Eine Frau mit Kind im Arm lächelnd in die Kamera. Im Hintergrund ist Gartenwerkzeug wie Schubkarren und Harken zu sehen sowie ein ADRA-Schild
Weltweit steigende Hungerzahlen

Pandemie als Brandbeschleuniger einer neuen Hungersnot

Pandemie als Brandbeschleuniger einer neuen Hungersnot

Die Weltgemeinschaft hat sich 2015 das Ziel gesetzt, den Hunger bis 2030 zu beenden. Doch seitdem steigt die Zahl der hungernden Menschen kontinuierlich an. Die Corona-Pandemie verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.

Weiterstadt, den 01.10.2021.

 „Wir sind tief besorgt! Immer mehr Menschen auf der Welt leiden unter Hunger. Die Lage hat sich im letzten Jahr noch einmal deutlich verschärft“, so Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V. „Wir kennen die Ursachen der Hungerkatastrophe seit Langem. Durch den Klimawandel, politische Konflikte und wirtschaftlichen Abschwung steigen Unterernährung und Hunger an. Es trifft die Armen zuerst und am heftigsten. Die Corona-Pandemie verstärkt die Ursachen zusätzlich und wirkt als Brandbeschleuniger“, warnt Molke.

In der Entwicklungszusammenarbeit bekämpft ADRA in den Projekten die Ursachen für Unterernährung und Hunger. Besonders bedroht sind die Menschen im südlichen Madagaskar, Äthiopien, Somalia, Kenia sowie im Jemen. Im Jahr 2020 hat die südhessische Hilfsorganisation rund 2 Millionen Euro in 11 Projekte mit Schwerpunkt ‚Nahrung‘ investiert. Damit erreichte ADRA mehr als 370.000 Menschen in Äthiopien, Burkina Faso, Fidschi, Kambodscha, Kenia, Laos, Madagaskar, Mali, Mongolei, Peru und Togo. Die Projektpartner von ADRA Deutschland e.V. sind u.a. das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie das Bündnis Deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“.

In Mali beispielsweise hilft ADRA den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dabei, sich an den Klimawandel anzupassen. Durch eine veränderte Anbauweise und klimaresistentes Saatgut steigern Bäuerinnen wie die 60-jährige Tenin (siehe Foto) ihre Ernten. Aus dem zusätzlichen Erlös bezahlt Tenin ihren Enkelkindern die Schulgebühren, so wirkt sich das Projekt positiv auf nachfolgende Generationen aus.

Über ADRA Deutschland e.V.

ADRA Deutschland e.V. ist eine weltweit tätige Hilfsorganisation, die Projekte in der Entwicklungs-zusammenarbeit und Katastrophenhilfe durchführt. Die unabhängige Nichtregierungsorganisation wurde 1987 gegründet und steht der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe verbessert ADRA in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die Chancen auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency.

Pandemie als Brandbeschleuniger einer neuen Hungersnot

Pandemie als Brandbeschleuniger einer neuen Hungersnot

Hier können Sie diese Pressemitteilung im PDF-Format so wie das Pressefoto kostenlos herunterladen. 





Teilen auf:

Teilen auf:

Pressekontakt ADRA Deutschland e.V.

Pressesprecher & Referent Öffentlichkeitsarbeit Andreas Lerg

Andreas Lerg

Pressesprecher & Referent Öffentlichkeitsarbeit

Wenn Sie regelmäßig aktuelle Presseinformationen von uns per E-Mail erhalten möchten, nehmen wir Sie gerne in unseren Presseverteiler auf.
Schreiben Sie uns an [email protected] oder melden Sie sich über das untenstehende Formular an. 

Weitere Pressemitteilungen

Presse

ADRA Deutschland e.V. startet Nothilfe für Erdbebenopfer in Südostasien

Am Morgen des 28. März ereignete sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 in Südostasien. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Sagaing in Myanmar und führte zu massiven Zerstörungen und Todesopfern in mehreren Ländern. Besonders betroffen sind Myanmar und Thailand, wo die Auswirkungen katastrophal sind. ADRA Deutschland e.V. beteiligt sich an dem aktuell anlaufenden Nothilfe-Projekt in Myanmar und Thailand. › mehr dazu

Christian Molke von ADRA Deutschland übergibt einen Spendenscheck über 20.000 Euro an Feuerwehrkommandant Timo Bablok. Neben den beiden stehen Sebastian Frey, Wolfgang Fackler und Tobias Kurzmaier.
Presse

Spendenübergabe an die freiwillige Feuerwehr

Mit 20.000 Euro unterstützt ADRA Deutschland e.V. die Freiwillige Feuerwehr in Zusum-Rettingen bei Donauwörth. Bei der Hochwasserkatastrophe im Frühsommer 2024 wurde die Wehr selbst Opfer der Fluten, während sie anderen Menschen in der Region half. Das eigene Gerätehaus stand im Wasser der über die Ufer getretenen Donau und wurde beschädigt. Mit der Spendenübergabe setzt ADRA ein erstes Fluthilfeprojekt um. › mehr dazu

Presse

ADRA Deutschland e.V. ist bislang nicht betroffen, aber beobachtet die Entwicklung der Lage

Am Welttag der Nichtregierungsorganisationen überwiegen die Sorgen. Es geht seit Wochen durch die Nachrichten. Donald Trump lässt durch Elon Musk zahlreiche Bundesbehörden der USA drastisch verkleinern oder schließen und abwickeln. Davon ist auch die United States Agency for International Development (USAID) massiv betroffen. Doch der sorgenvolle Blick zahlreicher NGOs richtet sich längst nicht nur auf die USA.  Seit dem letzten Jahr stehen auch hierzulande immer wieder Kürzungen im Raum. › mehr dazu

Wiedersehen

geht schneller über
unseren Newsletter

Bleiben Sie informiert und erhalten Sie regelmäßig Informationen über unsere Aktivitäten und Projekte.

Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie Menschen in Not durch eine Spende.

Skip to content