Zwei ADRA-Mitarbeiter dokumentieren den Bau einer neuen Trinkwasseranlage in der Ukraine, die Krankenhäuser und Schulen mit sauberem Wasser versorgt.
Zwei ADRA-Mitarbeiter dokumentieren den Bau einer neuen Trinkwasseranlage in der Ukraine, die Krankenhäuser und Schulen mit sauberem Wasser versorgt.
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ADRA setzt die Nothilfe und den Wiederaufbau in der Ukraine fort

Seit 2022 unter­stützt ADRA die Menschen in der Ukraine mit huma­ni­tä­rer Hilfe. Angesichts des anhal­ten­den Krieges bleibt der Bedarf an Unterstützung hoch. In die­sem Projekt umfas­sen die Maßnahmen Evakuierungen aus umkämpf­ten Gebieten, kos­ten­lo­se Mobilitätsangebote in ent­le­ge­nen Regionen, die Bereitstellung von Heizmaterial in Notunterkünften, psy­cho­so­zia­le und recht­li­che Unterstützung sowie die Instandsetzung der Trinkwasserversorgung in Krankenhäusern und Schulen. Insgesamt pro­fi­tie­ren 19.637 Menschen von dem Projekt.

Projektinfos

Nothilfe, Wasser
Ukraine
2026 – 2027
PROJEKTZIELE

Die humanitäre Situation in der Ukraine

Der andau­ern­de Krieg in der Ukraine belas­tet Familien im gan­zen Land. Im Jahr 2026 hat der Konflikt nicht an Intensität ver­lo­ren. Ganz im Gegenteil: aufgrund anhal­ten­der Kampfhandlungen und Angriffe auf zivi­le Infrastruktur benö­ti­gen rund 12,7 Millionen Menschen huma­ni­tä­re Hilfe, um ihre Grundbedürfnisse zu deckenDie Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Donezk und Charkiw sind beson­ders stark betrof­fenDie Nähe zur Front, die hohe Zahl der Binnenvertriebenen und die Überlastung der öffent­li­chen Dienste ver­schär­fen die Notlage. Auch in den Aufnahmeregionen Kyjiw, Tschernihiw und Schytomyr besteht wei­ter­hin hoher Unterstützungsbedarf, ins­be­son­de­re bei der Gesundheitsversorgung, der Unterbringung, dem Zugang zu Beratungsangeboten und der Integration von Binnenvertriebenen.

Wie ADRA auf die humanitäre Situation in der Ukraine reagiert

Als Reaktion auf die huma­ni­tä­re Situation setzt ADRA ihre Arbeit in den Bereichen Nothilfe und Wiederaufbau in der Ukraine fort. Die Unterstützung kon­zen­triert sich auf wich­ti­ge Themen wie die Versorgung mit Trinkwasser, kos­ten­lo­se Mobilitätsangebote, Evakuierungen, psy­cho­lo­gi­sche Betreuung, Rechtsberatung und Winterhilfe. Ziel ist es, beson­ders vom Krieg betrof­fe­ne Menschen zu unter­stüt­zen, ihre Grundversorgung sicher­zu­stel­len und ihre Lebensbedingungen zu ver­bes­sern. Die Hilfe ist bewusst sek­tor­über­grei­fend ange­legt, denn sie trägt dazu bei, sowohl kör­per­li­che als auch psy­chi­sche Belastungen zu ver­rin­gern. Zugleich wird der sozia­le Zusammenhalt gestärkt, indem ver­schie­de­ne Bevölkerungsgruppen unter­stützt und in die Hilfsmaßnahmen ein­be­zo­gen wer­den. Das Projekt kommt Binnenvertriebenen, ehe­ma­li­gen Soldaten und deren Familien, älte­ren Personen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in abge­le­ge­nen Gebieten zugu­te. Die ein­zel­nen Maßnahmen wer­den im Folgenden näher erläu­tert.

  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung

    Gutes Wasser ist ein knap­pes Gut. In der Ukraine sind vie­ler­orts Wasserleitungen, Pumpwerke und Aufbereitungsanlagen durch den Krieg beschä­digt oder zer­stört wor­den. In den Regionen Dnipro und Saporischschja wer­den vier Tiefbrunnen sowie sechs Wasseraufbereitungsanlagen instand­ge­setzt oder errich­tet. Dadurch wer­den Krankenhäuser und Schulen im Alltag mit sau­be­rem Trinkwasser ver­sorgt und das Risiko von Krankheitsausbrüchen wird gemin­dert.

