Welttag der humanitären Hilfe: Gedenken an getötete und verwundete Helfer

Der Tag der humanitären Hilfe ist allen Menschen gewidmet, die auf der ganzen Welt Menschen in Not helfen. ADRA Deutschland e.V. hat sich – nicht zuletzt gegenüber den Spenderinnen und Spendern – verpflichtet, jedem in Not geratenen Menschen zu helfen, unabhängig von politischer und religiöser Anschauung, ethnischer Herkunft oder Geschlecht.
Am Tag der humanitären Hilfe wird besonders jener Kolleginnen und Kollegen gedacht, die bei dieser Arbeit ihr Leben ließen. Laut Aid Worker Security Report war das vergangene Jahr das zweitgefährlichste Jahr für humanitäre Helfer seit Beginn der Erhebung 1997. Es wurden laut dem Report 399 Helferinnen und Helfer Opfer von Gewalt, darunter 126 tödlich. Auch in diesem Jahr kam es bereits zu 156 Angriffen auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Trotzdem arbeiten vielen daran Menschenleben zu retten und ihnen die Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben. Sie arbeiten in einigen der schwierigsten und gefährlichsten Regionen der Welt, rund 80 Prozent der humanitären Hilfe wird in Ländern mit bewaffneten Konflikten geleistet.

ADRA ist in einer humanitären Krise breit aufgestellt. Deshalb ist ADRA auch so wirksam unterwegs. Tritt eine Krise ein, ist ADRA schon da. Wir sind vor Ort, kennen die lokalen Herausforderungen, Traditionen und Besonderheiten und unterhalten ein Geflecht zivilgesellschaftlicher Partner in den Einsatzländern. Dank unseres ADRA Netzwerkes können wir im Einsatzfall umgehend reagieren, Spezialisten aus aller Welt mobilisieren und Fachkräfte vor Ort entsenden. So zuletzt geschehen nach den beiden Zyklonen Kenneth und Idai in Südostafrikas, in Mosambik und Simbabwe.

Auch im Jemen ist ADRA aktiv. In dem Land hat ein blutiger Bürgerkrieg viele Menschenleben gekostet und noch mehr sind Binnenvertriebene. Die soziale Infrastruktur im Jemen wurde nahezu vollständig zerstört, über 22 Millionen Menschen im Jemen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Gemeinsam mit unserem Partnerbüro vor Ort kümmert sich ADRA um die Gesundheitsversorgung der Zivilbevölkerung, besonders um schwangere Frauen, Mütter und deren Kleinkinder.

Der jüngste ADRA-Einsatz in der humanitären Hilfe findet im Mittelmeer statt. ADRA unterstützt die Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen bei der Rettung Schiffbrüchiger in internationalen Gewässern.

Alle Einsätze von ADRA Deutschland beruhen auf unserem eigenen Wertefundament. Das ist unsere christliche Überzeugung einerseits und internationale Abkommen wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder die Verhaltensgrundsätze für Nichtregierungsorganisationen bei Katastrophen andererseits.

Wollen Sie mehr über die Einsätze von ADRA Deutschland in der Katastrophen- und humanitären Hilfe erfahren? Melden Sie sich noch heute zum Newsletter an und verpassen Sie keine Ausgabe mehr: newsletter.adra.de

Sie können die Katastrophenhilfe von ADRA durch Ihre Spenden unterstützen.

ADRA-Mitarbeiter im Einsatz (Quelle: ADRA Fidschi)
Nach dem Zyklon Idai helfen Mitarbeiter von ADRA Mosambik bei Lebensmittelverteilungen (BILD: ADRA Mosambique)

