Zukunft sichern durch Ausbildungsangebote in Thailand

Zukunft sichern durch Ausbildungsangebote in Thailand dank ADRA„Für uns Flüchtlinge aus Myanmar ist die Situation in Thailand hoffnungslos. Wir haben nahezu keine Rechte. Viele sind hier im Camp geboren und aufgewachsen, aber ohne Ausbildung ist ein selbständiges Leben außerhalb des Camps nicht möglich. Dank der Europäischen Union und ADRA habe ich an einem Grund- und Aufbaukurs für Friseure teilnehmen können. Ich habe viel gelernt und mich mit einem eigenen Salon selbständig gemacht. Jetzt muss ich mir keine Sorgen mehr machen, weil ich ein regelmäßiges Einkommen habe.“ Se Bae Win weiß, dass sie ihren Beruf einsetzen kann, in welchem Land sie auch leben wird. ADRA fördert in neun Flüchtlingscamps entlang der thailändisch-myanmarischen Grenze mit Bildungsangeboten Fertigkeiten für ein selbstbestimmtes Leben zu erwerben und schafft damit Perspektiven für die Zukunft.

Wenn Sie auch unsere Bildungsprojekte unterstützen möchten, dann können Sie dies mit einer Spende unter dem Kennwort „BILDUNG“ auf https://adra.de/spendenformular/ tun.

Dieses Projekt wird unterstützt von der Europäischen Union.

ADRA ist Gesellschafter der Support Africa gGmbH

Support Africa gGmbHADRA Deutschland e.V. intensiviert die Zusammenarbeit mit der Support Africa gGmbH und wird Gesellschafter. Gleichzeitig rückt Support Africa auch räumlich an ADRA heran und zieht von Nassau/Lahn an den Deutschlandsitz von ADRA nach Weiterstadt.

Neben der inhaltlichen und räumlichen Nähe besteht auch eine personelle Verbindung zu Support Africa und ADRA Deutschland e.V. ADRA Geschäftsführer Christian Molke ist gleichzeitig Vorsitzender des Vorstands der Support Africa gGmbH und Stiftung.

Support Africa fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit an Universitäten in Subsahara-Afrika, die den institutionellen Aufbau der Universitäten fördert, um Forschung zu ermöglichen, die der armen Bevölkerung in dieser Region dient. Schwerpunkte der geförderten Projekte liegen in den Bereichen Medizin, Agrarwirtschaft, Ökologie sowie allgemeiner humanitärer Hilfe. Support Africa wurde gegründet von Prof. Dr. Baldur Pfeiffer, der im vergangenen Jahr leider plötzlich und unerwartet verstarb. Wir halten sein Andenken in Ehren und führen die Geschäfte in seinem Sinne weiter.

Stärkung junger Roma-Familien in Serbien

Stärkung junger Roma-Familien durch AusbildungsangeboteKeinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung, Grundschulbildung und zu Sozialleistungen zu bekommen, bedeutet in der Folge, dass vermehrt Krankheiten, eine hohe Arbeitslosigkeit und ein Leben in Armut entstehen können. In Serbien sind viele Roma-Familien von dieser Problematik betroffen. Darum unterstützt ADRA junge Roma in Belgrad und Novi Sad in der beruflichen Bildung und ist bei der Gründung von Kleinbetrieben durch Sachleistungen behilflich. Darüber hinaus unterstützt ADRA die jungen Leute bei der Bewerbung auf einen Arbeitsplatz in Betrieben vor Ort. In Workshops erwerben sie praktische Fertigkeiten und erhalten technische Unterstützung in Form von Handwerkszeug. Auf diese Weise steigt die Chance dem Teufelskreis zu entkommen und besser in die serbische Gesellschaft integriert zu werden.

Wenn Sie auch unsere Bildungsprojekte unterstützen möchten, dann können Sie dies mit einer Spende unter dem Kennwort „BILDUNG“ auf https://adra.de/spendenformular/ tun.

Dieses Projekt wird unterstützt vom Auswärtigem Amt.

Bildung fördern – Zukunft schenken

Bildung fördern - Zukunft schenkenOhne Bildung entsteht ein Mangel – Mangel an Wissen, Mangel an Lösungsansätzen und Perspektiven, aber auch Mangel am Erlernen von Fertigkeiten, die ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben ermöglichen.
Bildungschancen hängen stark vom Wohnort und Einkommen der Eltern ab. Gerade in ländlichen Regionen der Entwicklungsländer wird Kindern der Zugang zu Bildungseinrichtungen erschwert: Der Weg ist zu weit, Fahr- und Schulgeld sowie Schulmaterialien sind für die Eltern nicht erschwinglich. Viele Familien sind darauf angewiesen, dass ihre Kinder sich bei der Haus- und Feldarbeit beteiligen. Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten haben es besonders schwer. Ein kindgerechter Alltag mit regelmäßig stattfindendem Unterricht ist nicht immer gewährleistet, weil die Infrastruktur und Bildungssysteme zusammengebrochen sind. Dabei ist mangelnde Bildung eine der Hauptursachen für Armut! Nur durch Bildung kann dieser Kreislauf der Armut durchbrochen werden. „Bildung ist die mächtigste „Waffe“, mit der man die Welt verändern kann“, sagte Nelson Mandela.
Die Arbeit von ADRA ist in die global gültigen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals/SDGs) eingebunden, um allen Menschen eine chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen und ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen.