  • Psychosoziale Unterstützung und Rechtsberatung

    Im Mittelpunkt die­ses Projekts ste­hen das Wohlergehen und die sozia­le Integration von Menschen, die beson­ders stark vom Krieg betrof­fen sind. Zwei mobi­le Teams, bestehend aus qua­li­fi­zier­ten Psychologen, Psychotherapeuten und Rechtsberatern, sind in meh­re­ren Regionen der Ukraine im Einsatz und bie­ten den Menschen vor Ort kos­ten­lo­se psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung sowie Rechtsberatung an, zum Beispiel bei ver­lo­re­nen Dokumenten oder der Beantragung von Sozialleistungen. Darüber hin­aus schu­len unse­re Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruf­li­chen Tätigkeit direkt mit Opfern sexu­el­ler oder geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt arbei­ten, bei­spiels­wei­se Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehren­amt­li­che Helfer. In die­sen Schulungen ler­nen sie, ers­te psy­cho­lo­gi­sche Hilfe zu leis­ten und sexu­el­ler Gewalt oder Ausbeutung vor­zu­beu­gen. Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg gro­ßen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen keh­ren unter enor­mer psy­chi­scher Belastung in das zivi­le Leben zurück. ADRA bie­tet ihnen und ihren Familien psy­cho­so­zia­le Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spe­zi­fi­schen Bedürfnisse zuge­schnit­te­ne Maßnahmen zur sozia­len und beruf­li­chen Wiedereingliederung an.

  • Evakuierungen

    In Gebieten ent­lang der Frontlinie eva­ku­iert ADRA in Zusammenarbeit mit loka­len Behörden und Partnern Einzelpersonen und Familien, die nicht die Möglichkeit haben, sich selbst­stän­dig aus den umkämpf­ten Gebieten in Sicherheit zu brin­gen. Bei einer Evakuierung bringt ADRA die Menschen nicht nur aus der unmit­tel­ba­ren Gefahrenzone her­aus, son­dern stellt auch sicher, dass sie eine siche­re Unterkunft erhal­ten und anschlie­ßend Zugang zu wei­te­rer Unterstützung haben, bei­spiels­wei­se zu psy­cho­so­zia­ler Betreuung oder Hilfen bei der Integration am neu­en Aufenthaltsort. Darüber hin­aus schu­len unse­re Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruf­li­chen Tätigkeit direkt mit Opfern sexu­el­ler oder geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt arbei­ten, bei­spiels­wei­se Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehren­amt­li­che Helfer. In die­sen Schulungen ler­nen sie, ers­te psy­cho­lo­gi­sche Hilfe zu leis­ten und sexu­el­ler Gewalt oder Ausbeutung vor­zu­beu­gen. Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg gro­ßen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen keh­ren unter enor­mer psy­chi­scher Belastung in das zivi­le Leben zurück. ADRA bie­tet ihnen und ihren Familien psy­cho­so­zia­le Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spe­zi­fi­schen Bedürfnisse zuge­schnit­te­ne Maßnahmen zur sozia­len und beruf­li­chen Wiedereingliederung an.

  • Kostenlose Transportdienste

    ADRA stellt fünf Busse bereit, um Fahrstrecken in den Regionen Dnipro, Cherson und Saporischschja zu bedie­nen, auf denen es kei­nen regel­mä­ßi­gen öffent­li­chen Verkehr gibt. Das Hauptziel besteht dar­in, Familien in abge­le­ge­nen Gebieten oder mit einem gerin­gen Einkommen eine kos­ten­lo­se Möglichkeit zu geben, einen Arzt oder eine Ärztin zu besu­chen, Bankgeschäfte zu erle­di­gen, Termine bei Behörden wahr­zu­neh­men oder ein­kau­fen zu gehen. Die befahr­ba­ren Strecken wer­den in enger Zusammenarbeit mit den loka­len Behörden ermit­telt. Das Projektteam über­prüft regel­mä­ßig die Sicherheitslage und den Bedarf und passt die­se Maßnahme gege­be­nen­falls an.

