Am Mittwochmorgen, dem 26. August, kam es im Bhote-Koshi-Fluss nahe der nepalesisch-tibetischen Grenze im Distrikt Rasuwa zu einer plötzlichen und massiven Sturzflut. Die Behörden vermuten als Ursache einen massiven Gletscherbruch auf der tibetischen Seite. Die Flutwelle hatte ein verheerendes Ausmaß und traf unter anderem die Grenzregion in Timure sowie bewohnte Gebiete in Syabrubesi schwer. Bislang melden Medienberichte in Nepal mindestens 475 Todesopfer und hunderte Menschen werden vermisst. Rund 60 Häuser wurden von den Geröll-, Schlamm- und Wassermassen mitgerissen. Mindestens ein Wasserkraftwerk wurde vollständig weggespült, weitere stark beschädigt.
ADRA bereitet Soforthilfe vor
ADRA Nepal analysiert die Lage vor Ort in enger Abstimmung mit den lokalen Regierungsbehörden und humanitären Partnern. Nach ersten Einschätzungen werden vor allem Notunterkünfte sowie Nahrungsmittelhilfe die dringendsten Sofortmaßnahmen für die betroffenen Menschen in der Region sein.
Die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen ist mit großen logistischen Hürden verbunden: Die betroffene Region um Timure und Syabrubesi ist sehr abgelegen, gebirgig und grenznah, was den Zugang für Helfer und die Lieferung von Hilfsgütern erschwert. Der anhaltende Monsunregen bringt die Gefahr weiterer Sturzfluten und Erdrutsche mit sich. Trotz dieser Erschwernisse läuft der Rettungseinsatz der nepalesischen Regierung auf Hochtouren, um Menschen aus der Gefahrenregion zu bringen und die medizinische Notversorgung sicherzustellen.
Um die lebensnotwendigen Hilfsmaßnahmen schnell finanzieren und den Menschen in Nepal in dieser schweren Zeit beistehen zu können, bittet ADRA Deutschland e.V. um Spenden. Jede finanzielle Unterstützung trägt direkt dazu bei, das Überleben der betroffenen Menschen zu sichern.
Spendenkonto:
ADRA Deutschland e.V.
IBAN: DE36 3702 0500 0007 7040 00
Verwendungszweck: Nothilfe
Online spenden: adra.de/spenden