Danke an alle, die helfen!

Haus im Hochwassergebiet 2021_DeutschlandSchwere Unwetter richteten Mitte Juli vor allem in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und in Bayern immense Schäden an. Innerhalb weniger Stunden haben über 40.000 Menschen ihr Zuhause oder ihre Existenzgrundlage verloren.

Leider einige auch ihr Leben. Unsere Kollegen aus der Nothilfeabteilung fahren jede Woche mehrfach in das Hochwassergebiet. Sie treffen dort Vertreter lokaler Helfergruppen und sozialer Einrichtungen und stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Mit Bürgermeistern und Ortsvorstehern wird geklärt, wie eine gerechte finanzielle Unterstützung stattfinden kann. Soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Wohnund Pflegeheime sowie lokale Helfergruppen werden unterstützt. Zusätzlich findet eine Zusammenarbeit mit Mitgliedsorganisationen des Katastrophenbündnisses Aktion Deutschland Hilft statt, um die Hilfe vor Ort schnell und effektiv zu koordinieren. Dank Ihrer Spenden kann der Wiederaufbau an vielen Stellen beginnen.

Herzlichen Dank für eure Anteilnahme, euer Mitgefühl und eure Unterstützung!

Sie wollen die Arbeit von ADRA unterstützen?
Vielen Dank!

Für die Kinder in Mekele

Die Mekele Seventh Day Adventist Clinic in Äthiopien bietet eine allgemeine medizinische Versorgung. Sie hat sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Zuletzt war jedoch die Ausstattung veraltet und Geräte sowie die Laboreinrichtung mussten dringend erneuert werden. Mit neuen medizinischen Geräten und der Renovierung der Klinikräume konnte die Gesundheitsversorgung dank der Unterstützung der Spenderschaft wesentlich verbessert werden. Die Kinder erhalten eine bessere Behandlung.

Dr. Tesfalem, der leiter der adventistischen Kinderklinik in Mekele bedankt sich für die großzügige Unterstützung:

Unterstützen auch Sie die Kinderklinik in Mekele (Äthiopien) mit Ihrer Spende.
Danke!

Mit der Dürre in Madagaskar kommt die Hungersnot

Die Menschen sind verzweifelt. Im Süden des tropischen Inselstaates an der Ostküste Afrikas herrscht die größte Dürre seit 40 Jahren. Auf den Feldern wächst schon lange nicht mehr genug. Seit vier Jahren hat es nicht mehr geregnet, oder wenn, dann war es viel zu wenig und die ausgetrockneten Böden konnten das Wasser gar nicht aufnehmen. Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, viele der Nutztiere sind verdurstet. Die Familien von Kleinbauern essen inzwischen das Saatgut, dass die eigentlich einpflanzen wollen. Aber ohne Samen können die Felder nicht bestellt und die kommende Ernte nicht vorbereitet werden. Viele haben alles verkauft, um ihren Familien Nahrung kaufen zu können.

ADRA setzt langfristiges Projekt gegen den Hunger um

Sauberes Trinkwasser ist eine Voraussetzung dafür, dass Mensch und Tier am Leben bleiben und die Felder und Gemüsegärten Ertrag bringen können. Durch den Bau von Brunnen ermöglicht ADRA 68.000 Menschen sicheres Trinkwasser. Kleinbäuerliche Familien lernen alternative Anbaumethoden kennen. Der Einsatz von klimaangepasstem Saatgut lassen die Ernten sicherer werden und die Erträge steigern.

Umweltzerstörung, bewaffnete Konflikte und Corona – die Ursachen für Hunger sind vielfältig

„Hungersnöte sind zurück und multiple Krisen lassen die Zahl der Hungernden immer weiter steigen. Die Corona-Pandemie hat die angespannte Ernährungslage in vielen Ländern des Südens noch einmal verschärft und Millionen Familien haben ihre Existenzgrundlage verloren. Die größten Hungertreiber bleiben aber Konflikte und der Klimawandel. Die Ärmsten und Schwächsten werden von den Folgen des Klimawandels besonders hart getroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen. Die Klimakrise ist eine Frage der Gerechtigkeit. Daher brauchen wir auf der anstehenden Klimakonferenz im November in Glasgow klare und verbindliche Ziele für die Reduzierung des CO² Ausstoßes sowie finanzielle Unterstützung für die Förderung von Klimaresilienz“, fordert Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe.

Unterstützen Sie die langfristige und nachhaltige Arbeit von ADRA gegen den Hunger mit Ihrer Spende
Danke!

Welternährungstag – Die nächste Hungerkrise ist schon da!

Die Welt war auf einem guten Weg! Das Ziel „Eine Welt ohne Hunger bis 2030“, ausgegeben von den Vereinten Nationen (UN) als eines der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, schien möglich. Bis 2015 mussten immer weniger Menschen hungern. Doch seitdem steigt die Zahl wieder an. Die Gründe dafür sind altbekannt: Armut, Kriege und der Klimawandel. ADRA stemmt sich in den Projekten gegen diesen Trend.

