Weltbevölkerungstag

Kinder in SomaliaAm 11. Juli 2021 wird der Weltbevölkerungstag weltweit begangen. An diesem Tag wird über die wachsende Weltbevölkerung und die damit verbundenen Probleme aufmerksam gemacht.

Jede Minute steigt die Weltbevölkerung um 150 Menschen – das sind am Tag mehr als 216.000 Menschen, und im Jahr fast 80 Millionen. Kurzum, jedes Jahr werden so viele Menschen weltweit geboren wie Einwohner in Deutschland.

In den letzten fünfzig Jahren ist die Weltbevölkerung so stark gewachsen wie noch nie. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die Anzahl der lebenden Menschen auf der Erde vervierfacht (siehe Grafik unten). Dieser starke Bevölkerungswachstum stellt die Weltgemeinschaft vor große Herausforderungen: immer mehr Menschen wollen in Sicherheit leben, genügend Nahrung haben, um satt zu werden und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt selbständig zu finanzieren. Dabei sind die natürlichen Ressourcen auf unserem Planeten begrenzt. Abnehmende Flächen für die Landwirtschaft und Wasserknappheit sind Probleme, die uns alltäglich begegnen.

Am 11. Juli 1987 überschritt zum ersten Mal die Weltbevölkerung nach UN-Berechnungen die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Um die damit einhergehende Herausforderungen für die Menschheit stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, erklärten die Vereinten Nationen im Jahr 1989 den 11. Juli zum Internationalen Weltbevölkerungstag.

Zum heutigen Zeitpunkt leben 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde.[1] Vertraut man der untenstehenden Grafik, soll diese Zahl in den nächsten Jahren noch steigen. Die Weltbevölkerung nimmt jedoch nicht überall gleichermaßen zu. Während die Bevölkerung in den meisten Industriestaaten der Nordhalbkugel allmählich schrumpft oder stagniert, wächst sie rasant in den ärmeren Ländern der Südhalbkugel. In den sogenannten Drittweltländer steigt somit die Konkurrenz um die ohnehin kaum vorhandenen natürlichen Ressourcen. Der Klimawandel erhöht zusätzlich den Druck auf die Natur und die Menschen.

Diesen Druck möchte ADRA mit konkreten Maßnahmen entgegenwirken. ADRA unterstützt die Menschen auf allen Kontinenten, mit den natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen, um für alle eine gute Mahlzeit zu garantieren. Ob durch die Vermittlung von neuen Anbaumethoden und verbessertem Saatgut oder mittels Bildungsangebote und Aufklärungsarbeit, ADRA setzt sich für die Menschen ein und hilft ihnen, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

[1] Die Zahl stammt aus der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, online abrufbar unter https://www.dsw.org/.

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Wer Geld an eine gemeinnützige Organisation spenden möchte, sucht nach Wirksamkeit, Transparenz und Sparsamkeit. Doch welcher Organisation können Sie vertrauen? Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat ADRA Deutschland e.V. einer sechsmonatigen Prüfung unterzogen. Mit Erfolg: Wir wurden wiederholt ausgezeichnet, das Spendensiegel zu tragen. ADRA verpflichtet sich freiwillig, die vom DZI vorgegebenen Standards zu erfüllen und damit hohen Qualitätsansprüchen zu entsprechen. Geprüft werden neben der zweckgerichteten und sparsamen Mittelverwendung zum Beispiel eine wahrheitsgetreue Öffentlichkeitsarbeit und wirksame Kontrollstrukturen.
Vielen Dank an Sie und allen, die unsere Arbeit unterstützen! Euer Vertrauen ist unser Auftrag, sich für Menschen in Not einzusetzen!

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Tag der Umwelt am 05. Juni: Die Folgen des Klimawandels

Frauen in Mali bei der GartenarbeitDie Atmosphäre und der Ozean haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar und die Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Der Klimawandel ist real und hat schon heute spürbare Folgen für natürliche Systeme und die Menschheit.

Der Klimawandel wird bestehende Risiken verstärken und neue Risiken hervorrufen. Dabei sind die Risiken ungleichmäßig verteilt. Die armen Länder des globalen Südens wird es härter treffen als die verursachenden Industrienationen.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist der Klimawandel längst angekommen. ADRA hilft zum Beispiel den Kleinbauern in Mali bei der Anpassung an den Klimawandel. In 4.500 bäuerlichen Haushalten werden neue Anbaumethoden für klimaresistentere Pflanzen entwickelt. Jetzt trotzen die Landwirtinnen und Landwirte der Dürre und entfliehen dem Hunger.

