UMDENKEN: Nachhaltigkeitscamp 2021

Vom 09. bis zum 11. Juli 2021 veranstalten die Adventjugend, die Freikirche der STA, der Zeltplatz Friedensau gGmbH sowie ADRA Deutschland e.V. gemeinsam das Umdenken. NachhaltigkeitsCamp.

Hier warten interessante Vorträge und spannende Workshops zum Thema Nachhaltigkeit auf Klein und Groß. Neben den Angeboten für die Erwachsenen wird es durchgängig auch Workshops speziell für Kinder und Familien geben. Ausgiebige Waldspaziergänge und gemütliche Lagerfeuer am Abend bieten viel Raum für Austausch und Diskussion. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.


Anmeldung und weitere Informationen: Umdenken

Tag der Umwelt am 05. Juni: Die Folgen des Klimawandels

Frauen in Mali bei der GartenarbeitDie Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar und die Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Der Klimawandel ist real und hat schon heute spürbare Folgen für natürliche Systeme und die Menschheit.

Der Klimawandel wird bestehende Risiken verstärken und neue Risiken hervorrufen. Dabei sind die Risiken ungleichmäßig verteilt. Die armen Länder des globalen Südens wird es härter treffen als die verursachenden Industrienationen.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist der Klimawandel längst angekommen. ADRA hilft zum Beispiel den Kleinbauern in Mali bei der Anpassung an den Klimawandel. In 4.500 bäuerlichen Haushalten werden neue Anbaumethoden für klimaresistentere Pflanzen entwickelt. Jetzt trotzen die Landwirtinnen und Landwirte der Dürre und entfliehen dem Hunger.

Auch in der Katastrophenvorsorge sind die Veränderungen allgegenwärtig. Zwar können Hilfsorganisationen Naturkatastrophen nicht verhindern, aber wir können uns und die örtliche Bevölkerung besser darauf vorbereiten. Gemeinsam mit der lokalen Gesellschaft wird Katastrophenvorsorge geplant und umgesetzt. Auf den Philippinen werden Einsatzteams aufgebaut, um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe zu leisten. Helferinnen und Helfer erhalten Schutzausrüstung sowie Frühwarnkits, um gezielt denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist der Katastrophenvorsorge zu verdanken, dass die Opferzahlen kontinuierlich sinken.

Wir müssen Menschen und ihre Heimat schützen. Schreitet der Klimawandel ungehindert fort, werden viele Gebiete auf dem Planeten unbewohnbar. Als Folge dessen steigt die Anzahl der Menschen auf der Flucht. Durch Klimaveränderungen nehmen genauso (kriegerische) Konflikte zwischen Ländern bzw. Ethnien um fruchtbares Land zu. Nicht zu vergessen, dass durch den Klimawandel sogenannte Starkwetterereignisse zunehmen, das heißt Naturkatastrophen sind häufiger und heftiger.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt.

Stärken Sie mit uns das Bewusstsein, dass es der Mensch selbst ist, der die Stabilität seiner Umwelt bedroht! Helfen Sie mit einer Spende.

Tag der erneuerbaren Energien: Solartechnik in der Entwicklungszusammenarbeit

Am 24. April feiert der Tag der erneuerbaren Energien sein 25-jähriges Jubiläum. Eingeführt wurde der Tag 1996 anlässlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Der Aktionstag erinnert an den Ausbau der erneuerbaren Energien auf allen Ebenen. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit haben sie einen wichtigen Stellenwert. Sie sind nachhaltig und schädigen die Umwelt nicht, im Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Außerdem sind sie leicht dezentral einsetzbar und bringen so Strom in die entlegensten Ecken der Welt.

In Äthiopien erarbeitet ADRA gemeinsam mit den Ministerien für Energie und Bildung staatlich anerkannte Berufsstandards für die Ausbildung zu Solartechniker*innen. Begonnen hat das Projekt in zwei Modellregionen des Landes. Dort wurden 2.200 Jugendliche, davon 30 Prozent Frauen, ausgebildet. Eine von ihnen ist Zenebu: “Dank des Unterrichts habe ich ein besseres technischen Verständnis der Solartechnologie. Ich fand die Kurse sehr wichtig, um meine Fähigkeiten in der Solartechnologie zu entwickeln. Ich finde es großartig, dass ich Studenten zu Solartechnikern auszubilden kann.“
Durch den großen Erfolg der Ausbildung wurden die Lehrpläne nun durch das zuständige Ministerium auf das ganze Land übertragen.

