Die Klimawende auf der Insel Koro

Koro ist eine kleine Vulkaninsel im Zentrum des Pazifiks. Sie gehört zum Inselstaat Fidschi. Die Region ist bei Touris­ten sehr beliebt, doch auf die Koro-Insel reisen nur wenige. Dies liegt nicht nur an der weiten Entfernung zur Hauptin­sel, sondern auch an den schweren Lebensbedingungen, die dort herrschen. Die Menschen auf der Insel leben in extremer Armut.

Infrastrukturen sind kaum vorhanden. Zudem haben sich in den letzten Jahren Unwetter- und Naturkatastrophen wie Überflutungen und Dürrephasen derart vervielfacht, dass die Ernährungssicherheitslage auf der Insel immer schlechter geworden ist. Ohne Hilfe von außen würden die Menschen verhungern. Koro ist eine der ärmsten Inseln Fidschis.
Als erste Hilfsorganisation hat ADRA dieses Jahr ein Hilfs­projekt auf der Insel gestartet, welches darauf abzielt, das Ein­kommen der dort lebenden Bevölkerung unmittelbar zu verbessern. Mittels Schulungen, finanzieller Unterstützung und Technologietransfer werden gemeinsam mit den Men­schen Zukunftsperspektiven entworfen. Gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften wird daran gearbeitet, eine „grüne“ Wirtschaft aufzubauen. Mit dem Ausbau entsprechender In­frastrukturen soll sanfter Tourismus als zusätzliche Einkom­mensquelle, neben der Landwirtschaft, gefördert werden. Durch Recycling soll eine nachhaltige Wirtschaft geschaffen werden. Ziel des Projektes ist es, die Herausforderungen des Klimawandels anzunehmen und gleichzeitig den Inselbewoh­nern zu helfen, die ersten Weichen für eine nachhaltige Ent­wicklung zu stellen.

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Vanuatu: Ein Wirbelsturm verwüstet ein Urlaubparadies im Südpazifik

Seit Beginn des Monats tobt ein schwerer Wirbelsturm im Südpazifik. In der Nacht vom 6. auf 7. April traf der Zyklon „Harold“ mit voller Wucht den Inselstaat Vanuatu. Vanuatu, berühmt für seine schöne Strände, liegt etwa 2.000 Kilometer nordöstlich der Ostküste Australiens.

Der Wirbelsturm richtete große Schäden an. Viele Gebäude stürzten ein. Der starke Wind löste Überschwemmungen aus, von den die Inselbewohner zu entkommen versuchten. ADRA Vanuatu meldete eine Windstärke von bis 220 Kilometer pro Stunde.

Seit Beginn der Naturkatastrophe setzt sich ADRA Vanuatu für ihre Mitmenschen ein. Eine Notunterkunft für die Opfern des Zyklons wurde eröffnet. Des Weiteren werden Kontakte mit den umliegenden Inseln und Staaten geknüpft, um eine schnelle Lösung für die vielen Obdachlosen zu finden. Ein Grund zu Freude gibt es dennoch: bis jetzt wurden keine Toten gemeldet!

Derzeit zieht der Wirbelsturm weiter in Richtung Fidschi. Seit vielen Jahren führt ADRA Deutschland entwicklungspolitische Projekte auf Fidschi durch. Die aktuellen Projekte wurden vorerst stillgelegt. Alle warten mit Besorgnis, dass der Zyklon am Inselstaat vorbeizieht. ADRA bereitet sich gemeinsam mit den Inselbewohnern auf die Katastrophe vor. 

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