Gemeinsam für ein friedliches Miteinander

Kinderzeichnung aus einem Flüchtlingslager im IrakAm 21. September zum Welttag des Friedens fühlen wir mit all den Menschen, die in Kriegs- und Krisengebieten leben und Gewalt und Waffenbedrohung erleben müssen. Am Weltfriedenstag fordern die Vereinten Nationen alle Nationen dazu auf, die Waffen ruhen zu lassen und jeden einzelnen von uns, innezuhalten und sich um ein friedliches Miteinander zu bemühen.

Bewaffnete Konflikte, Corona und der Klimawandel wirken zusammen

Die Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten sind derzeit dreifach bedroht, von Schutzlosigkeit, dem Klimawandel und der Covid 19-Pandemie. ADRA ist bei den Menschen in den Krisengebieten und lässt sie nicht alleine. So zum Beispiel im Jemen. Der Jemen zählt für Kinder zu den gefährlichsten Orten der Welt. „Alle zehn Minuten stirbt dort ein Kind an einer vermeidbaren Krankheit. Zwei Millionen Kinder gehen nicht zur Schule. Tausende haben seit 2015 ihr Leben verloren, wurden verstümmelt oder zwangsrekrutiert,“ fasst Henrietta H. Fore, UNICEF-Generaldirektorin, die Lage zusammen.

Jemen von Hungersnot bedroht

Im Jemen besteht seit mehr als fünf Jahren ein bewaffneter Konflikt, der 80 Prozent der Jemenitinnen und Jemeniten von humanitärer Hilfe abhängig macht. Die wirtschaftliche Krise wird durch die Covid-19-Pandemie verstärkt. Die Folgen sind Nahrungsmittelknappheit und eine drohende Hungersnot. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort versorgen wir über 660.000 Menschen mit lebensrettenden Gesundheits- und Ernährungshilfen und verbessern gleichzeitig langfristig die Gesundheitsversorgung im Land.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende, damit Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten Hoffnung auf ein Leben in Würde und Frieden bekommen.

Bildung für die EINE Welt

Äthiopien WerkstattUnsere Vision ist eine gerechte, lebenswerte Welt für alle Menschen. Die Vielfalt der Wege dorthin spiegelt sich auch in den verschiedenen ADRA-Projekten weltweit wider.

Doch wie sieht es eigentlich beim Thema Bildung mit uns selbst aus? Schließlich ist die Welt komplex geworden, Zusammenhänge sind global und nicht leicht zu verstehen. Wie hängen Klimawandel, Flucht und Handelspolitik zusammen? Welche Rolle kommt uns als Individuen, aber auch als Gesellschaft im globalen Norden zu? Welche Einflüsse prägen unser Leben, welche das von Menschen in Ländern des globalen Südens? Um diese Fragestellungen dreht sich die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von ADRA. Im Rahmen von Bildungsprojekten setzen sich Interessierte gemeinsam mit aktuellen Fragen zur weltweiten Entwicklung der Menschheit auseinander. Auch weiterhin wird es Veranstaltungen geben, um sich zu informieren, zu diskutieren, zu reflektieren und auch zu vernetzen.
(Bekanntgabe folgt).

Helfen auch Sie mit und spenden Sie für unsere Bildungsprojekte weltweit.
Danke!

Welttag der humanitären Hilfe: Danke an die Heldinnen und Helden der humanitären Arbeit!

Humanitäre Helfer in BeirutWeltweit sind jedes Jahr tausende humanitäre Helferinnen und Helfer im Einsatz, die dazu beitragen, das Leben von Millionen von Menschen zu bewahren und zu verbessern. Am 19. August, dem Welttag der humanitären Hilfe, wird an die schwierige Arbeit in den Krisengebieten dieser Welt gedacht.

Auch für ADRA arbeiten zahlreiche humanitäre Helferinnen und Helfer vor Ort, zum Beispiel in der Unterstützung lokaler Landwirte in Äthiopien und Madagaskar oder für Bildungsprojekte in Somalia und Myanmar. Diese Menschen zeigen jeden Tag beispiellose Nächstenliebe und tragen zu einer gerechteren Welt bei. Wir möchten am Welttag der humanitären Hilfe dazu aufrufen, an diese Heldinnen und Helden zu denken und ihnen für ihren mutigen Einsatz für Solidarität und Menschlichkeit zu danken.

Unterstützen auch Sie unsere Arbeit mit einer Spende.
Danke!

