Keine Hoffnung für den Jemen? Der Kampf gegen den Hunger geht weiter

Seit vier Jahren befindet sich der Jemen im Krieg. Die Folgen für die Bevölkerung sind groß, sie leben mit Zerstörung, Angst und Mangel: Mangel an sauberem Trinkwasser, Nahrung, Medikamenten und medizinischer Versorgung. Fast 16 Mio. Jemeniten leiden Hunger.

Nur knapp die Hälfte der medizinischen Einrichtungen sind arbeitsfähig. Dringend benötigte Materialien und Lebensmittel müssen aus dem Ausland angeliefert werden, da die eigene Produktion und Versorgung nicht ausreicht. Wiederkehrende Hafenblockaden erschweren die Hilfslieferungen lebensnotwendiger Mittel zusätzlich.

Über 22 Mio. Kinder, Frauen und Männer benötigen humanitäre Hilfe

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ADRA im Jemen sind immer noch einem hohen Sicherheitsrisiko während ihrer Arbeit ausgesetzt. Dabei steigen die Patientenzahlen in den medizinischen Einrichtungen, die noch arbeitsfähig sind, weiter an. Zur Eindämmung von Cholera und Diphterie wird im Kamaran-Krankenhaus im Norden des Landes ein separater Eingang geplant, damit andere Patienten nicht angesteckt werden. In den Wartebereichen der medizinischen Einrichtungen werden von ADRA erfolgreich Gesundheitsschulungen durchgeführt, um Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein zu fördern. In den letzten zwei Jahren haben wir 57.786 Personen durch diese Gesundheitsschulungen erreicht. Schulungen von medizinischem Personal in psychologischer Erster Hilfe wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.

Durch die große Unterstützung mit Spendengeldern konnte ADRA im Jemen seine Hilfsleistungen deutlich ausweiten. ADRA ist inzwischen die zweitgrößte Hilfsorganisation vor Ort und stellt in einer der ärmsten Regionen im Norden des Landes lebensrettende Gesundheits- und Ernährungshilfe für etwa 445.150 Menschen bereit. „Der Jemen ist weiterhin von Importen abhängig“, so Nikolaus Kirchler, Nothilfekoordinator von ADRA Deutschland, „mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind auf Hilfe von außen angewiesen. Eine Hungerkatastrophe steht bevor, aber wir haben jetzt noch die Chance, das Schlimmste abzuwenden!“ ADRA konnte bisher 1.428 schwer und 3676 moderat unterernährte Kinder sowie 2.372 Schwangere und stillende Mütter mit Aufbaunahrung behandeln.

Der Kampf gegen die Hungersnot geht weiter 

Nach Analysen der Vereinten Nationen werden in Kürze über 20 Mio. Jemeniten von der Hungerskatastrophe betroffen sein, wenn keine humanitäre Nahrungsmittelhilfe geleistet wird!  Drei von vier Personen wissen nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollen. Zudem infizieren sich aktuell jede Woche 10.000 Personen mit Cholera; das ist eine tödliche Gefahr für geschwächte Menschen. Der UN-Nothilfekoordinator Marc Lobcock warnt: „Wir könnten den Kampf gegen den Hunger verlieren. Die Lage hat sich in den letzten Wochen auf alarmierende Weise verschlechtert.“

Bitte unterstützen Sie ADRA bei dieser wichtigen Arbeit! Gegen den Hunger. Für die Menschen im Jemen.
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Welttag der Armen am 18. November

Das Leitwort des diesjährigen katholischen Welttages der Armen steht in Psalm 34 Vers 7: „Da rief ein Armer und der Herr erhörte ihn.“ In diesem Bibelwort steckt die Aufforderung an uns, in unserem Umfeld genauer hinzusehen, den Mitmenschen in seiner
Situation anzusehen und der Not des Nächsten zu begegnen.

Die Welt mit Extremen wie Armut und Ungerechtigkeit nicht aus den eigenen Sichtfeld auszublenden, dazu lädt dieser Gedenktag ein. Das Wahrnehmen und Ernstnehmen der Not des anderen und ihr und ihm in Mitmenschlichkeit und Liebe zu begegnen und zu unterstützen, daran sollen wir Menschen uns gegenseitig ermutigen. Damit das Leben in Würde wieder aufgenommen und fortgeführt werden kann. Damit ein Stück Gerechtigkeit wiederhergestellt wird. Durch das persönliche Engagement wird das Mitfühlen sichtbar gemacht. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Damit Menschen wieder Hoffen können und ihre Not gelindert wird, dafür setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom weltweiten ADRA-Netzwerk ein.
Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Danke! >> ZUM SPENDENFORMULAR


ADRA setzt sich in verschiedenen Projekten weltweit gegen Armut und ihre Auswirkungen ein. So zum Beispiel auch in

  • Äthiopien: Mit einer Ausbildung im Bereich erneuerbare Energien können sich junge Arbeitslose langfristig ein Einkommen für sich und ihre Familien sichern. >> ZUM PROJEKT
  • Afghanistan: Aufgrund der langanhaltenden Konflikte des Landes sind viele Menschen auf der Flucht und benötigen Nahrungsmittel und Heizmaterialien gegen den eisigen Winter. >> ZUM PROJEKT

„Unser tägliches Brot gib uns heute“

Das Erntedankfest hat in vielen Kulturen eine lange Tradition und erinnert an den engen Bezug vom Menschen zur Natur. Wir erinnern an die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, die Hunger und katastrophale Ernährungssituationen erleiden müssen.