Bildung für Marginalisierte in Albanien

Bildung für Marginalisierte in AlbanienAlle Kinder haben ein Recht auf Bildung! In Albanien ist das allerdings für Minderheiten nicht so einfach. Gerade Kinder marginalisierter Bevölkerungsgruppen wie die Roma haben Probleme in der Schule. Wenn Familien arm sind, werden deren Kinder oft betteln oder arbeiten geschickt. Darunter leidet die schulische Leistung; viele müssen die Schule abbrechen. Wenn die Kinder nicht gut lesen und schreiben gelernt haben, mindert es später ihre Chancen eine gute Arbeit zu finden beträchtlich. Das Einkommen bleibt niedrig und eine nächste Generation bleibt in dem Teufelskreis von Armut und Chancenminderung verhaftet. ADRA unterstützt Roma Kinder in Albanien durch Zusatzklassen und Nachhilfeunterricht. Lehrer erhalten spezielle Trainings und Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer. Zur Zielgruppe gehören auch die Eltern der Kinder. Wir bieten ihnen Alphabetisierungskurse und vermitteln ihnen Kinderrechte und den Wert von Bildung. ADRA arbeitet mit 200 Kindern und ca. 1.500 Erwachsenen (Eltern, Lehrer, Sozialarbeiter) in Albanien.

Ünterstützen Sie die Kinder in Albanien unter dem Stichwort „Bildung“ mit Ihrer Spende.

Ein Beitrag zum Friedensprozess in Somalia

Ein Beitrag zum Friedensprozess in Somalia von ADRAADRA engagiert sich seit über 25 Jahren für den Wiederaufbau des Bildungssektors in Somalia. In der laufenden Programmphase bauen wir 12 Modellschulen, in denen Kinder eine gute, kostenfreie Schulausbildung erhalten werden. Dazu kommen Stipendien für Schuluniformen und Lernmaterial. Wir unterstützen auch Berufsschulen, damit Jugendliche dort eine Ausbildung nachholen können. Derzeit holen 116 junge Frauen und Männer einen Berufsbildungsabschluss in einem Handwerk nach. ADRA hat in der vorherigen Programmphase zehn Schulen gebaut. Insgesamt erhalten 60.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Zugang zu Bildung. Neben den Modellschulen werden weitere Schulen sowie Ausbildungsstätten im Süden Somalias renoviert und unterstützt.

Wenn Sie auch unsere Bildungsprojekte unterstützen möchten, dann können Sie dies mit einer Spende unter dem Kennwort „BILDUNG“ auf https://adra.de/spendenformular/ tun.

Dieses Projekt wird unterstützt von der Europäischen Union.

Zwischen den Fronten: ADRA ist im Jemen weiterhin aktiv

ADRA zwischen den Fronten im JemenDer Krieg im Jemen wird weiterhin unerbittlich auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen. Die Bedingungen für Hilfsorganisationen werden immer komplizierter. Im UN-Sicherheitsrat bezeichnete UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcook den Krieg im Jemen als „die schlimmste menschengemachte humanitäre Katastrophe der Welt“. Dem Vernehmen nach werden Hilfslieferungen umgeleitet, daher warnt das Welternährungsprogramm davor, dass sie unter diesen Voraussetzungen keine weiteren Hilfslieferungen durchführen können.

ADRA ist im Jemen eine der größten Hilfsorganisationen. Wir sind in den Bereichen Gesundheit, Nahrung, Wasserversorgung und Hygiene aktiv und versorgen Menschen im ganzen Land. Die Hilfsgüter beziehen wir Teilweise aus dem Jemen selbst und importieren medizinische Hilfsgüter über den Seeweg. Die Versorgung mit Hilfsgütern ist in einer schwierigen Situation zurzeit noch gewährleistet.

Die Mehrheit der Menschen im Jemen kämpft jeden Tag ums Überleben. Mit Ihrer Spende geben Sie Hoffnung, gerade den Kindern.

Unter dem Stichwort „JEMEN“ unter https://adra.de/spendenformular/ können Sie helfen.

Dieses Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt.

BEKÄMPFUNG DER DÜRRE IM SÜDWESTEN SOMALIAS

Dürre in SomaliaSomalia gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Neben bewaffneten Konflikten herrscht in Teilen des Landes zusätzlich eine Nahrungsmittelknappheit, ausgelöst durch extreme Dürre.
Im Somalia Resilience Program verpflichteten sich sieben internationale NGOs gemeinsam mit der somalischen Regierung ein Resilienzmodell zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit aufzubauen. ADRA und seine Partner wollen dadurch die Folgen der Dürre mildern und die Widerstandsfähigkeit gegen künftige Dürren stärken.

