Eine bessere Bildung für eine bessere Zukunft

Kinde in der Schule in Myanmar Eine gute Schule lebt von ihren Schülerinnen und Schülern sowie von ihren Lehrkräften. Seit Jahrzehnten herrscht in Myanmar ein Bürgerkrieg. In den Konfliktgebieten haben nur wenige Kinder die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Und wenn sie zur Schule gehen, dann gibt es nicht genug Lehrkräfte für alle.

Über einen Projektzeitraum von fünf Jahren werden neue Lehrkräfte ausgebildet und die Kinder erhalten Schulmaterial. Insgesamt werden 400.000 Menschen in 5.000 Schulen gefördert. Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern. Mehr Kinder können bald eine Schule besuchen und lernen, ihr Leben besser zu gestalten. Herzlichen Dank an die Sammlerinnen und Sammler, die uns geholfen haben, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen!

Myanmar:

  • Einwohner 53 Millionen
  • Seit der Unabhängigkeit 1948 halten bewaffnete Konflikte in verschiedenen Landesteilen an.
  • Das Land verzeichnet allgemein eine hohe politische Instabilität.

Corona-Info:

  • Die Schulen in Myanmar waren zeitweise geschlossen.
  • Unterrichtseinheiten wurden im Lockdown digital angeboten, aber nur wenige Familien verfügten über Internet in ihren Häusern.
  • Unter Einhaltung der Hygieneregeln konnten Ende 2020 die Schulen wieder öffnen.

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Aus der politischen Krise erwächst eine humanitäre

In dem südostasiatischen Staat erschweren Armut und fehlende Unterstützung die Lage der Menschen. Dann kam die Corona-Pandemie, gefolgt von einem Militärputsch. Vor der Eskalation waren eine Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Jetzt steigt die Zahl an, immer mehr Menschen sind auf der Flucht, Preise explodieren und Lieferketten brechen zusammen. Aus der Krise wird zunehmend eine humanitäre Katastrophe jenseits der demokratischen Bedrohung.

In Myanmar betreibt ADRA gemeinsam mit der Europäischen Union ein Bildungsprojekt, auch und besonders als Initiative zur Völkerverständigung. In Myanmar sind mehr als 130 ethnische Volksgruppen zu Hause, mit eigener Sprache und Kultur. Gemeinsam mit der Europäischen Union arbeitet ADRA am Aufbau eines ethnisch angepassten Bildungssystems für das ganze Land. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in zehn Bundesstaaten. Insgesamt sind fast 384.991 Lehrer und Schüler, als auch 4.927 Schulen Bestandteil des Programms.

Zwar können über die Hälfte der Schulen weitermachen, doch der Unterricht ist weitgehend digitalisiert. Dort, wo das Projekt gestoppt wurde, spielen der Konflikt und die Pandemie ein unheilvolles Duett. Da sind zum einen Vorkehrungen gegen das Corona-Virus nicht oder mangelhaft umgesetzt, zum anderen werden Schulen geschlossen oder schlimmstenfalls zerstört. Leidtragende sind vor allem die Kinder. Sie verpassen Lernmöglichkeiten und werden aus den Schulen gedrängt.

ADRA hilft und kennt dabei keine Grenzen

In ihrer Verzweiflung fliehen die Menschen aus den Konfliktgebieten und lassen dabei ihr Zuhause zurück. Viele verstecken sich in der Grenzregion zu Thailand und hoffen auf eine Möglichkeit, sich über die Grenze zu retten. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist auf beiden Seiten der Grenze besonders hoch. Doch die Lage verbessert sich kaum. Aufgrund der anhaltenden Kämpfe hat ADRA Myanmar ein temporäres Notfallbüro in Thailand eröffnet, um die notwendigen Aktivitäten von thailändischer Seite aus durchzuführen, bei Bedarf zusammen mit ADRA Thailand.

Unser Mitgefühl ist bei den Notleidenden in Myanmar. Ihnen wollen wir helfen und sie vor Leid schützen. Danke, dass Ihr uns dabei unterstützt!

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union.

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Danke!

Myanmar im Ausnahmezustand

Die politische Krise in Myanmar hält die Welt weiter in Atem. Auch sieben Wochen nach dem Aufstand des Militärs entwickelt sich die Situation vor Ort rasant. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht, Versorgungsketten brechen zusammen und die Lebensmittelpreise steigen. Unter den Umständen leidet die arme Bevölkerung am stärksten.

