ADRA leistet Nothilfe für die Ukraine

Ein Krieg mitten in Europa. Unvorstellbar, abscheulich, unfassbar, so nah. Die Menschen haben Angst um ihr Leben, mehr als zwei Millionen haben bereits die Ukraine verlassen. Wir sind in großer Sorge um die Menschen in der Ukraine und beten für ein baldiges Ende des Krieges.

Gemeinsam mit dem weltweiten ADRA-Netzwerk und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten helfen wir Geflüchteten aus und in der Ukraine. In Polen, Rumänien und in der Ukraine hat sich ADRA Deutschland mit Partnerbüros zusammengeschlossen und unterstützt Geflüchtete mit Hilfstransporten, Notunterkünften, Lebensmitteln, Sachspenden und finanziellen Hilfen. 

In dieser schweren Zeit setzen wir ein Zeichen der Nächstenliebe und lassen niemanden allein. Wir arbeiten mit zuverlässigen Partnern und den adventistischen Kirchengemeinden vor Ort zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Hilfe die Bedürftigen schnell erreichen kann. 

Auch in Deutschland ist ADRA aktiv und unterstützt Schutzsuchende aus der Ukraine mit Hilfstransporten, Notunterkünften und Überbrückungshilfen. Sie sollen sich in Deutschland willkommen fühlen und einen guten Einstieg in ihre neue Umgebung bekommen.

Kontakt
E-Mail: helfen@adra.de
ADRA Info-Hotline & Notfallnummer, ukrainisch- und russischsprachig: +49 (0) 6151 8115-60

Bildquelle:  ADRA Poland (Bild 1 und 3) und © ADRA Ukraine (Bild 2)

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ADRA Deutschland e.V.
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Stichwort: Nothilfe Ukraine

ADRA Ukraine braucht Unterstützung

In der Ukraine arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen weiter und versorgen ungeachtet der Gefahr Schutzsuchende auf ihrer Flucht und in Städten unter feindlichem Beschuss. Die Sicherheitslage ist überall im Land angespannt. Der Bedarf vor Ort ändert sich ständig. ADRA prüft regelmäßig die Bedürfnisse aufs Neue und passt die Hilfsmaßnahmen an.

In mehreren Städten, verteilt über das ganze Land, versorgt ADRA mit vielen Freiwilligen die Menschen mit warmem Essen, Decken, Kleidung und psychosozialer Unterstützung. Gemeinsam mit der Unterstützung des ADRA-Netzwerks organisiert ADRA Ukraine Hilfstransporte aus den Konfliktgebieten und in die Westukraine zu den benachbarten Grenzländern. Die Geflüchteten im Land erhalten zudem Bargeldhilfen, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen.

Die Hilfe reicht nicht aus! Medikamente und Lebensmittel werden dringend gebraucht. Unterschiedliche ADRA-Länderbüros, darunter auch ADRA Deutschland, haben bereits Hilfsgüter in die Ukraine gebracht oder unterstützen Adventgemeinden, die Hilfsgüter in die Ukraine schicken. Die Anrainerländer brauchen unsere Unterstützung, um alle fliehenden Menschen zu empfangen!

Sachspenden werden im Moment nicht benötigt, da die Menschen aufgrund der Kampfhandlungen ständig in Bewegung sind. Bargeldhilfen sind in einer solchen Situation für die Schutzsuchenden hilfreicher.

ADRA unterstützt Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland

ADRA Deutschland unterstützt finanziell Transporte von Geflüchteten aus der Ukraine nach Deutschland. Wir übernehmen beispielsweise Transportkosten von Gemeindeinitiativen und stellen Kontakte her. Wir organisieren über unser Online-Formular und über unsere ukrainisch- und russischsprachige Telefon-Hotline Unterkünfte.

Zudem planen wir für Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, eine finanzielle Überbrückungshilfe, bis die staatliche Hilfe greift. Wir zahlen ebenfalls eine kleine Entschädigung für Unterkünfte an Privatpersonen. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die längerfristige Begleitung der Geflüchteten vor.

Unsere Projekte in der Ukraine

Nothilfe in der Ukraine

ADRA leistet Nothilfe in der Ukraine. In zehn Städten verteilt über das ganze Land erhalten 5.700 Menschen eine finanzielle Soforthilfe. Die meisten von ihnen sind vor den Kämpfen in ihren Heimatstädten geflohen und haben kein Geld, um zu überleben. Der freie Betrag von 2.200 hrywnja (67 EUR) pro Person soll ihnen ermöglichen, ihre notwendigsten Bedürfnisse zu decken. Insgesamt 21 ADRA-Länderbüros beteiligen sich an dem Projekt und bekunden ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung. ADRA Deutschland plant weitere Projekte, um den Menschen kurz- und mittelfristig zu helfen.