Weltbevölkerungstag

Kinder in SomaliaAm 11. Juli 2021 wird der Weltbevölkerungstag weltweit begangen. An diesem Tag wird über die wachsende Weltbevölkerung und die damit verbundenen Probleme aufmerksam gemacht.

Jede Minute steigt die Weltbevölkerung um 150 Menschen – das sind am Tag mehr als 216.000 Menschen, und im Jahr fast 80 Millionen. Kurzum, jedes Jahr werden so viele Menschen weltweit geboren wie Einwohner in Deutschland.

In den letzten fünfzig Jahren ist die Weltbevölkerung so stark gewachsen wie noch nie. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die Anzahl der lebenden Menschen auf der Erde vervierfacht (siehe Grafik unten). Dieser starke Bevölkerungswachstum stellt die Weltgemeinschaft vor große Herausforderungen: immer mehr Menschen wollen in Sicherheit leben, genügend Nahrung haben, um satt zu werden und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt selbständig zu finanzieren. Dabei sind die natürlichen Ressourcen auf unserem Planeten begrenzt. Abnehmende Flächen für die Landwirtschaft und Wasserknappheit sind Probleme, die uns alltäglich begegnen.

Am 11. Juli 1987 überschritt zum ersten Mal die Weltbevölkerung nach UN-Berechnungen die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Um die damit einhergehende Herausforderungen für die Menschheit stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, erklärten die Vereinten Nationen im Jahr 1989 den 11. Juli zum Internationalen Weltbevölkerungstag.

Zum heutigen Zeitpunkt leben 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde.[1] Vertraut man der untenstehenden Grafik, soll diese Zahl in den nächsten Jahren noch steigen. Die Weltbevölkerung nimmt jedoch nicht überall gleichermaßen zu. Während die Bevölkerung in den meisten Industriestaaten der Nordhalbkugel allmählich schrumpft oder stagniert, wächst sie rasant in den ärmeren Ländern der Südhalbkugel. In den sogenannten Drittweltländer steigt somit die Konkurrenz um die ohnehin kaum vorhandenen natürlichen Ressourcen. Der Klimawandel erhöht zusätzlich den Druck auf die Natur und die Menschen.

Diesen Druck möchte ADRA mit konkreten Maßnahmen entgegenwirken. ADRA unterstützt die Menschen auf allen Kontinenten, mit den natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen, um für alle eine gute Mahlzeit zu garantieren. Ob durch die Vermittlung von neuen Anbaumethoden und verbessertem Saatgut oder mittels Bildungsangebote und Aufklärungsarbeit, ADRA setzt sich für die Menschen ein und hilft ihnen, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

[1] Die Zahl stammt aus der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, online abrufbar unter https://www.dsw.org/.

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. unterstützen?

Ihre Spende kommt an!

Wer Geld an eine gemeinnützige Organisation spenden möchte, sucht nach Wirksamkeit, Transparenz und Sparsamkeit. Doch welcher Organisation können Sie vertrauen? Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat ADRA Deutschland e.V. einer sechsmonatigen Prüfung unterzogen. Mit Erfolg: Wir wurden wiederholt ausgezeichnet, das Spendensiegel zu tragen. ADRA verpflichtet sich freiwillig, die vom DZI vorgegebenen Standards zu erfüllen und damit hohen Qualitätsansprüchen zu entsprechen. Geprüft werden neben der zweckgerichteten und sparsamen Mittelverwendung zum Beispiel eine wahrheitsgetreue Öffentlichkeitsarbeit und wirksame Kontrollstrukturen.
Vielen Dank an Sie und allen, die unsere Arbeit unterstützen! Euer Vertrauen ist unser Auftrag, sich für Menschen in Not einzusetzen!

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. unterstützen?

Tag der Umwelt am 05. Juni: Die Folgen des Klimawandels

Frauen in Mali bei der GartenarbeitDie Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar und die Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Der Klimawandel ist real und hat schon heute spürbare Folgen für natürliche Systeme und die Menschheit.

Der Klimawandel wird bestehende Risiken verstärken und neue Risiken hervorrufen. Dabei sind die Risiken ungleichmäßig verteilt. Die armen Länder des globalen Südens wird es härter treffen als die verursachenden Industrienationen.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist der Klimawandel längst angekommen. ADRA hilft zum Beispiel den Kleinbauern in Mali bei der Anpassung an den Klimawandel. In 4.500 bäuerlichen Haushalten werden neue Anbaumethoden für klimaresistentere Pflanzen entwickelt. Jetzt trotzen die Landwirtinnen und Landwirte der Dürre und entfliehen dem Hunger.

