Welttoilettentag 2019: Tabus brechen

„Darüber spricht man doch nicht“, heißt es oft mit Blick auf das stille Örtchen. Doch das ist falsch, denn die Tabuisierung kostet im Zweifel sogar Menschenleben. Fakt ist, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen hat. Fehlt der Zugang zu Sanitäreinrichtungen, breiten sich Infektionskrankheiten wie Cholera oder sonstige Durchfallerkrankungen aus. Erkrankungen, die auf verunreinigtes Wasser zurückgehen; sie sind die häufigste Todesursache von Kleinkindern, da diese besonders anfällig sind.

ADRA unterstützt Menschen durch Aufklärung und materielle Hilfe, so zum Beispiel im Jemen, wo weiterhin der anhaltende Bürgerkrieg die zivile Infrastruktur zerstört. Eine Cholera-Epidemie hat bisher mehr als 2.700 Menschen das Leben gekostet, es wurden mehr als 1,3 Million Verdachtsfälle gemeldet. Der Welttoilettentag am 19.11. soll uns daran erinnern, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, bis alle Menschen auf dem Planeten Zugang zu ordentlichen Sanitäranlagen haben.

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