Mehr als 800 Todesopfer nach Tsunami in Indonesien

Drei Tage nach der Naturkatastrophe in Indonesien ist die Situation immer noch angespannt: Der Strom ist ausgefallen, die Telefonnetze zusammengebrochen und einige Regionen sind von der Außenwelt abgeschlossen. Ständige Nachbeben bedrohen die Menschen. ADRA ist vor Ort und kann Soforthilfe leisten.

Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hatte am Freitag vor der Küste der indonesischen Insel Sulawsi einen Tsunami ausgelöst. Über 133 Nachbeben wurden verzeichnet. Mindestens 844 Tote und 540 Verletzte sind zu beklagen, insgesamt sind ca. 2,4 Millionen Kinder, Frauen und Männer von der Katastrophe betroffen. Das indonesische Online-Nachrichtenportal Kumparan berichtete am späten Sonntagabend unter Berufung auf die nationale Polizei von mindestens 1203 Toten.

Die Arbeit der Helfer ist schwer. Zufahrtswege sind verschüttet und für Helfer und Hilfsgüter unpassierbar, viele Häuser sind zerstört und lassen die Bewohner schutzlos ohne Hab und Gut zurück. Es fehlt an Notunterkünften, medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser und Nahrung. ADRA Indonesien koordiniert sich bereits mit den örtlichen Behörden und startet Nothilfemaßnahmen.

Indonesien ist mit mehr als 260 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt. Indonesien gehört zu den Regionen mit den meisten Erdbeben auf der Welt. Der Inselstaat liegt auf dem pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone weltweit. Beben gibt es hier regelmäßig. Das große Erdbeben an der Küste Sumatras an Weihnachten 2004 forderte insgesamt 230.000 Menschenleben. Die Menschen der Insel Sulawesi brauchen unsere Unterstützung, helfen Sie mit!

>> Unterstützen Sie die Betroffenen – nutzen Sie dazu das Spendenstichwort „Tsunami“ >> ZUM SPENDENFORMULAR

Der Einsatz wird von „Aktion Deutschland Hilft“ gefördert.
Als Mitglied von „Aktion Deutschland Hilft“ ist ADRA gemeinsam mit den anderen Mitgliedsorganisationen des Bündnisses in Indonesien tätig.