Hungerkrisen schaffen es bei uns meist nicht in die Nachrichten. Wenn, dann nur als Kurzmeldung oder Randnotiz. Dabei ist das Problem global und betrifft ein Drittel der Weltbevölkerung. Nach Angaben der UN leben 2,37 Milliarden Menschen ohne Zugang zu ausreichend gesundem Essen. Die Corona-Pandemie war ein echter Brandbeschleuniger: gegenüber 2019 ist die Zahl um 320 Millionen Menschen angestiegen. Menschen sind mangelernährt, wenn ihre Ernährung einseitig und arm an lebenswichtigen Nährstoffen ist. Das hemmt ihre Leistungsfähigkeit und führt zu einem insgesamt ungesunden Leben. Besonders betroffen davon sind Kinder, die durch den Mangel in ihrer Entwicklung verzögert sind. Drei Viertel
aller Unter- und Mangelernährten leben im ländlichen Raum. Dort gibt es zwar landwirtschaftliche Anbauflächen, doch es fehlt an Arbeit und Lohn. Dort, wo die Armut am größten ist, da herrscht Hunger.

Fast 1 Milliarde Menschen leben in extremer Ernährungsunsicherheit

Extreme Ernährungsunsicherheit, hinter diesem technischen Begriff versteckt sich Hunger in seiner brutalsten Form. Menschen, die in ihrer Verzweiflung alles halbwegs Essbare zu sich nehmen, wie Blätter oder Insekten. Eltern, die den ganzen Tag nichts essen, um ihren Kindern wenigstens eine Mahlzeit zu ermöglichen. Und Babys, die noch nie in ihrem Leben satt waren. Die Zahl der Menschen in einer Hungersnot ist gegenüber 2019 um 148 Millionen Menschen gestiegen und beträgt nun 928 Millionen Menschen.

Drei Gründe und ein Brandbeschleuniger

Leidtragende von Konflikten, Klima- und Konjunkturkrisen sind immer die Ärmsten einer Bevölkerung. Sie können keine Rücklagen bilden, sie leben von der Hand in den Mund. Ohne Rücklagen trifft sie eine Naturkatastrophe, ein bewaffneter Konflikt oder eine Phase der Arbeitslosigkeit härter. So zum Beispiel in Ostafrika. Dort hat im letzten Jahr eine Heuschreckenplage ungekannten Ausmaßes die Feldfrüchte vernichtet. In Kenia, Somalia und Äthiopien konnten die Landwirte nichts ernten und waren, sofern sie keine Vorräte hatten, auf Unterstützung angewiesen. Die Heuschreckenplage fordert
die Bevölkerung auch 2021 heraus, wie Dawit Mehari, Äthiopien-Referent von ADRA Deutschland e.V., berichtet.

Pandemie und Hungersnot

Durch den Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie hat sich die Hungerkrise noch verstärkt. Lockdowns, unterbrochene Lieferketten und geschlossene Schulen stürzen arme Menschen vor nahezu unlösbare Aufgaben. Ihnen zu helfen hat sich ADRA Deutschland e.V. zum Ziel gesetzt. Deshalb hat die Hilfsorganisation im vergangenen Jahr fast 2 Millionen Euro in Ernährungsprojekte investiert. Das jahresübergreifende Budget beläuft sich auf über 12,6 Millionen Euro und hilft mehr
als 370.000 Menschen. ADRA bekämpft die Wurzeln der Hungersnot, die Armut und die Klimakrise. Durch Einkommens- und Ernährungsprojekte sowie durch Klimaanpassungsmaßnahmen hilft ADRA der Bevölkerung, widerstandfähiger gegen Katastrophen, Krisen und Kriege zu werden. Und ADRA leistet Nothilfe mit Lebensmittellieferungen. Durch die ADRA-Projekte wird mittel- bis langfristig die Resilienz gesteigert, damit Menschen wieder hoffen können.
Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag oder Welthungertag statt. Er macht darauf aufmerksam, dass noch immer zu viele Menschen auf der Welt an Hunger leiden.

Unterstützen auch Sie unsere Projekte im Bereich Ernährung unter dem Spendenstichwort „Hunger“.
Danke!

Überleben im Krieg

Jemen - Kinder in der SchuleSeit 2012 setzt ADRA Deutschland gemeinsam mit dem lokalen ADRA-Büro Gesundheitsprojekte im Jemen um. ADRA unterhält zwölf Gesundheitseinrichtungen, um dort zu sein, wo Hilfe gebraucht wird.