Es kommt täglich zu kleineren und größeren Demonstrationen, besonders in den Städten des Landes, gegen das Militär. Das Militärregime reagiert auf diese Demonstrationen mit aller Härte, Tote und Verletzte sind die Folge. Aufgrund der Gewalt, politischer Instabilität und wachsender Unsicherheit fliehen fast 30.000 Menschen aus ihrer Heimat, viele suchen Zuflucht in Thailand.

ADRA hilft den Vertriebenen

In ihrer Verzweiflung fliehen die Menschen und lassen dabei einen Großteil ihres Hab und Gutes zurück. Doch längst nicht alle Vertriebenen schaffen es über die Grenze. So verstecken sich viele in der Grenzregion und hoffen auf eine Möglichkeit, sich auf thailändischen Boden retten zu können. Auf beiden Seiten der Grenze ist ADRA für die Menschen da. Gemeinsam mit Partnern vor Ort hilft ADRA bei allem, was fehlt. Am dringendsten benötigen die Menschen Nahrung, Kleidung und Schutz. ADRA hilft den Vertriebenen mit Essen, Material zum Schutz vor Wind und Wetter, medizinischer Versorgung und Covid-Prävention sowie Hygienesets.

ADRA-Projekt vorerst gestoppt

Gemeinsam mit unseren Partnerbüros und der Europäischen Kommission richtet ADRA Deutschland ein Bildungsprojekt in Myanmar (LINK: https://adra.de/aktuelles/myanmar-bildung-in-konfliktgebieten/) aus. Neue Lehrkräfte sollen ausgebildet und den Kindern Schulmaterial zur Verfügung gestellt werden, um so die Völkerverständigung innerhalb des südostasiatischen Landes zu verbessern. Der Aufstand des Militärs Anfang Februar hat alles auf den Kopf gestellt. Um die Sicherheit der Teilnehmenden und der Kolleg*innen zu gewährleisten, wird das Projekt vorerst pausieren.

Myanmar ist ein Staat in Südostasien. Auf einer Fläche von 676.578 km² leben 54. Mio. Menschen.
Seit 2019 betreibt ADRA Deutschland das Bildungsprojekt CASE2Learn in Myanmar.

Wenn Sie die Arbeit von ADRA in Myanmar unterstützen möchten, nutzen Sie bitte das Spendenformular

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

So lautet das sechszehnte der 17 Ziele für eine nachhaltige Ent­wicklung, welche 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Na­tionen bestimmt wurden. Bei diesem Ziel geht es unter anderem darum, Korruption zu bekämpfen. Denn Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen kann es nur in einer korruptionsfreien Gesell­schaft geben. Dies ist jedoch nicht so einfach, denn der Begriff Kor­ruption „ist so undurchsichtig wie die Strukturen, in denen Korruption gedeiht.“ (Transparency International). Bildung spielt in diesem zu­sammehang eine zentrale Rolle, denn eine chancengerechte und hochwertige Bildung gibt Menschen die Chance auf ein besseres Le­ben und ermöglicht die Weiterentwicklung eines Landes und der dar­in lebenden Gesellschaft. Auch die Korruption wird verringert, wenn Menschen eine Perspektive und die Möglichkeit auf eine sichere Zu­kunft bekommen. ADRA setzt sich weltweit dafür ein, die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen und gegen Korruption vor­zugehen. Bildungsprojekte setzt ADRA derzeit in Myanmar, Thailand, Fidschi, Somalia, Äthiopien und Serbien um.

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Einladung zur Landessammlung

Mach mit bei unserer Landessammlung!
Die Landessammlung ist eine bundesweite Haustürsammlung, die Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft durchführen. Unterstützt wird damit jedes Jahr ein bestimmtes Projekt von ADRA. 2019 ging eine großartige Summe in die Bildungarbeit nach Somalia. An alle Aktiven geht ein herzliches Dankeschön!

Eure Ergenisse aus dem Jahr 2019

Landessammlung 2020

Auch dieses Jahr ist das Thema Bildung im Fokus unserer Landessammlungen. Diesmal für unser Bildungsprojekt in Myanmar. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in 10 Bundesstaaten dieses asiatischen Landes. Insgesamt sind in den nächsten vier Jahren sowohl 400.000 Lehrkräfte und Schüler und Schülerinnen als auch 5000 Schulen Bestandteil der Förderungen. Dieses Projekt wird von drei ADRA Länderbüros gemeinsam mit der Europäischen Kommission (ECHO) finanziert. Dieser Einsatz wird das Leben vieler Menschen verbessern, denn
nach dem Ablauf der Projektzeit werden wir gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Mit 21 Millionen Euro ist es das größte Projekt im ADRA Netzwerk. Der Anteil der EU liegt bei 20 Mio.€. Den Eigenanteil über 1 Mio.€ müssen die drei fördernden ADRA Büros aufbringen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses wunderbare Ziel erreicht wird.