Die Bitte aus dem Matthäusevangelium 6,11 ist Ausdruck dafür, dass es nicht selbstverständlich ist, dass weltweit jeder Mensch genug Nahrung hat, um sich satt essen zu können. Die meisten Familien in den Entwicklungsländern leben von den Ernten ihrer kleinbäuerlichen Felder. Sie arbeiten hart, um genug Nahrungsmittel zu produzieren, die jedes Familienmitglied ernährt und einen Erlös auf den Märkten ermöglicht.

Die Ernten sind abhängig von vielen Faktoren: Gutes Wetter, fruchtbarer Boden, Frieden, gute Regierung, gutes Saatgut, Gesundheit und zuverlässige Arbeitskraft sind nur einige. Die Entwicklung eines Plan B hilft bei negativen Einflüssen und Krisen. Wenn es zu wenig oder zu viel regnet, wenn Schädlinge die Feldfrüchte befallen oder andere Katastrophen drohen, die Ernten zu vernichten. Wir haben die Verantwortung, die Schöpfung zu schützen und zu bewahren. Wir sollen achtsam mit der Natur umgehen, das gilt auch für unsere Nutzpflanzen und ebenso für unsere Nahrungsmittel.

Im Oktober feiern wir Erntedank, um uns bewusst zu machen, wer die Quelle für alle guten Gaben ist, die wir durch die Ernten erhalten. Nahrungsmittel sind wertvoll. Ein bewusster Umgang im Kaufverhalten, Zubereitung und in der Ernährung sind ein erster Schritt. Jeder von uns kann damit anfangen. Jeder von uns kann mit Verschwendung und sinnloser Vernichtung von Lebensmitteln aufhören. Unsere Einstellung und Taten sind wie Saatgut. Jedes Korn, das wir aussäen, bestimmt, wie die „Ernte“ aussehen wird. Das lässt sich auf verschiedene Bereiche des Lebens übertragen, auf Beziehungen, auf Engagement, auf das Teilen. Lassen Sie uns gemeinsam Gutes säen, um Gutes zu ernten!

>> Unterstützen Sie unsere Projekte in Afrika unter dem Spendenstichwort „AFRIKA“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

 

Weitere Artikel zu Ernährungs-Projekten von ADRA:

„Ich will mehr!“

Täglich leiden 815 Millionen Menschen an chronischem Hunger! Empfohlen werden 2.100 Kilokalorien täglich. Viele von uns in den Industrienationen halten das nicht ein. Sie überschreiten die Menge – regelmäßig. Zu groß ist das Angebot und sehr leicht der Zugang. In anderen Teilen der Welt kämpfen Menschen darum, am Abend nicht hungrig schlafen gehen zu müssen.

Ist die Ernährung nicht ausreichend und nährstoffarm, hat das nicht nur Leid und gesundheitliche Probleme zur Folge, sondern wichtige Entwicklungsbereiche wie Arbeit und Bildung werden gehemmt. Ernährungssicherung und Hungerbekämpfung sind Tätigkeitsbereiche von ADRA. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden gefördert, umweltschonende und klimaangepasste landwirtschaftliche Anbaumethoden zu entwickeln und langfristig ausreichende Erträge zu erzielen. Wenn es gelingt, die Produktivität auf nachhaltige Weise zu erhöhen, steigt der Anteil hochwertiger Nahrung an, die kleinbäuerlichen Familien haben höhere Einkommen und können ihre Kinder in die Schule schicken. Damit bekommen die Familien die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger.

ADRA ist in verschiedenen Ländern Afrikas und im Jemen gegen den Hunger aktiv und führt weltweit Projekte zur Nahrungssicherheit von Kleinbauern durch. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung nachhaltige Anbaumethoden entwickelt und klimaangepasstes Saatgut, neue Technologien wie Bewässerungssysteme oder Wasserauffangbecken eingesetzt. Der Zugang zu neuen Märkten hilft den Kleinbauern, ihren Handel auszuweiten und ihr Einkommen zu steigern. Gleichzeitig werden durch bodenschonende Bewirtschaftung und Wiederaufforstung die natürlichen Ressourcen geschützt.

