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Fünf Jahre Wiederaufbau und Hoffnung im Ahrtal
Die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat sich tief in unser aller Gedächtnis eingebrannt. Wo einst idyllische Flusslandschaften das Bild prägten, hinterließ eine Jahrhundertflut eine Schneise der absoluten Verwüstung. Über 180 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 100.000 Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verloren in jenen Stunden ihr Zuhause, ihr Hab und Gut und ihre Sicherheit. Heute, fünf Jahre nach dieser Katastrophe, blickt ADRA Deutschland e.V. auf ein Engagement zurück, das wir nur dank der außergewöhnlichen Solidarität unserer Spenderinnen und Spender leisten konnten. Es ist eine Bilanz der Hilfe, die weit über den bloßen Wiederaufbau von Gebäuden hinausgeht.
Von der ersten Stunde an der Seite der Betroffenen
In den Tagen unmittelbar nach der Flut war schnelles Handeln gefragt. ADRA leistete gemeinsam mit Partnern wie der AWO Rheinland und der Schorlemer Stiftung lebensnotwendige Soforthilfe. Wir konnten 1.755 Haushalte und 66 landwirtschaftliche Betriebe mit finanziellen Soforthilfen unterstützen. Doch Geld allein heilt keine Wunden. Mobile „Flutküchen“ versorgten die Menschen in provisorischen Unterkünften mit der Möglichkeit, warme Mahlzeiten zubereiten zu können. Trinkwasser wurde verteilt, und Containerwohnungen boten ein erstes, sicheres Dach über dem Kopf. Über 21.000 Menschen konnten wir so in der schwersten Zeit ihres Lebens eine Stütze sein.
Das soziale Herz der Region stärken
Sport und Gemeinschaft als Anker
Resilienz: Sicherheit für morgen schaffen
- Die Feuerwehr Sinzig erhielt 110.000 Euro zur Beschaffung eines hochflexiblen Wechselladerfahrzeugs, das bereits kurz nach seiner Einweihung bei neuen Hochwasserlagen Sandsäcke transportierte.
- Für die DLRG-Ortsgruppen in Remagen und Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden spezielle Strömungsrettungsanhänger und Einsatzfahrzeuge finanziert.
- Das THW wurde bei der Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen unterstützt, die in der Flutnacht verloren gingen.
- Auch Ausrüstung wie wetterfeste Einsatzkleidung, Werkzeuge und mobile Wasserpumpen konnten beschafft werden.
Ein Versprechen für die Zukunft
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