Landessammlung 2021

Heute geht es um die Landessammlung 2020 und 2021. Zu Be­ginn der Pandemie 2020 wussten wir überhaupt nicht, ob es eine Sammlung geben kann. Wir wollten euch nicht in Gefahr bringen.

Mit den Lockerungen im Sommer 2020 kamen auch die Anrufe der Sammler. Sie wollten die Sammlung durchführen, auch unter den erschwerten Bedingungen. So machten sich 59 Sammler auf den Weg und sammelten über 37.100 Euro. Mit einer solchen Summe hätte keiner gerechnet.
Anfang 2021 sind wir ebenso unsicher, was werden wird. Wir müs­sen wie alle anderen abwarten, aber eine Sammlung wird es ge­ben. Wir wollen aber auch neue Wege gehen, um die treuen Sammler zu unterstützen. Es wird eine Online-Sammlung geben, für alle, die nicht sammeln gehen wollen oder können. Wir werden euch im Mai über den Gemeindeverteiler Vorschläge schicken, wie jeder an der Sammlung teilnehmen kann. Ihr Geschwister in den Gemeinden seid unsere Hände und Füße in eurer Stadt, eurer Schule, eurer Uni und eurer Firma.

Mehr Informationen findet ihr in Kürze auf unserer Homepage.

Danke, dass ihr euch für die Menschen in Not einsetzt.

Wenn ihr Interesse an der Landessammlung habt und uns unterstützen wollt, meldet euch gerne bei uns:

Ansprechpartnerin: Liane Gruber

Tel.: 06151-8115-55
e-mail: liane.gruber@adra.de

Ansprechpartner: Pierre Schweitzer

Tel.: 06151-8115-28
e-mail: pierre.schweitzer@adra.de

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. unterstützen?

Corona Update Mali: „Das kann viel Leid bedeuten“

Viele Menschen in Mali machen sich große Sorgen wegen des Virus und haben Angst vor den Einschränkungen. Eine von ihnen ist Kamissoko Nana Sidibe. Sie ist Mutter von drei Kindern, mit denen sie und ihr Ehemann zusammenleben. Im Haushalt wohnen außerdem ihre Schwiegermutter und ihr Schwager.

Kamissoko Nana Sidibe lebt mit ihrer Familie in Mali„Viele Menschen glauben nicht an die Existenz der Krankheit“, sagt Kamissoko. „Die von den Behörden empfohlenen Präventionsmaßnahmen werden kaum befolgt. Menschen kommen weiterhin zu Hauf auf den Markt oder drängen sich am Bahnhof. Es gibt keinen Platz zum Händewaschen und es gibt auch keine Seife. Es muss viel mehr aufgeklärt werden. Die Bevölkerung, auch die Analphabeten, müssen informiert werden und man muss ihnen sagen, wie sie sich verhalten sollen. Sie müssen an die Existenz der Krankheit glauben, sonst wird hier niemand die Einschränkungen akzeptieren oder befolgen“ sagt Kamissoko.

Um das schlimmste zu verhindern, ist ADRA dabei, die Bedeutung von Hygiene, Ernährung und Gesundheit in jeder Gemeinde, in der wir arbeiten, zu vermitteln.

Ein Mitarbeiter von ADRA beim HändewaschenDie ADRA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären den Teilnehmern anhand von konkreten Beispielen wie mangelnde Hygiene Krankheiten verursachen kann, die oft unheilbar sind. Und sie erklären, was jede Person routinemäßig tun muss, um Krankheiten zu verhindern.
Die Teilnehmer wiederum sind MultiplaktorInnen und vermitteln ihr wissen weiter.

Durch die neuen Hygieneregeln fühlen sich Kamissoko und ihre Familie etwas besser. Sie weiß, dass sie ihre Familie und sich schützen muss, da die medizinische Versorgung kaum vorhanden ist. Sie ist sich aber auch sicher, wenn die Krankheit ihre Region erreicht „wird es schwerwiegende Folgen haben. Wenn die Maßnahmen härter werden, z.B. die Märkte geschlossen werden, werden viele Familien hungern. Das kann viel Leid bedeuten.“

Zum Projekt:
Ziel des Projektes ist es, 4.500 arme Kleinbauern dabei zu unterstützen ihre Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und ihre Ernten zu steigern. Das Projekt wird unterstützt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Stichwort „Corona“ >> zum Spendenformular

Mali: Klimatische Veränderungen gefährden die Existenzgrundlage

ADRA verbessert in 40 Dörfern in Mali die Ernährungssicherheit von Kleinbauern und ärmeren Familien. An den Klimawandel angepasste Landwirtschaftsmethoden wirken der Unterernährung der kleinbäuerlichen Familien entgegen und tragen zur Erhöhung ihres Haushaltseinkommens bei.

Konflikte zwischen den Völkern in Mali und im Nachbarstaat Niger werden durch die Folgen des Klimawandels verschärft. Der Kampf um nutzbares Land und lebenswichtiges Wasser bedroht Existenzen und verfestigen die Armut.

Der westafrikanische Binnenstaat Mali ist etwa dreieinhalbmal so groß wie Deutschland, rund 60 Prozent davon sind Wüstengebiete. Die Regenzeiten werden immer kürzer, landwirtschaftlich nutzbare Böden werden zunehmend ausgelaugt und verschwinden.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „KLIMA“!
https://adra.de/spendenformular/

DAS PROJEKT WIRD VOM BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG UNTERSTÜTZT.