„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“

Dieses Wort der Bibel (3. Mose 19,18) zeigt den Zusammenhang zwischen selbstloser Liebe zu den Mitmenschen und der Sorge für sich selbst in einem Atemzug.

Verantwortungsvolle Liebe hat den sozialen Zusammenhang, in dem ich mich als Individuum befinde, fest im Blick. Das Umfeld, in dem ADRA seine Projektarbeit leistet, ist ausschließlich in den von Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit gebeutelten Lebensräumen zu finden.
Die Ungleichheit zwischen Arm und Reich ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und wurde durch die Pandemie und deren Folgen dramatisch verschärft. Zunehmende Ungleichheit der Chancen auf ein würdiges Leben ist der Treibstoff für globale Konflikte, die an vielen Orten gewalttätig ausgetragen werden. Kinder sind dort am härtesten getroffen. Wenn wir als ganze Menschheit nicht gegen diese Ungleichheit angehen, dann entsteht weiterhin großer Schaden für alle Menschen. Ausgleich, im Sinne von sozialer Gerechtigkeit, ist im Interesse auch derer, denen es – verhältnismäßig – besser geht. Denn früher oder später tauchen die ungelösten Probleme auch bei den Menschen wieder auf, die sich in Sicherheit wähnen. Es braucht also ein starkes Bewusstsein für das globale Gemeinwohl!

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