Nothilfe Indonesien: Nahrungsmittel, Hygiene-Sets und Notunterkünfte für Zehntausende

Ende September 2018 bebte in Indonesien die Erde schwer und löste einen Tsunami aus. Zahlreiche Menschen kamen dabei ums Leben und die Schäden sind enorm. Nach der ersten Versorgung mit Notunterkünften verteilt ADRA Nahrungsmittel, Hygiene-Sets und weitere Notzelte in 15 Dörfern auf Zentral-Sulawesi.

Nach dem Tsunami und dem Erdbeben der Stärke 7,5 ist auf Sulawesi nichts mehr wie zuvor. Unzählige Häuser, Brücken, Kirchen und Flughafengebäude wurden zerstört. Die Aufräummaßnahmen werden noch Monate in Anspruch nehmen. Doch auch die erste Hilfe kam an: In einer ersten Hilfsmaßnahme hat ADRA kurzfristig Materialien für Notunterkünfte in die am stärksten betroffenen Gegenden gebracht und damit 3.000 Familien ein Dach über dem Kopf verschafft. Diese bestehen aus zwei großen Zeltplanen, Seil, Nägeln, einem Hammer und einer Säge. Als Zeltstangen können lokale Materialien verwendet werden, wie z.B. Bambus. Mit einem Partner wurden weitere 1.000 Haushalte mit Zeltplanen versorgt und vor der anstehenden Regenzeit geschützt.

Der nächste Schritt: Die Nothilfe ausweiten

Zeitgleich zu den Sofortmaßnahmen hat das Team vor Ort ein Projekt mit weiteren Hilfsmaßnahmen geplant. In 15 Dörfern in Zentral-Sulawesi werden bis Februar 2019 insgesamt rund 30.000 Menschen Lebensmittelunterstützung, Hygiene-Sets und weitere Zeltplanen erhalten. Denn die Situation ist nach wie vor kritisch: Unzählige Menschen haben kein Dach über dem Kopf und ihnen fehlen die einfachsten Dinge wie Handtücher, Zahnbürsten und Seifen. Die Märkte funktionieren nicht richtig, daher ist es besonders in entlegenen Gegenden schwierig, an Waren und Lebensmittel zu kommen. Der Mangel an Nahrung trifft besonders Kinder, Frauen und ältere Menschen hart. Durch beschädigte Wasserleitungen und verunreinigtes Wasser besteht außerdem die Gefahr von Ansteckungen.

Nahrungsmittel, Hygiene-Sets und Notunterkünfte für zehntausende Indonesier

Am dringendsten wird die Unterstützung im Bereich Ernährung benötigt. Daher werden in diesem Projekt 3.500 Haushalte in den Dörfern, insgesamt rund 14.000 Menschen, mit Nahrungsmitteln versorgt. Diese liefern einen ganzen Monat lang pro Person mindestens 2.100 kcal am Tag und beinhalten beispielsweise getrocknete Bohnen, Reis und mehr. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf sensiblen Haushalten, die am schwersten an Nahrung kommen. Wenn die Märkte wieder funktionieren ist geplant, bevorzugt Bargeld zu vergeben, da die Familien so die Lebensmittel erwerben können, die sie am dringendsten benötigen.

Darüber hinaus verteilt ADRA Hygiene-Sets und Wassereimer mit Schöpfkellen. 2.000 Familien erhalten diese Sets, die unter anderem Zahnbürsten, Seife, Waschlappen, Damenbinden und Handtücher beinhalten.

Auch in diesem Projekt werden Materialien für Notzelte verteilt. Damit erhalten weitere 2.000 Haushalte eine vorübergehende Unterkunft und Schutz. Haushalten, die von Frauen mit Kindern geleitet werden, älteren Menschen, Schwangeren und stillenden Müttern sowie Familien mit behinderten Familienmitgliedern wird hierbei der Vorrang gegeben.

