Eine ehrenamtliche Helferin der Landessammlung in einer grünen ADRA-Weste mitten auf einer Straße, auf der Zelte für Geflüchtete aufgebaut wurden

100 Tage Krieg in der Ukraine – Hinter jeder Zahl steckt ein Schicksal

100 Tage Krieg in der Ukraine – Hinter jeder Zahl steckt ein Schicksal

In der Ukraine herrscht nun schon seit 100 Tagen ein furchtbarer Krieg. Seit Tag 1 hilft ADRA bei der Versorgung der Zivilgesellschaft und organisiert Evakuierungen. An den ukrainischen Grenzen in Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Ungarn und der Slowakei nimmt ADRA die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer auf und organisiert Weitertransporte. Auch in Deutschland hilft ADRA im Bündnis ‚Gemeinsam für Geflüchtete‘ bei der Versorgung und Unterbringung der Schutzsuchenden. Die Hilfsorganisation finanziert ihre humanitäre Arbeit durch Spenden und Bündnispartner wie Aktion Deutschland Hilft. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt intensiviert ADRA die Hilfe.

Weiterstadt/Deutschland 03.06.2022.

„Als international tätige Hilfsorganisation schauen wir nicht zu, wenn Menschen leiden. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine haben sich bereits vor Kriegsausbruch auf eine humanitäre Notlage vorbereitet, ab Tag eins des Krieges ist das internationale ADRA-Netzwerk im Einsatz“, erläutert Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V., die Mechanismen des Hilfseinsatzes. „Fast sechs Millionen Menschen sind vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen, weitere vier Millionen Menschen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Polen hat einen Großteil der Geflüchteten aufgenommen, ca. 3,2 Millionen Menschen. Die humanitäre Arbeit in der Ukraine und den Nachbarländern wird durch riesiges ehrenamtliches Engagement ermöglicht. Auch in Deutschland engagieren sich viele Freiwillige und investieren ihre Zeit, spenden Geld und zeigen ihre Nächstenliebe z.B. durch die Aufnahme Geflüchteter. Ohne sie wäre die humanitäre Hilfe nicht zu stemmen, vielen herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer “, so Molke. Dank großzügiger Spenderinnen und Spender sowie außergewöhnlichem ehrenamtlichen Engagement konnte ADRA Deutschland e.V.

  • 70 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine bringen
  • Über 500 Menschen evakuieren
  • Privatunterkünfte für knapp 1.200 Menschen bereitstellen

 

Noch größer ist die ehrenamtliche Unterstützung in den Nachbarländern der Ukraine. In Polen, Ungarn, Rumänien und der Slowakei sind über 2.600 Helferinnen und Helfer (zeitweise) für ADRA im Einsatz.

Gemeinsames Projekt mit dem Auswärtigen Amt ADRA begleitet Menschen aus der Ukraine und sorgt für ihr Überleben. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern und mit dem Auswärtigen Amt kümmert sich die südhessische Hilfsorganisation um mehr als 50.000 Geflüchtete in der Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn, Slowakei und Moldawien. Lebensmittelpakete, Hygieneartikel und Bargeld werden verteilt, um akute Bedürfnisse zu decken. Psychologische Unterstützung und Rechtsberatung wird rund um die Uhr angeboten. ADRA stellt für die geflüchteten Familien Schutz und eine sichere Unterkunft für die nächsten Monate zur Verfügung.

Zur Finanzierung der humanitären Arbeit ist ADRA auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Jede Unterstützung ist willkommen und wichtig. Bitte spenden Sie unter: ADRA Deutschland e.V. | IBAN: DE87 6602 0500 0007 7040 00 | Stichwort: Nothilfe Ukrain

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Pressekontakt ADRA Deutschland e.V.

Ein freundlicher ADRA-Mitarbeiter im blauen Anzug

Matthias Münz

Referent Öffentlichkeitsarbeit

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