Der 16. Mai ist Internationaler Tag des Zusammenlebens in Frieden

2018 durch die Vereinten Nationen eingeführt, und nun jährt er sich zum vierten Mal – der Internationale Tag des Zusammenlebens in Frieden.

Der 16. Mai stellt eine Ergänzung zu dem bekannten Internationalen Tag des Friedens, auch Weltfriedenstag genannt, dar. Während dieser am 21. September gefeierte Tag dem Weltfrieden und der Abwesenheit von Krieg und Gewalt gewidmet ist, fokussiert sich der Internationale Tag des Zusammenlebens in Frieden auf ein besseres Zusammenleben im Kleinerem, nämlich innerhalb unserer Gesellschaft. Frieden, Toleranz sowie Inklusion sollen gefördert werden.

Dem heutigen Tag möchte ADRA nun also eine besondere Aufmerksamt schenken. Durch unsere Projekte und vielmehr durch Ihre Unterstützung, möchten wir dazu beitragen, das Miteinander zu stärken.

Von Inklusionsfesten für Menschen mit Behinderung in Laos, über den Kampf gegen Genitalverstümmelung in Kenia, bis hin zu Bildungsprojekten verteilt über die ganze Welt – wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen darauf hin, eine Kultur des Friedens zu bauen.

Indem wir Unterschiede anerkennen und wertschätzen, in den Dialog, anstatt in die Konfrontation treten, künftigen Generationen einen Nährboden der Nächstenliebe erschaffen, tragen wir zu einem Zusammenleben in Frieden bei, in der jeder Mensch eine Chance erhält.

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mit Ihrer Spende!

Tag der erneuerbaren Energien: Solartechnik in der Entwicklungszusammenarbeit

Am 24. April feiert der Tag der erneuerbaren Energien sein 25-jähriges Jubiläum. Eingeführt wurde der Tag 1996 anlässlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Der Aktionstag erinnert an den Ausbau der erneuerbaren Energien auf allen Ebenen. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit haben sie einen wichtigen Stellenwert. Sie sind nachhaltig und schädigen die Umwelt nicht, im Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Außerdem sind sie leicht dezentral einsetzbar und bringen so Strom in die entlegensten Ecken der Welt.

In Äthiopien erarbeitet ADRA gemeinsam mit den Ministerien für Energie und Bildung staatlich anerkannte Berufsstandards für die Ausbildung zu Solartechniker*innen. Begonnen hat das Projekt in zwei Modellregionen des Landes. Dort wurden 2.200 Jugendliche, davon 30 Prozent Frauen, ausgebildet. Eine von ihnen ist Zenebu: “Dank des Unterrichts habe ich ein besseres technischen Verständnis der Solartechnologie. Ich fand die Kurse sehr wichtig, um meine Fähigkeiten in der Solartechnologie zu entwickeln. Ich finde es großartig, dass ich Studenten zu Solartechnikern auszubilden kann.“
Durch den großen Erfolg der Ausbildung wurden die Lehrpläne nun durch das zuständige Ministerium auf das ganze Land übertragen.

Solartechnik kommt in zahlreichen Ländern zum Einsatz. Sie ist auch Teil eines Bildungsprojektes in Somalia. Dort stattet ADRA die Schülerinnen und Schüler mit Solarlampen aus. Durch die neuen Lampen können sie zu Hause auch noch nach Einbruch der Dunkelheit lernen, ohne dass der Rauch sie schädigt oder einen Brand auslöst. Bereits mit einer Spende von 30 Euro kann den Schülern eine langlebige Solarlampe zur Verfügung gestellt und ihre Zeit zum Lernen verlängert werden!

Auch das ADRA-Gebäude im südhessischen Weiterstadt wird durch Solarenergie versorgt. Seit 2012 versorgt eine Solaranlage mit einer jährlichen Leistung von ca. 33.784 kWh das Bürogebäude. Damit werden jährlich ungefähr 23,6 Tonnen klimaschädliches CO² eingespart.

