Unser Weihnachtsgeschenk-Tipp für Sie!

Weihnachten steht vor der Tür. Sie haben noch nicht alle Geschenke zusammen oder haben Ihren eigenen Wunschzettel noch nicht gefüllt? Sie haben schon alles oder wünschen sich etwas Sinnvolles und Nachhaltiges? Oder suchen Sie ein ganz besonderes Geschenk für Ihre Liebsten? Wir haben einen Geschenktipp zu Weihnachten für Sie! Verschenken Sie eine Spende und helfen damit Menschen in Not. So verschenken Sie doppelte Freude. Gehen Sie auf unsere Webseite auf „Spenden“ oder direkt auf unser Spendenformular. Wählen Sie dort den Betrag und setzen den Haken bei „Ich möchte meine Spende verschenken“. Wählen Sie ein Motiv aus und geben den Namen des Beschenkten ein. Nach wenigen Minuten erhalten Sie die persönliche Geschenkurkunde per Mail.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Schenken und Sich-beschenken-lassen.

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Vom Wissen zum Tun

Am letzten Augustwochenende fand die erste Nachhaltigkeitskonferenz von ADRA Deutschland statt. Trotz Corona kamen Teilnehmende nach Darmstadt, um mit Gleichgesinnten über Nachhal­tigkeit zu diskutieren. Neben Fachvorträgen und Workshops empfing ADRA prominenten (virtuel­len) Besuch.

Die Konferenz wurde eröffnet mit einer Keynote der ehemaligen Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick­lung Heidemarie Wieczorek-Zeul (Foto), in der sie für eine Entschul­dung und gegen die ungebremste wirtschaftliche Ausbeutung der ärmsten Länder argumentierte. Frau Wieczorek-Zeul, die auch im nati­onalen Rat für Nachhaltigkeit sitzt, plädiert für eine verbindliche Umset­zung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, ähnlich wie das Pariser Klimaabkommen. Die Keynote wurde vorher aufgezeichnet. Frau Wieczorek-Zeul ließ es sich jedoch nicht nehmen, mit den Teilneh­menden zu diskutieren, sie wurde virtuell zugeschaltet. Nach dem Auf­takt folgten eine Podiumsdiskussion, Fachvorträge zu nachhaltigem Wirtschaften und Workshops, in denen die praktische Umsetzung dis­kutiert wurde. Am Ende der Konferenz, die durch das Bundesministeri­um für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wurde, fasst eine Teilnehmerin die Lage zusammen: Es besteht kein Er­kenntnisproblem, wir müssen uns selbst und andere zum Handeln bringen! Dafür hat die Konferenz Beispiele aufgezeigt, die wir im Nachgang auch veröffentlichen. Die Handlungskonzepte und Vorträge sind abrufbar unter https://adra.de/nachhaltigkeitskonferenz.
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Am 09.12. ist Anti-Korruptions-Tag

„Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“.  So lautet das sechzehnte der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, welche im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen bestimmt wurden. Bei diesem Ziel geht es unter anderem auch darum, Korruption zu bekämpfen. Denn Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen kann es nur in einer korruptionsfreien Gesellschaft geben.

Dies ist jedoch nicht so einfach, denn „Der Begriff Korruption ist so undurchsichtig wie die Strukturen, in denen Korruption gedeiht.“ (-Transperency Insternational). Und wie soll man etwas bekämpfen, wovon man nicht genau weiß, was das ist und wann, wo und wie es stattfindet?

Bildung als Grundlage gegen Korruption

Die Grundlage dafür und für das Erreichen der gesamten 17 Ziele ist Bildung. Das vierte Ziel fordert eine „chancengerechte und hochwertige Bildung“ für jeden Menschen weltweit. Bildung spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, denn Bildung gibt Menschen die Chance auf ein besseres Leben in jeder Hinsicht und ermöglicht die Weiterentwicklung eines Landes und der darin lebenden Gesellschaft. Auch die Korruption würde verringert, wenn nicht sogar komplett vernichtet werden, wenn alle Menschen die gleiche chancengerechte und hochwertige Bildung erhalten würden und somit eine Perspektive und die Möglichkeit auf eine sichere Zukunft bekämen.

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden. Doch um dies zu realisieren, müssen noch viele Schritte getan werden. Je mehr Menschen sich engagieren und mitarbeiten, damit diese Ziele Realität werden, desto besser ist es und desto wahrscheinlicher wird das Erreichen der Ziele.