Die Maßnahmen, die ADRA in Somalia durchführt, werden partizipativ mit der Bevölkerung geplant und umgesetzt. Zu den Aktivitäten gehören unter anderem die Verteilung von landwirtschaftlichen Gütern, gemeinschaftliche Initiativen zur Nutztiergesundheit und der Bau bzw. Modernisierung wichtiger Wasserentnahmestellen. Wir wollen die Menschen in Somalia dabei unterstützen, sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen und sich langfristig selbst zu versorgen.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA in Somalia: Spendenstichwort „Bildung“ oder online direkt über das Spendenformular.

Projektlaufzeit: 06/2019 – 11/2019

Dieses Projekt wird gefördert durch 

Das Evangelium mit Taten verkündigen

Frank Brenda von ADRA Deutschland - Das Evangelium mit Taten verkünden

Ende April verließ Frank Brenda (65,5) ADRA Deutschland e.V. in Richtung (Un)Ruhestand. Zum Abschied führte die Redaktion von ADRAheute ein Interview mit Frank.

Lieber Frank, du bist seit 1992 für ADRA tätig, erst als Ehrenamtler, dann ab 1993 in Festanstellung. Wie bist du zu ADRA gekommen?

Ich war 15 Jahre Gemeindepastor. Durch meine Scheidung konnte ich den Beruf nicht mehr ausüben und bin dann zu ADRA gewechselt. Wie sich herausstellte, hat sich eine der schwersten Einschnitte meines Lebens positiv entwickelt. Die Tür, die mit ADRA aufgegangen ist, war größer und weiter, als die Tür, die geschlossen wurde.

Was hat dich an ADRA gereizt?

Humanitäre Hilfe ist ein Auftrag aus dem Evangelium und so habe ich es immer als Teil meiner Bestimmung gesehen. Als Pastor habe ich das Evangelium mit Worten verkündigt, mit ADRA habe ich das Evangelium durch Taten verkündigt, wie es Jesus letztendlich auch getan hat.

Mein Wirkungsbereich hat sich bei ADRA wesentlich vergrößert. Ich war weltweit unterwegs und habe Menschen erreicht, die ich als Pastor nie erreicht hätte. Ich konnte für viele tausende Menschen Projekte durchführen und ihnen Hilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen zukommen lassen.

Wofür steht ADRA in deinen Augen?

Wir hatten früher das Motto, dass wir durch die humanitäre Hilfe die Liebe Jesu zum Ausdruck bringen. Ich habe das immer so verstanden, dass die Liebe Gottes durch die Arbeit von ADRA Hände und Füße bekommen hat.

Ich bin oft in Gebiete gereist bin, wo man ADRA noch nicht kannte, und wurde fragt: Was ist ADRA? Klingt ja zunächst wie eine Zauberformel: ADRA Kadabra. Unseren Auftrag sehe ich bereits im Namen ADRA beschrieben. Das erste A steht für Adventistisch. Hier steckt die Hoffnung drin, die wir in Jesus Christus haben; und in einer Katastrophensituation wollen wir den Menschen Hoffnung bringen.

Die Buchstaben D und R stehen für „Development and Relief“, Entwicklungs- und Katastrophenhilfe. Wir machen beides zusammen. Wir sind nicht nur eine Organisation, die in einer Katastrophe kurz da und nach ein paar Monaten wieder weg ist, sondern, wenn wir irgendwo Hilfe leisten, verfolgen wir einen langfristigen Ansatz. An die Katastrophenhilfe schließen sich Rehabilitations- und Entwicklungsmaßnahmen an.