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Nachgefragt

Somalia - Schüler/innen im UnterrichtLiebe Spenderinnen und Spender,

in unseren Aufrufen schildern wir immer wieder die Situation einzel­ner Personen und Familien in Not. Die Schilderungen sollen Ihnen die Notlage deutlicher machen und euch zeigen, wie Sie helfen können. Das sind immer nur Beispiele für viele Menschen, die in der gleichen Situa­tion sind und Ihre Hilfe brauchen. Das ist auch der Grund, warum wir keine Kontakte zu einzelnen Personen oder Familien herstellen können und auch nicht dürfen. Ob es also Janina in Indien, Mona im Jemen oder Joseph in Somalia ist, es sind Beispiele für viele tausend Kinder, die in den Projekten von Ihrer Hilfe profitieren. Wir unterstützen gemeinsam eine große Gruppe von Menschen und sorgen dafür, dass es jedem Ein­zelnen in der Gruppe besser geht. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Sollten Sie dazu Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Spenderservice:
Reinhild Mainka und Liane Gruber
Tel. +49 06151 8115-19
spenderservice@adra.de

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Entdecke was in dir steckt!

Auslandsfreiwilligendienst trotz COVID-19? Es ist möglich! Entdecke die Welt mit ADRAlive! – live und in Farbe. Bei uns bist du gut aufgehoben denn wir entsenden über das staatliche geförderte weltwärts-Programm. Sicherheit hat dabei oberste Priorität.

Weitere Infos findest du unter www.live.adra.de oder bei Jannis Varnholt: Tel.: +49 6151 8115-703 oder live@adra.de

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Weltgesundheitstag 2021: Armut ist der größte Gegner der Gesundheit

Gesundheit ist ein Grundbedürfnis und die Voraussetzung für jede Form von Entwicklung. Dabei arbeitet ADRA in zwei Richtungen: Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung.
Die Vorsorge betreiben wir etwa durch Präventionsarbeit, Aufklärung und Schulungen. Doch was, wenn die Menschen zum Arzt müssen? ADRA stellt Gesundheitsversorgung zum Beispiel im Jemen oder in Äthiopien.

Im vergangenen Jahr drehte sich viel um die Corona-Pandemie, auch in den Projekten von ADRA. Als Teil der Gesundheitsvorsorge haben ADRA-Mitarbeiter*innen auf der ganzen Welt Masken verteilt, Schulungen angeboten und Hygienesets verteilt. Doch manchmal kämpfen unsere Kolleginnen und Kollegen nicht nur gegen das Virus. „Viele Menschen glauben nicht an die Existenz der Krankheit“, sagt Kamissoko, eine Begünstigte aus dem Ernährungsprojekt in Mali, über Corona. Teil der Vorsorgearbeit von ADRA besteht aus Aufklärung über Krankheiten, Infektionswege und natürlich Schutz.

ADRA ist da wo die Menschen uns brauchen

In der nordäthiopischen Provinz Tigray betreibt ADRA eine Kinderklinik. In der Region kommt es seit Ende des letzten Jahres zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und lokalen Kräften. Umso wichtiger ist eine unabhängige, neutrale Einrichtung, die sich um die Gesundheit der Kinder kümmert. Gerade dann, wenn es keine staatlichen Einrichtungen gibt. Dort, oder auch im Jemen, decken wir die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ab. Gerade dort brauchen uns die Menschen dringend.

Durch die Kombination von Vorbeugen und Versorgung schafft es ADRA, den Menschen Hoffnung und Perspektive zu geben. Das könnte ADRA nicht tun, ohne die vielen Spenderinnen und Spender, die unsere Arbeit erst möglich machen. Auch im Namen unserer Patientinnen und Patienten danken wir den Spendern von ganzem Herzen.