Auch in der Katastrophenvorsorge sind die Veränderungen allgegenwärtig. Zwar können Hilfsorganisationen Naturkatastrophen nicht verhindern, aber wir können uns und die örtliche Bevölkerung besser darauf vorbereiten. Gemeinsam mit der lokalen Gesellschaft wird Katastrophenvorsorge geplant und umgesetzt. Auf den Philippinen werden Einsatzteams aufgebaut, um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe zu leisten. Helferinnen und Helfer erhalten Schutzausrüstung sowie Frühwarnkits, um gezielt denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist der Katastrophenvorsorge zu verdanken, dass die Opferzahlen kontinuierlich sinken.

Wir müssen Menschen und ihre Heimat schützen. Schreitet der Klimawandel ungehindert fort, werden viele Gebiete auf dem Planeten unbewohnbar. Als Folge dessen steigt die Anzahl der Menschen auf der Flucht. Durch Klimaveränderungen nehmen genauso (kriegerische) Konflikte zwischen Ländern bzw. Ethnien um fruchtbares Land zu. Nicht zu vergessen, dass durch den Klimawandel sogenannte Starkwetterereignisse zunehmen, das heißt Naturkatastrophen sind häufiger und heftiger.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt.

Stärken Sie mit uns das Bewusstsein, dass es der Mensch selbst ist, der die Stabilität seiner Umwelt bedroht! Helfen Sie mit einer Spende.

Welttag der Frauengesundheit – kein Tag wie jeder andere

Am 28. Mai wird der internationale Tag für die Gesundheit der Frauen begangen. Anlässlich dieses Jahrestages ruft ADRA alle Menschen dazu auf, sich für die Gesundheit und die Rechte der Frauen weltweit einzusetzen.

Warum? Gibt es nicht schon den internationalen Frauentag am 08. März? Am internationalen Frauentag wird auf die fehlende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, politischen und kulturellen Rechte der Frauen. Am 28. Mai wird hingegen das Recht aller Frauen auf eine uneingeschränkte medizinische Versorgung erinnert. Gesundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Leider sterben noch viele Frauen weltweit, insbesondere in den Entwicklungsländern, weil sie nicht rechtzeitig medizinisch behandelt werden können. Krankenhäusern gibt es ist oft nur in den Großstädten. Der Weg dorthin ist für viele Frauen, die auf dem Land leben, sehr weit und gefährlich. Hinzu kommen die Kosten einer medizinischen Behandlung, die sich Frauen selten leisten können, weil sie entweder über kein eigenes Einkommen verfügen oder ihre Familie in Armut lebt.

Die Notlage, in der sich viele Frauen befinden, hat Konsequenzen. Angaben der Weltgesundheitsorganisation zufolge, stirbt alle elf Sekunden eine Mutter an den Folgen von Komplikationen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt. In der Südhalbkugel ist die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate am höchsten[1]. Frauen sind auch verstärkt Opfer häuslicher Gewalt oder Ausbeutungen ausgesetzt, die ein Leben in Frieden und Glück verhindern.

Mit ihrer Unterstützung fördert ADRA weltweit, in unterschiedlichen Projekten, die Aufklärung, die Prävention und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Frauen. Ob in unseren Krankenhäusern im Jemen, in den Jugendheimen in Thailand oder in Dörfern in Kenia, wir setzen uns für die Unversehrbarkeit der Frauen ein und bieten ihnen Schutz vor Übergriffen und Ausbeutungen. Jede sollte das Recht genießen, ein Leben in Würde zu führen. Wir dürfen niemanden zurücklassen. Nur gemeinsam können wir die Missstände in dieser Welt aufheben.

[1] In einer Pressemitteilung von UNICEF aus 2019 heißt es: „Für Frauen im südlichen Afrika ist das Risiko, dass sie im Lauf ihres Lebens während der Schwangerschaft oder Geburt sterben, 1:37 – im Vergleich zu 1:6500 in Europa“ (Link: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2019/neue-zahlen-kindersterblichkeit-und-muettersterblichkeit/199458#:~:text=%C3%9Cber%20290.000%20Frauen%20haben%202017,der%20Geburt%20und%20unmittelbar%20danach).

Sie wollen die Arbeit von ADRA Deutschland e.V. unterstützen?