ADRA verteilt Lebensmittelpakete an betroffene Familien nach Taifun Kalmaegi auf den Philippinen
ADRA verteilt Lebensmittelpakete an betroffene Familien nach Taifun Kalmaegi auf den Philippinen
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Nothilfe nach schweren Taifunen auf den Philippinen

Humanitäre Hilfe rettet Menschenleben

Anfang November 2025 tra­fen zwei schwe­re Taifune die Philippinen. Sie ver­ur­sach­ten star­ke Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche, die vie­le Straßen und Brücken schwer beschä­dig­ten und gan­ze Gemeinden ver­wüs­te­ten. ADRA konn­te unmit­tel­bar nach der Katastrophe ers­te Nothilfemaßnahmen ein­lei­ten und wei­tet die­se nun in die­sem Projekt gemein­sam mit ihrem inter­na­tio­na­len Netzwerk aus. In den beson­ders betrof­fe­nen Provinzen Süd-Leyte und Cebu erhal­ten 1.950 Familien Lebensmittel und Bargeld zur Deckung ihrer drin­gends­ten Bedürfnisse.

Projektinfos

Nothilfe
Philippinen
2025 – 2026
PROJEKTZIELE

Zwei Taifune lösen eine humanitäre Krise auf den Philippinen aus

Am 2. November 2025 ent­wi­ckel­te sich der Sturm „Kalmaegi“ rasch zu einem Taifun. Er ver­ur­sach­te schwe­re Überschwemmungen auf der Inselgruppe Visayas und traf schät­zungs­wei­se fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Etwa 271.000 Menschen muss­ten ihre Häuser ver­las­sen, 253 kamen ums Leben. Nur weni­ge Tage spä­ter, am 9. November, traf der Supertaifun „Fung-Wong“ das Land. Er gehör­te zu den stärks­ten Stürmen des Jahres und betraf 16 Regionen im gan­zen Land. Über sie­ben Millionen Menschen waren betrof­fen, mehr als 421.000 haben ihr Zuhause ver­lo­ren. Die Stürme, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h, führ­ten zu erheb­li­chen Schäden an Straßen, Brücken und Häusern. 

Nach den Wirbelstürmen man­gelt es an Nahrungsmitteln, Wasser, Hygieneartikeln und vor allem an Perspektiven für den Wiederaufbau. Ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, von Frauen geführ­te Haushalte und arme Familien sind davon beson­ders betrof­fen.  

Familie auf den Philippinen erhält Unterstützung durch ADRA nach einem Taifun.
Lebensmittelpakete von ADRA für betroffene Familien nach einem Taifun auf den Philippinen.

Wie ADRA den Betroffenen hilft

In einer ers­ten Nothilfephase ver­teil­te ADRA Lebensmittel an 600 Familien, um ihr Überleben zu sichern. Gemeinsam mit dem ADRA-Netzwerk und unse­rer Spenderinnen und Spendern kön­nen nun in die­ser zwei­ten Projektphase zusätz­li­che Menschen unter­stützt wer­den. 

In den stark betrof­fe­nen Provinzen Süd-Leyte und Cebu erhal­ten 1.950 Familien Lebensmittel und Bargeld, um ihre aku­ten Bedürfnisse zu decken und sich von den Folgen der Katastrophen zu erho­len.  

Die Lebensmittelpakete ent­hal­ten Reis, Fischkonserven, Bohnen, Öl, Salz und Kekse. Sie hel­fen den Familien, neue Kraft zu schöp­fen und die schwie­ri­ge Zeit nach den Extremwetterereignissen zu über­brü­cken. In Ortschaften, in denen die Märkte bereits wie­der geöff­net sind, wer­den Bargeldhilfen ver­teilt. So kön­nen die Betroffenen ihre Prioritäten fle­xi­bel und eigen­stän­dig fest­le­gen. Gleichzeitig bie­tet ADRA psy­cho­lo­gi­sche Unterstützung an, um die Erlebnisse und Verluste zu ver­ar­bei­ten. 

Während die Nothilfe die drin­gends­ten Bedürfnisse abdeckt, ste­hen die betrof­fe­nen Familien wei­ter­hin vor lang­fris­ti­gen Herausforderungen beim Wiederaufbau. Die Rückkehr zur Normalität bleibt für vie­le ein wei­ter Weg, der nur mit kon­ti­nu­ier­li­cher Unterstützung gelin­gen kann. 

Jetzt für die Philippinen spenden

25 Euro

ermög­li­chen einer Familie, mit wich­ti­gen Lebensmitteln ver­sorgt zu wer­den.

50 Euro

hel­fen einer Familie, Güter wie Hygieneartikel, Decken, war­me Kleidung oder Zeltplanen eigen­stän­dig zu kau­fen.

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

„Wir haben über­lebt und sind nicht allein.“

Ich bin Joan, allein­er­zie­hen­de Mutter von sie­ben Kindern. In der Nacht der Katastrophe hat­ten wir gro­ße Angst und rann­ten aus unse­rem Haus, ohne zu wis­sen, was uns erwar­tet. Die Zeit danach muss­ten wir aber nicht allein bewäl­ti­gen. ADRA war da und hat uns mit offe­nen Ohren und einem siche­ren Raum zum Durchatmen unter­stützt. 

In den psy­cho­so­zia­len Gesprächsrunden von ADRA konn­te ich mei­ne Geschichte tei­len und ande­ren zuhö­ren, die Ähnliches erlebt haben. Das hat mir Kraft gege­ben. Zu wis­sen, dass wir nicht ver­ges­sen sind, hat mir und mei­nen Kindern Hoffnung zurück­ge­ge­ben.“ 

Über Philippinen

Der Inselstaat Philippinen ist ein Archipel mit über 7.500 Inseln und befin­det sich im west­li­chen Pazifischen Ozean, in Südostasien. Nur 2.000 der Inseln sind bewohnt. Die Philippinen bil­den den fünft­größ­ten Inselstaat der Welt. Ihren Namen erhiel­ten die Philippinen von dem Entdecker Ruy López de Villalobos, der die Inseln zu Ehren des spa­ni­schen Infanten Philipp Las Islas Filipinas nann­te. Die Philippinen gehö­ren zu den am stärks­ten von den Auswirkungen des Klimawandels betrof­fe­nen Ländern der Welt. Extremwetterereignisse wie Taifune Kalmaegi und Fung-Wong neh­men zu und gefähr­den zuneh­mend die Lebensgrundlage der Menschen.

Partner und Förderung

Das Projekt wird unter­stützt von ADRA und dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft (ADH).
ADRA Logo
Logo von Aktion Deutschland Hilft mit buntem Schwung und Schriftzug.
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