Unterstützen auch Sie die Arbeit von ADRA mit Ihrer Spende unter dem Spendenstichwort „Gesundheit“

Gleichberechtigung durch die Pandemie um Jahre zurückgeworfen

Am 8. März ist Weltfrauentag

Sind Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt? Obwohl sich die Rolle der Frau seit 1911 gewandelt hat, gibt der Weltfrauentag auch dieses Jahr wieder Anlass, auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Die Corona-Krise verschärft die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern.

Vor allem Frauen arbeiten in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen. „Viele Frauen fühlen sich durch Pandemie und Homeoffice in Sachen Gleichberechtigung um Jahre zurückgeworfen“, schreibt Der Tagesspiegel und stützt sich auf diverse Protokolle, die im Corona-Jahr erhoben worden sind (Der Tagesspiegel, 05.02.2021). Der Tenor ist hier, dass Frauen im Lockdown den größeren Anteil an Homeschooling, Kinderbetreuung und Hausarbeit übernehmen.

Haben Frauen wirkliche Chancengleichheit in ihrer Karriere?
Welche Rollenbilder lernen unsere Kinder von uns?

ADRA setzt sich weltweit für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern ein

Weltfrauentag 2021 - zwei Frauen In Somalia wird Bildung für alle gefördert. Mit einem besseren Zugang zu Bildung wird der Weg in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben ohne Armut geebnet. Und gleichzeitig die Teilhabe von Frauen in gesellschaftlichen Entscheidungen gestärkt. Die Ausbildung von Mädchen und Frauen steht in unseren Bildungsprojekten im Fokus.

In der Mongolei lernen Frauen neue Anbaumethoden kennen, damit durch die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft der Markt für qualifizierte Bio-Produkte erschlossen werden kann.

In Mali arbeitet ADRA mit Kleinbäuerinnen daran, durch neue Produktionstechniken ihre Ernten zu sichern und besser gegen den Klimawandel gewappnet zu sein.

Geschichte des Weltfrauentags

1911 fand der erste Frauentag in Deutschland, Österreich, Dänemark, in der Schweiz und in den USA statt. Gemeinsames Ziel war es, das Wahlrecht, das Recht einer bezahlbaren Arbeit nachzugehen und das Recht auf Bildung für Frauen zu erwirken. Vorreiterin waren Clara Zetkin und Käthe Duncker, die für eine Stärkung der Rolle der Frau und für Gleichstellung kämpften. Erst 1949 wurden in Deutschland Frauen den Männern gleichgesetzt (Grundgesetz Artikel 3). 1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden”. Die Forderungen sind für viele Frauen weltweit noch nicht beendet. Ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit wird noch immer praktiziert. Menschenrechtsverletzungen wie Gewalt, Ehrenmorde, Zwangsehen oder weibliche Genitalverstümmelung sind immer noch aktiv.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von ADRA gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt mit Ihrer Spende.

Fünf Fragen zum Internationalen Weltfrauentag

Wie steht es um die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen weltweit?
Die Frage, warum es überhaupt einen Weltfrauentag gibt, beantwortet sich dann hoffentlich von selbst.

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Wie hoch ist der Anteil an Mädchen weltweit, die nicht zu weiterführenden Schule gehen?

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Der Begriff „Period Poverty“ beschreibt den Zustand, aufgrund Geldmangels keine Periodenhygienprodukte kaufen zu können und dadurch Bildung zu verpassen. Wieviele Mädchen verpassen aufgrund dessen durchschnittlich Schule und Arbeit?

3 / 5

2014 wurde Malala Yousafzani als mit Abstand jüngste Friedensnobelpreisträgerin ausgezeichnet. Für welchen Einsatz erhielt sie diesen?

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Der Equal Pay Day steht symbolisch für den Tag, bis zu welchem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, um dann auf die gleiche Lohnsumme wie Männer für das Jahr zu bekommen. Auf welches Datum fällt er dieses Jahr?