Solartechnik kommt in zahlreichen Ländern zum Einsatz. Sie ist auch Teil eines Bildungsprojektes in Somalia. Dort stattet ADRA die Schülerinnen und Schüler mit Solarlampen aus. Durch die neuen Lampen können sie zu Hause auch noch nach Einbruch der Dunkelheit lernen, ohne dass der Rauch sie schädigt oder einen Brand auslöst. Bereits mit einer Spende von 30 Euro kann den Schülern eine langlebige Solarlampe zur Verfügung gestellt und ihre Zeit zum Lernen verlängert werden!

Auch das ADRA-Gebäude im südhessischen Weiterstadt wird durch Solarenergie versorgt. Seit 2012 versorgt eine Solaranlage mit einer jährlichen Leistung von ca. 33.784 kWh das Bürogebäude. Damit werden jährlich ungefähr 23,6 Tonnen klimaschädliches CO² eingespart.

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Vom Wissen zum Tun

Am letzten Augustwochenende fand die erste Nachhaltigkeitskonferenz von ADRA Deutschland statt. Trotz Corona kamen Teilnehmende nach Darmstadt, um mit Gleichgesinnten über Nachhal­tigkeit zu diskutieren. Neben Fachvorträgen und Workshops empfing ADRA prominenten (virtuel­len) Besuch.

Die Konferenz wurde eröffnet mit einer Keynote der ehemaligen Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick­lung Heidemarie Wieczorek-Zeul (Foto), in der sie für eine Entschul­dung und gegen die ungebremste wirtschaftliche Ausbeutung der ärmsten Länder argumentierte. Frau Wieczorek-Zeul, die auch im nati­onalen Rat für Nachhaltigkeit sitzt, plädiert für eine verbindliche Umset­zung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, ähnlich wie das Pariser Klimaabkommen. Die Keynote wurde vorher aufgezeichnet. Frau Wieczorek-Zeul ließ es sich jedoch nicht nehmen, mit den Teilneh­menden zu diskutieren, sie wurde virtuell zugeschaltet. Nach dem Auf­takt folgten eine Podiumsdiskussion, Fachvorträge zu nachhaltigem Wirtschaften und Workshops, in denen die praktische Umsetzung dis­kutiert wurde. Am Ende der Konferenz, die durch das Bundesministeri­um für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wurde, fasst eine Teilnehmerin die Lage zusammen: Es besteht kein Er­kenntnisproblem, wir müssen uns selbst und andere zum Handeln bringen! Dafür hat die Konferenz Beispiele aufgezeigt, die wir im Nachgang auch veröffentlichen. Die Handlungskonzepte und Vorträge sind abrufbar unter https://adra.de/nachhaltigkeitskonferenz.
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Frieden auf Erden?

Weihnachten ist das große Fest des Friedens schlechthin. Was be­deutet dir die Hoffnung von Weihnachten in einer wenig friedlichen Welt? Die Sehnsucht nach einer heilen Welt ist immer da, vor allem inmitten von Kriegen, Katastrophen und Not. Gerechtigkeit soll herr­schen, nicht Hunger, Gewalt oder Terror. 

Gott kam zu den Men­schen, damit es in unserer Welt wieder hell werden kann. Besinne dich darauf, dass Gott es gut mit dir meint. Dass er das Beste für seine Schöpfung will. Er will die Finsternis für die Menschen nicht! Er möchte ein Leben in Würde – für alle! Weihnachten hält die Hoff­nung nach einem Leben in Sicherheit und Frieden lebendig, vor al­lem in schwierigen Zeiten wie diesen. 

Lass uns gemeinsam für das Freundliche und Gute für uns und unsere Mitmenschen einsetzen. So bleibt Weihnachten ein Fest des Friedens. 

Frohe und friedliche Weihnachten wünscht dir das ganze ADRA-Team!

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Am 6. November ist Internationaler Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten

1971 – der letzte amerikanische Flieger gleitet über Vietnam und versprüht literweise giftiges Entlaubungsmittel über dem Land. Noch heute leiden Menschen unter den Folgen des wohl größten Chemie-Angriffs der Geschichte. Das Gift TCDD hat im ganzen Land irreparable Schäden verursacht und befindet sich weiterhin im lokalen Nahrungsangebot. Es ist keine Seltenheit, dass die Zerstörung und Ausbeutung der Natur strategisch in Kauf genommen wird, um kriegerische Ziele zu erreichen.

Es handelt sich hier um einen Teufelskreis, denn kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, werden nachhaltige Lebensgrundlagen zerstört, beispielsweise durch das Vergiften von Trinkwasser. Eine Verknappung der Ressourcen ist die Folge. Dies stellt eine große Belastung für die Menschen dar und wird häufig Ursache für neue Auseinandersetzungen.