Einsatz von ADRA gegen Korruption

Auch ADRA setzt sich weltweit dafür ein, die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen und gegen Korruption vorzugehen. ADRA Deutschland führt zahlreiche Projekte in verschiedenen Ländern durch, bei denen es darum geht, Bildung zu ermöglichen und zu fördern. Zum Beispiel ermöglicht ADRA Schülerinnen und Schülern in Konfliktgebieten in Myanmar einen Zugang zu Bildungseinrichtungen, unterstützt die lokalen Schulen mit Managementtraining und Unterrichtsmaterialien und Lehrer/-innen erhalten Weiterbildungen. Ein weiteres Beispiel ist ein Projekt in Somalia. Hier arbeitet ADRA schon viele Jahre im Aufbau des Bildungssystems mit. Es werden sowohl Grund-, als auch Oberschulen aufgebaut, in denen Jungen und Mädchen eine qualitativ gute Bildung erhalten sollen. Zudem erhalten Lehrkräfte, mit einem Mindestanteil von 40% Frauen, Fort- und Weiterbildungen. Dabei ist es ADRA wichtig, den Schülerinnen und Schülern eine sichere und geschützte Lernumgebung zu bieten.

Abgesehen von solchen Projekten, bietet ADRA Deutschland einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst für junge Leute an, bei dem die Teilnehmer für ein Jahr in Entwicklungsländer entsendet werden und dort in einem Projekt mitarbeiten. Ein solches Jahr in einem Entwicklungsland öffnet jungen Menschen die Augen für viele wichtige entwicklungspolitische Themen, unter anderem auch für das Thema „Korruption“. Sie erkennen, was es heißt in einem Land zu leben, in dem Korruption herrscht und ein fester Bestandteil des Alltags ist und warum es wichtig ist, gegen Korruption vorzugehen. Jedes Jahr am 9. Dezember wird am Internationalen Antikorruptionstag daran erinnert.

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Covid-19 und Überschwemmungen: ADRA hilft im indischen Bundesstaat Assam

Überschwemmungen kommen in Assam regelmäßig in der Monsunzeit vor. In diesem Jahr ereigneten sich die ersten Hochwasser jedoch ungewöhnlich früh. Wenn es zu Monsunüberschwemmungen kommt, sind mehr als 7 Millionen Menschen in 26 Distrikten mit Leib und Leben bedroht. Die Fluten forderten 133 Todesopfer und in der Folge erkranken die Menschen an dreckigem Trinkwasser, schlechten hygienischen Bedingungen und sie leiden Hunger. Die Corona-Pandemie hat die Lage zusätzlich verschlimmert.

Wir wollen den Menschen in Assam helfen

Um den Menschen beizustehen, haben wir gemeinsam mit OXFAM und mit Unterstützung der Europäischen Union ein Nothilfeprojekt ins Leben gerufen. Wir unterstützen sie mit Essen, Notunterkünften und mit Hygieneartikel. Das Projekt richtet sich an fast 100.000 Menschen der ethnischen Minderheiten, alleinerziehende Mütter und Haushalte mit schwangeren bzw. stillenden Müttern.

Wir konnten durch Reinigung, Desinfektion und Chlorierung von 70 Handpumpen 35.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen. Zusätzlich haben wir 6.000 Haushalte, ca. 36.000 Personen, mit Hygiene-Kits ausgestattet. Um den Hunger zu bekämpfen haben wir 11.600 Menschen (fast 2.000 Haushalte) mit Lebensmittelgutscheinen oder Bargeld versorgt. Insgesamt 800 Haushalten stellten wir Baumaterial mit Planen, Bodenplanen und Moskitonetzen zur Verfügung, damit sie ihre Häuser wieder halbwegs reparieren konnten.

Hierzulande ist der Bundesstaat Assam vor allem für seinen Tee bekannt. Der Schwarztee ist Hauptbestandteil des Ostfriesentees. Denken Sie doch bei Ihrer nächsten Tasse Tee auch einmal an die Menschen in Assam, die jedes Jahr gegen die Wassermassen des Monsuns ankämpfen.

Wir danken unseren Partner*innen vor Ort und der Europäischen Union für die Unterstützung im Dienste der ärmsten Menschen in indischen Bundesstaat Assam.

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Frieden auf Erden?

Weihnachten ist das große Fest des Friedens schlechthin. Was be­deutet dir die Hoffnung von Weihnachten in einer wenig friedlichen Welt? Die Sehnsucht nach einer heilen Welt ist immer da, vor allem inmitten von Kriegen, Katastrophen und Not. Gerechtigkeit soll herr­schen, nicht Hunger, Gewalt oder Terror. 

Gott kam zu den Men­schen, damit es in unserer Welt wieder hell werden kann. Besinne dich darauf, dass Gott es gut mit dir meint. Dass er das Beste für seine Schöpfung will. Er will die Finsternis für die Menschen nicht! Er möchte ein Leben in Würde – für alle! Weihnachten hält die Hoff­nung nach einem Leben in Sicherheit und Frieden lebendig, vor al­lem in schwierigen Zeiten wie diesen. 

