Ein Mitarbeiter von ADRA in einer grünen Weste, blauen Basecap, Handschuhen und einer Mund-Schutzbedenkung, auf der ein gelbes Smiley abgebildet ist streckt die Arme in die Luft und macht das Peace-Zeichen. Neben ihm ist ein Haufen mit Ästen

Geschäftsbericht 2020: ADRA hilft, wo die Not am größten ist

Geschäftsbericht 2020: ADRA hilft, wo die Not am größten ist

Die südhessische Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. legt ihren Geschäftsbericht für 2020 vor. Die Nichtregierungsorganisation, die mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet ist, legt damit Rechenschaft gegenüber institutionellen Geldgebern sowie Spenderinnen und Spendern ab. Die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, plädiert in ihrem Grußwort für stärkere internationale Solidarität und eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.

Weiterstadt, den 06.08.2021.

Im vergangenen Jahr hat ADRA Deutschland e.V. über 1,75 Millionen Menschen geholfen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf Bildung, Gesundheit sowie Katastrophenvorsorge bzw. -hilfe.

„Dank der Unterstützung unserer privaten Spenderinnen und Spendern und den öffentlichen Geldgebern, wie z.B. dem Auswärtigen Amt oder dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, konnte ADRA Menschen auf der ganzen Welt eine verbesserte Lebensperspektive geben“, kommentiert Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V., den Geschäftsbericht.

„Die größte Herausforderung für uns alle war sicherlich die Corona-Pandemie. In unseren Projekten mussten wir zunächst die Unversehrtheit unserer Mitarbeitenden und Begünstigten sicherstellen. Dazu kommen behördliche Anordnungen wie Ausgangssperren, Schulschließungen und allgemeine Lockdowns. Mit viel Leidenschaft und Einsatzbereitschaft konnten wir alle Projekte weiterführen, auch wenn wir dabei zum Teil wesentliche Vorhaben umplanen mussten. Kommt es aber dann zusätzlich zu Katastrophen, stoßen auch die angepassten Umsetzungsschritte an ihre Grenzen. Das haben wir beispielsweise in Beirut gesehen, wo eine fürchterliche Explosion im August 2020 die ganze Stadt verwüstet hat. Auch darüber berichten wir im Geschäftsbericht“, erklärt Christian Molke.

Von jedem Euro, der ADRA zur Verfügung steht, fließen 91 Prozent direkt in die Projektarbeit. Der Verwaltungsanteil beträgt acht Prozent. Nur ein Prozent fließen in Maßnahmen für Spendenaufrufe und Öffentlichkeitsarbeit. Die Spenderinnen und Spender können sich sicher sein, dass ihre Spende dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Der diesjährige Geschäftsbericht legt vollständig und überprüft Rechenschaft über Einnahmen und Ausgaben ab und zeigt exemplarisch auf, wie die Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit von ADRA praktisch aussieht. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie ADRA seinen Auftrag ausführt und welche Herausforderungen dabei entstehen.

Der komplette Geschäftsbericht 2020 steht für Sie als Download zur Verfügung.

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Pressekontakt ADRA Deutschland e.V.

Ein freundlicher ADRA-Mitarbeiter im blauen Anzug

Matthias Münz

Referent Öffentlichkeitsarbeit

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