Kinder und Erwachsene bei gemeinsamen Bastelaktivitäten in einem sozialen Zentrum von ADRA in Moldawien
Kinder und Erwachsene bei gemeinsamen Bastelaktivitäten in einem sozialen Zentrum von ADRA in Moldawien

Moldawien: soziale Unterstützung für Menschen in Not

Humanitäre Hilfe in Moldawien

Seit Beginn des Krieges 2022 haben vie­le Menschen aus der Ukraine Schutz in Moldawien gesucht. Viele ste­hen wei­ter­hin vor finan­zi­el­len Schwierigkeiten und wis­sen oft nicht, wo sie die pas­sen­de Unterstützung fin­den kön­nen. ADRA bie­tet ihnen in zwei sozia­len Zentren in Chișinău und Rîbnița Hilfe an. Dort wer­den 400 Geflüchtete und Menschen aus der loka­len Bevölkerung in schwie­ri­gen Lebenslagen unter­stützt. Angebote wie Basteln, Kochen, Bewegung und Kinderaktivitäten för­dern Begegnungen und stär­ken das Miteinander. Zudem bie­ten die Zentren z. B. prak­ti­sche Informationen zu Hilfsangeboten.

Projektinfos

Anwaltschaft, Geflüchtetenhilfe
Moldawien
2026 – 2027
PROJEKTZIELE

Soziale Herausforderungen für Geflüchtete und benachteiligte Menschen in Moldawien

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 ist Moldawien ein wich­ti­ges Aufnahmeland für Geflüchtete. Im Verhältnis zur eige­nen Bevölkerung (zir­ka 2,5 Millionen Menschen) hat das Land beson­ders vie­le Geflüchtete auf­ge­nom­men. Während die aku­te Nothilfe zuneh­mend durch län­ger­fris­ti­ge Unterstützungsmaßnahmen abge­löst wird, blei­ben die Herausforderungen bei der sozia­len Integration und gesell­schaft­li­chen Teilhabe bestehen. Vor allem Frauen und Kinder haben es trotz bestehen­der Unterstützungsangebote wei­ter­hin schwer, eine bezahl­ba­re Wohnung zu fin­den und Zugang zu medi­zi­ni­scher Versorgung, Sozialleistungen, Bildung und Arbeit zu erhal­ten.

Die finan­zi­el­le Hilfe durch inter­na­tio­na­le Organisationen wur­de zuletzt immer gerin­ger, wäh­rend die Lebenshaltungskosten auf­grund der hohen Energiepreise wei­ter stei­gen. Sprachbarrieren, finan­zi­el­le Belastungen und sin­ken­de huma­ni­tä­re Unterstützung ver­schär­fen die Situation und erhö­hen das Risiko sozia­ler Ausgrenzung. Gleichzeitig ist auch ein gro­ßer Teil der mol­da­wi­schen Bevölkerung von Armut betrof­fen und auf Hilfe ange­wie­sen. Das sozia­le System des Landes kann die stei­gen­den Bedarfe nicht allein bewäl­ti­gen. Vor die­sem Hintergrund beschloss ADRA ihre Hilfe, die sowohl ukrai­ni­schen Geflüchteten als auch sozi­al benach­tei­lig­ten Menschen aus Moldawien zugu­te­kommt, fort­zu­set­zen.

Wie ADRA Geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen in Moldawien hilft

In die­sem Projekt hilft ADRA den Menschen, ihre Lebensbedingungen zu ver­bes­sern und ihren Platz in der Gesellschaft zu fin­den. Ziel des Projekts ist es, Geflüchteten und sozi­al benach­tei­lig­ten Menschen den Austausch mit­ein­an­der zu erleich­tern, neue Kontakte zu ermög­li­chen und sie stär­ker in das gesell­schaft­li­che Leben vor Ort ein­zu­bin­den. Insgesamt sol­len 400 Personen an mode­rier­ten Gruppenaktivitäten teil­neh­men.

ADRA betreibt und reno­viert über einen Zeitraum von neun Monaten zwei sozia­le Zentren in den Städten Chișinău und Rîbnița. Dort erhal­ten ukrai­ni­sche Geflüchtete und sozi­al benach­tei­lig­te Menschen Zugang zu Informationen, gemein­schaft­li­chen Aktivitäten und prak­ti­scher Unterstützung. Geplant sind 108 mode­rier­te Gruppensitzungen für ins­ge­samt 400 unter­schied­li­che Teilnehmende. Die Angebote umfas­sen krea­ti­ve und päd­ago­gi­sche Aktivitäten, Kinder- und Familienangebote, Bewegungsangebote sowie Gruppenaktivitäten zur Stärkung des psy­cho­so­zia­len Wohlbefindens und des gesell­schaft­li­chen Zusammenhalts.

Ergänzend bie­ten die Zentren Internet- und Computernutzung, Unterstützung bei Online-Diensten und Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch. Auch Rechtsberatung, Hilfe bei der Jobsuche, psy­cho­so­zia­le Unterstützung, Sprachkurse und Sportveranstaltungen wer­den den Besucherinnen und Besuchern ange­bo­ten. Ziel ist es, sozia­le Isolation zu ver­rin­gern, neue Kontakte zu för­dern und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu stär­ken. Dabei wer­den Geflüchtete und die loka­le Bevölkerung glei­cher­ma­ßen ein­be­zo­gen.

Am Ende des Projekts wer­den die Ergebnisse der Aktivitäten ana­ly­siert und mit den Behörden geteilt.

Jetzt für Moldawien spenden

50 Euro

ermög­li­chen eine Aktivität zur sozia­len Integration in einem sozia­len Zentrum von ADRA durch­zu­füh­ren

325 Euro

decken die lau­fen­den Kosten eines sozia­len Zentrums von ADRA für einen Monat

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Über Moldawien

Die Republik Moldawien grenzt im Westen an Rumänien und im Osten an die Ukraine. Der Südosteuropäische Staat zählt zu den ärms­ten Ländern Europas. Auf der Suche nach Arbeit und bes­se­ren Lebensbedingungen haben vie­le Menschen das Land ver­las­sen. Seit dem Krieg in der Ukraine hat Moldawien rund 120.000 Geflüchtete aus dem Nachbarland auf­ge­nom­men. Das ent­spricht etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. In Zusammenarbeit mit den loka­len Behörden setzt sich ADRA für Geflüchtete und sozi­al benach­tei­lig­te Menschen ein, um ihre Lebensqualität zu ver­bes­sern.

Förderer

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Partner

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