der hunger ist zurück

Im äthiopischen Tigray, im Jemen und auf Madagaskar kämpft ADRA gegen die Ausbreitung des Hungers. Dabei trifft der Hunger besonders Kinder. Alle 13 Minuten stirbt ein Kind vor seinem fünften Geburtstag an den Folgen des Hungers. Im Süden Madagaskars, wo eine Jahrhundertdürre die Ernten vernichtet hat, ist nahezu jedes fünfte Kind unterernährt.

Warum steigt der Hunger gerade jetzt?

Die Staatengemeinschaft hat sich 2015 in den sogenannten Nachhaltigkeitszielen darauf verpflichtet, den Hunger bis 2030 aus der Welt zu schaffen. Doch schon vor der Corona-Krise haben die Staats- und Regierungschefs das Ziel aus den Augen verloren. Die Zahl der hungerleidenden Menschen steigt seit fünf Jahren kontinuierlich an. Daher verwundert es nicht, dass die Ursachen der „neuen Hungerkrise“ die gleichen sind wie schon zuvor. Die Lebensmittelpreise für die arme Bevölkerung sind stark gestiegen. Kontaktbeschränkungen und Lockdowns sorgten dafür, das große Teile der Ernten nicht eingeholt wurden und Märkte, auf denen die Bauern ihr Obst und Gemüse verkaufen, geschlossen waren.

Nach dem jüngsten Welternährungsbericht der Vereinten Nationen leiden weltweit über 920 Mio. Menschen an Hunger. Das ist fast jeder zehnte Mensch auf diesem Planeten. Wir können und dürfen dem Schicksal so vieler Menschen nicht gleichgültig gegenüberstehen. Unsere Projekte in Madagaskar, in Äthiopien und im Jemen leisten einen Beitrag gegen den Hunger. Wir laden Sie ein, helfen Sie mit!

Vielen Dank!

Erfahren Sie hier mehr über die Situation im äthiopischen Tigray, Madagaskar und Jemen.

Archiv unserer Kampagnen