deutschland e.V. berufen. Anette Hennerkes ist seit fast 20 Jahren als ADRA-Botschafterin aktiv und hat die Hilfsorganisation in zahlreichen Projekten unterstützt. „Auf Anette Hennerkes war in der Vergangenheit immer Verlass. Sie hat ADRA immer wieder ehrenamtlich unterstützt und in unserem Namen schon viel Positives bewirkt. Dafür sind wir Frau Hennerkes sehr dankbar. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir ihre Expertise nun in den Aufsichtsrat von ADRA Deutschland e.V. einbinden können“, zeigt sich Christian Molke, geschäftsführender Vorstand ADRA Deutschland e.V., begeistert.

Anette Hennerkes ist langjährige Organisatorin der „Aktion Kinder helfen Kindern!“ in Berlin und hat darüber hinaus zahlreiche Fundraising- und Sponsoringaktionen durchgeführt. Ihr Fachwissen teilte Frau Hennerkes als Dozentin für Fundraising an der Hochschule Friedensau.

Foto: Privat

„Frau Hennerkes ist die zweite Frau im Aufsichtsrat von ADRA Deutschland e.V. Wir engagieren uns als Hilfsorganisation in der Initiative FAIR SHARE of Women Leaders. Es bedeutet eine Selbstverpflichtung zu einem fairen Frauenanteil in Führungspositionen des Vereins. Mit Frau Hennerkes konnten wir eine anerkannte Fachfrau für den Aufsichtsrat gewinnen, und damit ohne Zweifel eine inhaltliche und operationelle Verstärkung. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, schließt Christian Molke.

Anette Hennerkes, 58 Jahre, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Berlin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann leitete Frau Hennerkes eine Gesellschaft für Projektberatung. Seit 2002 vertritt sie die Interessen von ADRA Deutschland e.V. als ADRA-Botschafterin, sammelt Spendengelder und engagiert sich für Menschen in Not.

Ein Paradies ist in Gefahr

Der Südseestaat Fidschi mit seinen mehr als 300 Inseln ist stark gefährdet und buchstäblich vom Untergang bedroht. Hier ist der Klimawandel beson­ders spürbar und messbar.

Katastrophenvorsorge

Der steigende Meeresspiegel, tropische Wirbel­stürme und Sturmfluten bedrohen das Leben der Bewohner. Welle für Welle frisst das Meer das Land entlang der Küstenlinien. Die Heimat vieler Men­schen verschwinde einfach. Katastrophenvorsorge verhindert Leid, bevor es geschieht. Um umfangreiche Maßnahmen wie Simulationsübungen, Aus­bildung von Rettungsteams und Evakuierungsplanungen zu bewältigen, schlossen sich verschiedene Hilfsorganisationen und Kirchen zu einem Netz­werk zusammen. Dieser „Church Agency Network for Desaster Operations” (CANDO) gehören ADRA und mehrere STA-Kirchengemeinden an. Damit Kin­der nach Katastrophen schnell wieder in die Schule gehen können und ein Stück Normalität zurückbekommen, arbeitet ADRA eng mit dem Bildungsmi­nisterium zusammen.

InformationREPUBLIK FIDSCHI
Einwohnerzahl: 890.000 (Stand 2019)
Fläche: 18.274 km²
ADRA Deutschland ist seit 2012 auf Fidschi aktiv

Das Projekt wird durch das Katastrophenbündnis Aktion Deutschland Hilft unterstützt.

Aktion Deutschland Hilft mit ADRA

PROJEKTLAUFZEIT: September 2019 bis August 2021

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Katastrophenvorsorge“

Am 20. Februar ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit – Wir vergessen die Ärmsten nicht!

Anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20.02. erinnert ADRA daran, die Armen in Deutschland und dem globalen Süden nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie sehr die Pandemie Arm und Reich trennt, zeigt sich im Inland wie auch in den Projektländern von ADRA. Die christliche Hilfsorganisation appelliert an Verantwortliche in Politik und Gesellschaft, den Armen beizustehen, sonst werden wir die Pandemie nicht überwinden.

Gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und zahlreichen Sozialverbänden unterstützt auch ADRA Deutschland den Appell „Corona trifft Arme extra hart – Soforthilfen jetzt!“. Innerhalb kürzester Zeit haben sich bereits über 130.000 Menschen dem Aufruf angeschlossen. Nächste Woche berät der Deutsche Bundestag die Forderungen dieser Kampagne. Darüber hinaus kann sich jeder an dem Aufruf beteiligen, jede Stimme hilft.

