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ADRA leistet Nothilfe nach tragischer Sturzflut in Nepal
Projektinfos
Nepal
- ADRA unterstützt Familien mit verschiedenen Maßnahmen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen zugeschnitten sind und sie je nach Bedarf vor Krankheiten, Kälte oder Hunger schützen
- Projektnummer: 5260056
Schwere Sturzflut löst eine humanitäre Katastrophe in Nepal aus
Am 26. August 2026 stand Nepal im Mittelpunkt der internationalen Berichterstattung. Eine gewaltige Sturzflut traf die Gebiete Rasuwa, Nuwakot und Dhading im Norden des Landes nahe der Grenze zu China.
Nach ersten Berichten unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort wurde die Flut durch einen Eis- und Felsabbruch im oberen Einzugsgebiet des Flusses ausgelöst. Die dadurch entstandene Flutwelle bewegte sich an jenem Tage mit großer Geschwindigkeit talabwärts und richtete schwere Schäden an.
Besonders die Dörfer Timure und Syabrubesi waren betroffen. Straßen, Brücken, Gebäude sowie wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser und Trinkwassersysteme wurden zerstört oder beschädigt.
Für die Bevölkerung hatte die Katastrophe dramatische Folgen. Rund 20.000 Häuser sind zerstört, mehr als 1.400 Menschen haben ihr Leben verloren und tausende Personen werden noch vermisst (Stand 28.09.2026).1 Schätzungen der nepalesischen Behörden zufolge sind über 92.000 Menschen von den Folgen der Sturzflut unmittelbar betroffenen. Die Regierung hat die überschwemmten Gebiete für einen Zeitraum von drei Monaten zu „Katastrophengebieten“ erklärt und um internationale Unterstützung gebeten. ADRA hat auf den Notruf reagiert und erste Hilfsmaßnahmen umgesetzt.
Wie ADRA die Menschen nach der Sturzflut unterstützt
Aufgrund der unterschiedlichen Bedarfe, die die Kolleginnen und Kollegen vor Ort ermittelt hatten, beschloss ADRA, Maßnahmen umzusetzen, die die individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen der Betroffenen berücksichtigen. In den Gebieten Rasuwa, Nuwakot und Dhading wird Nothilfe für 2.675 Menschen geleistet. Dort fehlt es unter anderem an Notunterkünften, Lebensmitteln, sicherem Trinkwasser, guten hygienischen Bedingungen, Medikamenten und Gütern des täglichen Bedarfs.
ADRA verteilt in Abstimmung mit lokalen Behörden Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Kleidung, Kochutensilien sowie Materialien für Notunterkünfte. Staatliche Gesundheitseinrichtungen erhalten Medikamente, um erkrankte Kinder nach den Überschwemmungen zu behandeln. Außerdem werden den Gesundheitszentren Kühlgeräten sowie Kühlboxen bereitgestellt, sodass sie in Zukunft auch unter schweren Bedingungen schnelle Hilfe leisten können.
Besonders unterstützt werden Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen, Schwangere und stillende Mütter sowie Menschen mit Behinderungen. ADRA kümmert sich in Abstimmung mit den lokalen Behörden um die Auswahl und Registrierung der Familien, die Auszahlung der Hilfe und die anschließende Kontrolle.
Jetzt für Nepal spenden
16 Euro
ermöglichen einer Familie wichtige Hygieneartikel wie Seife, Shampoo und Zahnpasta
76 Euro
für Materialien für eine Notunterkunft, in der sich Familien nach der Sturzflut vorübergehend schützen und ihr Zuhause notdürftig reparieren
130 Euro
decken die Kosten eines Lebensmittelpaketes für eine fünfköpfige Familie für zwei Monate
Die verwendeten Icons wurden
mithilfe der KI recraft.ai generiert.
Über Nepal
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- Letzte Aktualisierung:
- Autor: Pierre Schweitzer
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