Netzwerkprojekt Polen

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Polen und ADRA unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine. Seit dem Ausbruch des Krieges bietet die Kirche in ihren Räumen Notunterkünfte, Schutz und Trost an. Gemeinsam mit dem weltweiten ADRANetzwerk kümmern sich die Adventgemeinden um 24.000 Geflüchtete. Sie erhalten in den Städten Rzeszow and Lublin eine Bleibe, werden verpflegt und können nach der langen Reise nach Polen wieder zu Kräften kommen. In dieser schweren Zeit setzen wir ein Zeichen der Nächstenliebe und lassen niemanden allein.

Nothilfe in Deutschland

ADRA Deutschland unterstützt finanziell Transporte von Geflüchteten aus der Ukraine nach Deutschland. Wir übernehmen Transportkosten von Gemeindeinitiativen und stellen Kontakte her. Wir organisieren über unser Online-Formular und unsere TelefonHotline derzeit 1.000 Unterkünfte. Zudem bieten wir für Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, eine finanzielle Überbrückungshilfe an, bis die staatliche Hilfe greift. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die längerfristige Begleitung der Geflüchteten vor.

Netzwerkprojekt Rumänien

Aus Rumänien fahren Konvois mit Hilfsgütern in die Ukraine. ADRA und Freiwillige beladen die LKW und bringen Medikamente, Lebensmittel und Hygieneartikel über die Grenze. Gemeinsam mit dem Netzwerk unterstützt das ADRA-Team vor Ort Geflüchtete in Empfangszentren an der Grenze und bereitet Unterkünfte vor. ADRAFreiwillige sind an fünf Grenzübergängen dauerhaft im Einsatz. Grundnahrungsmittel und Kleidung werden verteilt. Bargeldhilfen, Auflademöglichkeiten für die Telefone und eine psychosoziale Betreuung gehören außerdem zu unserer Unterstützung.

Ukraine - Wie kann ich helfen?

Die vor uns liegende Aufgabe ist riesig, doch mit Zuversicht, Mitgefühl und Nächstenliebe werden wir diese Aufgabe meistern und sind auf Ihre Mithilfe angewiesen. Haben Sie Platz, um ein Zimmer für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen? Haben Sie darüber hinaus Mittel, die Sie einbringen können?

Registrieren Sie sich bitte auf unserem Online-Formular, unsere Kolleg:innen treten mit Ihnen bei Bedarf in Kontakt.

Häufige Fragen zum Nothilfe-Einsatz Ukraine

ADRA Deutschland unterstützt mit anderen Länderbüros ADRA Ukraine bei ihrer Arbeit. In den Grenzregionen hilft ADRA bei der Aufnahme und Versorgung von hunderttausenden Geflüchteten. Wir helfen in den Ziel- und Transitländern bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung und Bargeldhilfe.

Deutschlandweit organisieren wir Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine und helfen ihnen mit einer kleinen finanziellen Hilfe bei ihrer Ankunft. Um Kräfte zu bündeln und den Menschen zu helfen, einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden, wurde das Aktionsbündnis „Gemeinsam für Geflüchtete“ reaktiviert. Vertreterinnen und Vertreter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, dem Advent-Wohlfahrtswerk (AWW), der Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. und der Theologischen Hochschule Friedensau gehören dem Bündnis an.

Sachspenden werden derzeit nicht angenommen, da die Versorgung der Geflüchteten von den ADRA-Länderbüros in den Nachbarländern gewährleistet ist.

Durch den Krieg in der Ukraine sind bereits über zwei Millionen aus dem Land geflohen. Die Vereinten Nationen erwarten bis zu fünf Millionen Geflüchtete. Sie zu versorgen und unterzubringen wird eine gewaltige Aufgabe. Mit viel Zuversicht, Mitgefühl und Nächstenliebe werden wir diese Aufgabe meistern. Die Länder rund um die Ukraine haben bis jetzt die meisten Geflüchteten aufgenommen. Die übrigen EU-Länder, darunter auch Deutschland, bekunden ihre Solidarität mit den Aufnahmeländern Osteuropas und haben ihre Grenzen geöffnet. Die ersten Geflüchtete aus der Ukraine sind schon in Deutschland angekommen.

Wenn Sie Geflüchtete bei sich aufnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte hier, unsere Kolleg:innen treten mit Ihnen in Kontakt.

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