Bitte Unterzeichnen Sie hier: https://www.der-paritaetische.de/coronahilfe

Ungleichheit reduzieren

Während wir in Deutschland und Europa über die Bestellung von Impfstoff streiten, gehen die Länder des globalen Südens zur Zeit noch leer aus. Sie können im finanziellen Wettstreit um den Erwerb von Impfdosen nicht mithalten. Ihnen fehlt die „Marktmacht“ im Vergleich zum globalen Norden. Doch eines hat uns die Corona-Krise schon jetzt gelehrt:

Gesundheit ist ein globales Thema! Was geschieht, wenn in den Entwicklungsländern kaum Impfungen stattfinden?

Bis jetzt wurde in zehn Ländern 75 Prozent aller Covid19-Impfungen durchgeführt. Zeitgleich aber haben 130 Länder noch nicht einmal eine einzige Dosis erhalten. ADRA Deutschland schließt sich in dieser Sache dem Aufruf des UN-Generalsekretär António Guterres an, der einen weltweiten Impfplan gegen die Corona-Pandemie verlangt.

Niemanden zurücklassen!

Die neuen Virusvarianten belegen auch, wie wenig ein „Impfnationalismus“ grundlegend einer Bekämpfung der Pandemie dienen würde. Eine sogenannte südafrikanische oder britische Virusmutation wird sich in einer mobilen Welt unaufhaltsam weiter ausbreiten. Niemand kann sich dauerhaft einbilden auf einer isolierten Insel zu überleben. Aus diesem Grund muss die Impfstrategie global gedacht werden. In dieser besonderen Corona-Krise gilt der Grundsatz: „Niemand darf zurückgelassen werden“! Letztlich ist es im Interesse aller Menschen und entspricht dem Verständnis der Würde des Menschen. Bundesminister Gerd Müller (CSU) macht unlängst deutlich, man müsse auch in Entwicklungsländern baldmöglichst mit dem Impfen anfangen, „sonst kommt das Virus im nächsten Flieger zu uns zurück”.

Den Zustand der Gerechtigkeit kann man daran bemessen, wie mit den Ärmsten der Armen umgegangen wird. Zunehmende Ungleichheit zwischen Norden und Süden auf unserem Globus, den sogenannten entwickelten und wenig entwickelten Ländern, sowie zunehmende Ungleichheit in jeweils einzeln zu betrachtenden Ländern führt unweigerlich zu sozialer Ungerechtigkeit. Dem müssen sich die Weltgemeinschaft und einzelne Staaten, dem muss sich jeder einzelne Bürger und Bürgerin in zivilgesellschaftlichen Strukturen entgegenstellen. ADRA Deutschland e.V. hat den Auftrag sich dieser großen Herausforderung zu stellen – seien auch Sie dabei!

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von ADRA gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt mit Ihrer Spende.

Klimawandel: Katastrophenvorsorge rettet Leben

Die Philippinen wurden im letzten Jahr von über 20 Wirbelstürmen heimgesucht. Trauriger Höhepunkt war der Supertaifun „Goni” im No­vember, bei dem mindestens 20 Menschen starben und mehr als 24.000 Familien ihr Zuhause verloren.

Die Zunahme von Wirbelstürmen in der Region geht auf den menschengemachten Klimawandel zurück. Wir können Naturkatastrophen nicht verhindern, aber wir können uns besser darauf vorbereiten. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung wird Katastrophenvorsorge geplant und umgesetzt. Auf den Philippi­nen werden lokale Schutzteams aufgebaut, um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe zu leisten. Helferinnen und Helfer erhalten Schutzausrüs­tung sowie Frühwarnkits, um gezielt denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist der Katastrophenvorsorge zu verdan­ken, dass die Opferzahlen kontinuierlich sinken.

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Euer Engagement gibt uns Hoffnung

Wir sind überwältigt und dankbar für die großartige Unterstützung, die wir in diesem schwierigenJahr für die „Aktion Kinder helfen Kindern!” erfahren haben.

Während wir im ersten Halbjahr nach Möglichkeiten suchten, wie wir die Aktion im Jahr der globalen Pandemie durchführen können, haben Kinder, Eltern und Freunde unermüdlich schöne Sachen für die Paketaktion gesammelt. 

Nach dem Abschluss der Sammlung be­gann umgehend die Planung der Verschickung der Pakete. Ob und wie wir die Pakete zu den bedürftigen Kindern schicken, konnten wir bei Re­daktionsschluss (Anfang Dezember) noch nicht abschließend sagen. 

Die überwältigende Beteiligung ist für uns Auftrag und Motivation zugleich. Auch wenn dieses Jahr nicht alles glatt gelaufen ist, danken wir euch von ganzem Herzen.