Projektlaufzeit: 01.10.2018 – 28.02.2019

 

Um die Hilfsmaßnahmen zu den Betroffenen in Indonesien zu bringen, ist ADRA weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Mit einer Summe von 68 Euro kann eine ganze Familie (4 Personen) einen Monat lang mit Nahrung versorgt werden. Ein Hygiene-Set kann schon für 24 Euro zur Verfügung gestellt werden. 35 Euro decken die Materialkosten für eine Notunterkunft für eine ganze Familie. 
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Dieses Projekt wird gefördert durch 

Welttag der Armen am 18. November

Das Leitwort des diesjährigen katholischen Welttages der Armen steht in Psalm 34 Vers 7: „Da rief ein Armer und der Herr erhörte ihn.“ In diesem Bibelwort steckt die Aufforderung an uns, in unserem Umfeld genauer hinzusehen, den Mitmenschen in seiner
Situation anzusehen und der Not des Nächsten zu begegnen.

Die Welt mit Extremen wie Armut und Ungerechtigkeit nicht aus den eigenen Sichtfeld auszublenden, dazu lädt dieser Gedenktag ein. Das Wahrnehmen und Ernstnehmen der Not des anderen und ihr und ihm in Mitmenschlichkeit und Liebe zu begegnen und zu unterstützen, daran sollen wir Menschen uns gegenseitig ermutigen. Damit das Leben in Würde wieder aufgenommen und fortgeführt werden kann. Damit ein Stück Gerechtigkeit wiederhergestellt wird. Durch das persönliche Engagement wird das Mitfühlen sichtbar gemacht. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Damit Menschen wieder Hoffen können und ihre Not gelindert wird, dafür setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom weltweiten ADRA-Netzwerk ein.
Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Danke! >> ZUM SPENDENFORMULAR


ADRA setzt sich in verschiedenen Projekten weltweit gegen Armut und ihre Auswirkungen ein. So zum Beispiel auch in

  • Äthiopien: Mit einer Ausbildung im Bereich erneuerbare Energien können sich junge Arbeitslose langfristig ein Einkommen für sich und ihre Familien sichern. >> ZUM PROJEKT
  • Afghanistan: Aufgrund der langanhaltenden Konflikte des Landes sind viele Menschen auf der Flucht und benötigen Nahrungsmittel und Heizmaterialien gegen den eisigen Winter. >> ZUM PROJEKT

Tsunami und Erdbeben in Indonesien: Hilfe wird ausgeweitet

Rund vier Wochen ist es her, dass in Indonesien die Erde gebebt und einen Tsunami ausgelöst hat. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben und die Schäden sind enorm. Nach der ersten Versorgung mit Notunterkünften weitet ADRA ab der kommenden Woche die Hilfe für die Betroffenen aus.

Nach dem Tsunami und dem Erdbeben der Stärke 7,5 ist auf Sulawesi nichts mehr wie zuvor. Unzählige Häuser, Brücken, Kirchen und Flughafengebäude wurden zerstört. Die Aufräummaßnahmen werden noch Monate in Anspruch nehmen. Doch auch die erste Hilfe kam an: Seit der Katastrophe konnte ADRA 605 Familien Materialen für Notunterkünfte zur Verfügung stellen. Diese bestehen aus zwei großen Zeltplanen, Seil, Nägeln, einem Hammer und einer Säge. Gemeinsam mit einem Partner konnten außerdem 1.000 Haushalte mit Zeltplanen versorgt werden. Die Verteilungen dauern weiter an, so dass letztlich 4.000 Familien zumindest vorübergehend ein Dach über dem Kopf haben und vor der anstehenden Regenzeit geschützt sind.

Der nächste Schritt: Die Nothilfe ausweiten

Zeitgleich zu den Sofortmaßnahmen hat das Team vor Ort weitere Hilfsmaßnahmen geplant, die in den ersten Novembertagen anlaufen werden. In 15 Dörfern in Zentral-Sulawesi werden bis Februar 2019 insgesamt rund 30.000 Menschen Lebensmittelunterstützung, Hygiene-Sets und weitere Zeltplanen erhalten. Denn die Situation ist nach wie vor kritisch: Unzählige Menschen haben kein Dach über dem Kopf und ihnen fehlen die einfachsten Dinge wie Handtücher, Zahnbürsten und Seifen. Die Märkte funktionieren nicht richtig, daher ist es besonders in entlegenen Gegenden schwierig, an Waren und Lebensmittel zu kommen. Der Mangel an Nahrung trifft besonders Kinder, Frauen und ältere Menschen hart. Durch beschädigte Wasserleitungen und verunreinigtes Wasser besteht außerdem die Gefahr von Ansteckungen.

