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Nothilfe nach Überschwemmungen in Bangladesch
Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen.
Projektinfos
Bangladesch
- In den ersten Wochen nach den Überschwemmungen können sich etwa 2.250 Menschen mit lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln, Trinkwasser oder Kleidung versorgen
- Projektnummer: 1610031
Die humanitäre Situation in Bangladesch
Seit Ende Juli haben heftige Monsunregen in Bangladesch schwere Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen sind die südöstlichen Gebiete um die Städte Chattogram und Cox’s Bazar. Mehr als eine Million Menschen in zehn Distrikten sind von der Katastrophe betroffen. Tausende Häuser, Straßen, landwirtschaftliche Flächen sowie Wasser- und Sanitäranlagen wurden beschädigt oder überflutet. Zeitweise mussten rund 450.000 Menschen ihre Häuser verlassen; Mitte Juli befanden sich noch über 4.000 Menschen in Notunterkünften.
Im Distrikt Chattogram waren die Menschen bereits 2024 von schweren Überschwemmungen betroffen und befanden sich noch im Wiederaufbau, als sie von der diesjährigen Flut erneut getroffen wurden.
Die Folgen der Überschwemmungen sind vier Wochen nach der Katastrophe spürbar: Der Zugang zu Trinkwasser, medizinischer Versorgung und Lebensmitteln ist vielerorts eingeschränkt. Gleichzeitig bleibt das Risiko für durch Wasser übertragene Krankheiten sowie weitere Erdrutsche hoch.
Wie ADRA auf die akute Not in Bangladesch reagiert
ADRA hat nach den schweren Überschwemmungen begonnen, erste Nothilfemaßnahmen einzuleiten.
Auf Grundlage der verfügbaren Informationen hat ADRA Bangladesch die Upazila (Verwaltungsbezirk) Banshkhali als eines der am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete identifiziert. Als Küsten-Upazila ist Banshkhali besonders anfällig für Überschwemmungen, Sturmfluten und heftige Monsunregen.
Nach dem Rückgang des Hochwassers sind die lokalen Märkte in Banshkhali größtenteils wieder funktionsfähig. Daher stellt ADRA den betroffenen Familien Bargeldhilfen zur Verfügung. Diese ermöglichen es ihnen, entsprechend ihrer dringendsten Bedürfnisse, sei es Trinkwasser, Haushaltsgegenstände oder Lebensmittel, selbst einzukaufen. Gleichzeitig tragen die Bargeldhilfen zur Belebung der lokalen Wirtschaft bei.
Insgesamt profitieren 2.250 (470 Familien) von dem Projekt. Die Hilfe soll denjenigen zugutekommen, die sich nicht eigenständig von den Folgen der Überschwemmungen erholen können. ADRA hat das Projekt mit den Behörden und anderen vor Ort tätigen Organisationen abgestimmt, um Doppelungen bei der Auszahlung der Hilfsgelder zu vermeiden.
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45 Euro
helfen einer Familie ihren Grundbedarf nach dem Hochwasser zu decken
Die verwendeten Icons wurden
mithilfe der KI recraft.ai generiert.
Über Bangladesch
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- Letzte Aktualisierung:
- Autor: Pierre Schweitzer
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