Ein Mann übergibt ein Hilfspaket an einen Jungen
Ein Jahr nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei

ADRA bleibt an der Seite der betroffenen Familien

ADRA bleibt an der Seite der betroffenen Familien

Seit dem schweren Erdbeben in Syrien und der Türkei am 6. Februar 2023 hilft ADRA der Bevölkerung. Unmittelbar nach der Katastrophe sind ADRA-Teams in den betroffenen Gebieten unterwegs und versorgten die Überlebenden. In einer ersten Phase sicherte ADRA das Überleben der Menschen vor Ort. Seit September 2023 widmen wir uns dem Wiederaufbau.

Weiterstadt, den 06.02.2024

Das schwere Erdbeben vom 06.02.2023 hat mehr als 50.000 Menschen das Leben gekostet. Hunderttausende Gebäude sind eingestürzt oder wurden beschädigt. Dadurch sind viele Familien obdachlos geworden und viele Menschen haben ihre Arbeit verloren. Die materielle Not ist groß. Ein Jahr nach dem Erdbeben zieht ADRA eine erste Bilanz und stellt die Projekte für den Wiederaufbau vor.

In der Türkei unterstützte ADRA die Rettungskräfte und half bei der Bergung von Verletzten. Mit dabei im türkischen Antakya war Zoltan Sitkei, Direktor von ADRA Ungarn. Er half dort mit einem Rettungsteam bei der Rettung von Verschütteten und konnte mit seinem Team elf Menschen lebend aus den Trümmern bergen. Insgesamt waren über 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz und konnten über 9.000 Menschen mit winterfesten Zelten, Gaskochern und warmer Kleidung versorgen. Nach den Nothilfeeinsätzen hat ADRA seine Arbeit in der Türkei beendet und
konzentriert seine Hilfe auf die Familien in Syrien.

ADRA arbeitet seit vielen Jahren in Syrien und konnte deshalb unmittelbar nach der Katastrophe helfen. Unser Team aus rund 110 Mitarbeitenden und freiwillige Helferinnen und Helfer waren in drei Regionen im Einsatz: Latakia, Aleppo und Hama. In den ersten Tagen nach der Katastrophe verteilten sie 14.005 Mahlzeiten, 3.572 Lebensmittelpakete sowie 590 Decken und reparierten drei Notunterkünfte. Die Hilfe in der ersten Phase erreichte ca. 46.000 Frauen, Männer und Kinder.

 

Wiederaufbau nach dem Erdbeben

Seit September 2023 widmet sich ADRA dem Wiederaufbau in Latakia, Aleppo und Hama. Zerstörte Schulen werden wieder aufgebaut. Schulkinder, die wegen des Erdbebens nicht mehr zur Schule gehen konnten, erhalten außerhalb des Unterrichts Nachhilfe. So wird ihnen der Wiedereinstieg in den Schulalltag erleichtert. Außerdem erhalten Familien fachliche Beratung und einen finanziellen Zuschuss, damit sie ihre Kleinbetriebe wieder eröffnen können. So können die Familien wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Von diesem Projekt profitieren 44.500 Menschen. Das Katastrophenbündnis Aktion Deutschland Hilft unterstützt ADRA finanziell beim Wiederaufbau.

 

Zurück in die eigene Wohnung

Auch Familien, die noch nicht in ihre Häuser zurückkehren können, erhalten Unterstützung. In den Sammelunterkünften verteilt ADRA Hilfspakete mit Hygieneartikeln, Babywindeln, warmer
Kleidung sowie Matratzen und Decken. In fünf Sammelunterkünften kümmert sich ADRA um die Sauberkeit, stellt Putzmittel zur Verfügung und hat Bewohner der Unterkünfte als
Reinigungskräfte angestellt.

Die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften ist nur eine Übergangslösung und kein Ersatz für das eigene Zuhause. Deshalb unterstützt ADRA die Familien mit einem Zuschuss bei der Reparatur ihrer beschädigten Wohnungen. Wenn die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren, müssen diese auch über sauberes Trinkwasser verfügen. Deshalb arbeitet ADRA mit den lokalen Behörden zusammen, um die Wassernetze wieder instand zu setzen. Das Projekt kommt 51.060 Menschen zugute.

Wenn auch Sie den Wiederaufbau in Syrien unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort „Katastrophenhilfe“.

Bitte nutzen Sie dafür das Spendenkonto IBAN DE36 3702 0500 0000 0007 7040 00 oder spenden Sie online unter adra.de/spenden.

ADRA bleibt an der Seite der betroffenen Familien

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