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Nothilfe nach schweren Taifunen auf den Philippinen
Humanitäre Hilfe rettet Menschenleben
Projektinfos
Philippinen
- 1.950 betroffene Familien können sich von den Folgen der Katastrophen erholen
- Projektnummer: 6190062
Zwei Taifune lösen eine humanitäre Krise auf den Philippinen aus
Am 2. November 2025 entwickelte sich der Sturm „Kalmaegi“ rasch zu einem Taifun. Er verursachte schwere Überschwemmungen auf der Inselgruppe Visayas und traf schätzungsweise fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Etwa 271.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, 253 kamen ums Leben. Nur wenige Tage später, am 9. November, traf der Supertaifun „Fung-Wong“ das Land. Er gehörte zu den stärksten Stürmen des Jahres und betraf 16 Regionen im ganzen Land. Über sieben Millionen Menschen waren betroffen, mehr als 421.000 haben ihr Zuhause verloren. Die Stürme, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h, führten zu erheblichen Schäden an Straßen, Brücken und Häusern.
Nach den Wirbelstürmen mangelt es an Nahrungsmitteln, Wasser, Hygieneartikeln und vor allem an Perspektiven für den Wiederaufbau. Ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, von Frauen geführte Haushalte und arme Familien sind davon besonders betroffen.
Wie ADRA den Betroffenen hilft
In einer ersten Nothilfephase verteilte ADRA Lebensmittel an 600 Familien, um ihr Überleben zu sichern. Gemeinsam mit dem ADRA-Netzwerk und unserer Spenderinnen und Spendern können nun in dieser zweiten Projektphase zusätzliche Menschen unterstützt werden.
In den stark betroffenen Provinzen Süd-Leyte und Cebu erhalten 1.950 Familien Lebensmittel und Bargeld, um ihre akuten Bedürfnisse zu decken und sich von den Folgen der Katastrophen zu erholen.
Die Lebensmittelpakete enthalten Reis, Fischkonserven, Bohnen, Öl, Salz und Kekse. Sie helfen den Familien, neue Kraft zu schöpfen und die schwierige Zeit nach den Extremwetterereignissen zu überbrücken. In Ortschaften, in denen die Märkte bereits wieder geöffnet sind, werden Bargeldhilfen verteilt. So können die Betroffenen ihre Prioritäten flexibel und eigenständig festlegen. Gleichzeitig bietet ADRA psychologische Unterstützung an, um die Erlebnisse und Verluste zu verarbeiten.
Während die Nothilfe die dringendsten Bedürfnisse abdeckt, stehen die betroffenen Familien weiterhin vor langfristigen Herausforderungen beim Wiederaufbau. Die Rückkehr zur Normalität bleibt für viele ein weiter Weg, der nur mit kontinuierlicher Unterstützung gelingen kann.
Jetzt für die Philippinen spenden
25 Euro
ermöglichen einer Familie, mit wichtigen Lebensmitteln versorgt zu werden.
50 Euro
helfen einer Familie, Güter wie Hygieneartikel, Decken, warme Kleidung oder Zeltplanen eigenständig zu kaufen.
Die verwendeten Icons wurden
mithilfe der KI recraft.ai generiert.
„Ich bin Joan, alleinerziehende Mutter von sieben Kindern. In der Nacht der Katastrophe hatten wir große Angst und rannten aus unserem Haus, ohne zu wissen, was uns erwartet. Die Zeit danach mussten wir aber nicht allein bewältigen. ADRA war da und hat uns mit offenen Ohren und einem sicheren Raum zum Durchatmen unterstützt.
In den psychosozialen Gesprächsrunden von ADRA konnte ich meine Geschichte teilen und anderen zuhören, die Ähnliches erlebt haben. Das hat mir Kraft gegeben. Zu wissen, dass wir nicht vergessen sind, hat mir und meinen Kindern Hoffnung zurückgegeben.“
Über Philippinen
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- Letzte Aktualisierung:
- Autor: Pierre Schweitzer
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