Lass uns gemeinsam für das Freundliche und Gute für uns und unsere Mitmenschen einsetzen. So bleibt Weihnachten ein Fest des Friedens. 

Frohe und friedliche Weihnachten wünscht dir das ganze ADRA-Team!

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Wie die kleine Mona gerettet wurde

Im August wurde die zweijährige Mona schwer krank. Ständige Durchfälle, Erbrechen und Ausschläge schwächten das Kind enorm. Zu diesem Zeitpunkt war das Mädchen mit nur noch 4 kg mehr tot als lebendig. Ein freiwilliger Helfer brachte sie mit ihrer Mutter, die selbst unter den gleichen Symptomen litt, in die mobile Klinik.

Sofort wurden Mutter und Tochter mit den nötigen Medikamenten behandelt. Mona wurde mit einer Spezialnahrung ernährt, damit sie wieder zu Kräften kam. Alle zwei Wochen wird sie untersucht, gemessen und gewogen. Inzwischen wiegt sie über
8 kg und bei jedem Besuch der mobilen Klinik geht es ihr besser. Auch ihre Mutter wurde gesund und kann wieder für Mona da sein.

 

Wir können den Krieg im Jemen nicht beenden, aber wir können den Menschen und besonders den Kindern helfen, die schreckliche Zeit zu überleben. Jede Spende hilft dabei, unser gemeinsames Ziel von 600.000 Euro zu erreichen, die wir als Eigenanteil für dieses Projekt aufbringen müssen.

Schreiben Sie mit uns Erfolgsgeschichten wie die der kleinen Mona und unterstützen Sie die Menschen im Jemen mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Jemen“! Danke!

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Im Einsatz für die Menschen

Seit 2012 engagiert sich ADRA Deutschland an Seite der Menschen im Jemen. Viele ADRA-Spenderinnen und Spender machen diese Hilfe möglich. In einem von ständigen Krisen erschütterten Land sind die Menschen auf unsere Unterstützung angewiesen. Laut Angaben der Vereinten Nationen benötigen über 24 Millionen Menschen – etwa 80 Prozent der Bevölkerung – humanitäre Hilfe. Deshalb ist die Arbeit von ADRA vor Ort so wichtig. Dank eurer Spenden konnten bereits viele Leben gerettet werden.

Seit 2012 setzt ADRA Deutschland gemeinsam mit dem lokalen ADRA-Büro Gesundheitsprojekte im Nordjemen um. Gesundheitseinrichtungen werden finanziell und logistisch unterstützt, um das reine überleben der Menschen zu sichern. Mit eurer Hilfe, liebe Spenderinnen und Spender, können in abgelegenen Gebieten Erste-Hilfe-Maß­nahmen, Essen und Medikamente angeboten werden. Inmitten der Katastrophe wird medizinische Nothilfe geleistet. Dadurch sollen kurzfristig mehr Menschen einen Zugang zur ärztlichen Versorgung erhalten.

ADRA baut seine Unterstützung im Jemen aus

Mit einem neuen Projekt wird ADRA langfristig das jemenitische Ge­sundheitssystem stabilisieren und seine Kapazitäten ausbauen. Krankenwagen werden bereitgestellt und Fachkräfte ausgebildet. Mehrere Krankenhäuser erhalten eine bessere Ausstattung, um mehr Menschen behandeln zu können. Insbesondere die Versorgung von Schwangeren und die Geburtsmedizin wird verbessert, um die Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken.
Operationssäle werden instandgesetzt und so ausgestattet, dass Frauen im Falle von Komplikationen in der Schwangerschaft schnelle Unterstützung erhalten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Begünstigten zu verbessern. Sie schlagen eine wichtige Brücke zwischen der akuten humanitären Hilfe und den langfristigen Wiederaufbau des Landes. 

Die Lage vor Ort

Die Bevölkerung im Jemen ist nach sechs Jahren Bürgerkrieg und zu­sätzlich durch mehrere Choleraepidemien und die COVID-19-Pande­mie stark geschwächt. Den Menschen fehlt es an allem, insbesondere an Trinkwasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Hinzu kommt, dass viele zugesagten Hilfsgelder anderer Staaten bis jetzt nicht aus­gezahlt worden sind. Die ohnehin prekäre Lage der jemenitischen Be­völkerung verschlechtert sich dramatisch. Die Vereinten Nationen schätzen die Anzahl der Menschen, die keinen oder kaum Zugang zur medizinischen Grundversorgung haben, auf 20 Millionen.
Die Menschen ersuchen mehr denn je unsere Unterstützung. Je­der kann mit einem kleinen Beitrag Leben retten. Für einen ge­spendeten Euro erhalten wir 100 Euro von der Bundesregierung.

Seien auch Sie ein Teil von ADRA und unterstützen Sie unsere Arbeit im Jemen mit einer Spende.

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