  • Winterhilfe

    In den Regionen Dnipro und Saporischschja ver­sorgt ADRA 18 Notunterkünfte für Binnenvertriebene wäh­rend der Wintermonate mit Brennstoff in Form von Brennholzbriketts. Viele Sammelunterkünfte ver­fü­gen über kei­ne Zentralheizung und hei­zen mit fes­ten Brennstoffen, für deren Kauf sie nicht über aus­rei­chen­de Mittel ver­fü­gen. Aufgrund der Evakuierung aus den Frontgebieten steigt die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Schutzzentren, die auf Hilfe von außen ange­wie­sen sind.

Die Hilfsmaßnahmen im Überblick

Verbesserung der Trinkwasserversorgung

Gutes Wasser ist ein knap­pes Gut. In der Ukraine sind vie­ler­orts Wasserleitungen, Pumpwerke und Aufbereitungsanlagen durch den Krieg beschä­digt oder zer­stört wor­den. In den Regionen Dnipro und Saporischschja wer­den vier Tiefbrunnen sowie sechs Wasseraufbereitungsanlagen instand­ge­setzt oder errich­tet. Dadurch wer­den Krankenhäuser und Schulen im Alltag mit sau­be­rem Trinkwasser ver­sorgt und das Risiko von Krankheitsausbrüchen wird gemin­dert. 

Psychosoziale Unterstützung und Rechtsberatung

Im Mittelpunkt die­ses Projekts ste­hen das Wohlergehen und die sozia­le Integration von Menschen, die beson­ders stark vom Krieg betrof­fen sind. Zwei mobi­le Teams, bestehend aus qua­li­fi­zier­ten Psychologen, Psychotherapeuten und Rechtsberatern, sind in meh­re­ren Regionen der Ukraine im Einsatz und bie­ten den Menschen vor Ort kos­ten­lo­se psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung sowie Rechtsberatung an, zum Beispiel bei ver­lo­re­nen Dokumenten oder der Beantragung von Sozialleistungen. 

Darüber hin­aus schu­len unse­re Psychologen und Psychotherapeuten auch Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruf­li­chen Tätigkeit direkt mit Opfern sexu­el­ler oder geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt arbei­ten, bei­spiels­wei­se Sozialarbeiter, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder ehren­amt­li­che Helfer. In die­sen Schulungen ler­nen sie, ers­te psy­cho­lo­gi­sche Hilfe zu leis­ten und sexu­el­ler Gewalt oder Ausbeutung vor­zu­beu­gen. 

Außerdem legen wir nach vier Jahren Krieg gro­ßen Wert auf die Wiedereingliederung von Kriegsveteranen. Viele von ihnen keh­ren unter enor­mer psy­chi­scher Belastung in das zivi­le Leben zurück. ADRA bie­tet ihnen und ihren Familien psy­cho­so­zia­le Betreuung, Rechtsberatung sowie auf ihre spe­zi­fi­schen Bedürfnisse zuge­schnit­te­ne Maßnahmen zur sozia­len und beruf­li­chen Wiedereingliederung an.

Evakuierungen

In Gebieten ent­lang der Frontlinie eva­ku­iert ADRA in Zusammenarbeit mit loka­len Behörden und Partnern Einzelpersonen und Familien, die nicht die Möglichkeit haben, sich selbst­stän­dig aus den umkämpf­ten Gebieten in Sicherheit zu brin­gen. Bei einer Evakuierung bringt ADRA die Menschen nicht nur aus der unmit­tel­ba­ren Gefahrenzone her­aus, son­dern stellt auch sicher, dass sie eine siche­re Unterkunft erhal­ten und anschlie­ßend Zugang zu wei­te­rer Unterstützung haben, bei­spiels­wei­se zu psy­cho­so­zia­ler Betreuung oder Hilfen bei der Integration am neu­en Aufenthaltsort. 

