Warum bekomme ich immer Post von ADRA? Ich spende doch auch so!

Wie ein Brief Leben rettet

Mein Name ist Mailing, ich bin ein Spendenaufruf von ADRA. Du hast mich vielleicht schon in deinem Briefkasten gefunden. ADRA hat mich geschickt, um dich über eine aktuelle Notsituation zu informie­ren, damit du helfen kannst. Viele Spender freuen sich über mich und spenden entweder zusätzlich, oder nur dann, wenn ein Aufruf kommt. So kommen 10 bis 20 Mal so viele Spenden zu ADRA und die Kosten für mich und die anderen Briefe sind nur ein Bruchteil der Spendeneinnahmen. Für einen Euro, den ADRA für die Spendenbriefe ausgibt, kommen 10 bis 20 Euro für die schnelle Hilfe bei Katastro­phen oder für die Verwendung in Entwicklungsprojekten zurück. Das heißt, ich verbrauche keine Spendengelder, sondern ich mache mehr daraus. Wenn du mich nicht mehr im Briefkasten finden möchtest, melde dich einfach beim Spenderservice unter der Tel. 06151/8115-19.

Mit eurer Hilfe haben sie es durch den Winter geschafft

Die Menschen gehen oft mit einem leeren Magen schlafen. Wie kommt es dazu? In den letzten Jahren haben kriegerische Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen die Situation für die Menschen immer schwieriger gemacht. Staatliche Infrastrukturen gibt es kaum, sodass Afghaninnen und Afghanen auf sich allein gestellt sind. Viele von ihnen haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgegeben.

In solchen Notsituationen wird humanitäre Hilfe geleistet. Das reine Überleben wird gesichert. Humanitäre Hilfe war in dieser Hinsicht erfolgreich, wenn die Menschen überlebten. Das Wohlergehen der Begünstigten steht im Mittelpunkt der Hilfe. Mit diesem Ziel vor Augen arbeitet ADRA gemeinsam mit den Menschen in den Städten Bamiyan und Herat. Die Hilfe richtet sich speziell an Menschen in besonderer Not. Zwischen Oktober und März 2020 wurden 2005 Haushalte (ca. 14.000 Personen) unterstützt.
In Bamiyan wurde gegen die Kälte und die Nahrungsmittelknapp­heit gekämpft. Es wurde für genügend Heizmaterial gesorgt und Bar­geld für Lebensmittel verteilt. In Herat wurde ebenfalls gegen den Hunger mit der Bereitstellung von Bargeld vorgegangen. Die Hilfe richtete sich in dieser Region speziell an Menschen, die einst im Iran eine Arbeit suchten und nun zurück nach Afghanistan kommen. Der Ausbruch der COVID19-Pandemie hat die iranische Wirtschaft stark herausgefordert. Die Menschen finden deshalb keine Arbeit mehr und kehren oft mit leeren Händen nach Afghanistan zurück. Das Geld, welches sie von ADRA bekamen, ermöglichte ihnen zu überleben und die Grundlage für ein neues Leben zu legen. Durch die Hilfe mit Bargeld stärken wir die Selbstbestimmung der Menschen und helfen gleichzeitig, eine funktionieren Wirtschaft aufzubauen.
Der größte Teil des Geldes wurde für Lebensmittel ausgegeben. An zweiter und dritter Stelle wurde das Geld für die Miete oder die Zurückzahlung von Schulden verwendet. Die Hilfe wurde benötigt, um die dringendsten Bedürfnisse zu decken. Die Menschen konnten den Winter überstehen und kamen aus dem Projekt gestärkt hervor. Sie haben erfahren, dass sie nicht allein sind und haben neue Hoffnung in die Zukunft bekommen. Wenn Menschen wieder für sich und ihre Familie sorgen können, sinkt das Leid in der Welt. Wir sind allen unseren Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung dankbar! Die Erfolge in der Projektländern sind auch eure Erfolge. Dank euch können wir gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten. 

Das Projekt wurde gefördert vom Auswertigen Amt


Am 13. Oktober ist Tag der Katastrophenvorsorge

Jedes Jahr am 13. Oktober würdigen die Vereinten Nationen den Schutz vor Dürren, Stürmen oder Fluten. Vor allem in Bezug auf är­mere Länder und den Klimawandel wächst das Interesse an nachhal­tiger Katastrophenvorsorge.

Bei der Planung von ADRA-Projekten spielt das Thema schon lange eine wichtige Rolle. So werden etwa Landwirtschafts- und Naturschutzprojekte auch in Sachen Katastro­phenvorsorge nachhaltiger gestaltet. Staaten und Gemeinden werden zu Zivilschutzplänen beraten und es wird über Trainings Aufklärung für gefährdete Bevölkerungsgruppen geleistet. In den letzten Jahren gab es erfolgreiche AD RA-Projekte mit Schwerpunkten in der vorbeu­genden Katastrophenhilfe unter anderem in Nepal, Indien, Somalia, auf den Philippinen, den Fidschi-Inseln, in Papua-Neuguinea und auf Madagaskar.

Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie die Arbeit von ADRA in der Katastrophenvorsorge >>zum Spendenformular

Im Angesicht der Katastrophen

Kriege, Erdbeben, Überschwemmungen oder Explosionen inmit­ten einer Stadt – eine Katastrophe wirkt lange bei den betroffenen Menschen nach. Für etliche findet die Verarbeitung auch nach vie­len Jahren noch kein Ende. Unschuldige haben ihr Zuhause verlo­ren, ihr Hab und Gut und oftmals auch geliebte Menschen. In einer Welt, die zusehends aus den Fugen gerät, können wir dankbar sein für alles, was Bestand hat.