Nahrungsmittel, Hygiene-Sets und Notunterkünfte für zehntausende Indonesier

Am dringendsten wird die Unterstützung im Bereich Ernährung benötigt. Daher werden 3.500 Haushalte in den Dörfern, insgesamt rund 14.000 Menschen, mit Nahrungsmitteln versorgt. Diese liefern einen ganzen Monat lang pro Person mindestens 2.100 kcal am Tag und beinhalten beispielsweise getrocknete Bohnen, Reis und mehr. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf sensiblen Haushalten, die am schwersten an Nahrung kommen. Wenn die Märkte wieder funktionieren ist geplant, bevorzugt Bargeld zu vergeben, da die Familien so die Lebensmittel erwerben können, die sie am dringendsten benötigen.

Darüber hinaus verteilt ADRA Hygiene-Sets und Wassereimer mit Schöpfkellen. 2.000 Familien erhalten diese Sets, die unter anderem Zahnbürsten, Seife, Waschlappen, Damenbinden und Handtücher beinhalten.

Auch in diesem Projekt werden Materialien für Notzelte verteilt. Damit erhalten weitere 2.000 Haushalte eine vorübergehende Unterkunft und Schutz. Haushalten, die von Frauen mit Kindern geleitet werden, älteren Menschen, Schwangeren und stillenden Müttern sowie Familien mit behinderten Familienmitgliedern wird hierbei der Vorrang gegeben.

Um die Hilfsmaßnahmen zu den Betroffenen in Indonesien zu bringen, ist ADRA weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Mit einer Summe von 68 Euro kann eine ganze Familie (4 Personen) einen Monat lang mit Nahrung versorgt werden. Ein Hygiene-Set kann schon für 24 Euro zur Verfügung gestellt werden. 35 Euro decken die Materialkosten für eine Notunterkunft für eine ganze Familie.
Spenden Sie jetzt unter dem Stichwort „Tsunami“: >> ZUM SPENDENFORMULAR

Dieses Projekt wird gefördert durch: 

 

 

Nothilfe für die Betroffenen des Tsunamis in Indonesien

Zerstörte Gebäude, blockierte Straßen und ein eingeschränktes Kommunikationsnetz erschweren die Versorgung auf der indonesischen Insel Sulawesi, die vor einer Woche von einem starken Erdbeben und dem davon ausgelösten Tsunami getroffen wurde. ADRA stellt Notunterkünfte zur Verfügung, die betroffene Familien schützen.

In Indonesien ist die Situation nach dem verheerenden Tsunami und der immer wieder bebenden Erde weiterhin kritisch. 1.581 Menschen kamen ums Leben und unzählige werden vermisst. 2.549 wurden schwer verletzt und benötigen Versorgung, 65.733 Häuser wurden zerstört.

Schwieriger Einsatz durch beschädigte Infrastruktur

Die stark beschädigte Infrastruktur erschwert die Versorgung der Bevölkerung und humanitäre Hilfseinsätze, da Krankenhäuser, Häfen, Straßen und Flughafengebäude beschädigt oder zerstört wurden. Erdrutsche erschweren den Zugang zu der stark betroffenen Stadt Palu; Brücken sind zusammengebrochen.

Mittlerweile konnte der Betrieb des Flughafens und des Hafens in Palu wieder aufgenommen werden. Die Stromversorgung wird langsam wiederhergestellt. Manche Regionen sind jedoch nach wie vor gänzlich vom Netz abgeschnitten, was auch die Kommunikation stark einschränkt. Da das Benzin knapp wird, müssen die Menschen stundenlang an Tankstellen anstehen.

Da es den Menschen in der eng bewohnten Region an dem Nötigsten fehlt kommt es vermehrt zu Plünderungen.

