Zyklon Kenneth trifft auf den Norden von Mosambik

Zyklon Kenneth VerlaufÜber die nördliche Provinz von Mosambik, in Cabo Delgado, ist der Zyklon Kenneth mit voller Wucht gekommen. Laut dem National Disaster Management Institute (INGC) sind circa 163.000 Einwohner von dem Wirbelsturm betroffen. Etwa 35.000 Häuser wurden zerstört und 23.000 Menschen mussten in Notunterkünften unterkommen. Leider gab es bisher auch 38 Todesopfer zu verzeichnen.

Große Zerstörung

Besonders die Bezirke Quissanga, Macomia und Ibo sind von Zyklon Kenneth betroffen. Gerade auf den Ibo-Inseln sind 90 Prozent der Gebäude und der Infrastruktur durch den Wirbelsturm zerstört worden. Neben den zerstörten Häusern kommt hinzu, dass auch einige Schulen und Gesundheitseinrichtungen stark beschädigt wurden, was wiederum die ärztliche Betreuung für die Notleidenden erschwert. Zusätzlich belastet die Region starke Regenfälle und die darauf eintretenden Überschwemmungen, was zur Folge hat, dass Hilfe nur unter erschwerten Bedingungen die Menschen dort erreicht. Und unabhängig vom Sturm kommt noch hinzu, dass Cabo Delgado von einem Konflikt mit nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen betroffen ist, die für Selbstmordanschläge in den Regionen verantwortlich sind.

ADRA leistet Hilfe

Zusammen mit weiteren nationalen und internationalen ADRA-Mitarbeitern ist ein Projektleiter von ADRA Deutschland bereits in Mosambik. Sobald die Flughäfen im Norden wieder geöffnet sind, wird er dort eintreffen und sich ein Bild von der Lage machen und erste Hilfsmaßnahmen einleiten. Sicher ist, dass auf jeden Fall Nahrungsmittel erforderlich sein werden, da viele Familien durch den Zyklon und dessen Folgen ihre Ernte verloren haben. Ebenso muss unverzüglich durch Prävention gegen ein Cholera- und Malariaausbruch angegangen werden. Das bedeutet, eine Wasserversorgung und eine Abwasserentsorgung sind dringend erforderlich.

Bitte unterstützen Sie mit einer Spende die Hilfsbedürftigen in Mosambik unter dem Stichwort „Zyklon Mosambik“ auf https://adra.de/spendenformular/.