Nach der Explosion im Hafen von Beirut/Libanon im August haben viele von euch sofort bei uns angefragt, wie sie helfen können. Da­für danken wir euch herzlich! Es zeigt euer großes Mitgefühl und eure Großherzigkeit, Menschen in Not zu unterstützen. Und das, obwohl jeder von uns seine persönlichen Krisen und Katastrophen zu bewältigen hat.
,,Geht hin und seht nach!“ heißt der Appell von Jesus in der Ge­schichte der Speisung von 5.000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen (Markus 6, 38). Dieser Appell gilt uns allen! Denn „nachsehen“ nimmt wahr und geht nicht vorbei. Dieser Appell ruft zum Handeln auf.
Zuallererst schaut Gott hin. Was auch immer dir gerade Ängste und Sorgen bereitet, auf eines darfst du dich verlassen: Gott sieht dich! Er ist ein Gott, der wahrnimmt. Das ist unsere Verheißung, aus der wir Mut, Kraft und Hoffnung schöpfen können.

Sei Teil der weltweiten ADRA-Familie und fördere die Arbeit von ADRA mit deiner Spende unter dem Spendenstichwort „Katastrophenhilfe“! >> zum Spendenformular

„Ich fühle mich wieder wie ein Mensch!“

Die 70jährige Miriam aus Kenia ist dankbar für eure Hilfe, die sie von Mama Nagis, einer ADRA-Ehrenamtlichen, überreicht bekam. Zu lange hatte sie nicht genug zu essen und zu trinken, denn die Ernten sind aufgrund von Wetterextremen und einer verheerenden Heuschre­ckenplage in ganz Ostafrika knapp.

Nicht nur in Ostafrika, weltweit wirken sich Klimaveränderungen auf unsere Lebensgrundlagen aus. Auf der einen Seite gibt es Sorge um eine weitere Gefährdung der Natur und unseres Planeten. Auf der anderen Seite geht es um die Nutzung technischer Errungenschaften, um Le­bensqualität und Chancengleichheit. Unterschiedliche ökonomische und soziale Interessen treffen aufeinander und haben jede für sich eine Berechtigung. Belege für einen „planetaren Notfall“ sehen führende Klimaforscher wie Hans Joachim Schellnhuber und Johan Rockström vom deutschen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung deutlich. Die Klimaexperten warnen vor bisher unterschätzten Kettenreaktionen und Rückkopplungen zwischen den verschiedenen Ökosystemen auf­grund der Klimaveränderungen. Die Folgen treffen die Menschen welt­weit unterschiedlich, abhängig von ihrem Wohnort, der sozialen Stellung und ihrem Geschlecht. ADRA ist mit seinem weltweiten Netzwerk mit verschiedenen Projekten im Umwelt- und Naturschutz aktiv. Durch Maßnahmen wie Wiederaufforstung und Bodenanreiche­rungstechniken, Waldschutz, Einsatz erneuerbarer Energien sowie Wasserspar- und Bewässerungstechniken werden kleinbäuerliche Fami­lien auf der ganzen Welt nachhaltig unterstützt. So wie Miriam. ,,Ich war verzweifelt, aber mir wurde geholfen. Danke liebe Spender, eure Liebe hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin!“

Sei Teil der weltweiten ADRA-Familie und fördere die Arbeit von ADRA mit deiner Spende unter dem Spendenstichwort „Klima“! >> zum Spendenformular

Gottes Werk und unser Beitrag

„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut“. Die biblische Schöpfungsgeschichte lenkt den Blick auf das Geschenk des Lebens und auf das Verhältnis zwischen Gott und uns Menschen. In der Natur begegnen wir Gottes schöpferischem Wirken. Die Fülle und Vielfalt von Flora und Fauna lässt uns staunen und begreifen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.
Wir Menschen haben die Verantwortung für Gottes gute Schöpfung übertragen bekommen (1. Mose 2, 15). Wir sollen beides – behutsam und achtsam die Welt gestalten und sie gleichzeitig schützen. Die Aussagen der Bibel sind aktuell. Die Bewältigung der Umweltprobleme und das Bewahren der Natur ist eine gemeinsame Aufgabe für uns alle.

Die Lebensgrundlagen auf der Erde verändern sich zunehmend. In unserer Arbeit in den Katastrophengebieten dieser Welt begegnen uns verheerende Zustände. Dürren, Wirbelstürme und Überschwemmungen bringen Menschen unverschuldet in Not. Hitzewellen und Dürreperioden nehmen in vielen Teilen der Welt zu und fordern immer mehr Opfer. Das betrifft vor allem die marginalisierten und ärmsten Bevölkerungsgruppen. ADRA stärkt die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit an klimabedingte Naturkatastrophen und schützt gleichzeitig die Umwelt. Die Bekämpfung der Armut ist hiervon nicht zu trennen. Wir Menschen haben die Fähigkeit, Sinn zu stiften und uns bewusst zu entscheiden für das, was zu tun ist und was nicht. Nutzen wir sie.

Sei Teil der weltweiten ADRA-Familie und fördere die Arbeit von ADRA mit deiner Spende unter dem Spendenstichwort „Klima“! >> zum Spendenformular