Wenn ihr euch vertiefend über die Landessammlung informieren möchtet, klickt bitte hier:
https://adra.de/landessammlung-ist-doch-nichts-fuer-mich/

P.S. Die Einladungen zum Mitmachen werden noch im Mai direkt an Gemeinden/AWW Helferkreise geschickt. Ihr könnt euch aber auch gern direkt an uns wenden.
Kontakt: Liane Gruber, Tel. 06151 8115-55

Myanmar – Bildung in Konfliktgebieten

Bildung ist einer der Kernkompetenzen von ADRA Deutschland und dem globalen ADRA-Netzwerk.

In den letzten fünf Jahren hat ADRA Deutschland über 50 Millionen Euro dank der Geber in Projekte investieren können, deren Fokus Bildung war. Fast eine Million Begünstigte haben davon profitiert.

Der südostasiatische Staat Myanmar, früher Birma oder Burma, beheimatet mehr als 100 ethnische Volksgruppen. Die birmanische Sprache ist die offizielle Landessprache, jedoch sprechen die meisten Volksgruppen ihre eigene Sprache, was ein babylonisches Sprachgewirr zur Folge hat. Gemeinsam mit ADRA Myanmar und ADRA UK ist ADRA Deutschland am Aufbau eines ethnisch angepassten Bildungssystems beteiligt. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und richtet sich an einheimische Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen in zehn Bundesstaaten. Insgesamt sind fast 384.991 Lehrer und Schüler, als auch 4.927 Schulen Bestandteil des Programms.

Im Vordergrund steht die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Zusätzlich werden Schulen durch Managementtraining und Unterrichtsmaterial unterstützt, Schülerinnen und Schüler bekommen außerschulische Angebote.

Neben der direkten Arbeit in den Bildungseinrichtungen wirkt das Projekt CASE2Learn (Conflict Areas Support for Education 2 Learn) zudem durch einen politischen Dialog zwischen Bildungsträgern und Regierung über wichtige Fragen der Bildung, bis hin zur Entwicklung einheitlicher Bildungsrahmenbedingungen.

CASE2Learn findet explizit in Konfliktregionen in Myanmar statt, die zwischen Stabilität und Fragilität schwanken. Viele der Menschen in diesen Gebieten benötigen nach Gewalt und Naturkatastrophen dringend humanitäre Hilfe. CASE2Learn symbolisiert den Übergang zwischen der kurzfristigen humanitären Hilfe zu langfristiger Entwicklungszusammenarbeit und soll fast 400.000 Menschen erreichen. ADRA hilft der Bevölkerung durch bessere Bildung eine Resilienz gegenüber Konflikten und Naturkatastrophen aufzubauen sowie chronische Armut und soziale Benachteiligung zu bekämpfen.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „BILDUNG“! >> zum Spendenformular

DAS PROJEKT WIRD GEFÖRDERT DURCH DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION.

Schulbildung für Kinder in Myanmar

In Myanmar leben die ethnischen Minderheiten seit Jahrzehnten unter der Herrschaftsgewalt des Militärregimes. 40 Prozent der Gesamtbevölkerung gehören Minderheiten an. Kinder dieser ethnischen Minderheiten fehlt meist der Zugang zu Bildung. ADRA ermöglicht es ihnen, eine Schule zu besuchen.

Das Fehlen eines nachhaltigen Friedensprozesses wirkt sich in Myanmar negativ auf die wirtschaftliche und bildungspolitische Entwicklung des Landes aus. Die Mittel für den Bildungssektor wurden stark eingeschränkt. In vielen ländlichen und bergigen Regionen Myanmars gibt es zu wenig oder überhaupt keine Schulen oder der angebotene Unterricht ist qualitativ auf einem niedrigen Niveau, weil die Lehrer nicht gut genug ausgebildet sind. Nur wenige der schulpflichtigen Kinder haben eine Grundschule vollständig abgeschlossen.

ADRA unterstützt schulpflichtige Kinder und Jugendliche vorwiegend von ethnischen Minderheiten in 66 Dörfern im Osten des Landes mit Bildungsmaterialien und Trainingsangeboten für Lehrer. 380 Lehrer werden geschult, die Unterricht in die abgelegenen Regionen ohne Schulen bringen. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen wird damit gefördert und zudem werden Hilfen für die Verantwortlichen der Schulverwaltungen und des Schulmanagements angeboten. So wird auch benachteiligten Kindern eine positive Perspektive für ihre Zukunft geboten.

 

Projektlaufzeit: 01.05.16 – 15.07.18

Das Projekt wird gefördert durch