Unterstütze unsere Projekte mit Deiner Spende. Unter dem Stichwort „BILDUNG“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Danke, Dortmund!

ADrA auf dem evangelischen Kirchentag in DortmundDer 37. Evangelische Kirchentag ist zu Ende. Bestes Sommerwetter und 2.400 Veranstaltungen lockten rund 121.000 Besucherinnen und Besucher nach Dortmund. In den Westfalenhallen luden verschiedenen Aussteller auf dem Markt der Möglichkeiten ein, sich kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen.
Auch am ADRA-Stand war viel los. Vielen Dank unseren Besuchern für das Interesse an der Arbeit von ADRA und für die guten Gespräche. Wir habe viel Zuspruch erhalten, dass sich ADRA für etwas Sinnvolles engagiert! Danke an alle Kollegen und Mitwirkenden, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben!

Besuchen Sie uns auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund!

„Was für ein Vertrauen!“ Dieser Bibelvers aus 2. Könige 18,19 ist das Motto des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der in den Dortmunder Westfalenhallen stattfindet. Besuchen Sie uns in Halle 4 am Stand 4-D34 und kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Die Welt ist geprägt von Spannungen, humanitären Katastrophen, Krieg und Gewalt. Als christliche Hilfsorganisation vertraut ADRA auf Gottes Beistand und Hilfe, um vertrauenswürdige Arbeit zu leisten. Gemeinsam mit unserem weltweiten Netzwerk setzen wir uns für Menschen in Not ein. Damit Menschen wieder hoffen können und Perspektiven für die Zukunft bekommen. An unserem Marktstand informieren wir Sie über die Arbeit und Hintergründe der humanitären Hilfe und stellen unsere aktuelle Bildungskampagne „Every Child. Everywhere. In School.“ vor.
Der Markt der Möglichkeiten in den Messehallen ist von 20. bis 22. Juni von 10:30 bis 18:30 geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wenn die Heimat verschwindet… durch Vertreibung

Wenn Heimat verschwindet durch Vertreibung„Ich bin wie ein Baum, der ohne Wurzeln leben muss!“ Keynan ist 28 Jahre alt und in einem kleinen Dorf im Süden Somalias zuhause. Seine Heimat hat er seit fünf Jahren nicht mehr gesehen. Bürgerkrieg, religiöser Extremismus mit wiederkehrenden Anschlägen und Gewalt versetzten Keynan in Angst und Schrecken.

Die unsichere Lage für die Bevölkerung wird durch Dürre und Hunger verstärkt und macht wie Keynan über 2 Million Menschen in Somalia zu Vertriebenen im eigenen Land. Damit steht Somalia auf Platz 5 der Länder mit den meisten Binnenvertriebenen. Weltweit waren 2018 laut UN 68,8 Millionen Frauen, Männer und Kinder auf der Flucht.
Vor zehn Jahren waren es nur 37,5 Millionen.

Keynan nahm große Risiken in Kauf und ließ alles zurück, was ihm lieb und teuer ist. „Flucht war der einzige Ausweg, doch ich habe alles verloren. Ich habe meine Heimat, meinen ganzen Besitz, Freunde und Familie verlassen, um in Sicherheit zu sein. Jetzt habe ich Schutz, lebe aber an einem fremden Ort mit Fremden auf engstem Raum zusammen“, beschreibt er die Situation im Flüchtlingscamp. „Wir Geflüchtete befinden uns in einem Schwebezustand. Wir wissen nicht, wie lange er andauert und können nicht selbst bestimmen, was wir essen, kaufen oder arbeiten dürfen!“ ADRA setzt mit seiner Projektarbeit genau an dieser Stelle an. Die Hilfsmaßnahmen werden an die Verhältnisse der Notleidenden angepasst. Die vertriebenen Menschen werden in die Planung und Umsetzung mit einbezogen. Wenn sich Somalia eines Tages stabilisiert hat, möchte Keynan in seine Heimat zurückkehren. Sie können ihn dabei unterstützen!

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA für Vertriebene unter dem Spendenstichwort „Heimat“ oder online direkt über das Spendenformular.