Wir müssen Verantwortung für die Folgen des Klimawandels übernehmen

Der Klimawandel ist auch bei uns angekommen. Neue Temperaturrekorde, Waldbrände und sogar Wasserknappheit haben die Schlagzeilen in Deutschland in diesem Sommer bestimmt. Die Folgen treffen die Ländern des globalen Südens jedoch mit besonderer Härte.

Zum Welttag der Dürre am 17. Juni schrieb ADRA Deutschland-Geschäftsführer Christian Molke einen Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau. Darin zählt er auf, in welchen Ländern ADRA Deutschland tätig ist, um die Folgen des Klimawandels auf die Bevölkerung einzudämmen.

ADRA leistet Nothilfe, wenn es durch Klimaveränderungen häufiger zu Dürren, die für Ernteausfälle und daraus entstehende Hungersnot verantwortlich ist. Präventiv ist ADRA zum Beispiel in Somalia an dem Bau und der Modernisierung von Wasserentnahmestellen beteiligt. Ebenso in Madagaskar. In Burundi hilft ADRA den Landwirten dabei sich mit neuen Pflanzen und Bewirtschaftungssystemen an den Klimawandel anzupassen.

Es sind die Regierungen der Industrieländer, die viel mehr Mittel bereitstellen müssen, um den Anstieg der Erderwärmung zu bekämpfen bzw. zu begrenzen. Als globaler Norden haben wir eine Verantwortung für unser Tun und ebenso für die Maßnahmen, die wir unterlassen, um die Erderwärmung zu stoppen. Jetzt muss gehandelt werden, um zukünftige Katastrophen zu mildern.

Deshalb unterstützt ADRA Deutschland den Klimastreik am 20. September und gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs „Zusammen mit Fridays for Future auf die Straßen!“.