Wenn die Heimat verschwindet… durch Krieg

Wenn die Heimat durch Krieg verschwindetEs gibt immer mehr Konflikte auf der Welt. Das geht aus dem Weltfriedensindex des Instituts für Wirtschaft und Frieden (IEP) hervor, der jährlich veröffentlicht wird. ADRA unterstützt Kinder, Frauen und Männer, die durch Konflikte, Gewalt und Terror in Not geraten sind.

Europa war 2018 eine der friedlichsten Regionen der Welt. Sechs europäische Staaten befinden sich unter den Top Ten der friedlichen Länder, Deutschland belegt Platz 17. Das vom Bürgerkrieg zerrüttete Syrien und Afghanistan sind die am wenigsten friedlichen Länder der Welt.

Wie geht es den Menschen, die mit Krieg und bewaffneten Konflikten leben müssen? Wenn die Heimat und das eigene Zuhause bedroht sind? Heimat ist der Ort, wo ich dazu gehöre, an dem ich mich sicher fühle und wo die Menschen leben, die mir wichtig sind. Wenn Heimat zerstört wird, ist das immer ein einschneidendes Erlebnis. ADRA lässt die Bevölkerung in Konfliktgebieten nicht allein und ist in Somalia, Nigeria, Afghanistan, im Jemen und in der Ukraine aktiv. „Viele Häuser in meinem Dorf waren nicht mehr bewohnbar, die Menschen hatten kein Trinkwasser und Brot gab es nur einmal in der Woche, weil die Zufahrtsstraßen zerstört waren“, erzählt die 64-jährige Halyna aus der Ostukraine. „ADRA hat uns geholfen, unser Dach zu reparieren und uns mit Trinkwasser versorgt.“ Halyna hat die Krise seit 2014 miterlebt. Noch heute besucht sie regelmäßig einen psychologisch betreuten Gesprächskreis von ADRA, um das Erlebte besser zu verarbeiten. „Ich bin dankbar dafür, dass wir nicht vergessen sind!“

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