Einladung zur Landessammlung

Mach mit bei unserer Landessammlung!
Die Landessammlung ist eine bundesweite Haustürsammlung, die Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft durchführen. Unterstützt wird damit jedes Jahr ein bestimmtes Projekt von ADRA. 2019 ging eine großartige Summe in die Bildungarbeit nach Somalia. An alle Aktiven geht ein herzliches Dankeschön!

Eure Ergenisse aus dem Jahr 2019

Landessammlung 2020

Auch dieses Jahr ist das Thema Bildung im Fokus unserer Landessammlungen. Diesmal für unser Bildungsprojekt in Myanmar. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in 10 Bundesstaaten dieses asiatischen Landes. Insgesamt sind in den nächsten vier Jahren sowohl 400.000 Lehrkräfte und Schüler und Schülerinnen als auch 5000 Schulen Bestandteil der Förderungen. Dieses Projekt wird von drei ADRA Länderbüros gemeinsam mit der Europäischen Kommission (ECHO) finanziert. Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern, denn
nach dem Ablauf der Projektzeit werden wir gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Mit 21 Millionen Euro ist es das größte Projekt im ADRA Netzwerk. Der Anteil der EU liegt bei 20 Mio.€. Den Eigenanteil über 1 Mio.€ müssen die drei fördernden ADRA Büros aufbringen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses wunderbare Ziel erreicht wird.

Wenn ihr euch vertiefend über die Landessammlung informieren möchtet, klickt bitte hier:
https://adra.de/landessammlung-ist-doch-nichts-fuer-mich/

P.S. Die Einladungen zum Mitmachen werden noch im Mai direkt an Gemeinden/AWW Helferkreise geschickt. Ihr könnt euch aber auch gern direkt an uns wenden.
Kontakt: Liane Gruber, Tel. 06151 8115-55

Myanmar – Bildung in Konfliktgebieten

Bildung ist einer der Kernkompetenzen von ADRA Deutschland und dem globalen ADRA-Netzwerk.

In den letzten fünf Jahren hat ADRA Deutschland über 50 Millionen Euro dank der Geber in Projekte investieren können, deren Fokus Bildung war. Fast eine Million Begünstigte haben davon profitiert.

Der südostasiatische Staat Myanmar, früher Birma oder Burma, beheimatet mehr als 100 ethnische Volksgruppen. Die birmanische Sprache ist die offizielle Landessprache, jedoch sprechen die meisten Volksgruppen ihre eigene Sprache, was ein babylonisches Sprachgewirr zur Folge hat. Gemeinsam mit ADRA Myanmar und ADRA UK ist ADRA Deutschland am Aufbau eines ethnisch angepassten Bildungssystems beteiligt. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und richtet sich an einheimische Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in zehn Bundesstaaten. Insgesamt sind fast 384.991 Lehrer und Schüler, als auch 4.927 Schulen Bestandteil des Programms.

Im Vordergrund steht die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Zusätzlich werden Schulen durch Managementtraining und Unterrichtsmaterial unterstützt, Schülerinnen und Schüler bekommen außerschulische Angebote.

Neben der direkten Arbeit in den Bildungseinrichtungen wirkt das Projekt CASE2Learn (Conflict Areas Support for Education 2 Learn) zudem durch einen politischen Dialog zwischen Bildungsträgern und Regierung über wichtige Fragen der Bildung, bis hin zur Entwicklung einheitlicher Bildungsrahmenbedingungen.

CASE2Learn findet explizit in Konfliktregionen in Myanmar statt, die zwischen Stabilität und Fragilität schwanken. Viele der Menschen in diesen Gebieten benötigen nach Gewalt und Naturkatastrophen dringend humanitäre Hilfe. CASE2Learn symbolisiert den Übergang zwischen der kurzfristigen humanitären Hilfe zu langfristiger Entwicklungszusammenarbeit und soll fast 400.000 Menschen erreichen. ADRA hilft der Bevölkerung durch bessere Bildung eine Resilienz gegenüber Konflikten und Naturkatastrophen aufzubauen sowie chronische Armut und soziale Benachteiligung zu bekämpfen.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „BILDUNG“! >> zum Spendenformular

DAS PROJEKT WIRD GEFÖRDERT DURCH DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION.

Schulbildung für Kinder in Myanmar

In Myanmar leben die ethnischen Minderheiten seit Jahrzehnten unter der Herrschaftsgewalt des Militärregimes. 40 Prozent der Gesamtbevölkerung gehören Minderheiten an. Kinder dieser ethnischen Minderheiten fehlt meist der Zugang zu Bildung. ADRA ermöglicht es ihnen, eine Schule zu besuchen.

Das Fehlen eines nachhaltigen Friedensprozesses wirkt sich in Myanmar negativ auf die wirtschaftliche und bildungspolitische Entwicklung des Landes aus. Die Mittel für den Bildungssektor wurden stark eingeschränkt. In vielen ländlichen und bergigen Regionen Myanmars gibt es zu wenig oder überhaupt keine Schulen oder der angebotene Unterricht ist qualitativ auf einem niedrigen Niveau, weil die Lehrer nicht gut genug ausgebildet sind. Nur wenige der schulpflichtigen Kinder haben eine Grundschule vollständig abgeschlossen.

ADRA unterstützt schulpflichtige Kinder und Jugendliche vorwiegend von ethnischen Minderheiten in 66 Dörfern im Osten des Landes mit Bildungsmaterialien und Trainingsangeboten für Lehrer. 380 Lehrer werden geschult, die Unterricht in die abgelegenen Regionen ohne Schulen bringen. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen wird damit gefördert und zudem werden Hilfen für die Verantwortlichen der Schulverwaltungen und des Schulmanagements angeboten. So wird auch benachteiligten Kindern eine positive Perspektive für ihre Zukunft geboten.

 

Projektlaufzeit: 01.05.16 – 15.07.18

Das Projekt wird gefördert durch