5 / 5

Mädchen werden in der Entwicklung behindert, wenn sie früh verheiratet werden. Wie viele Ehefrauen wurden weltweit vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet?

Prozentzahl richtiger Antworten:

The average score is 43%

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Am 20. Februar ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit – Wir vergessen die Ärmsten nicht!

Anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20.02. erinnert ADRA daran, die Armen in Deutschland und dem globalen Süden nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie sehr die Pandemie Arm und Reich trennt, zeigt sich im Inland wie auch in den Projektländern von ADRA. Die christliche Hilfsorganisation appelliert an Verantwortliche in Politik und Gesellschaft, den Armen beizustehen, sonst werden wir die Pandemie nicht überwinden.

Gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und zahlreichen Sozialverbänden unterstützt auch ADRA Deutschland den Appell „Corona trifft Arme extra hart – Soforthilfen jetzt!“. Innerhalb kürzester Zeit haben sich bereits über 130.000 Menschen dem Aufruf angeschlossen. Nächste Woche berät der Deutsche Bundestag die Forderungen dieser Kampagne. Darüber hinaus kann sich jeder an dem Aufruf beteiligen, jede Stimme hilft.

Bitte Unterzeichnen Sie hier: https://www.der-paritaetische.de/coronahilfe

Ungleichheit reduzieren

Während wir in Deutschland und Europa über die Bestellung von Impfstoff streiten, gehen die Länder des globalen Südens zur Zeit noch leer aus. Sie können im finanziellen Wettstreit um den Erwerb von Impfdosen nicht mithalten. Ihnen fehlt die „Marktmacht“ im Vergleich zum globalen Norden. Doch eines hat uns die Corona-Krise schon jetzt gelehrt:

Gesundheit ist ein globales Thema! Was geschieht, wenn in den Entwicklungsländern kaum Impfungen stattfinden?

Bis jetzt wurde in zehn Ländern 75 Prozent aller Covid19-Impfungen durchgeführt. Zeitgleich aber haben 130 Länder noch nicht einmal eine einzige Dosis erhalten. ADRA Deutschland schließt sich in dieser Sache dem Aufruf des UN-Generalsekretär António Guterres an, der einen weltweiten Impfplan gegen die Corona-Pandemie verlangt.

Niemanden zurücklassen!

Die neuen Virusvarianten belegen auch, wie wenig ein „Impfnationalismus“ grundlegend einer Bekämpfung der Pandemie dienen würde. Eine sogenannte südafrikanische oder britische Virusmutation wird sich in einer mobilen Welt unaufhaltsam weiter ausbreiten. Niemand kann sich dauerhaft einbilden auf einer isolierten Insel zu überleben. Aus diesem Grund muss die Impfstrategie global gedacht werden. In dieser besonderen Corona-Krise gilt der Grundsatz: „Niemand darf zurückgelassen werden“! Letztlich ist es im Interesse aller Menschen und entspricht dem Verständnis der Würde des Menschen. Bundesminister Gerd Müller (CSU) macht unlängst deutlich, man müsse auch in Entwicklungsländern baldmöglichst mit dem Impfen anfangen, „sonst kommt das Virus im nächsten Flieger zu uns zurück”.

Den Zustand der Gerechtigkeit kann man daran bemessen, wie mit den Ärmsten der Armen umgegangen wird. Zunehmende Ungleichheit zwischen Norden und Süden auf unserem Globus, den sogenannten entwickelten und wenig entwickelten Ländern, sowie zunehmende Ungleichheit in jeweils einzeln zu betrachtenden Ländern führt unweigerlich zu sozialer Ungerechtigkeit. Dem müssen sich die Weltgemeinschaft und einzelne Staaten, dem muss sich jeder einzelne Bürger und Bürgerin in zivilgesellschaftlichen Strukturen entgegenstellen. ADRA Deutschland e.V. hat den Auftrag sich dieser großen Herausforderung zu stellen – seien auch Sie dabei!

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von ADRA gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt mit Ihrer Spende.