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ADRA setzt die Nothilfe und den Wiederaufbau in der Ukraine fort
Projektinfos
Ukraine
- Der Zugang zu sauberem und sicherem Wasser ist in sechs öffentlichen Einrichtungen nachhaltig gewährleistet
- Konfliktbetroffene Menschen, insbesondere Kriegsveteranen und ihre Familien, erhalten psychosoziale Unterstützung und Rechtsberatung
- Familien aus Frontgebieten, die sich nicht selbständig in Sicherheit bringen können, werden in andere Regionen des Landes evakuiert
- Der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen in abgelegenen Gebieten ist verbessert
- Binnenvertriebene in 18 Sammelunterkünften verbringen die Wintermonate im Warmen
- Projektnummer: 7940199
Die humanitäre Situation in der Ukraine
Der andauernde Krieg in der Ukraine belastet Familien im ganzen Land. Im Jahr 2026 hat der Konflikt nicht an Intensität verloren. Ganz im Gegenteil: aufgrund anhaltender Kampfhandlungen und Angriffe auf zivile Infrastruktur benötigen rund 12,7 Millionen Menschen humanitäre Hilfe, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Die Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Donezk und Charkiw sind besonders stark betroffen. Die Nähe zur Front, die hohe Zahl der Binnenvertriebenen und die Überlastung der öffentlichen Dienste verschärfen die Notlage. Auch in den Aufnahmeregionen Kyjiw, Tschernihiw und Schytomyr besteht weiterhin hoher Unterstützungsbedarf, insbesondere bei der Gesundheitsversorgung, der Unterbringung, dem Zugang zu Beratungsangeboten und der Integration von Binnenvertriebenen.
Wie ADRA auf die humanitäre Situation in der Ukraine reagiert
Als Reaktion auf die humanitäre Situation setzt ADRA ihre Arbeit in den Bereichen Nothilfe und Wiederaufbau in der Ukraine fort. Die Unterstützung konzentriert sich auf wichtige Themen wie die Versorgung mit Trinkwasser, kostenlose Mobilitätsangebote, Evakuierungen, psychologische Betreuung, Rechtsberatung und Winterhilfe. Ziel ist es, besonders vom Krieg betroffene Menschen zu unterstützen, ihre Grundversorgung sicherzustellen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Die Hilfe ist bewusst sektorübergreifend angelegt, denn sie trägt dazu bei, sowohl körperliche als auch psychische Belastungen zu verringern. Zugleich wird der soziale Zusammenhalt gestärkt, indem verschiedene Bevölkerungsgruppen unterstützt und in die Hilfsmaßnahmen einbezogen werden. Das Projekt kommt Binnenvertriebenen, ehemaligen Soldaten und deren Familien, älteren Personen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in abgelegenen Gebieten zugute. Die einzelnen Maßnahmen werden im Folgenden näher erläutert.
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Verbesserung der Trinkwasserversorgung
Gutes Wasser ist ein knappes Gut. In der Ukraine sind vielerorts Wasserleitungen, Pumpwerke und Aufbereitungsanlagen durch den Krieg beschädigt oder zerstört worden. In den Regionen Dnipro und Saporischschja werden vier Tiefbrunnen sowie sechs Wasseraufbereitungsanlagen instandgesetzt oder errichtet. Dadurch werden Krankenhäuser und Schulen im Alltag mit sauberem Trinkwasser versorgt und das Risiko von Krankheitsausbrüchen wird gemindert.
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Psychosoziale Unterstützung und Rechtsberatung
Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen das Wohlergehen und die soziale Integration von Menschen, die besonders stark vom Krieg betroffen sind. Zwei mobile Teams, bestehend aus qualifizierten Psychologen, Psychotherapeuten und Rechtsberatern, sind in mehreren Regionen der Ukraine im Einsatz und bieten den Menschen vor Ort kostenlose psychologische Unterstützung sowie Rechtsberatung an, zum Beispiel bei verlorenen Dokumenten oder der Beantragung von Sozialleistungen. Darüber hinaus schulen unsere Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit direkt mit Opfern sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt arbeiten, beispielsweise Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehrenamtliche Helfer. In diesen Schulungen lernen sie, erste psychologische Hilfe zu leisten und sexueller Gewalt oder Ausbeutung vorzubeugen. Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg großen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen kehren unter enormer psychischer Belastung in das zivile Leben zurück. ADRA bietet ihnen und ihren Familien psychosoziale Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmen zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung an.
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Evakuierungen
In Gebieten entlang der Frontlinie evakuiert ADRA in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Partnern Einzelpersonen und Familien, die nicht die Möglichkeit haben, sich selbstständig aus den umkämpften Gebieten in Sicherheit zu bringen. Bei einer Evakuierung bringt ADRA die Menschen nicht nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone heraus, sondern stellt auch sicher, dass sie eine sichere Unterkunft erhalten und anschließend Zugang zu weiterer Unterstützung haben, beispielsweise zu psychosozialer Betreuung oder Hilfen bei der Integration am neuen Aufenthaltsort. Darüber hinaus schulen unsere Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit direkt mit Opfern sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt arbeiten, beispielsweise Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehrenamtliche Helfer. In diesen Schulungen lernen sie, erste psychologische Hilfe zu leisten und sexueller Gewalt oder Ausbeutung vorzubeugen. Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg großen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen kehren unter enormer psychischer Belastung in das zivile Leben zurück. ADRA bietet ihnen und ihren Familien psychosoziale Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmen zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung an.
