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Humanitäre Hilfe in der Ukraine

Tausende Menschen haben seit Beginn des Krieges in der Ukraine ihr Leben ver­lo­ren, Millionen sind geflo­hen. Einige leben noch immer in den umkämpf­ten Gebieten. In den Regionen Cherson, Charkiw und Mykolajiw, nahe der Frontlinie, ver­teilt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen gemein­sam mit ADRA Lebensmittel an die zurück­ge­blie­be­ne Bevölkerung. Die Gebiete wer­den täg­lich beschos­sen, Läden gibt es kaum noch, weil sie zer­stört wur­den. Dank der Hilfe von außen kön­nen sich vie­le Menschen ernäh­ren.

Dieses Projekt ist bereits abge­schlos­sen.

Projektinfos

Katastrophenhilfe
Ukraine
2024 – 2025
PROJEKTZIELE

Ausgangslage in den ukrainischen Regionen entlang der Frontlinie

Im Osten und Süden der Ukraine erle­ben die Menschen den Krieg haut­nah. Die Front befin­det sich man­cher­orts nur ein paar Kilometer von ihrem Wohnort ent­fernt. Russische Luftangriffe hin­ter­las­sen eine Spur der Verwüstung. Wichtige Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Strom- oder Wasserwerke wer­den beschos­sen. Manchmal gibt es kei­ne Möglichkeiten mehr Lebensmittel zu kau­fen, da die Geschäfte zer­stört wur­den. Das Leben in der Nähe der Kampfhandlungen wird immer schwie­ri­ger. Trotz der Gefahr ver­las­sen nicht alle ihr Zuhause. Nicht alle wol­len oder kön­nen weg. Seit Beginn des Jahres 2024 hat sich die Sicherheitslage mit der Zunahme von Angriffen in den Regionen Cherson, Charkiw und Mykolajiw ver­schärft.

Wie leistet ADRA Nothilfe im Osten der Ukraine?

Gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen unter­stützt ADRA die Bevölkerung in den Regionen Cherson, Charkiw und Mykolajiw mit Lebensmitteln. ADRA ist die Hilfsorganisation, die am nächs­ten an der Front aktiv ist. Ihre Arbeit ist in den genann­ten Regionen bekannt und ihre Arbeit wird von der Bevölkerung geschätzt.

Überblick der Regionen in der Ukraine, in denen ADRA Lebensmittel ver­teilt

Bis Juni 2024 erhiel­ten rund 292.000 Menschen Lebensmittelpakete mit Reis, Nudeln, Sonnenblumenöl, Salz und Fleischkonserven sowie fri­sches Brot. Bis Ende des Jahres wer­den noch mehr Familien von der Hilfe pro­fi­tie­ren. Aus Sicherheitsgründen wer­den die Verteilungen nur weni­ge Stunden vor ihrem Beginn münd­lich oder per SMS ange­kün­digt. Damit wird die Gefahr ver­rin­gert, dass die Ausgabestellen ange­grif­fen wer­den. Trotz die­ser Sicherheitsmaßnahmen erfah­ren alle betrof­fe­nen Menschen recht­zei­tig von den Verteilaktivitäten und holen ihre Lebensmittelpakete ab.

In Dörfern oder Städten wo Lebensmittel in den Geschäften noch erhält­lich sind, erhal­ten Familien Gutscheine, um sich das Nötigste kau­fen zu kön­nen. Dadurch wer­den die loka­le Märkte unter­stützt.

Wir bedan­ken uns bei dem Welternährungsprogramm für die Unterstützung sowie bei den vie­len frei­wil­li­gen Helferinnen und Helfern, die die Verteilaktionen mög­lich machen!

Ein älterer Herr mit roter Mütze trägt ein Lebensmittelpaket in beiden Armen
Ein Mann steht mit einem Jungen und einem Lebensmittelpaket vor Bäumen
Eine ADRA-Mitarbeiterin überreicht einer älteren Dame eine Plastiktüte mit Lebensmitteln vor einem zerstörten Haus

Jetzt für die Ukraine spenden

20 Euro

um eine Familie zwei Monate mit
fri­schem Brot zu ver­sor­gen

80 Euro

für zwei Lebensmittelpakete

90 Euro

für einen Schutzhelm zur
Verteilung von Lebensmitteln

Die ver­wen­de­ten Icons wur­den
mit­hil­fe der KI recraft.ai gene­riert.

Wie geht die Hilfe für die Ukraine weiter?

Die Hilfe läuft wei­ter und neue Projekte wer­den geplant, um die Menschen in der Ukraine in die­ser schwe­ren Zeit wei­ter­hin zu beglei­ten. Wir bedan­ken uns bei allen unse­ren Partnern und bei den Spenderinnen und Spendern, die unse­re Arbeit und damit die Menschen in und aus der Ukraine seit Beginn des Krieges unter­stüt­zen.

Einen Wirkungsbericht zu unse­ren abge­schlos­se­nen Projekten in der Inlandshilfe fin­den Sie
unter unse­ren Publikationen.

Über Ukraine

Am 24. Februar 2022 über­fiel Russland die Ukraine. Seitdem befin­det sich das Land unter rus­si­schem Beschuss. Die Kämpfe hal­ten wei­ter­hin an. Die Kampfhandlungen haben die größ­te Flüchtlingskrise welt­weit seit dem zwei­ten Weltkrieg aus­ge­löst. Mehr als 13 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben ihr Zuhause ver­las­sen und inner­halb oder außer­halb des Landes Zuflucht gefun­den. In die­ser schwe­ren Zeit steht ADRA an ihrer Seite und tut alles, um Menschenleben zu ret­ten.

Partner und Förderung

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