Guter Start ins Leben: Lächelnde Mutter hält fröhlich lächelnde Tochter im Arm, beide blicken in die Kamera.
Guter Start ins Leben: Lächelnde Mutter hält fröhlich lächelnde Tochter im Arm, beide blicken in die Kamera.

Ihre Hilfe zählt: Gesunde Startchancen für Mutter und Kind

Für einen guten Start ins Leben

Die Hilfe, die ADRA weltweit für schwangere Frauen und Neugeborene leistet, macht einen entscheidenden Unterschied für das gesamte Leben des Babys! Denn die ersten 1.000 Tage im Leben der Kinder sind für eine gute Entwicklung entscheidend. Neugeborene und Kleinkinder sind auf eine gute Versorgung angewiesen. Fehlt diese und sind Kleinkinder unterernährt, drohen schwerwiegende Folgen, die sich langfristig auf ihre Gesundheit und ihre Fähigkeiten auswirken können:

Unterernährung kann zu Wachstumsstörungen führen, die irreversible Folgen für die körperliche Entwicklung haben können.

Eine gute Ernährung ist entscheidend für die Stärkung des Immunsystems. Unterernährte Kleinkinder leiden häufiger an Infektionen und Krankheiten.

Unterernährung in der Kindheit kann langfristige gesundheitliche Folgen bis ins Erwachsenenalter haben. Sie erhöht das Risiko für chronische Krankheiten, Entwicklungsstörungen und andere Gesundheitsprobleme.

Während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Gehirn. Mangelernährung in dieser Zeit kann zu Lern-, Konzentrations- und Wahrnehmungsschwierigkeiten führen. Durch fehlende Bildung entsteht ein Teufelskreis aus Armut und mangelnden Entwicklungschancen.

Ein guter Start ins Leben eines Kindes hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft, in der es lebt. Gerade in Ländern wie dem Jemen kümmert sich ADRA um sie, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können.

Unterernährung mindert und hat Auswirkung auf die ganze Gesellschaft

Kognitive Beeinträchtigungen mindern Gesundheit und Bildungschancen, verstärken Armut und Leid. Das hat Auswirkungen auf das Leben jedes einzelnen Kindes und auf die Gesellschaft, in der es lebt. Ihre Spende hilft, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und Kindern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Mit Ihrer Unterstützung können wir die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften stärken, um die Auswirkungen von Mangelernährung zu überwinden und eine nachhaltige positive Veränderung im Jemen zu bewirken.

Wie Sie Frauen und Kindern helfen können

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie schwangere Frauen und Mütter mit Kleinkindern zum Beispiel im Jemen. Dort betreibt ADRA acht Gesundheitszentren und hilft mangelernährten Kindern mit therapeutischer Notfallnahrung. Die Paste aus Erdnüssen, Öl, Zucker und Milchpulver gibt den kleinen Körpern die Kraft, die sie für ihre Entwicklung brauchen.

Baby Afina hat überlebt!

Wie und warum sich ADRA im Jemen ganz besonders um Neugeborene kümmert.

Schwangere Frauen leiden doppelt unter der humanitären Katastrophe im Jemen. Während der Schwangerschaft, das weiß jede Mutter, ist es besonders wichtig, gut für sich zu sorgen. Aber wie soll das gehen in einem Land, das von Krieg und Zerstörung heimgesucht wird?

Sofia ist Afinas Mutter. Sofia leidet selbst an Mangelernährung, wie viele Menschen im Jemen schon vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2015. Doch für schwangere Frauen ist die Situation noch schlimmer, denn unterernährte Mütter „vererben“ ihren Mangel an ihre ungeborenen Kinder.

„Mein Mann ist Lehrer, und seit Beginn des Krieges werden die Gehälter nicht oder nur sehr unregelmäßig gezahlt. Lebensmittel und Medikamente konnten wir uns nicht leisten“, sagt Sofia. „Als ich mit Afina schwanger wurde, hatten wir nicht genug zu essen und ich konnte Afina nach der Geburt nicht stillen. Wir konnten auch keine Milch kaufen, so dass Afina Hunger litt.“

Ein Kind in den Armen seiner Mutter erhält eine Spritze von einer Ärztin

Als Afina im Alter von sechs Monaten an schwerem Durchfall erkrankt, ist die Situation dramatisch. Unterernährte Kinder sind selbst bei leichten Erkrankungen weniger widerstandsfähig. 

Ihr geschwächter Körper kann sich nicht wehren. So kam Afina mit nur 3 kg Gewicht in eine Klinik von ADRA. Das liebevolle Personal nahm Afina in ein spezielles Ernährungsprogramm auf und auch die Mutter wurde von einheimischem Personal angeleitet, für sich und ihre Familie zu sorgen. Afina erholte sich schnell und konnte zusammen mit ihrer Mutter entlassen werden.

Die ersten 1.000 Tage sind entscheidend
„Ich bin so dankbar, dass meine Tochter wieder gesund ist. Ich hoffe, dass dieser schreckliche Krieg bald vorbei ist und wir wieder für uns selbst sorgen können“, sagt Sofia.

Mangelernährung wird in den ersten 1.000 Tagen chronisch. Sie ist dann irreparabel und führt zu geistigen und körperlichen Defiziten. Im Jemen ist eine ganze Generation dem Leid ausgesetzt.

ADRA tut alles, damit die Kinder im Jemen eine Zukunft haben. Helfen Sie mit!

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