Zero Hunger! Am 16. Oktober ist Welternährungstag

Am 16. Oktober feiern wir den Welternährungstag. Man könnte sich fragen, warum es einen Welternährungstag geben muss? Die Realität ist, dass wir in einer Welt leben, in der derzeit Lebensmittel hergestellt werden, die 12 Milliarden Menschen ernähren könnten, jedoch wird jedes Jahr ein Drittel dieser Produktion weggeworfen.

Die Zahl der unterernährten Menschen betrug im Jahr 2019 690 Millionen oder 8,9 Prozent der Weltbevölkerung. Zwei Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu Wasser und sicheren, nahrhaften Lebensmitteln. Die Zahlen werden wahrscheinlich aufgrund der COVID-19-Pandemie steigen. Beim Welternährungstag geht es also darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie der Hunger bekämpft werden kann.

Die Hauptgründe für den Hunger sind Krieg, Klimawandel und Naturkatastrophen. Das zweite Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen ist „Zero Hunger“ und soll bis 2030 alle Formen der Unterernährung stoppen, indem eine nachhaltige Lebensmittelproduktion geschaffen wird und die landwirtschaftliche Produktivität gesteigert wird, die sich an den Klimawandel anpasst und die biologische Vielfalt erhält.

ADRA trägt mit ihren zahlreichen Projekten in Ländern rund um den Globus, die von Hunger und Klimawandel betroffen sind, ebenfalls zur Erreichung dieses Ziels bei. Sie ist auch eine der ersten Organisationen, die an einem Ort ankommt, an dem eine Naturkatastrophe eintritt. Eines der aktuellen Projekte von ADRA befindet sich in Madagaskar. Süd-Madagaskar war in den letzten Jahren von einer langen Dürre und den Klimaveränderungen betroffen. Das Projekt umfasst den Bau von Wasserbrunnen, die Schulung lokaler Landwirte in innovativen Produktions- und Lagerungstechniken sowie die Entwicklung einer Präventionsstrategie, die ihnen letztendlich hilft, besser auf Naturkatastrophen vorbereitet zu sein.

Jeder von uns kann etwas tun, um „Zero Hunger“ zu unterstützen. Wir können lokale Landwirte unterstützen, nachhaltige Lebensmittelentscheidungen treffen und Lebensmittelverschwendung reduzieren. Wir können einen Einfluss auf unser soziales Umfeld haben und als Kunden von Unternehmen verlangen, dass sie nachhaltig sind und auf „Zero Hunger“ hinarbeiten. Einen schönen Welternährungstag! >>zum Spendenformular