Notunterkünfte für tausende Familien

ADRA ist mit einem internationalen Einsatzteam vor Ort, das erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet hat. Viele Menschen schlafen aufgrund ihrer zerstörten Häuser unter freiem Himmel. Die Angst vor den ständigen Nachbeben trägt dazu bei. Dazu beginnt in Kürze die Regenzeit und geschützte Unterkünfte werden dringend benötigt.

ADRA stellt in einem ersten Schritt 3.000 Familien Materialien für Notunterkünfte zur Verfügung. Diese bestehen aus zwei großen Zeltplanen, Seil, Nägeln, einem Hammer und einer Säge. Die daraus entstehenden stabilen Zelte sind groß genug, dass sie jeweils einer ganzen Familie Schutz bieten. Als Zeltstangen können lokale Materialien verwendet werden, wie z.B. Bambus. Der Transport dieser großen Mengen an Material ist durch die zerstörte Infrastruktur schwierig und zeitaufwändig.  ADRA sorgt dafür, dass die Hilfe so schnell wie möglich ankommt. Weitere Hilfsmaßnahmen werden zur Zeit vom Team vor Ort geplant.

Für den Einsatz der Zelte und auch weitere Hilfsmaßnahmen vor Ort ist ADRA dringend auf Spenden angewiesen. Mit einer Summe von 63 Euro kann einer ganzen Familie eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt und sie vor der anstehenden Regenzeit geschützt werden. Spenden Sie jetzt unter dem Stichwort „Tsunami“: >> ZUM SPENDENFORMULAR

Der Einsatz wird von „Aktion Deutschland Hilft“ gefördert.
Als Mitglied von „Aktion Deutschland Hilft“ ist ADRA gemeinsam mit den anderen Mitgliedsorganisationen des Bündnisses in Indonesien tätig. 

Mehr als 800 Todesopfer nach Tsunami in Indonesien

Drei Tage nach der Naturkatastrophe in Indonesien ist die Situation immer noch angespannt: Der Strom ist ausgefallen, die Telefonnetze zusammengebrochen und einige Regionen sind von der Außenwelt abgeschlossen. Ständige Nachbeben bedrohen die Menschen. ADRA ist vor Ort und kann Soforthilfe leisten.

Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hatte am Freitag vor der Küste der indonesischen Insel Sulawsi einen Tsunami ausgelöst. Über 133 Nachbeben wurden verzeichnet. Mindestens 844 Tote und 540 Verletzte sind zu beklagen, insgesamt sind ca. 2,4 Millionen Kinder, Frauen und Männer von der Katastrophe betroffen. Das indonesische Online-Nachrichtenportal Kumparan berichtete am späten Sonntagabend unter Berufung auf die nationale Polizei von mindestens 1203 Toten.

Die Arbeit der Helfer ist schwer. Zufahrtswege sind verschüttet und für Helfer und Hilfsgüter unpassierbar, viele Häuser sind zerstört und lassen die Bewohner schutzlos ohne Hab und Gut zurück. Es fehlt an Notunterkünften, medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser und Nahrung. ADRA Indonesien koordiniert sich bereits mit den örtlichen Behörden und startet Nothilfemaßnahmen.

Indonesien ist mit mehr als 260 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt. Indonesien gehört zu den Regionen mit den meisten Erdbeben auf der Welt. Der Inselstaat liegt auf dem pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone weltweit. Beben gibt es hier regelmäßig. Das große Erdbeben an der Küste Sumatras an Weihnachten 2004 forderte insgesamt 230.000 Menschenleben. Die Menschen der Insel Sulawesi brauchen unsere Unterstützung, helfen Sie mit!

>> Unterstützen Sie die Betroffenen – nutzen Sie dazu das Spendenstichwort „Tsunami“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Der Einsatz wird von „Aktion Deutschland Hilft“ gefördert.
Als Mitglied von „Aktion Deutschland Hilft“ ist ADRA gemeinsam mit den anderen Mitgliedsorganisationen des Bündnisses in Indonesien tätig. 

