Schalom, Salem aleikum, Friede sei mit Dir!

Nie war dieser Gruß so willkommen wie heute! Weltweit gelten nur zehn Länder als vollkommen friedlich und sicher. Dort gibt es keine bewaffneten Konflikte und sie sind nicht in irgendeiner Form an einem Krieg beteiligt. Deutschland steht weltweit auf Platz 16 der friedlichen Länder, die hinteren Ränge belegen der Südsudan, Irak, Afghanistan und Syrien.

Krieg bedroht den Zusammenhalt und das Zusammenleben einer Gesellschaft, die Familien und das eigene Leben. Die Zahl der Menschen, die heute vor Kriegen und bewaffneten Konflikten fliehen, ist mit über 60 Millionen so hoch wie nie. Für immer mehr Konflikte scheint es keine schnelle Lösung zu geben und die Betroffenen müssen sich auf eine unbestimmte Zeit des ungeregelten Lebens in Unsicherheiten und Provisorien einstellen. Wo finde ich Schutz? Wie lange wird es Trinkwasser und Nahrungsmittel geben? Wann können die Kinder und Jugendlichen wieder die Schule besuchen? Wie geht es meinen Verwandten? Welches Krankenhaus hat ausreichend Mittel, um Patienten zu versorgen? Wann wird Frieden sein und Normalität einkehren?

Die Arbeit für humanitäre Helferinnen und Helfer in den Konfliktregionen ist schwierig und gefährlich, denn nicht alle Bedürftigen sind erreichbar und ihre eigene Sicherheit ist nicht gewährleistet. ADRA ist in der Ukraine, in Somalia, Nigeria, im Südsudan, Irak und im Jemen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv. Im Jemen ist ADRA inzwischen die zweitgrößte Hilfsorganisation, die Menschen mit dem Nötigsten versorgt und mit mobilen Teams unterwegs ist, um medizinische Hilfe zu leisten.

In Krisengebieten werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ADRA mit den unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Konfliktparteien konfrontiert. „Wir genießen große Wertschätzung, gerade weil sich unsere Arbeit an alle Menschen in Not richtet, egal auf welcher Seite sie stehen! Das hilft uns, neutral zu bleiben,“ so Mohammed Hussein Ba Hashman, ADRA-Mitarbeiter aus dem Jemen. Gerade in Kriegsgebieten ist uns unsere Unabhängigkeit und Neutralität besonders wichtig. Doch wie kann Hoffnung gegeben werden, wenn uns angesichts der komplexen Probleme in Kriegsgebieten die Worte fehlen?

ADRA steht Menschen in Konfliktgebieten zur Seite und versorgt sie mit dem Lebensnotwendigsten, mit Medizin und Bildungsmaßnahmen, finanziert durch private Spenden. Spenden sind notwendige Voraussetzung dafür, öffentliche Gelder zu erhalten, um Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Soforthilfe durchzuführen zu können. Die Arbeit von ADRA in Kriegsgebieten gibt den Betroffenen Kraft und Hoffnung, etwas Neues entstehen zu lassen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung unserer Arbeit für Menschen in Not!

Herzliche Grüße

Christian Molke

Geschäftsführender Vorstand ADRA Deutschland e.V.

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