Kostenlose Transportdienste

ADRA stellt fünf Busse bereit, um Fahrstrecken in den Regionen Dnipro, Cherson und Saporischschja zu bedie­nen, auf denen es kei­nen regel­mä­ßi­gen öffent­li­chen Verkehr gibt. Das Hauptziel besteht dar­in, Familien in abge­le­ge­nen Gebieten oder mit einem gerin­gen Einkommen eine kos­ten­lo­se Möglichkeit zu geben, einen Arzt oder eine Ärztin zu besu­chen, Bankgeschäfte zu erle­di­gen, Termine bei Behörden wahr­zu­neh­men oder ein­kau­fen zu gehen.  

Die befahr­ba­ren Strecken wer­den in enger Zusammenarbeit mit den loka­len Behörden ermit­telt. Das Projektteam über­prüft regel­mä­ßig die Sicherheitslage und den Bedarf und passt die­se Maßnahme gege­be­nen­falls an.  

Winterhilfe

In den Regionen Dnipro und Saporischschja ver­sorgt ADRA 18 Notunterkünfte für Binnenvertriebene wäh­rend der Wintermonate mit Brennstoff in Form von Brennholzbriketts. Viele Sammelunterkünfte ver­fü­gen über kei­ne Zentralheizung und hei­zen mit fes­ten Brennstoffen, für deren Kauf sie nicht über aus­rei­chen­de Mittel ver­fü­gen. Aufgrund der Evakuierung aus den Frontgebieten steigt die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Schutzzentren, die auf Hilfe von außen ange­wie­sen sind. 

Langfristige Wirkung des Projektes

Mit dem Ende des Projektes wird die Hilfe nicht auf­hö­ren. Wichtige Maßnahmen wie die Unterstützung für Kriegsveteranen, die Versorgung mit sau­be­rem Trinkwasser oder die Bereitstellung kos­ten­lo­ser Transportmöglichkeiten wer­den wei­ter­ge­führt. Zu die­sem Zweck schult ADRA loka­le Partner und Behörden, über­gibt die geschaf­fe­ne Infrastruktur an loka­le Akteure. Gemein­den sind von Beginn des Projekts an in die Aktivitäten eingebun­den, damit die gesam­mel­te Erfahrung mög­lichst vie­len Menschen zugu­te­kommt. 

Jetzt für die Ukraine spenden

16 Euro

finan­zie­ren den Transport von zwei Personen aus abge­le­ge­nen Orten in die Stadt und zurück 

30 Euro

finan­zie­ren einem Kriegsveteran eine Sitzung bei einem psy­cho­lo­gi­schen Dienst wahr­zu­neh­men

85 Euro

decken die Kosten für zwei Sitzungen im Rahmen einer Fortbildung zum Umgang mit Betroffenen sexu­el­ler Gewalt oder Ausbeutung 

270 Euro

decken die Heizkosten einer Sammelunterkunft für einen Monat

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Über die Ukraine

Am 24. Februar 2022 über­fiel Russland die Ukraine. Seitdem befin­det sich das Land unter rus­si­schem Beschuss. Die Kämpfe hal­ten wei­ter­hin an. Die Kampfhandlungen haben eine gro­ße Flüchtlingskrise aus­ge­löst. Mehr als 13 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben ihr Zuhause ver­las­sen und inner­halb oder außer­halb des Landes Zuflucht gefun­den. In die­ser schwe­ren Zeit unter­stützt ADRA die Menschen mit ver­schie­de­nen Projekten, ihren Alltag bes­ser zu bewäl­ti­gen.

Partner und Förderung

Das Projekt wird unter­stützt durch Aktion Deutschland Hilft und ADRA.
Logo von Aktion Deutschland Hilft mit buntem Schwung und Schriftzug.
Vertikales Logo von ADRA Deutschland e. V. in grüner Farbe
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Seit 2022 unter­stützt ADRA die Menschen in der Ukraine mit huma­ni­tä­rer Hilfe. Angesichts des anhal­ten­den Krieges bleibt der Bedarf an Unterstützung hoch. In die­sem Projekt umfas­sen die Maßnahmen Evakuierungen aus umkämpf­ten Gebieten, kos­ten­lo­se Mobilitätsangebote in ent­le­ge­nen Regionen, die Bereitstellung von Heizmaterial in Notunterkünften, psy­cho­so­zia­le und recht­li­che Unterstützung sowie die Instandsetzung der Trinkwasserversorgung in Krankenhäusern und Schulen. › mehr dazu

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