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Moldawien: soziale Unterstützung für Menschen in Not
Humanitäre Hilfe in Moldawien
Projektinfos
Moldawien
- 400 Menschen nehmen an sozialen Aktivitäten teil und sind in der Gesellschaft integriert
- Projektnummer: 5060194
Soziale Herausforderungen für Geflüchtete und benachteiligte Menschen in Moldawien
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 ist Moldawien ein wichtiges Aufnahmeland für Geflüchtete. Im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung (zirka 2,5 Millionen Menschen) hat das Land besonders viele Geflüchtete aufgenommen. Während die akute Nothilfe zunehmend durch längerfristige Unterstützungsmaßnahmen abgelöst wird, bleiben die Herausforderungen bei der sozialen Integration und gesellschaftlichen Teilhabe bestehen. Vor allem Frauen und Kinder haben es trotz bestehender Unterstützungsangebote weiterhin schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden und Zugang zu medizinischer Versorgung, Sozialleistungen, Bildung und Arbeit zu erhalten.
Die finanzielle Hilfe durch internationale Organisationen wurde zuletzt immer geringer, während die Lebenshaltungskosten aufgrund der hohen Energiepreise weiter steigen. Sprachbarrieren, finanzielle Belastungen und sinkende humanitäre Unterstützung verschärfen die Situation und erhöhen das Risiko sozialer Ausgrenzung. Gleichzeitig ist auch ein großer Teil der moldawischen Bevölkerung von Armut betroffen und auf Hilfe angewiesen. Das soziale System des Landes kann die steigenden Bedarfe nicht allein bewältigen. Vor diesem Hintergrund beschloss ADRA ihre Hilfe, die sowohl ukrainischen Geflüchteten als auch sozial benachteiligten Menschen aus Moldawien zugutekommt, fortzusetzen.
Wie ADRA Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen in Moldawien hilft
In diesem Projekt hilft ADRA den Menschen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Ziel des Projekts ist es, Geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen den Austausch miteinander zu erleichtern, neue Kontakte zu ermöglichen und sie stärker in das gesellschaftliche Leben vor Ort einzubinden. Insgesamt sollen 400 Personen an moderierten Gruppenaktivitäten teilnehmen.
ADRA betreibt und renoviert über einen Zeitraum von neun Monaten zwei soziale Zentren in den Städten Chișinău und Rîbnița. Dort erhalten ukrainische Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen Zugang zu Informationen, gemeinschaftlichen Aktivitäten und praktischer Unterstützung. Geplant sind 108 moderierte Gruppensitzungen für insgesamt 400 unterschiedliche Teilnehmende. Die Angebote umfassen kreative und pädagogische Aktivitäten, Kinder- und Familienangebote, Bewegungsangebote sowie Gruppenaktivitäten zur Stärkung des psychosozialen Wohlbefindens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Ergänzend bieten die Zentren Internet- und Computernutzung, Unterstützung bei Online-Diensten und Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch. Auch Rechtsberatung, Hilfe bei der Jobsuche, psychosoziale Unterstützung, Sprachkurse und Sportveranstaltungen werden den Besucherinnen und Besuchern angeboten. Ziel ist es, soziale Isolation zu verringern, neue Kontakte zu fördern und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu stärken. Dabei werden Geflüchtete und die lokale Bevölkerung gleichermaßen einbezogen.
Am Ende des Projekts werden die Ergebnisse der Aktivitäten analysiert und mit den Behörden geteilt.
Jetzt für Moldawien spenden
50 Euro
ermöglichen eine Aktivität zur sozialen Integration in einem sozialen Zentrum von ADRA durchzuführen
325 Euro
decken die laufenden Kosten eines sozialen Zentrums von ADRA für einen Monat
Die verwendeten Icons wurden
mithilfe der KI recraft.ai generiert.
Über Moldawien
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- Letzte Aktualisierung:
- Autor: Pierre Schweitzer
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