Katastrophenvorsorge

Katastrophenvorsorge verhindert Leid, noch bevor es entsteht

Die Arbeit von ADRA ist vielseitig und dient den Menschen, die in ihrem Leben leider viel Leid erfahren müssen. Auf der Welt gibt es viele wiederkehrende Krisen, auf deren Entstehung und Bewältigung wir einen direkten Einfluss haben. Ein wichtiges Tool im Werkzeugkoffer von ADRA ist die Katastrophenvorsorge.

Katastrophen vorbeugen, Schäden mindern und Widerstandsfähiger Wiederaufbau

Teil der Vorsorge ist es, Katastrophen zu verhindern, bevor sie entstehen. Dazu arbeiten wir mit der lokalen Bevölkerung zusammen, zum Beispiel in Burundi. Dort renaturieren wir Waldgebiete, damit die Baumwurzeln den Boden gegen Erosion absichern. Wo es möglich ist, wollen wir den Katastrophen vorbeugen, damit es nicht zum Schlimmsten kommt.

Gerade Naturkatastrophen lassen sich schwer abwenden. Doch wir können Einfluss auf den Verlauf nehmen. Dort, wo Wirbelstürme oder Überschwemmungen das Leben der Menschen bedroht, wollen wir die Schäden zumindest minimieren. Auf Fidschi zum Beispiel stellen wir mit der örtlichen Gemeinschaft Notfallpläne auf, legen krisensichere Vorräte an und stellen Erste-Hilfe-Koffer zur Verfügung. Aber auch in Deutschland kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Überschwemmungen, deren Ausmaß die Menschen vor Ort bis heute beschäftigt, so auch die Flut 2021 im Ahrtal.

Aus der Krise lernen

Nach einer Katastrophe wollen wir den Menschen beim Wiederaufbau helfen. Aus jeder Krise lernt ADRA für die nächste Krise. Zum Wohl der Menschen und als Vorsorge für kommende Ereignisse lassen wir unsere Erkenntnisse aus dem weltweiten Krisenmanagement in den Wiederaufbauprozess einfließen. 
So helfen wir dabei, die Gemeinschaften widerstandsfähiger gegenüber Naturkatastrophen zu machen und verhindern künftiges Leid. Vorsorge ist besser als Nachsorge: Jeder Euro, der in die Katastrophenvorsorge fließt, spart Kosten in der Nothilfe und beim Wiederaufbau.

Helfen Sie mit und spenden Sie unter www.adra.de/spenden unter dem Stichwort „Katastrophenvorsorge“.