Was bedeutet dieser Gedanktag?

Dieser Internationale Gedenktag findet jährlich am 6. November statt und wurde von den Vereinten Nationen 2001 ins Leben gerufen. Er soll ein Bewusstsein für die beschriebene Problematik wecken und gleichzeitig eine Mahnung sein, die Vergangenheit nicht zu vergessen. Kurzfristige Kriegsziele dürfen Lebensbedingungen nicht radikal verschlechtern. Die schwerwiegenden Folgen für Menschen und Natur beeinträchtigen häufig auch kommende Generationen.

Die UN hat 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung definiert, welche weltweit Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene sichern sollen. Eine der Kernbotschaften ist, den Planeten zu schützen und Ökosysteme zu stärken. Der Zusammenhang zwischen den Zielen der UN und der Verhütung der Ausbeutung der Umwelt besteht darin, dass eine nachhaltige Entwicklung nicht erreicht werden kann, wenn die Umwelt weiterhin dermaßen durch Kriege geschwächt wird.

ADRA Deutschland e.V. und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

ADRA Deutschland e.V. setzt sich weltweit für die Umsetzung dieser Ziele ein. Sie unterstützen die Weltgemeinschaft darin, globale Herausforderungen wie Hunger, Armut und den Klimawandel zu bewältigen. Auch im Bezug auf die beschriebene Problematik gibt es einige Hilfsprojekte von ADRA. Ein Beispiel für die humanitäre Arbeit, die ADRA für Menschen in bewaffneten Konflikten leistet, ist die Seenotrettung. Auf der Flucht über das Mittelmeer nach Europa ertrinken unzählige Menschen, wogegen ADRA vorzugehen versucht. Ein weiteres Beispiel sind Projekte in der Ostukraine. Der dort herrschende Bürgerkrieg hat zur Folge, dass Infrastrukturen zusammenbrechen und ein Mangel an wesentlichen Gütern wie Wasser, Strom und Heizung herrscht. Bildung und Gesundheit ist für einen Großteil der Bevölkerung nicht zugänglich. ADRA hilft vor Ort über 13.000 Menschen.

Den Folgen einer Auseinandersetzung wird häufig wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die UN und Hilfsorganisationen wie ADRA setzen sich dafür ein, dass die Ausbeutung der Umwelt durch Kriege nicht in Vergessenheit gerät und schon bestehenden Schäden behoben werden.

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Wir sind Teil unserer Umwelt – am 24. Oktober ist Tag der Schöpfung

Immer spürbarer wird die Endlichkeit natürlicher Ressourcen. Die Frage nach der Verantwortung für unsere Erde und Meere einerseits sowie die Notwendigkeit der Versorgung der stetig anwachsenden Weltbevölkerung mit einem Zuhause, Nahrung und Wasser andererseits, ist komplex.

Die Frage nach der Verantwortung umfasst immer auch weltanschauliche, religiöse und kulturelle Aspekte. Menschenbild, Naturverständnis und Schöpfungstheorie haben Einfluss darauf, in welchem Bezug sich der Einzelne zu seinen Mitgeschöpfen und zur Schöpfung sieht. Die biblischen Texte verweisen immer wieder auf den Schöpfergott, der das Leben schuf und der sich um seine Geschöpfe sorgt: 

„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut“ (Genesis 1.31) .

Der Mensch ist Teil der Schöpfung. Er hat in Genesis 2, 15 die Verantwortung für sie übertragen bekommen, damit er sie „bebaue und bewahre“. Das bezieht sich auf die gesamte Umwelt – Pflanzen, Tiere, Wasser, Luft und Erde. Der Mensch soll beides – behutsam und achtsam die Welt gestalten und sie gleichzeitig behüten und bewahren. Die Aussagen der Bibel sind aktuell. Die Bewältigung der Umweltprobleme und das Bewahren der Natur ist eine gemeinsame Aufgabe für uns alle!

Um der Welt zu helfen

ADRA setzt sich weltweit für Menschen in Not ein. Dabei wird nicht nur der einzelne Mensch, sondern sein gesamtes Umfeld unterstützt. Dazu gehört ebenso die Umwelt. Durch Maßnahmen wie Wiederaufforstung und Bodenanreicherungstechniken, Waldschutz, Einsatz erneuerbarer Energien sowie Wasserspar- und Bewässerungstechniken werden nachhaltig Natur- und Umwelt geschützt.

Sei Teil der weltweiten ADRA-Familie und fördere die Arbeit von ADRA mit deiner Spende.