Das letzte A steht für „Agency“. Eine Agentur zeichnet aus, dass sie etwas vermittelt. Heiratsagentur, Finanzagentur, Versicherungsagenturen, es wird immer etwas vermittelt. Und was vermittelt ADRA? Wir vermitteln Ressourcen, damit diese von dort, wo sie im Überfluss sind, dort hinkommen, wo ein Mangel herrscht. Damit wollen wir zu einem gewissen Ausgleich beitragen. Wir sind also ein Kanal, der Ressourcen dorthin bringt, wo sie gebraucht werden. Das betrifft nicht nur Geld, sondern auch menschliche Kapazitäten, Wissen, ‚Know-how‘, natürlich auch Hilfsgüter und andere Dienste, die wir durch unsere Projekte vermitteln.

Weißt du noch, was dein erster Einsatz für ADRA war?

Vor 27 Jahren war ich in Somalia. Ein Land gezeichnet von Hungersnot, Dürre und Bürgerkrieg. Wir waren damals vor Ort, um Essen zu verteilen. Ich hatte keine große Erfahrung als ADRA-Mitarbeiter und bin mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen worden. Ohne große Vorkenntnisse gleich den ersten Einsatz in einem Bürgerkriegsland mit Hungersnot, Chaos und ohne Regierung. Ich musste mich da irgendwie zurechtfinden. Gleich zu Beginn bestand meine Aufgabe, täglich eine LKW-Ladung mit zehn Tonnen Lebensmittel zu verteilen. Die Frage war, wie macht man das am besten.

Ich habe mich mit meinen lokalen Mitarbeitern beraten. Der Aspekt Sicherheit spielte natürlich eine große Rolle. Zu dem Zeitpunkt begann gerade der UN-Einsatz in Somalia. Wir waren damals in Mogadischu und für unseren Stadtteil war das italienische Militär für die Sicherheit verantwortlich. Ich bin also zum italienischen Kommandanten gegangen und habe gesagt: „Wir haben morgen eine Lebensmittelverteilung und ich brauche von euch Sicherheit und Unterstützung.“ „Kein Problem, machen wir, dafür sind wir ja da“, hat er gesagt.

Am nächsten Morgen um acht Uhr ging es los. Soldaten, Panzer und der Lebensmittellaster fuhren vor, stellten sich vor unserem Bürogelände auf und bauten mit Stacheldraht eine Absperrung um den LKW herum. Wir haben eine Verteilstelle eingerichtet und die Lebensmittel ausgegeben. Man muss sich das so vorstellen, dass wir keine gepackten Rationen ausgegeben haben, sondern die Frauen und Männer haben ein Stück ihres Gewands/T-Shirts aufgehalten und dort hinein gaben wir eine Portion Mais. Dann zogen sie wieder ab.

Die erste halbe Stunde lief dieses Verteilsystem auch ganz gut. Doch als die Menschen mit Lebensmitteln durch die Stadt liefen, zog das weitere Menschen an. Es sprach sich schnell herum, dass bei ADRA Lebensmittel verteilt wurden. Innerhalb kurzer Zeit war eine riesige Traube von Menschen zusammengekommen. Die Menschenmenge wuchs an, aber die Menge an Lebensmitteln wurde immer kleiner. Irgendwann wurde allen klar, dass die Lebensmittel nicht mehr für alle reichen würden. Daraufhin brach das Chaos aus. Die ersten haben den Stacheldraht überwunden, um sich selbst zu bedienen. Um den LKW und die Verteilung zu schützen haben die italienischen Soldaten Warnschüsse in die Luft abgegeben. Aber in einem Bürgerkriegsland, in dem nahezu jeden Tag geschossen wird, halten ein paar Luftschüsse niemanden ab. Die Soldaten haben sich machtlos gefühlt und zogen sich in ihren Panzer zurück. Wir hatten ebenfalls keine andere Wahl und zogen uns in unser Bürogebäude zurück. Der LKW blieb vor der Tür stehen, frei für jedermann. Das war das abrupte Ende der ersten Verteilung.

