ADRA stärkt kenianische Kinder und Familien gegen die Dürre

Bereits mehrere Jahre in Folge ist das kenianische Kajiado County stark von Dürreperioden betroffen. Die Bevölkerung hungert und manche Kinder erhalten einzig in der Schule eine Mahlzeit. Durch die Verteilung von Lebensmitteln an 235 Haushalte verbessert ADRA ihre Situation und unterstützt sie dabei, weiterhin die Schule besuchen zu können.

Immer öfter und immer stärker treten Dürren in Kajiado Country auf. Hierdurch ist die landwirtschaftliche Produktivität gesunken, viele Nutztiere sind verendet. Infolgedessen leidet die Bevölkerung immens Hunger. Und auch durch den Wechsel von Dürre- und Flutperioden sind Bauern in einem Kreislauf von Armut und schwindenden Ressourcen gefangen.

Im Rehabilitations- und Rettungszentrum in Kajiado sowie in der Bisil-Schule werden Mädchen von ADRA unterstützt, die vor Gewalt, Zwängen und insbesondere Genitalbeschneidung innerhalb ihrer Ethnie flohen. Sie stammen aus Familien, für die es enorm schwierig ist, sich Mahlzeiten zu leisten. Durch die Dürreperioden hat sich ihre Situation noch verschärft. In der Hoffnung auf Unterstützung wenden sich sowohl die Mädchen als auch ihre Mütter an die Schulen.

Seit Anfang des Jahres unterstützt ADRA 235 Haushalte, deren Kinder das Rehabilitations- und Rettungszentrum in Kajiado oder die Bisil-Schule besuchen, mit Nahrungsmitteln. Dies ist zunächst für den Zeitraum von drei Monaten angesetzt, nach dem es wieder zu Regenfällen kommen soll. In dieser Zeit erhalten die Haushalte jeden Monat eine Nahrungsmittelration aus Maismehl, Weizenmehl, Reis, Bohnen, Öl, Zucker und Salz.

 

Projektlaufzeit: 15.01.18 – 31.05.18

Dieses Projekt wird gefördert durch 

Zentrum für Familien und Kinder in Krisensituationen

Das von ADRA geförderte Familienzentrum „Hands of Hope“ in Kiew bietet Kindern aus der Umgebung die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Denn viele der Kinder stammen aus Familien, die sich nur das Nötigste leisten können. Für Hobbys oder die schulische Förderung der Kinder haben diese Familien kein Geld. Das Familienzentrum bietet ihnen einen sicheren Ort, an dem sie spielen und lernen können. Das Freizeitangebot umfasst Computer-, Englisch und Gitarrenkurse, kreatives Arbeiten wie Seidenmalerei sowie Spiele für alle Altersgruppen. Auch ein Chor wurde gegründet. So können die Kinder dem tristen Alltag entfliehen.

Hilfe für bedürftige Familien

Um die Familienstrukturen nachhaltig zu stabilisieren gibt es außerdem Hilfestellung für die Eltern durch Psychologen und Sozialpädagogen. Die Eltern erhalten psychologische und pädagogische Beratung und werden über gesunde Ernährung, Hygiene und Gesundheit aufgeklärt. So lernen sie beispielsweise, wie sie mit wenig Geld trotzdem gesund kochen können.

Unterstützung für Binnenflüchtlinge

Zudem hat das Familienzentrum während der Ukrainekrise Binnenflüchtlinge aus Regionen wie Donezk oder Luhansk aufgenommen. Sie werden nach Bedarf mit Kleidung und Lebensmitteln versorgt. Und sie erhalten ebenfalls eine intensive Beratung in Themen rund um Ernährung und Gesundheit. Mit der intensiven Fürsorge helfen Psychologen und Sozialarbeiter Eltern und Kinder dabei, wieder zur Normalität zurückzufinden. Darüber hinaus kompensiert das Familienzentrum die Defizite der regionalen Schulen und bietet speziell für die Kinder der Geflüchteten die Möglichkeit, ihre Potentiale zu fördern und Talente zu entdecken.

Projektlaufzeit: 14.11.16 – 31.05.18

Dieses Projekt wird gefördert durch