Wir sind Teil unserer Umwelt – am 24. Oktober ist Tag der Schöpfung

Immer spürbarer wird die Endlichkeit natürlicher Ressourcen. Die Frage nach der Verantwortung für unsere Erde und Meere einerseits sowie die Notwendigkeit der Versorgung der stetig anwachsenden Weltbevölkerung mit einem Zuhause, Nahrung und Wasser andererseits, ist komplex.

Die Frage nach der Verantwortung umfasst immer auch weltanschauliche, religiöse und kulturelle Aspekte. Menschenbild, Naturverständnis und Schöpfungstheorie haben Einfluss darauf, in welchem Bezug sich der Einzelne zu seinen Mitgeschöpfen und zur Schöpfung sieht. Die biblischen Texte verweisen immer wieder auf den Schöpfergott, der das Leben schuf und der sich um seine Geschöpfe sorgt: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut“ (Genesis 1.31) .

Der Mensch ist Teil der Schöpfung. Er hat in Genesis 2, 15 die Verantwortung für sie übertragen bekommen, damit er sie „bebaue und bewahre“. Das bezieht sich auf die gesamte Umwelt – Pflanzen, Tiere, Wasser, Luft und Erde. Der Mensch soll beides – behutsam und achtsam die Welt gestalten und sie gleichzeitig behüten und bewahren. Die Aussagen der Bibel sind aktuell. Die Bewältigung der Umweltprobleme und das Bewahren der Natur ist eine gemeinsame Aufgabe für uns alle!

Um der Welt zu helfen

ADRA setzt sich weltweit für Menschen in Not ein. Dabei wird nicht nur der einzelne Mensch, sondern sein gesamtes Umfeld unterstützt. Dazu gehört ebenso die Umwelt. Durch Maßnahmen wie Wiederaufforstung und Bodenanreicherungstechniken, Waldschutz, Einsatz erneuerbarer Energien sowie Wasserspar- und Bewässerungstechniken werden nachhaltig Natur- und Umwelt geschützt.

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