In meinem Zimmer habe ich mir dann gesagt, dass wir so etwas nicht jeden Tag wiederholen können. Es war niemand da, den ich um Rat fragen konnte. Also bin ich in Zwiesprache mit Gott gegangen: ‚Lieber Gott, jetzt bist du dran und musst mir weiterhelfen. Wie soll ich das organisieren?‘ Dann sagte eine innere Stimme zu mir: ‚Lies doch mal nach, wie Jesus damals 5000 Leute gespeist hat‘. Die Geschichte mit den fünf Broten und zwei Fischen hatte ich schon unzählige Mal erzählt. Ich las die Geschichte also in der Bibel noch einmal nach. Im Markusevangelium fiel mir dann ein interessanter Hinweis auf: Bevor Jesus das Brot gebrochen und verteilt hat, trug er seinen Jüngern auf: Teilt die Leute in Gruppen zu fünfzig und hundert auf, lasst sie sich aufs Gras setzen und dann gebt ihnen zu essen. (Markus 6:39-40)

Plötzlich wurde mir klar: Die Menge, die wir hier in Somalia jeden Tag versorgen mussten, waren auch 5000 Menschen. Auf unserem LKW waren zehn Tonnen Lebensmittel und wir sollten zwei Kilo pro Person herausgeben. Das waren 5000 Portionen. Jesus hatte die Menschen in Gruppen eingeteilt und sich setzen lassen, bevor sie gespeist wurden. Wäre das nicht für uns eine mögliche Methode? Ich habe mich mit meinen somalischen Kollegen beraten und ihnen meine Idee vorgestellt: Auf der Straße vor unserem Bürogelände lassen wir die Menschen sich setzen und teilen sie in kleine Gruppen zu je 50 Leute auf. Die dürfen dann aufstehen und sich ihre Lebensmittelration abholen. „Ja, Frank, können wir gerne versuchen.“
Gesagt, getan. Es hat funktioniert, es war eine super Verteilung ohne Ärger oder Gedränge.

Am darauffolgenden Tag fand das regelmäßige UN Sicherheitstreffen statt. Viele andere Hilfsorganisationen hatten ähnliche Erfahrungen gemacht wie wir am ersten Tag: Verteilungen, die außer Kontrolle liefen und im Chaos endeten. Ich war zunächst erleichtert, dass es nicht nur mir so ging und dass es in diesem Land unter diesen Bedingungen wohl so üblich war. Dann hat sich unser italienischer Kommandant zu Wort gemeldet und von unserem zweiten Tag berichtet. Zu guter Letzt hat er alle anderen Organisationen eingeladensich anzusehen, wie eine Verteilung bei ADRA abläuft.
Am nächsten Morgen kamen nicht nur tausende Somalis zu unserer Verteilaktion, sondern auch hunderte Neugierige von den anderen Hilfsorganisationen, bis hin zum Nachrichtensender CNN, die ein Video darüber machten und berichtet haben. Alle hatten eine sehr geordnete, disziplinierte Verteilung von Essen gesehen. Seitdem wird diese Art von Verteilung in Somalia durchgeführt. Auch bei ADRA ist diese Verteilmethode in das Nothilfe Protokoll aufgenommen worden für zukünftige Projekte in der Nothilfe.
Letztlich war es nicht meine Idee, sondern ein Rat, den ich in der Bibel gefunden habe, weil Jesus es uns vorgemacht hat.

Lieber Frank, vielen Dank für das Interview.

Gemeinsam Spiele, kreativ sein, Kochen

Gemeinsam Spiele, kreativ sein, Kochen - Gemeinsam für FlüchtlingeDas Adventistische Wohlfahrtswerk in Berlin Pankow lädt Geflüchtete unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion ein, gemeinsam mit Einheimischen zusammenzukommen. Für die Kleinen wird kreatives Spielen und Basteln angeboten, Erwachsene tauschen sich aus, während sie zusammen kochen und essen. Ziel ist es gemeinsame Aktivitäten zu gestalten und Möglichkeiten zu schaffen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Es kommen bis zu 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Treffen, die einmal im Monat stattfinden. Die Teilnehmer des jeweiligen Treffens entscheiden gemeinsam über das Thema des nächsten Treffens.

Die Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ besteht aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA), dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW), der Theologische Hochschule Friedensau (ThHF) und ADRA Deutschland e.V. (ADRA).

Projektlaufzeit 01.08.2018 – 30.09.2019