Gesunde und nährstoffreiche Nahrung für alle ist ein Menschenrecht. Setzen wir uns gemeinsam dafür ein! „Ich will mehr!“ ist Thema der diesjährigen Landessammlung, für die Sie sich engagieren können.

Lesen Sie mehr darüber,

>> Unterstützen Sie unsere Projekte in Afrika unter dem Spendenstichwort „AFRIKA“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Ein Jahr Hunger in Afrika und im Jemen

Derzeit jährt sich die Hungerkatastrophe in Afrika und im Jemen – ein Ende ist nicht in Sicht! Viele Spenden haben dazu beigetragen, dass ADRA Frauen, Männern und Kindern in der Hungerkrise helfen konnte, dafür danken wir allen Spendern ganz herzlich! In einigen Regionen der Hungerkrise gibt es Verbesserungen, in anderen Teilen Afrikas breitet sich der Hunger weiter aus.

“Die Hilfe von ADRA veränderte mein Leben zum Guten! Ich habe in der Ausbildung vieles gelernt, meine Rinder sind jetzt gesund und geben mehr Milch. Dadurch kann ich meine Kinder besser ernähren und kann sogar einige Liter Milch verkaufen”, erzählt Sarah Nyeboup Galluk aus dem Südsudan. Und Zerfu Neri aus Äthiopien berichtet: “Die Schulungen von ADRA haben mir geholfen, mehr Gemüse zu ernten. Meine Kinder und ich haben jetzt drei Mahlzeiten am Tag. Die Gesundheit meiner Familie ist durch die vielfaltige Ernährung verbessert.”

Etwa 37 Millionen Menschen in Afrika sind aktuell vom Hunger bedroht, längst ist nicht nur Ostafrika betroffen, auch die Tschadsee-Region, die Demokratische Republik Kongo, Teile Kameruns und Ugandas leiden darunter. Besonders dramatisch ist weiterhin die Lage im Jemen. Fast 80 Prozent der 27 Millionen Jemeniten sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Internationale Helfer kommen kaum noch ins Land, die Wasserversorgung und die Infrastruktur sind größtenteils zusammengebrochen. Die Zahl der Cholerakranken hat die Millionengrenze überschritten und jetzt breitet sich zusätzlich die Diphterie aus.

Doch es gibt Hoffnung! Durch die weltweite Unterstützung mit Spendengeldern konnte ADRA im letzten Jahr seine Hilfsleistungen im Jemen deutlich ausweiten. Dort arbeitet ADRA als zweitgrößte Hilfsorganisation im Land. Hunderttausende Menschen erhalten lebensnotwendige Lebensmittelunterstützung, Kinder werden mit Spezialnahrung vor dem Hungertod bewahrt, schwangere und stillende Mütter versorgt, Trinkwasser wird bereitgestellt und die allgemeine Hygienesituation verbessert. Traumatisierte Menschen erhalten psychosoziale Unterstützung und vieles mehr.

Durch die Spenden aus Deutschland und mit Zuwendungen des Auswärtigen Amtes kann ADRA zehntausende Menschen medizinisch versorgen. In vielen Regionen bieten die von ADRA unterstützten Krankenhäuser und Gesundheitsstationen die einzige medizinische Hilfe. Es bleibt viel zu tun!

>> Sie können die Hilfsleistungen von ADRA in Afrika und im Jemen unterstützen – unter dem Stichwort “Hungersnot” auf dem >Online-Spendenformular.

ADRA unterstützt in der anhaltenden Dürre in Somalia

Eine erneute Dürreperiode hat die kritische Situation in Somalia noch verschärft: Hunger und Unterernährung bedrohen die Menschen. Auch Krankheiten wie Cholera und Masern grassieren. ADRA unterstützt die Bevölkerung mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Hygienemaßnahmen.

Die anhaltende Dürre in Somalia hat hunderttausende Menschen dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in anderen Regionen Somalias oder im benachbarten Äthiopien Zuflucht zu suchen. Im vergangenen Jahr hat sich die Lage erneut verschärft: Die Regenzeit zwischen März und Mai war deutlich trockener als gewöhnlich. In ganz Somalia ist rund ein Drittel weniger Regen heruntergegangen, in den besonders betroffenen Gebieten sogar nur die Hälfte der üblichen Menge. Die Folgen für die Bevölkerung sind dramatisch, da die Nahrungsmittel schon bisher knapp waren. Die Bedrohung durch Hunger und Unterernährung steigt nochmals enorm. In der Bay-Region wird davon ausgegangen, dass die Ernte komplett ausfällt und das Vieh die Dürre nicht überlebt.
Und auch das vorhandene Wasser birgt Gefahren: Durch Verunreinigung können sich Krankheiten ausbreiten. So wurden zum Beispiel bis Mitte des Jahres 2017 rund 51.000 Cholerafälle registriert.