Taifun Mangkhut hinterlässt auf den Philippinen breite Schneise der Verwüstung

Der Taifun Mangkhut ist der bislang heftigste Tropensturm des Jahres. Mit einer Windgeschwindigkeit von 200 km/h traf der Taifun am Samstagmorgen des 15. September im Nordosten der Philippinen auf Land. Mehr als 155.000 Menschen befinden sich in Notunterkünften. ADRA verteilt Hilfsgüter vor Ort. Die Behörden warnen vor weiteren Sturmfluten und Überschwemmungen.

Insgesamt 5,2 Millionen Menschen sind von Taifun Mangkhut betroffen. „Super Tayphoon Ompong“, wie er auf den Philippinen genannt wird, entwurzelte Bäume, zerstörte Häuser und verursachte bei vier Millionen Menschen Stromausfälle. Die Zahl der Todesopfer beträgt inzwischen 65, nachdem in der Nacht zu Montag heftige Regenfälle massive Erdrutsche ausgelöst hatten. 43 Personen werden noch vermisst. Die philippinischen Behörden sind dieses Jahr besser vorbereitet als vor fünf Jahren, als Taifun Haiyan 6.300 Todesopfer forderte. „Viele tausend Kinder, Frauen und Männer wurden evakuiert, Warnungen an die Bevölkerung werden über verschiedenen Kanäle verbreitet und Lebensmittelpakete, Trinkwasser, Decken, Planen sowie Transportmittel für Verteilungen stehen bereit“, so Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“.

Die Schneise der Verwüstung ist dieses Jahr breiter als je zuvor. Dabei lebten 824.000 Menschen bereits vor dem Tropensturm in großer Armut. Etliche Straßen und Brücken sind unpassierbar, nicht alle Dörfer können momentan erreicht werden. Das ADRA-Büro auf den Philippinen ist bei den Menschen vor Ort und koordiniert mit Katastrophenschutzbehörden und Partnerorganisationen seine Arbeit. So können beispielsweise schnell Notunterkünfte und lebenswichtige Hilfsgüter bereitgestellt werden. Es ist alles vorbereitet. Mit Ihrer Hilfe kann ADRA bei Katastrophen schnell und koordiniert Hilfe bei den Menschen leisten, die von einem Tag auf den anderen alles verloren haben.

Unterstützen Sie die Arbeit von ADRA unter dem Stichwort Katastrophenhilfe mit Ihrer Spende und helfen Sie mit, das Leid der Menschen zu lindern.

Dieses Projekt wird gefördert durch 

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Am 8. September ist Weltbildungstag

A-B-C – und dann? Der Weltbildungstag mahnt weltweite Missstände an: Etwa 750 Millionen Jugendliche und Erwachsene können nicht lesen und schreiben, fast zwei Drittel von ihnen sind Mädchen und Frauen. Dabei ist die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft ohne Bildung nicht möglich. Bildung ist ein Menschenrecht, für das ADRA sich stark macht!

Bildung fängt mit der Alphabetisierung von Kindern an. Jedoch sind einige Jahre Kindergarten und Grundschule nicht ausreichend, um sich für ein selbstbestimmtes Leben mit regelmäßigem und ausreichendem Einkommen zu wappnen. Die Förderung von Bildung ist in jedem Alter und Lebensabschnitt notwendig. Lebenslanges Lernen trägt zur Entwicklung des Einzelnen und zum Gelingen des Zusammenlebens bei. Innerhalb der Familie, des Dorfes, der Stadt, der Gesellschaft – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Bildung und Armut hängen eng zusammen. Mangelnde Bildungsmöglichkeiten schwächen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Bildung ist der Schlüssel, materieller Verarmung entgegenzuwirken. Die Vereinten Nationen haben 2015 die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die dort vereinbarten Ziele sollen dazu beitragen, weltweit allen Menschen ein Leben in Würde, in Frieden und ohne Armut zu ermöglichen. Um diese 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen, spielt Bildung eine essentielle Rolle. Bildung ist ein Schwerpunkt der Arbeit von ADRA. Frühkindliche Bildungsangebote, Grundschule, Sekundarschulbildung, Alphabetisierungskurse, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert ADRA derzeit in Somalia, Äthiopien, Kenia, Albanien, Serbien, Thailand und Fidschi. Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter www.adra.de/projekte.