In den ärmsten Regionen Al-Hudaydah, Hajjah und Saada bietet ADRA mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes und unserer Spenderinnen und Spender kostenlose medizinische Nothilfe für ca. 450.000 Menschen an. Krankenhäuser und mobile Kliniken werden finanziell und logistisch unterstützt, um das Leben vieler Menschen zu retten. Mehrere Krankenhäuser wurden in den letzten zwei Jahren ausgebaut und erhielten eine bessere Ausstattung.
Nun können die Menschen in speziell eingerichteten Apotheken ihre nötigen Medikamente erhalten. Dank der Einrichtung von Sanitäranlagen, Wasseraufbereitungs- und Wasserreinigungsanlagen verbessert sich die Hygiene in den Krankenhäusern. Die Menschen sind vor Cholera-Epidemien oder der Covid-19-Pandemie besser geschützt. Dank unserer mobilen Teams können in abgelegenen Gebieten Erste-Hilfe-Maßnahmen und Medikamente angeboten werden. Um die Leistung und den Umfang der ärztlichen Hilfsmaßnahmen zu steigern, wurden zusätzliche Fachkräfte ausgebildet. Wir haben für die Menschen und ihre Geschichten ein offenes Ohr und bieten ihnen psychosoziale Unterstützung an. Ab 2021 wird die medizinische Nothilfe vor Ort
ausgeweitet. Im Rahmen eines weiteren Projektes wird das jemenitische Gesundheitssystem langfristig stabilisiert und seine Kapazitäten ausgebaut. Unter anderem wird die Versorgung von Schwangeren und die Geburtsmedizin verbessert, um die Mütter- und Kindersterblichkeit nachhaltig zu senken. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Inmitten des Krieges wird medizinische Nothilfe geleistet. Wir können den Krieg im Jemen nicht beenden, aber zusammen können wir Leben retten! Gemeinsam mit Ihnen, liebe Spenderin und lieber Spender, können wir für mehr Menschen einen Zugang zu ärztlicher Versorgung schaffen.

Jemen:

  • Seit Beginn des Krieges 2015 leidet jeder dritte Einwohner an Unterernährung und Hunger.
  • Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen über 24 Millionen Menschen – etwa 80% der Bevölkerung – humanitäre Hilfe.

Corona-Info:

  • Hygienekonzepte zum Schutz des medizinischen Personals sowie der Patientinnen und Patienten wurden entwickelt.
  • In den Wartebereichen der Gesundheitseinrichtungen erhielten die Besucherinnen und Besucher Schulungen über die neuen Covid-19-Hygienevorschriften.

Unterstützen auch Sie unsere Projekte im Bereich Gesundheit.
Danke!

Leid mindern, bevor es geschieht

Jedes Jahr sorgen Dürren, tropische Wirbelstürme oder Überflutungen für großes Leid. In diesem Sommer sind wir in Deutschland ebenfalls davon betroffen.

„Auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein, kann viele Leben retten“, erzählt eine Teilnehmerin des Trainings zur Katastrophenvorsorge auf Fidschi. Hier ist der Klimawandel besonders spürbar. Im letzten Jahr wurde der Inselstaat fünfmal von Wirbelstürmen heimgesucht. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung erarbeitet ADRA Notfallpläne, stellt Hilfsgüter bereit und bildet Rettungsteams. Schutzräume werden eingerichtet, Lebensmittelvorräte, Trinkwasser und Hygieneartikel sturmsicher gelagert. Katastrophenvorsorge vermindert Leid, bevor es geschieht. Darauf machen die Vereinten Nationen am Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober aufmerksam. Je besser eine Region auf eine Katastrophe vorbereitet ist, desto weniger Hilfe brauchen die Menschen. Neben Fidschi setzt ADRA auch in Indonesien und auf den Philippinen Projekte zur Katastrophenvorsorge um.

       Das Projekt auf Fidschi wird gefördert von Aktion Deutschland Hilft.

Unterstützen auch Sie unsere Projekte im Bereich der Katastrophenvorsorge.
Danke!

Hunger nach Leben

Das germanische Wort „Danc“ bedeutet „ich denke, ich gedenke“. Beim Erntedankfest kommen beide Aspekte zusammen. Das Fest wird in vielen Kulturen gefeiert, es macht uns bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, jeden Tag gesund und ausreichend Nahrung zur Verfügung zu haben. Wir werden eingeladen, über den Wert der Schöpfung nachzudenken und Gott „Danke“ zu sagen, für alles, was er uns gibt.

Dass, was wir mit unserer Arbeit und in unserem Leben erreichen, haben wir nicht uns selbst zu verdanken. Das betrifft auch unsere Mittel, die wir zum Leben brauchen. Sind wir uns des Wertes unserer Lebensmittel bewusst? All den Anstrengungen der
Landwirte, abhängig von Wetter und Wasser, für uns Nahrungsmittel anzubauen? Gemeinsam mit unseren starken Partnern in
aller Welt setzen wir uns dafür ein, dass sich Familien das ganze Jahr gesund und ausreichend ernähren können. Bauern unterstützen wir darin, ihre Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und ihre Böden langfristig fruchtbar zu halten. Eine Ernährungssicherung mit dem Ziel, Mangel- und Unterernährung sowie Hunger zu beseitigen, erfordert neben notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem Bildung und Aufklärung.

Lasst uns zusammen Gutes säen, um Gutes zu ernten!

Mehr zu unserer Kampagne “HUNGER NACH LEBEN” finden Sie hier: https://adra.de/kampagne/

 

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Hunger“