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Hilferuf aus Kroatien

05.02.2021 | Pierre Schweitzer
Gute Neuigkeiten aus Kroatien

Gleich nach den Erdbeben war ADRA Kroatien aktiv und verteilte Lebensmittel und Trinkwasser. Dank Eurer großartigen Unterstützung konnten wir im Januar die Hilfe erweitern. Gemeinsam mit anderen Büros aus dem ADRA-Netzwerk bieten wir 477 Haushalte Nothilfe an.

In 21 Dörfern in der Region um die Stadt Glina erhalten die Menschen eine materielle und psychologische Unterstützung. Lebensmittel, Medikamente, Haushaltsgegenstände und Hygieneartikel werden an die betroffene Bevölkerung verteilt. Materialien für den Bau von Unterkünften sind auch angekommen.

Diese Unterstützung hilft ihnen, ihre Grundbedürfnisse zu decken und die schwere Zeit nach der Katastrophe zu überleben.

Für Reparaturarbeiten in ihren Häusern bekommen die Menschen nicht nur eine materielle, sondern auch eine technische Unterstützung. Die Reparatur der Kamine ist besonders wichtig. Sie ermöglicht den Betroffenen in den Wintermonaten zu heizen und zu kochen. Eine Telefonhotline wurde für die Menschen in dem Projektgebiet eingerichtet. Somit können sie unseren Kolleginnen und Kollegen Bedürfnisse oder Problemen schnell melden. Schließlich wird eine psychologische Unterstützung angeboten. Wir haben für die Menschen und ihre Geschichten ein offenes Ohr und möchten ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.

ADRA Kroatien hat in den letzten Wochen viele Sachspenden erhalten, die sie gezielt an Menschen in Not verteilte.

Eure Hilfe kommt an.

Die Stadt Glina und die umliegende Region befanden sich unmittelbar im Umfeld des Epizentrums. Häuser, die einst während des Jugoslawienkrieges zerstört und danach wiederaufgebaut wurden, liegen erneut in Trümmer.

                                                          

Vielen Dank für Eure Gebete und Spenden!


13.01.2021 | Liane Gruber
Viele Kollegen von ADRA sind aktiv und bringen den Menschen Eure Hilfe! Nicht nur Lebensmittel und Wasser, sondern auch Wohncontainer für die, die ihr Obdach verloren haben.

Hier gehts zur Spendenaktion auf facebook: https://www.facebook.com/ADRADeutschland/posts/4930345393702409


05.01.2021 | Pierre Schweitzer
Kroatien ist binnen wenigen Tagen von zwei Erdbeben heimgesucht worden. Am 28. und am 29. Dezember erschütterten Erdstöße der Stärke 5,2 und 6,4 die Zentralregion in Kroatien. Die Auswirkungen waren sogar in den Nachbarländern zu spüren. Mindestens sieben Menschen haben ihr Leben verloren.

Den offiziellen Angaben zufolge haben zirka 70.000 Menschen ihr Zuhause verloren. ADRA Kroatien berichtet über erheblichen Sachschäden in dem unmittelbaren Umfeld des Epizentrums – rund 45 Kilometer entfernt von der Hauptstadt. Die Erdbeben haben, insbesondere in den Ortschaften Petrinja, Glina und Sisak, eine Landschaft der Verwüstung hinterlassen. Viele Menschen stehen eine Woche nach der Katastrophe ohne nichts da. ADRA Kroatien unterstützt die Betroffenen mit der Verteilung von Lebensmitteln und Hygienekits. In den nächsten Tagen wird damit begonnen, einige Häuser notdürftig zu reparieren, damit Menschen wieder nach Hause zurückkehren können. Dieser Schritt ist wichtig, allein reicht er jedoch nicht aus. 25 Jahre nach dem Ende des Krieges in Kroatien können wir die Menschen nicht im Stich lassen. Wir möchten beim Wiederaufbau der zerstörten Dörfer und Stadteile helfen.

Inmitten des Winters sehnen sich die Betroffen nach einer schnellen Rückkehr zur Normalität. Dabei möchten wir sie unterstützen. ADRA Deutschland berät sich aktuell mit seinen Partnern, um ein Projekt schnellstmöglich auf die Beine zu stellen. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Die Menschen vor Ort brauchen unsere finanzielle Unterstützung, um ihre Häuser zu reparieren.

Hier gehts zur Spendenaktion: https://adra.de/spendenaktionen-emb/?cfd=oqrfy

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Kroatien Erdbeben“