2050010-Nothilfe-nach-Erdbeben-in-Kolumbien
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Bargeldhilfe für Familien nach schwerem Erdbeben in Kolumbien

Am 10. August 2026 hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens schwer erschüt­tert. Mehr als 466.000 Menschen sind von den Folgen betrof­fen, 331 Menschen kamen ums Leben und über 36.000 Häuser wur­den zer­stört. Besonders schwer getrof­fen ist die Region Risaralda. Zahlreiche Familien haben ihr Zuhause ver­lo­ren und ste­hen vor der Herausforderung, ihren Lebensunterhalt zu sichern. ADRA ist in dem Gebiet aktiv und leis­tet Nothilfe.

Projektinfos

Nothilfe
Kolumbien
2026
PROJEKTZIELE

Die humanitäre Situation nach dem Erdbeben in Kolumbien

Das schwe­re Erdbeben vom 10. August 2026 hat vie­le Familien in Kolumbien in eine exis­ten­zi­el­le Notlage gebracht. Mit einer Stärke von 7,4 erschüt­ter­te es ins­be­son­de­re die Regionen Chocó, Risaralda, Valle del Cauca, Caldas und Quindío und hin­ter­ließ weit­rei­chen­de Schäden. Zahlreiche Wohnhäuser sowie wich­ti­ge Infrastruktur wie Krankenhäuser, Wasserversorgungssysteme und Schulen wur­den beschä­digt oder zer­stört. Nach Angaben der Vereinten Nationen vom 23. September sind knapp 500.000 Menschen von den Folgen der Katastrophe betrof­fen. Mindestens 335 Menschen kamen ums Leben, 4.516 wur­den ver­letzt und 105 Menschen gal­ten zu die­sem Zeitpunkt noch als ver­misst. 1

Die Vereinten Nationen schät­zen den Schaden auf etwa 13,28 Milliarden US-Dollar.2 Davon ent­fie­len etwa 11,8 Milliarden Dollar auf Wohngebäude. Insgesamt fie­len schät­zungs­wei­se 16,9 Millionen Kubikmeter Schutt an. Das ent­spricht etwa 2,4 Millionen Lkw-Ladungen.
ADRA führ­te nach der Katastrophe eine Bedarfsanalyse in den betrof­fe­nen Gebieten durch und tausch­te sich eng mit den zustän­di­gen Behörden und loka­len Partnern aus. Die Befragungen der betrof­fe­nen Menschen zei­gen, dass wei­ter­hin drin­gen­der Bedarf an Notunterkünften, Lebensmitteln, sau­be­rem Trinkwasser und Hygiene besteht. Auch medi­zi­ni­sche Versorgung, Schutz und wich­ti­ge Haushaltsgegenstände wer­den drin­gend benö­tigt.

Wie ADRA auf die humanitäre Situation in Kolumbien reagiert

Der Hilfebedarf ist von Familie zu Familie und von Region zu Region unter­schied­lich. Besonders Menschen, die ihr Zuhause ver­lo­ren haben, brau­chen drin­gend Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags. In länd­li­chen und schwer erreich­ba­ren Gebieten ist der Zugang zu Hilfe oft schwie­ri­ger. Zudem wis­sen man­che Familien nicht, wel­che Hilfsangebote ihnen zur Verfügung ste­hen. Dadurch besteht die Gefahr, dass gera­de beson­ders schutz­be­dürf­ti­ge Menschen nicht erreicht wer­den.

Angesichts der unter­schied­li­chen und sich stän­dig ver­än­dern­den Bedürfnisse beschloss ADRA Bargeldhilfen an betrof­fe­ne Familien aus­zu­zah­len. Über einen Zeitraum von drei Monaten erhal­ten 480 Familien in den Gemeinden Pereira und Dosquebradas Geld, um ihre aku­ten Bedarfe zu decken und eigen­stän­dig ihre Prioritäten zu legen. Die finan­zi­el­le Hilfe wird auf das Konto der unter­stütz­ten Familien über­wie­sen. Der Vorteil die­ser Maßnahme liegt dar­in, dass sie selbst ent­schei­den kön­nen, wofür sie das Geld am drin­gends­ten benö­ti­gen. So kön­nen sie bei­spiels­wei­se Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel oder ande­re lebens­not­wen­di­ge Güter finan­zie­ren.

Besonders unter­stützt wer­den Familien mit Kindern, Alleinerziehende, älte­re Menschen, Schwangere und stil­len­de Mütter sowie Menschen mit Behinderungen. ADRA küm­mert sich in Abstimmung mit den loka­len Behörden um die Auswahl und Registrierung der Familien, die Auszahlung der Hilfe und die anschlie­ßen­de Kontrolle.

Jetzt für Kolumbien spenden

130 Euro

ermög­li­chen es einer vier­köp­fi­gen Familie, drin­gend benö­tig­te Güter nach dem Erdbeben zu kau­fen.

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Über Kolumbien

Kolumbien ist ein Land im Nordwesten Südamerikas, das sowohl an den Pazifik als auch an den Atlantik grenzt. Die Hauptstadt ist Bogotá. Das Land ist bekannt für sei­ne viel­fäl­ti­ge Landschaft, die von den Anden über tro­pi­sche Regenwälder bis hin zu kari­bi­schen Stränden reicht. Jahrzehntelang kämpf­te die FARC gegen die Regierung; 2016 wur­de ein Friedensabkommen unter­zeich­net. Heute dau­ern die bewaff­ne­ten Konflikte in eini­gen Regionen an. Im August 2026 wur­de das Land von einem star­ken Erdbeben erschüt­tert, das Schäden ver­ur­sach­te und die Bevölkerung stark belas­te­te.

Partner und Förderung

Das Projekt wird unter­stützt durch ADRA und Aktion Deutschland Hilft.
Vertikales Logo von ADRA Deutschland e. V. in grüner Farbe
Logo von Aktion Deutschland Hilft mit buntem Schwung und Schriftzug.
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