Zwei Mädchen stehen zwischen Trümmern nach den schweren Überschwemmungen in Bangladesch
Zwei Mädchen stehen zwischen Trümmern nach den schweren Überschwemmungen in Bangladesch

Nothilfe nach Überschwemmungen in Bangladesch

Anfang Juli 2026 führ­ten star­ke Regenfälle in Bangladesch zu schwe­ren Überschwemmungen. Knapp eine hal­be Million Menschen sind infol­ge­des­sen auf Nothilfe ange­wie­sen. Als Reaktion auf die Katastrophe lei­tet ADRA ers­te Hilfsmaßnahmen ein, um betrof­fe­ne Familien mit dem Nötigsten zu ver­sor­gen. In Abstimmung mit den Behörden erhal­ten 2.250 Menschen Bargeldhilfen, damit sie ihre drin­gends­ten Bedürfnisse selbst­stän­dig decken kön­nen.

Projektinfos

Nothilfe
Bangladesch
2026
PROJEKTZIELE

Die humanitäre Situation in Bangladesch

Seit Ende Juli haben hef­ti­ge Monsunregen in Bangladesch schwe­re Überschwemmungen und Erdrutsche aus­ge­löst. Besonders betrof­fen sind die süd­öst­li­chen Gebiete um die Städte Chattogram und Cox’s Bazar. Mehr als eine Million Menschen in zehn Distrikten sind von der Katastrophe betrof­fen. Tausende Häuser, Straßen, land­wirt­schaft­li­che Flächen sowie Wasser- und Sanitäranlagen wur­den beschä­digt oder über­flu­tet. Zeitweise muss­ten rund 450.000 Menschen ihre Häuser ver­las­sen; Mitte Juli befan­den sich noch über 4.000 Menschen in Notunterkünften.

Im Distrikt Chattogram waren die Menschen bereits 2024 von schwe­ren Überschwemmungen betrof­fen und befan­den sich noch im Wiederaufbau, als sie von der dies­jäh­ri­gen Flut erneut getrof­fen wur­den.

Die Folgen der Überschwemmungen sind vier Wochen nach der Katastrophe spür­bar: Der Zugang zu Trinkwasser, medi­zi­ni­scher Versorgung und Lebensmitteln ist vie­ler­orts ein­ge­schränkt. Gleichzeitig bleibt das Risiko für durch Wasser über­tra­ge­ne Krankheiten sowie wei­te­re Erdrutsche hoch.

Wie ADRA auf die akute Not in Bangladesch reagiert

ADRA hat nach den schwe­ren Überschwemmungen begon­nen, ers­te Nothilfemaßnahmen ein­zu­lei­ten.

Auf Grundlage der ver­füg­ba­ren Informationen hat ADRA Bangladesch die Upazila (Verwaltungsbezirk) Banshkhali als eines der am stärks­ten von den Überschwemmungen betrof­fe­nen Gebiete iden­ti­fi­ziert. Als Küsten-Upazila ist Banshkhali beson­ders anfäl­lig für Überschwemmungen, Sturmfluten und hef­ti­ge Monsunregen.

Nach dem Rückgang des Hochwassers sind die loka­len Märkte in Banshkhali größ­ten­teils wie­der funk­ti­ons­fä­hig. Daher stellt ADRA den betrof­fe­nen Familien Bargeldhilfen zur Verfügung. Diese ermög­li­chen es ihnen, ent­spre­chend ihrer drin­gends­ten Bedürfnisse, sei es Trinkwasser, Haushaltsgegenstände oder Lebensmittel, selbst ein­zu­kau­fen. Gleichzeitig tra­gen die Bargeldhilfen zur Belebung der loka­len Wirtschaft bei.

Insgesamt pro­fi­tie­ren 2.250 (470 Familien) von dem Projekt. Die Hilfe soll den­je­ni­gen zugu­te­kom­men, die sich nicht eigen­stän­dig von den Folgen der Überschwemmungen erho­len kön­nen. ADRA hat das Projekt mit den Behörden und ande­ren vor Ort täti­gen Organisationen abge­stimmt, um Doppelungen bei der Auszahlung der Hilfsgelder zu ver­mei­den.

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45 Euro

hel­fen einer Familie ihren Grundbedarf nach dem Hochwasser zu decken

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Über Bangladesch

Bangladesch liegt in Südasien öst­lich von Indien am Golf von Bengalen. Das Land erlang­te 1971 sei­ne Unabhängigkeit von Pakistan. Aufgrund sei­ner zahl­rei­chen Flüsse ist Bangladesch sehr was­ser­reich. Die Flüsse Padma (Ganges), Jamuna (Brahmaputra) und Meghna prä­gen die Landschaft und ermög­li­chen meh­re­re Ernten pro Jahr. Vom Wasser gehen aber auch gro­ße Gefahren aus. Monsunregen und Wirbelstürme aus dem Golf von Bengalen füh­ren immer wie­der zu Überflutungen.

Partner und Förderung

Das Projekt wird unter­stützt durch Aktion Deutschland Hilft und ADRA.
Logo von Aktion Deutschland Hilft mit buntem Schwung und Schriftzug.
Vertikales Logo von ADRA Deutschland e. V. in grüner Farbe
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