Auch in der Katastrophenvorsorge sind die Veränderungen allgegenwärtig. Zwar können Hilfsorganisationen Naturkatastrophen nicht verhindern, aber wir können uns und die örtliche Bevölkerung besser darauf vorbereiten. Gemeinsam mit der lokalen Gesellschaft wird Katastrophenvorsorge geplant und umgesetzt. Auf den Philippinen werden Einsatzteams aufgebaut, um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe zu leisten. Helferinnen und Helfer erhalten Schutzausrüstung sowie Frühwarnkits, um gezielt denjenigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist der Katastrophenvorsorge zu verdanken, dass die Opferzahlen kontinuierlich sinken.

Wir müssen Menschen und ihre Heimat schützen. Schreitet der Klimawandel ungehindert fort, werden viele Gebiete auf dem Planeten unbewohnbar. Als Folge dessen steigt die Anzahl der Menschen auf der Flucht. Durch Klimaveränderungen nehmen genauso (kriegerische) Konflikte zwischen Ländern bzw. Ethnien um fruchtbares Land zu. Nicht zu vergessen, dass durch den Klimawandel sogenannte Starkwetterereignisse zunehmen, das heißt Naturkatastrophen sind häufiger und heftiger.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen “Tag der Umwelt” erklärt.

Stärken Sie mit uns das Bewusstsein, dass es der Mensch selbst ist, der die Stabilität seiner Umwelt bedroht! Helfen Sie mit einer Spende.

Welttag der Frauengesundheit – kein Tag wie jeder andere

Am 28. Mai wird der internationale Tag für die Gesundheit der Frauen begangen. Anlässlich dieses Jahrestages ruft ADRA alle Menschen dazu auf, sich für die Gesundheit und die Rechte der Frauen weltweit einzusetzen.

Warum? Gibt es nicht schon den internationalen Frauentag am 08. März? Am internationalen Frauentag wird auf die fehlende Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt stehen die sozialen, politischen und kulturellen Rechte der Frauen. Am 28. Mai wird hingegen das Recht aller Frauen auf eine uneingeschränkte medizinische Versorgung erinnert. Gesundheit ist ein hohes Gut und Voraussetzung für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben. Leider sterben noch viele Frauen weltweit, insbesondere in den Entwicklungsländern, weil sie nicht rechtzeitig medizinisch behandelt werden können. Krankenhäusern gibt es ist oft nur in den Großstädten. Der Weg dorthin ist für viele Frauen, die auf dem Land leben, sehr weit und gefährlich. Hinzu kommen die Kosten einer medizinischen Behandlung, die sich Frauen selten leisten können, weil sie entweder über kein eigenes Einkommen verfügen oder ihre Familie in Armut lebt.

Die Notlage, in der sich viele Frauen befinden, hat Konsequenzen. Angaben der Weltgesundheitsorganisation zufolge, stirbt alle elf Sekunden eine Mutter an den Folgen von Komplikationen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt. In der Südhalbkugel ist die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate am höchsten[1]. Frauen sind auch verstärkt Opfer häuslicher Gewalt oder Ausbeutungen ausgesetzt, die ein Leben in Frieden und Glück verhindern.

Mit ihrer Unterstützung fördert ADRA weltweit, in unterschiedlichen Projekten, die Aufklärung, die Prävention und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Frauen. Ob in unseren Krankenhäusern im Jemen, in den Jugendheimen in Thailand oder in Dörfern in Kenia, wir setzen uns für die Unversehrbarkeit der Frauen ein und bieten ihnen Schutz vor Übergriffen und Ausbeutungen. Jede sollte das Recht genießen, ein Leben in Würde zu führen. Wir dürfen niemanden zurücklassen. Nur gemeinsam können wir die Missstände in dieser Welt aufheben.

[1] In einer Pressemitteilung von UNICEF aus 2019 heißt es: „Für Frauen im südlichen Afrika ist das Risiko, dass sie im Lauf ihres Lebens während der Schwangerschaft oder Geburt sterben, 1:37 – im Vergleich zu 1:6500 in Europa“ (Link: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2019/neue-zahlen-kindersterblichkeit-und-muettersterblichkeit/199458#:~:text=%C3%9Cber%20290.000%20Frauen%20haben%202017,der%20Geburt%20und%20unmittelbar%20danach).

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Der 16. Mai ist Internationaler Tag des Zusammenlebens in Frieden

2018 durch die Vereinten Nationen eingeführt, und nun jährt er sich zum vierten Mal – der Internationale Tag des Zusammenlebens in Frieden.