Trinkwasserverteilung und Erweiterung von Brunnen

Um die Menschen in Somalia gegen diese vielfältigen, kritischen Bedrohungen zu stärken, ist ADRA hier in drei Bereichen tätig: in der Versorgung mit Trinkwasser, der Sicherstellung der Ernährung sowie der Verbesserung von Hygieneversorgung und -praktiken.
In den besonders trockenen Monaten zwischen Juli und September wurden rund 10.800 Menschen mittels Gutscheinen täglich mit Trinkwasser versorgt. Ein öffentlicher Brunnen wurde erweitert und mit einem Leitungssystem ausgerüstet, mit dessen Hilfe drei weitere Siedlungen dauerhaft versorgt werden können. Darüber hinaus wurden zehn Brunnen gereinigt, gewartet und Gesundheitsstationen mit Chlor versorgt, damit diese ihr Wasser behandeln können.

Schulungen und Materialien für eine bessere Hygienesituation

Verbesserte Hygienemaßnahmen helfen dabei, die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera und Masern effektiv zu bekämpfen. Aus diesem Grund bildet ADRA 50 Hygienepromoter aus, die gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Arbeitspläne zum Thema Hygiene ausarbeiten. Diese beinhalten beispielsweise Besuche bei Familien, um wichtiges Wissen zur sicheren Lagerung und Behandlung von Trinkwasser sowie zur Abfallentsorgung weiterzugeben. Durch Radiospots und unterstützendes Informationsmaterial erreicht dieses Thema eine noch größere Anzahl an Haushalten. Hygiene-Sets für Privathaushalte und speziell für Frauen helfen dabei, die gelernten Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Lebensmittelversorgung für tausend Haushalte

Im Bereich Ernährung erhalten 1.000 Haushalte monatlich über einen Zeitraum von vier Monaten Gutscheine, mit denen Lebensmittel gekauft werden können. Sie werden darüber hinaus mit Gutscheinen versorgt, die keiner Einschränkung unterliegen, und mit denen eine eventuell noch größere Not als der Mangel an Nahrungsmitteln behoben werden kann.

Im Fokus: besonders bedürftige Personengruppen

Die von ADRA in diesem Projekt unterstützten Menschen sind zum größten Teil Binnenflüchtlinge. Da der humanitäre Bedarf sehr viel größer ist als die zur Verfügung stehenden Mittel, liegt der Fokus auf besonders bedürftigen Personen. Dies sind vor allem Haushalte, die von Frauen oder sogar Kindern geführt werden, Haushalte mit Kindern unter fünf Jahren sowie Schwangere und stillende Mütter.

 

Projektlaufzeit: 01.02.17 – 08.02.18.

 Das Projekt wird gefördert durch 

ADRA stärkt kenianische Kinder und Familien gegen die Dürre

Bereits mehrere Jahre in Folge ist das kenianische Kajiado County stark von Dürreperioden betroffen. Die Bevölkerung hungert und manche Kinder erhalten einzig in der Schule eine Mahlzeit. Durch die Verteilung von Lebensmitteln an 235 Haushalte verbessert ADRA ihre Situation und unterstützt sie dabei, weiterhin die Schule besuchen zu können.

Immer öfter und immer stärker treten Dürren in Kajiado Country auf. Hierdurch ist die landwirtschaftliche Produktivität gesunken, viele Nutztiere sind verendet. Infolgedessen leidet die Bevölkerung immens Hunger. Und auch durch den Wechsel von Dürre- und Flutperioden sind Bauern in einem Kreislauf von Armut und schwindenden Ressourcen gefangen.

Im Rehabilitations- und Rettungszentrum in Kajiado sowie in der Bisil-Schule werden Mädchen von ADRA unterstützt, die vor Gewalt, Zwängen und insbesondere Genitalbeschneidung innerhalb ihrer Ethnie flohen. Sie stammen aus Familien, für die es enorm schwierig ist, sich Mahlzeiten zu leisten. Durch die Dürreperioden hat sich ihre Situation noch verschärft. In der Hoffnung auf Unterstützung wenden sich sowohl die Mädchen als auch ihre Mütter an die Schulen.

Seit Anfang des Jahres unterstützt ADRA 235 Haushalte, deren Kinder das Rehabilitations- und Rettungszentrum in Kajiado oder die Bisil-Schule besuchen, mit Nahrungsmitteln. Dies ist zunächst für den Zeitraum von drei Monaten angesetzt, nach dem es wieder zu Regenfällen kommen soll. In dieser Zeit erhalten die Haushalte jeden Monat eine Nahrungsmittelration aus Maismehl, Weizenmehl, Reis, Bohnen, Öl, Zucker und Salz.

 

Projektlaufzeit: 15.01.18 – 31.05.18

Dieses Projekt wird gefördert durch