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Klimaneutralität in einer humanitären Organisation

Nachhaltiges Arbeiten bei ADRA – wie geht das?

ADRA Deutschland e.V. hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 sowohl in den deut­schen Büros als auch bei der Umsetzung der Projekte kli­ma­neu­tral zu wer­den. Für die Realisierung hat ADRA Deutschland e.V. im Juli 2023 ein neu­es Projekt ins Leben geru­fen: das OSCN-Projekt. Um unse­re ambi­tio­nier­ten Ziele zu errei­chen, wer­den die Unternehmens- und Projektemissionen gemes­sen und durch geziel­te Projektaktivitäten und Anpassungen in der Organisation redu­ziert.

Projektinfos

Umwelt
Deutschland
fort­lau­fend
PROJEKTZIELE

Ein neues Nachhaltigkeitsprojekt bei ADRA Deutschland e.V

In unse­rem Nachhaltigkeitsprojekt OSCN (Orga­ni­sa­tio­nal Sustaina­bi­li­ty and Carbon Neutra­li­ty, über­setzt Organisationsnachhaltigkeit und Klimaneutralität) arbei­ten wir inter­dis­zi­pli­när mit meh­re­ren Abteilungen dar­an, Klimaneutralität und Umweltverträglichkeit zu errei­chen. Das betrifft in ers­ter Linie das ADRA Deutschland-Büro in Weiterstadt und Berlin. Neben dem Aspekt der Klimaneutralität eta­blie­ren wir aktu­ell eine nach­hal­ti­ge, also umwelt­freund­li­che und sozi­al gerech­te Beschaffungspraxis für unse­re Büroartikel, Druckerzeugnisse, tech­ni­schen Geräte, Werbeartikel, Lebensmittel, Hygieneartikel und Reinigungsmittel. Unser Abfallmanagement haben wir ana­ly­siert, um es res­sour­cen­ori­en­tiert zu opti­mie­ren. Das Bürogebäude wur­de von einem Energieberater auf sei­ne Energieeffizienz geprüft. Die Reduzierung unse­rer Emissionen und umwelt­ver­träg­li­che Aktivitäten ste­hen im Mittelpunkt unse­rer Nachhaltigkeitsbemühungen; die Kompensation ist eine letz­te, aber not­wen­di­ge Maßnahme. Verbleiben nach den Reduktionsbemühungen Emissionen, wer­den die­se ent­we­der durch eige­ne Aktivitäten oder ande­re Kompensationsmethoden aus­ge­gli­chen.

Selbstverpflichtung der Staaten laut Pariser Klimaabkommen

Mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft im Jahr 2015 das Ziel gesetzt, den glo­ba­len Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begren­zen. Dies ist in ers­ter Linie eine Selbstverpflichtung der Staaten, aber in der heu­ti­gen Situation sind wir alle ange­hal­ten, Emissionen zu ver­rin­gern.

Nachhaltiges Arbeiten

Bereits bei der Projektplanung wer­den umwelt­scho­nen­de Alternativen in der Projektdurchführung geprüft und, wo mög­lich, ein­ge­setzt. Klimaschutz ist ein wich­ti­ger Bestandteil unse­rer Projekte. Wir star­ten mit zehn Projekten von ADRA Deutschland. Zudem bie­tet ADRA Deutschland Trainings an und hat diver­se eige­ne Umweltverträglichkeitsprüfungen und Checklisten für ver­schie­de­ne Projektsettings erstellt. 

Berechnung der CO2-Bilanz

Mit Hilfe einer insti­tu­tio­na­li­sier­ten CO2 ‑Bilanzierung und eige­nen Berechnungsmaßnahmen mes­sen wir den Ausstoß von Treibhausgasen. Dabei haben wir unse­re gesam­te Wertschöpfungskette im Blick. Um ein voll­stän­di­ges Bild zu erhal­ten, berück­sich­ti­gen wir auch Treibhausgasemissionen, die außer­halb unse­res direk­ten Einflussbereichs ent­ste­hen, aber mit unse­ren Aktivitäten ver­bun­den sind. 

ADRA Deutschland e.V. ist bestrebt, den Großteil sei­ner CO2 ‑Bilanzierungsprozesse zu auto­ma­ti­sie­ren, um schnel­ler han­deln zu kön­nen. Um unse­re Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit trans­pa­rent und über­prüf­bar zu machen, wer­den wir in die­sem Jahr aner­kann­te Zertifizierungsprozesse star­ten. Unsere eige­nen Anstrengungen und unser inter­nes Bilanzierungssystem haben wir unter ande­rem live auf der Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai prä­sen­tiert. 

ADRA Deutschland e.V. bei der Weltklimakonferenz​

Auf Weltklimakonferenzen – der COP 26 im Jahr 2021 und der COP 27 im Jahr 2022 – haben wir Panels zur Klimaresilienz von loka­len Gemeinschaften und rnäh­rungs­si­che­rung mit­or­ga­ni­siert. Die Weltklimakonferenz ist für uns ein Ort der Zusammenarbeit und des Austausches, sowohl zwi­schen den ver­schie­de­nen Hilfsorganisationen als auch mit den Regierungen der Welt. ADRA Deutschland ist schon seit 2021 bei der Weltklimakonferenz mit ver­schie­de­nen Inputs, Panels und Positionen aktiv. Die Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) hat zum Ziel, einer von Menschen ver­ur­sach­ten Störung des Klimasystems ent­ge­gen­zu­wir­ken und ihre Folgen zu redu­zie­ren. Als Netzwerk haben wir vor kur­zem den UNFCCCBeobachterstatus erhal­ten und nah­men 2023 an der COP 28 in Dubai in Präsenz teil, wo wir Panels zu Emissionsberechnung und Ernährungssicherung orga­ni­sier­ten.

Erste Ziele sind erreicht

Unsere Sonnenkollektoren auf dem Dach des Bürogebäudes in Hessen pro­du­zie­ren dop­pelt so viel Energie wie wir benö­ti­gen, und wir bezie­hen Erdgas von einem Lieferanten, der sei­ne Emissionen kom­pen­siert. Beides zusam­men ent­spricht einer Emissionsvermeidung von 12,53 Tonnen Kohlendioxidäquivalent1 oder elf Hin- und Rückflügen von Frankfurt nach Bangkok pro Passagier:in.

CO2 ‑Neutralität zu errei­chen, ist ein kom­ple­xer und her­aus­for­dern­der Prozess und obwohl wir noch einen lan­gen Weg vor uns haben, kön­nen wir bereits sehr posi­ti­ve Ergebnisse vor­wei­sen. Und dar­an arbei­tet ADRA Deutschland e.V. ste­tig wei­ter.

Mehr das OSCN-Projekt

Das OSCN Nachhaltigkeitsprojekt (Organisational Sustainability and Carbon Neutrality, über­setzt Organisationsnachhaltigkeit und Klimaneutralität) wur­de ins Leben geru­fen, um für ADRA Deutschland e.V. bis 2030 das Ziel zu errei­chen, sowohl in den deut­schen Büros als auch bei der Umsetzung der Projekte kli­ma­neu­tral zu wer­den.

Partner und Förderung

Das Projekt betrifft ins­be­son­de­re die ADRA Deutschland Büros in Berlin und Weiterstadt
ADRA Deutschland e.V. primär Logo
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