Der 16. Mai stellt eine Ergänzung zu dem bekannten Internationalen Tag des Friedens, auch Weltfriedenstag genannt, dar. Während dieser am 21. September gefeierte Tag dem Weltfrieden und der Abwesenheit von Krieg und Gewalt gewidmet ist, fokussiert sich der Internationale Tag des Zusammenlebens in Frieden auf ein besseres Zusammenleben im Kleinerem, nämlich innerhalb unserer Gesellschaft. Frieden, Toleranz sowie Inklusion sollen gefördert werden.

Dem heutigen Tag möchte ADRA nun also eine besondere Aufmerksamt schenken. Durch unsere Projekte und vielmehr durch Ihre Unterstützung, möchten wir dazu beitragen, das Miteinander zu stärken.

Von Inklusionsfesten für Menschen mit Behinderung in Laos, über den Kampf gegen Genitalverstümmelung in Kenia, bis hin zu Bildungsprojekten verteilt über die ganze Welt – wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen darauf hin, eine Kultur des Friedens zu bauen.

Indem wir Unterschiede anerkennen und wertschätzen, in den Dialog, anstatt in die Konfrontation treten, künftigen Generationen einen Nährboden der Nächstenliebe erschaffen, tragen wir zu einem Zusammenleben in Frieden bei, in der jeder Mensch eine Chance erhält.

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Tag der erneuerbaren Energien: Solartechnik in der Entwicklungszusammenarbeit

Am 24. April feiert der Tag der erneuerbaren Energien sein 25-jähriges Jubiläum. Eingeführt wurde der Tag 1996 anlässlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.

Der Aktionstag erinnert an den Ausbau der erneuerbaren Energien auf allen Ebenen. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit haben sie einen wichtigen Stellenwert. Sie sind nachhaltig und schädigen die Umwelt nicht, im Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Außerdem sind sie leicht dezentral einsetzbar und bringen so Strom in die entlegensten Ecken der Welt.

In Äthiopien erarbeitet ADRA gemeinsam mit den Ministerien für Energie und Bildung staatlich anerkannte Berufsstandards für die Ausbildung zu Solartechniker*innen. Begonnen hat das Projekt in zwei Modellregionen des Landes. Dort wurden 2.200 Jugendliche, davon 30 Prozent Frauen, ausgebildet. Eine von ihnen ist Zenebu: “Dank des Unterrichts habe ich ein besseres technischen Verständnis der Solartechnologie. Ich fand die Kurse sehr wichtig, um meine Fähigkeiten in der Solartechnologie zu entwickeln. Ich finde es großartig, dass ich Studenten zu Solartechnikern auszubilden kann.“
Durch den großen Erfolg der Ausbildung wurden die Lehrpläne nun durch das zuständige Ministerium auf das ganze Land übertragen.

Solartechnik kommt in zahlreichen Ländern zum Einsatz. Sie ist auch Teil eines Bildungsprojektes in Somalia. Dort stattet ADRA die Schülerinnen und Schüler mit Solarlampen aus. Durch die neuen Lampen können sie zu Hause auch noch nach Einbruch der Dunkelheit lernen, ohne dass der Rauch sie schädigt oder einen Brand auslöst. Bereits mit einer Spende von 30 Euro kann den Schülern eine langlebige Solarlampe zur Verfügung gestellt und ihre Zeit zum Lernen verlängert werden!

Auch das ADRA-Gebäude im südhessischen Weiterstadt wird durch Solarenergie versorgt. Seit 2012 versorgt eine Solaranlage mit einer jährlichen Leistung von ca. 33.784 kWh das Bürogebäude. Damit werden jährlich ungefähr 23,6 Tonnen klimaschädliches CO² eingespart.

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Nachgefragt

Somalia - Schüler/innen im UnterrichtLiebe Spenderinnen und Spender,

in unseren Aufrufen schildern wir immer wieder die Situation einzel­ner Personen und Familien in Not. Die Schilderungen sollen Ihnen die Notlage deutlicher machen und euch zeigen, wie Sie helfen können. Das sind immer nur Beispiele für viele Menschen, die in der gleichen Situa­tion sind und Ihre Hilfe brauchen. Das ist auch der Grund, warum wir keine Kontakte zu einzelnen Personen oder Familien herstellen können und auch nicht dürfen. Ob es also Janina in Indien, Mona im Jemen oder Joseph in Somalia ist, es sind Beispiele für viele tausend Kinder, die in den Projekten von Ihrer Hilfe profitieren. Wir unterstützen gemeinsam eine große Gruppe von Menschen und sorgen dafür, dass es jedem Ein­zelnen in der Gruppe besser geht. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Sollten Sie dazu Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Spenderservice:
Reinhild Mainka und Liane Gruber
Tel. +49 06151 8115-19
spenderservice@adra.de

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