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Kostenlose Transportdienste
ADRA stellt fünf Busse bereit, um Fahrstrecken in den Regionen Dnipro, Cherson und Saporischschja zu bedienen, auf denen es keinen regelmäßigen öffentlichen Verkehr gibt. Das Hauptziel besteht darin, Familien in abgelegenen Gebieten oder mit einem geringen Einkommen eine kostenlose Möglichkeit zu geben, einen Arzt oder eine Ärztin zu besuchen, Bankgeschäfte zu erledigen, Termine bei Behörden wahrzunehmen oder einkaufen zu gehen. Die befahrbaren Strecken werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ermittelt. Das Projektteam überprüft regelmäßig die Sicherheitslage und den Bedarf und passt diese Maßnahme gegebenenfalls an.
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Winterhilfe
In den Regionen Dnipro und Saporischschja versorgt ADRA 18 Notunterkünfte für Binnenvertriebene während der Wintermonate mit Brennstoff in Form von Brennholzbriketts. Viele Sammelunterkünfte verfügen über keine Zentralheizung und heizen mit festen Brennstoffen, für deren Kauf sie nicht über ausreichende Mittel verfügen. Aufgrund der Evakuierung aus den Frontgebieten steigt die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Schutzzentren, die auf Hilfe von außen angewiesen sind.
Die Hilfsmaßnahmen im Überblick
Gutes Wasser ist ein knappes Gut. In der Ukraine sind vielerorts Wasserleitungen, Pumpwerke und Aufbereitungsanlagen durch den Krieg beschädigt oder zerstört worden. In den Regionen Dnipro und Saporischschja werden vier Tiefbrunnen sowie sechs Wasseraufbereitungsanlagen instandgesetzt oder errichtet. Dadurch werden Krankenhäuser und Schulen im Alltag mit sauberem Trinkwasser versorgt und das Risiko von Krankheitsausbrüchen wird gemindert.
Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen das Wohlergehen und die soziale Integration von Menschen, die besonders stark vom Krieg betroffen sind. Zwei mobile Teams, bestehend aus qualifizierten Psychologen, Psychotherapeuten und Rechtsberatern, sind in mehreren Regionen der Ukraine im Einsatz und bieten den Menschen vor Ort kostenlose psychologische Unterstützung sowie Rechtsberatung an, zum Beispiel bei verlorenen Dokumenten oder der Beantragung von Sozialleistungen.
Darüber hinaus schulen unsere Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit direkt mit Opfern sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt arbeiten, beispielsweise Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehrenamtliche Helfer. In diesen Schulungen lernen sie, erste psychologische Hilfe zu leisten und sexueller Gewalt oder Ausbeutung vorzubeugen.
Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg großen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen kehren unter enormer psychischer Belastung in das zivile Leben zurück. ADRA bietet ihnen und ihren Familien psychosoziale Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmen zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung an.
In Gebieten entlang der Frontlinie evakuiert ADRA in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Partnern Einzelpersonen und Familien, die nicht die Möglichkeit haben, sich selbstständig aus den umkämpften Gebieten in Sicherheit zu bringen. Bei einer Evakuierung bringt ADRA die Menschen nicht nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone heraus, sondern stellt auch sicher, dass sie eine sichere Unterkunft erhalten und anschließend Zugang zu weiterer Unterstützung haben, beispielsweise zu psychosozialer Betreuung oder Hilfen bei der Integration am neuen Aufenthaltsort.
ADRA stellt fünf Busse bereit, um Fahrstrecken in den Regionen Dnipro, Cherson und Saporischschja zu bedienen, auf denen es keinen regelmäßigen öffentlichen Verkehr gibt. Das Hauptziel besteht darin, Familien in abgelegenen Gebieten oder mit einem geringen Einkommen eine kostenlose Möglichkeit zu geben, einen Arzt oder eine Ärztin zu besuchen, Bankgeschäfte zu erledigen, Termine bei Behörden wahrzunehmen oder einkaufen zu gehen.
Die befahrbaren Strecken werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ermittelt. Das Projektteam überprüft regelmäßig die Sicherheitslage und den Bedarf und passt diese Maßnahme gegebenenfalls an.
In den Regionen Dnipro und Saporischschja versorgt ADRA 18 Notunterkünfte für Binnenvertriebene während der Wintermonate mit Brennstoff in Form von Brennholzbriketts. Viele Sammelunterkünfte verfügen über keine Zentralheizung und heizen mit festen Brennstoffen, für deren Kauf sie nicht über ausreichende Mittel verfügen. Aufgrund der Evakuierung aus den Frontgebieten steigt die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Schutzzentren, die auf Hilfe von außen angewiesen sind.
Langfristige Wirkung des Projektes
Mit dem Ende des Projektes wird die Hilfe nicht aufhören. Wichtige Maßnahmen wie die Unterstützung für Kriegsveteranen, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser oder die Bereitstellung kostenloser Transportmöglichkeiten werden weitergeführt. Zu diesem Zweck schult ADRA lokale Partner und Behörden, übergibt die geschaffene Infrastruktur an lokale Akteure. Gemeinden sind von Beginn des Projekts an in die Aktivitäten eingebunden, damit die gesammelte Erfahrung möglichst vielen Menschen zugutekommt.
Jetzt für die Ukraine spenden
16 Euro
finanzieren den Transport von zwei Personen aus abgelegenen Orten in die Stadt und zurück
30 Euro
finanzieren einem Kriegsveteran eine Sitzung bei einem psychologischen Dienst wahrzunehmen
85 Euro
decken die Kosten für zwei Sitzungen im Rahmen einer Fortbildung zum Umgang mit Betroffenen sexueller Gewalt oder Ausbeutung
270 Euro
decken die Heizkosten einer Sammelunterkunft für einen Monat
Die verwendeten Icons wurden
mithilfe der KI recraft.ai generiert.
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- Letzte Aktualisierung:
- Autor: Pierre Schweitzer
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