Vanuatu: Ein Wirbelsturm verwüstet ein Urlaubparadies im Südpazifik

Seit Beginn des Monats tobt ein schwerer Wirbelsturm im Südpazifik. In der Nacht vom 6. auf 7. April traf der Zyklon „Harold“ mit voller Wucht den Inselstaat Vanuatu. Vanuatu, berühmt für seine schöne Strände, liegt etwa 2.000 Kilometer nordöstlich der Ostküste Australiens.

Der Wirbelsturm richtete große Schäden an. Viele Gebäude stürzten ein. Der starke Wind löste Überschwemmungen aus, von den die Inselbewohner zu entkommen versuchten. ADRA Vanuatu meldete eine Windstärke von bis 220 Kilometer pro Stunde.

Seit Beginn der Naturkatastrophe setzt sich ADRA Vanuatu für ihre Mitmenschen ein. Eine Notunterkunft für die Opfern des Zyklons wurde eröffnet. Des Weiteren werden Kontakte mit den umliegenden Inseln und Staaten geknüpft, um eine schnelle Lösung für die vielen Obdachlosen zu finden. Ein Grund zu Freude gibt es dennoch: bis jetzt wurden keine Toten gemeldet!

Derzeit zieht der Wirbelsturm weiter in Richtung Fidschi. Seit vielen Jahren führt ADRA Deutschland entwicklungspolitische Projekte auf Fidschi durch. Die aktuellen Projekte wurden vorerst stillgelegt. Alle warten mit Besorgnis, dass der Zyklon am Inselstaat vorbeizieht. ADRA bereitet sich gemeinsam mit den Inselbewohnern auf die Katastrophe vor. 

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